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Leasing oder Finanzierung

Themenstarteram 25. April 2018 um 7:25

Guten morgen Forengemeinde.

Bin in einer Art Zwickmühle. In unserem Haushalt befinden sich ein 11 Jahre alter Seat Altea Freetrac 170 Diesel-PS und ein 18 Jahre alter VW Polo mit 60 Benzin -PS. Beide haben ca. 168.000 km. Wir würden uns gerne zumindest einen neuen kaufen. Sind an überlegen, ob es nicht ein fabrikneuer sein soll. Denn da hätte man noch Garantie und keine Reparaturkosten. Sein sollte es ein Suv mit Allrad, da wir 4x4 brauchen.

Ich denke mir, da ich einen Gebrauchten auch finanzieren muss, kann ich ebenso einen neuen kaufen, den ich kurz vor Ablauf der Garantie wieder hergebe.

Leasing ist momentan günstig, nur Schrecken mich halt mögliche Folgekosten bei der Rückgabe. Ausserdem haben wir eon kleines Kind und ob wir da das Auto 100% so zurück geben können, ist fraglich.

Ich hab gehört und auch gelesen, dass finanzieren besser wäre. Da kann man das Auto auch zurück geben.

Nun hab ich dazu ein paar Fragen.

Muss, wenn man den Wagen zurück gibt die Schlussrate bezahlt werden?

Wie ist das mit der Anzahlung bei dem nächsten Fahrzeug. Wird das erste Fahrzeug verrechnet?

Ein (VW) Händler hat mir vor Jahren das so mal erklärt, dass das Fahrzeug bis zur Schlussrate finanziert werden kann. Dann entweder die Rate begleichen, weiter finanzieren oder neuen holen.

Wenn das so wäre, würde ich für eine höhere Schlussrate tendieren damit die Raten niedrig sind.

Stimmt es auch, dass,wenn man finanziert höhere Rabatte erhalten kann?

Jeder Händler sagt irgendwas anderes, nur um seine Fahrzeuge zu verkaufen.

Ahja und noch eine Frage. Läuft das bei EU - Fahrzeugen genau so ab?

Danke im voraus

Gruß

Christian

Beste Antwort im Thema

Konnte nach „wenn ich eh finanzieren muss kann es auch ein neuer sein“ nicht weiterlesen.

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Leider hast du einige ziemlich große Fehler in deinen Überlegungen....

1. wenn du das Auto zurückgeben willst, ist es völlig egal, ob du least oder finanzierst. In beiden Fällen musst du für die Wertminderung durch Beschädigungen (innen wie außen) aufkommen.

2. du bezahlst die Schlussrate bei der Rückgabe in Form des Restwerts deines Fahrzeugs. Reicht der für die Rate nicht aus, legst du aus eigener Tasche drauf. Ist der Restwert höher als der vereinbarte Rücknahmepreis, schaust du in die Röhre, weil du trotzdem keinen Cent ausgezahlt bekommst.

3. dein Geld ist weg. Willst du ein neues Auto anzahlen, musst du das Geld auf deinem Konto haben.

Es ist echt viel was hier steht, ebenso gibt es eine ganze Menge dazu zu sagen.

 

Kurzum:

 

Thema Eigentum: im Leasing gehört das Fahrzeug vertraglich der Bank bzw. Leasinggesellschaft. Änderungen, zusätzliche Anbauten, Schäden etc. müssen lt. Leasingvertrag gemeldet werden.

Es gibt selten eine Möglichkeit, dort vorher ohne viel Geld rauszukommen, wenn keine Sonderzahlung am Anfang geleistet.

 

Bei der Finanzierung bist du Eigentümer des Fahrzeuges, der Brief liegt nur zur Sicherheit bei der Bank.

 

Kosten bei der Rücknahme: Sowohl im Leasing als auch bei einer Ballonfinanzierung ( Autocredit ) wird bei Rücknahme ein Gutachter bestellt.

 

Hier und da gibt es kleine Unterschiede bei den Bedingungen, die sind aber nicht der Rede wert.

 

Die Schlussrate bei der Finanzierung kannst du natürlich nicht beliebig nach oben schrauben, das Fahrzeug muss ja im Falle der Rückgabe nach 4 Jahren vermarktbar sein.

Weder noch.

Mit dem Geld, das das neue Auto an Wertverlust hat, kannst bestimmt etliche Reparaturen und auch Rostschutzvorsorge an den vorhandenen machen und mußt dich nicht in ungewisse Schulden stürzen.

Ok, bissl mehr Restrisiko hast natürlich schon bei älteren Autos, aber was sind schon 168.000 km ?

Hab meinen vor 12 J. mit 328.000 km gekauft, fahr den heute noch ;-) (siehe unten)

Ich gestatte mir einen kleinen Hinweis auf die Experten in diesem Forum:

https://www.motor-talk.de/forum/auto-finanzierung-b12.html

Eine Anzahlung ist eine solche, und keine Kaution. Die Anschlussfinanzierung wird deutlich teurer, wenn du nicht wieder eine Anzahlung leistest.

Finanzierungen kann man nicht frei wählen. Die Bank bestimmt den Restwert. Da das Fahrzeug als Kreditsicherung dient, kann man den Restwert nicht beliebig nach oben schrauben (und dann einfach das Fahrzeug zurück geben :D )

Die Schlussrate wird sich am tatsächlichen Wert orientieren, und du musst über die Jahre den entstehenden Wertverlust zahlen.

Naja kommt drauf an.

Ich habe auch eine Balon Finanzierung allerdings habe ich die restrate nach 6 Monaten beglichen mit den üblichen 1% Mehrkosten.

Grund dafür war das ich durch dieses Modell die ersten 3 Inspektionen Gratis bekommen habe und somit bin ich quasi im Plus. Es kann also ab und zu Sinn machen. Dennoch hat der Verkäufer mir das so erklärt.

Nach Ablauf der Finanzierung kann man den Wagen entweder auslösen.

In Zahlung geben für einen neuen wenn der Wert die Schlussrate übertrumpft macht das evtl Sinn. - falls man alle paar Jahre einen neuen mag -

Oder weiterfinanzieren allerdings mit etwas höheren Zinsen :D

Seine Worte!

Oder eben bei der Hausband etc.

Von Leasing hab ich keine Ahnung aber ich denke bei der Rückgabe könnte es bei beiden Modellen zu Überraschungen kommen.

Die Entscheidung ob Neu- oder Gebrauchtwagen würde ich schon vom Geldbeutel abhängig machen. Nicht von den "niedrigen monatlichen Raten" blenden lassen, immer die Gesamtkosten rechnen!

Schaut euch mal nach Jahreswagen um, die teilweise mit zwei Jahren Garantie verkauft werden.

Bei einem 4x4-Modell liegt ja ein Dieselmotor nahe, ggf. kann man für den 18 Jahre alten Polo noch eine Inzahlungnahmeprämie (oder "Dieselprämie" o.Ä.) bekommen, die ein Vielfaches über dem Restwert des Polos liegt.

Themenstarteram 25. April 2018 um 13:42

Zitat:

@cz3power schrieb am 25. April 2018 um 12:01:12 Uhr:

Die Entscheidung ob Neu- oder Gebrauchtwagen würde ich schon vom Geldbeutel abhängig machen. Nicht von den "niedrigen monatlichen Raten" blenden lassen, immer die Gesamtkosten rechnen!

Schaut euch mal nach Jahreswagen um, die teilweise mit zwei Jahren Garantie verkauft werden.

Bei einem 4x4-Modell liegt ja ein Dieselmotor nahe, ggf. kann man für den 18 Jahre alten Polo noch eine Inzahlungnahmeprämie (oder "Dieselprämie" o.Ä.) bekommen, die ein Vielfaches über dem Restwert des Polos liegt.

Das ist eben das andere, dass wir doch wieder einen Gebrauchten kaufen. Ich dachte nur wegen der Garantie wäre es sinnvoller einen neuen zu kaufen. Ich weiß ja nicht, ob so eine Gebrauchtwagengarantie sinnvoll ist. Z.b. bei Kia, die ja 7 Jahre Garantie haben. Da könnte ich mir vorstellen ein 3 jährigen zu kaufen.

Wegen der Garantie und Zuverlässigkeit würde ich auch gerne einen Asiaten kaufen. Der Ateca, der meiner Frau gefallen würde ist da noch sehr teuer. Das wäre der einzige Europäer

Der Polo ist halt momentan ein sehr günstiges Auto. Und der Seat hat ab und an Probleme beim starten. Hab bedenken, dass die PDE kaputt gehen könnten.

Wobei mein erster Gedanke eben auch war den Polo herzugeben, meiner Frau einen neuen und ich den Seat behalte.

Denn der Seat sieht noch aus, wie neu, kein Rost oder so und ich weiß, was alles gemacht wurde.

Also ein hin und her.

Ehrlich gesagt erlebe ich hier im Forum immer wieder, dass der Wert einer Garantie weit überschätzt wird. Ein sorgenfreies Leben kann man nicht garantieren. Aber auch ohne Garantie fällt einem nicht gleich der Himmel auf den Kopf.

Kommt immer darauf an was kommt. Beim BMW eines Bekannten wurden unterm Strich rund 6000€ Reparaturen über die Anschlußgarantie abgerechnet Waren nicht viele Sachen, Einige hätte man ohne Garantie vielleicht auch gar nicht machen lassen aber alleine 2 Probleme mit den Instrumenten und ein teurer Schaden an der Hinterachse rechtfertigten diese Garantie. Der Händler dürfte gewusst haben warum er diese Versicherung bei jedem Fahrzeug mit einpreist.

Aber wie mit allen Versicherungen kann man erst hinterher sagen ob es sich lohnte, eine Garantie ist im Kern auch nicht wirklich anders als eine Versicherung.

Die meisten Sachen kommen entweder im ersten Jahr oder nach Ablauf der mittlerweile üblichen 2 Jahre Garantie. Problem dabei ist das die Hersteller ihre Anschlußgarantien verkaufen wollen und deswegen mit der Kulanz knausern.

Wenn man innerlich auch mit einem Gebrauchtwagen zufrieden wird, fährt man damit fast immer günstiger. Durch den gesparten Wertverlust hin zum Neuwagen kann man den Wagen schon gut durchreparieren. Ausnahmen mag es geben, wenn man mal wirklich ein Montagsmodell erwischt.

Konnte nach „wenn ich eh finanzieren muss kann es auch ein neuer sein“ nicht weiterlesen.

Themenstarteram 27. April 2018 um 17:17

Zitat:

@Chubbylover schrieb am 27. April 2018 um 16:58:43 Uhr:

Konnte nach „wenn ich eh finanzieren muss kann es auch ein neuer sein“ nicht weiterlesen.

Gut dass es doch noch großspurige Leute gibt, die nix besseres zu tun haben, als Unwissenden von der Seite anzureden.

Themenstarteram 27. April 2018 um 17:24

Vielen Dank an alle anderen, die hier ihre Meinung vertreten haben.

Meine Frage ist somit beantwortet.

Falls es möglich ist, möchte ich einen Admin bitten, diesen Thread zu schließen.

Gruß Christian

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