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LifePO4 gefährlich?

Harley-Davidson XL 1200
Themenstarteram 19. Februar 2021 um 11:58

Hallo zusammen,

ich bin am überlegen mir eine LifePO4 Batterie von Shido zu kaufen. Aber ich bin mir nicht sicher ob LifePO4 Batterien wirklich sicher sind. Habe nämlich schon mal gehört, dass bei manchen Leuten schon das Motorrad abgebrannt ist. Will nämlich mehr Startleistung für meine Sportster aber nicht auf Kosten von abbrennen. :)

Deshalb würde ich gerne eure aktuelle Meinung/ Erfahrung zu LifePO4 Startbatterien wissen.

 

Gruß

Finn

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28 Antworten

Da gibt´s keine richtige Antwort. In 99,9% der Fälle passiert nichts, aber ab und zu fackelt mal eine Batterie ab. Liegt anscheinend an der verbauten Regelelektronik.

Es gibt immer wieder unschöne Vorfälle, auch bei Autos (Porsche, VW, Tesla) und eBikes.

Servus

habe mich beruflich eine zeitlang mit Lithium-Akkus beschäftigt. Bei LiFePo4 kann man sagen, dass diese Chemie am Sichersten ist. Da kannst nen Nagel reinhauen, dann brennt da nix. Aber wie schon Jungbiker geschrieben hat, ist die Elektronik (BMS) das gefährlichste Teil am Lithium-Akku . Nur der Akku von dem du redest, hat vielleicht 6Ah*12 =72Wh. Da bist du weit von den 50-100kWh entfernt, die bei den E-PKW's als Energiespeicher dienen. Und so reduziert sich auch die Gefahr. Ich schätze das Risiko eines Brandes nicht so hoch ein. Ich habe für meine HD auch schon überlegt, da jetzt nach 4 Jahren die erste Blei-Batterie hinüber ist. Habe mich dann aber doch wieder für die "bewährte" Technik entschieden....

Gruß

Gerhard

Ich habe die LiFePo4 Batterie von Aliant in der Sportster und in der Road Glide . Die Batterien habe ich jetzt 2 Jahre und ich würde die immer wieder kaufen. Bei der Sportster zieh ich nur über den Winter die Hauptsicherung und dann springt sie auch noch nach 4 Monaten ohne zu zucken wieder an.

Ja, wenn es brennt ist es wohl nicht zu löschen. https://www.motor-talk.de/.../...ro-harley-ab-august-t6527024.html?...

Gruß SCOPE

Viel mehr beschäftigt mich die Frage wie so eine Lithium Eisen Phosphat Batterie entsorgt wird.

Wie wird sie vergraben, verbrannt (in Wasser ertränkt wohl nicht) ohne dass sie die Umwelt vergiftet?

Das ist eine ernstgemeinte Frage.

Gruß,

Lucky

(ist besorgt)

Ja, das Recycling der ganzen Umwelttechnik steckt noch in den Kinderschuhen. Egal ob Flügel einer Windkraftanlage oder der Akku eines E-Mobils. Alles noch ungeklärt. Leider haben sich die Hersteller von Lithium-Akkus noch nicht auf einen Standard für die Wiederaufbereitung einigen können. Jeder macht noch wie er will. Aber unsere Umsatz-orientierte Wirtschaft und Politik haben da noch keinen Sinn dafür entwickelt. Grundsätzlich geht es aber. Wird auch schon gemacht, aber eher um daraus zu lernen als um es wiederum wirtschaftlich zu praktizieren.

Und, apro pos LiFePo4, die sind schon wieder aus dem Rennen. Zu geringe Energiedichte. jetzt gibt es die Lithium-Jonen-Technik auch als Energiespeicher für E-Autos. LiFePo4 gibts nur noch als Technik für Starterbatterien, da die Spannung von 4 hintereinander an die 12Volt Bleibatterien am Besten rankommen.

Gruß

Gerhard

Zitat:

@--DEVIL-- schrieb am 19. Februar 2021 um 16:02:37 Uhr:

Ich habe die LiFePo4 Batterie von Aliant in der Sportster und in der Road Glide . Die Batterien habe ich jetzt 2 Jahre und ich würde die immer wieder kaufen. Bei der Sportster zieh ich nur über den Winter die Hauptsicherung und dann springt sie auch noch nach 4 Monaten ohne zu zucken wieder an.

du hast nicht zufällig mal einen Startversuch bei den sehr kalten Bedingungen gemacht?

Man sagt ja das sie bei Kälte nicht so gern mögen.

Wäre mal interessant ob das zutrifft.

Hab die LiFePo inzwischen in zwei Customumbauten, meiner Heritage (alle von CS) und im Porsche (Wilson) verbaut.

In letzterem vor inzwischen 8 Jahren. 40Ah, die keine 6kg wiegt (zuvor 74Ah zu 20kg!).

Der Startstrom ist deutlich höher, als bei herkömmlichen, und wenn´s kalt wird, dann einfach auf dem Starterknopf bleiben. Ein herkömmlicher Akku geht dabei in die Knie, eine LiFePo bekommt - warum auch immer - "die zweite Luft". Warum das so ist, kann ich nicht erklären. Das müssen die Spezialisten übernehmen.... bin jedenfalls auch mit schwächelnder LiFePo noch nie liegen geblieben. Ah ja: und sie halten auch länger die Leistung.;)

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 21. Februar 2021 um 09:25:06 Uhr:

Zitat:

@--DEVIL-- schrieb am 19. Februar 2021 um 16:02:37 Uhr:

Ich habe die LiFePo4 Batterie von Aliant in der Sportster und in der Road Glide . Die Batterien habe ich jetzt 2 Jahre und ich würde die immer wieder kaufen. Bei der Sportster zieh ich nur über den Winter die Hauptsicherung und dann springt sie auch noch nach 4 Monaten ohne zu zucken wieder an.

du hast nicht zufällig mal einen Startversuch bei den sehr kalten Bedingungen gemacht?

Man sagt ja das sie bei Kälte nicht so gern mögen.

Wäre mal interessant ob das zutrifft.

Ich fahre auch bei kalten Wetter wenn es trocken und Salzfrei ist , vor den Starten die Zündung etwa 1 min auf on so das der Scheinwerfer leuchtet und die Batterie etwas auf ,,Betriebstemperatur,, kommt . Dann spring die Sportster und auch die Road Glide an.

Danke für den Tipp, ist ne Idee wenn es funzt wie du sagst.

Gibt es denn was neues bzgl. Gefährlichkeit der LiFePo?

Ich kenne 8 Mann die sich eine LifePO4 eingebaut haben und alle haben kein Problem. Man hat ja Garantie und eine Umtauschrecht .

Im heißen "Softail-Öltankgehäuse" fühlen sie sich nicht unbedingt wohl.

Die Gel's auch nicht so.

Zitat:

@fxstshd schrieb am 7. Mai 2021 um 21:45:47 Uhr:

Im heißen "Softail-Öltankgehäuse" fühlen sie sich nicht unbedingt wohl.

Welche Batt fühlt sich da schon wohl so durchgekocht und gerüttelt zu werden?

Meinst du die LiFePo wären da empfindlicher?

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