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Langstreckenwagen für 4-4,5k

Themenstarteram 16. April 2021 um 20:38

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem zuverlässigem Auto. Ich fahre 3-4x die Woche 140KM zur Arbeit und möchte daher wieder ein Diesel oder LPG.

Mich reizt aktuell die Überlegung eine C-Klasse aus den 90er Jahren zu kaufen, allerdings bin ich mir nicht sicher ob ein so altes Auto dafür geeignet ist.

Was meint Ihr, kommt so etwas für die Fahrleistung in Frage?

https://suchen.mobile.de/.../details.html?action=parkItem&id=322018310

https://suchen.mobile.de/.../details.html?action=parkItem&id=316828069

Freue mich über alle Vorschläge und Erfahrungsberichte zu "Youngtimer" auf Langstrecke.

Danke & LG!

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49 Antworten

Ist so gut wie jeder andere.

Alter und Marke bei dem Budget unwichtig - Pflegezustand zählt.

Volvo V70 D5 ist auch noch ne Option - mein Kollege hat auch einen.

Mit guten 200.000 km gekauft - fährt täglich 2 x 70 km Arbeit/Heim - nur Kleinigkeiten und Verschleissteile.

Autos dieser Baujahre sollten unbedingt einen Ankaufcheck beim Fachmann bekommen.

Das vermeidet teure Überraschungen.

am 16. April 2021 um 20:59

Kein Mensch mit etwas Vernunft bezahlt für die Kisten den Preis.

95PS sind verdammt lahm in der großen Hütte.

Die Kilometer sind bei beiden wenig glaubhaft.

Würde keinen der beiden empfehlen, den Ankauftest kann man sich sparen.

Kauf was anderes, für das Geld gibts jünger und besser.

Für Daily Driver sind Youngtimer, zumindest von den Betriebskosten

eher supoptimal.

Machen kann man es, nur ist ein jüngeres Auto wirtschaftlich die schlauere idee.

W202 sind auf Rost zu prüfen.

Wie soll das Projekt denn längerfristig verlaufen?

- kosten- oder zeitintensive Pflege, damit das Auto hübsch und zuverlässig bleibt? Selbstschrauber, oder passende Werkstatt an der Hand?

- Kosten minimieren, rosten lassen, Auto verbrauchen und danach das nächste holen? Eher mal eine Panne riskieren?

Ich fahre den W202 als Winterauto und als Sommer-Langstreckenwagen. Die Autos sind zuverlässig und billig zu reparieren. Die frühen Modelle sind eher spartanisch ausgestattet. Und wenn der Kabelbaum noch der erste ist, sollte man 1.000...1.200 € für einen neuen einplanen.

Der Alltagsverbrauch beim C280 liegt um die 12 Liter Benzin, ein C180 braucht zwischen 10...11.

Den verlinkten würde ich nicht kaufen, der C220D hat die berüchtigten Lukas-ESP, die für ihre Ausfälle bekannt ist.

Näheres im W202 Unterforum.

Kann man machen. Ob das sinnvoll ist halte ich fraglich. Das erste Problem ist der Markt. Gebrauchte Mercedes sind beliebt - besonders im Export. Noch dazu reden wir über Autos >20 Jahre. Da sind viele weggerostet oder im Ausland. Was noch da ist, ist mittlerweile oft ziemlich verbraucht. Die Menge angeblich gepflegter Liebhaberstücke wie es wem Gebrauchtverkäufer erzählen wollen ist unglaubwürdig. 25 Jahre und <150.000km. Was wurde denn mit dem Wagen all die Jahre gemacht?

Die noch guten Fahrzeuge erzielen schon jetzt absurd hohe Preise - da gibt es so viele Leute die sich einen gut erhaltenen W202 die letzten Jahre bis zum Oldtimerstatus hinstellen und auf einen Wertzuwachs spekulieren. Noch dazu wäre das Schade solche Schätze mal eben runterzufahren.

Such dir was neueres. Für 4000€ bekommst du von privat einen passabel erhaltenen Euro4-Diesel (z.B. Astra H, Focus II, Octaiva I/II usw.) im Alter von 12-16 Jahren. Der hat Komfort, Sicherheit und ist auch im Unterhalt billig.

Den erstverlinkten fände ich zunächst einmal ansehenswert:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?action=parkItem&id=322018310

Er ist im Originalzustand - und das fände ich schon einmal sehr positiv.

Die Sitzfelle deuten auf Rentnervorbesitz hin - darunter können neuwertige Sitze sein oder Händler gaukelt den Rentnervorbesitz vor und die Sitze sind verschlissen. Wenn alle Wartungen belegbar sind, ist auch die Laufleistung glaubhaft.

Der zweitverlinke ist innen verbastelt (jugendlicher Vorbesitz ist i.d.R. kritisch zu sehen). Außerdem hat er sehr wahrscheinlich mindestens einen Unfall vorne links gehabt - da passen die Spaltmaße im Scheinwerfereck nicht so recht zusammen. Bei dem hätte ich auch meine Zweifel an der Laufleistung. Eine Gasanlage rüstet man doch nicht nach, um dann keine weiten Strecken zu fahren ?

Es gibt tatsächlich noch W202 in gutem Zustand - der Freund meiner Tochter hat auch einen (vom verstorbenen Opa geerbt) und fährt den nur von 04 bis 10, um den Zustand möglichst lange zu halten. Für den Winter hat er auch einen W202, der aber deutlich schlechter im Zustand, aber mechanisch unkaputtbar ist.

W202 in gutem Zustand sind durchaus für die Langstrecke interessant. Sie sind komfortabel, kosten nicht viel in der Anschaffung und wenn man viel damit fährt, kann das sehr kostengünstig werden (kaum Wertverlust mehr). Verschleißteile sind günstig und wenn es von der Karosserie noch 4 bis 6 Jahre gut geht, dürfte sich eine sehr günstige Kostenbilanz ergeben.

Gruß aus'm Ländle

Ulrich

... ob ein W202 jemals Oldtimerstatus haben wird ? - 30 Jahre alt kann er ja werden, doch was macht eine Brot-und-Butter-Limousine begehrenswert ?

Ein w202 ist ein extrem gutes Auto, vorausgesetzt man hat den Rost im Griff, was durchaus möglich ist.

 

Zitat:

@Kitzblitz schrieb am 17. April 2021 um 12:56:30 Uhr:

 

... ob ein W202 jemals Oldtimerstatus haben wird ? - 30 Jahre alt kann er ja werden, doch was macht eine Brot-und-Butter-Limousine begehrenswert ?

Du meinst wie beim Volkswagen Käfer, W123 oder auch einem BMW e30?

Es ist genau gesagt worden sind die 140 km einfache Strecke oder Hin und Zurück? Selbst für 140 km brauche man kein "Langstreckenauto" das bekommt man locker schon mit einem Klein oder Kompaktwagen hin. Da hat man, jüngere Fahrzeuge den ich mehr Langstreckenqualität zutrauen als Fahrzeugen aus dem letzten Jahrtausend.

Themenstarteram 17. April 2021 um 23:11

Vielen Dank für alle Antworten bisher!

Von den Wagen oben habe ich nach Rückmeldungen von Familie, Freunden und Forum erstmal Abstand genommen.

Die 140 KM sind Hin & Rückweg zur Arbeit.

Kurzes Update - ich habe mir heute folgenden Wagen angeschaut:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Hat einen guten Eindruck hinterlassen und die Probefahrt war ebenfalls gut. Allerdings ein Manko... Angeblich hat der Wagen 1 Vorbesitzer es ist aber kein Scheckheft oder ähnliches vorhanden, ganze Bordmappe fehlt.

Finaler Preis würde bei 4,4k liegen.

Würde mir zum Vergleich gerne noch diesen Wagen anschauen:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Was meint Ihr insbesondere zum ersten Angebot?

Danke vorab und LG!

Ich persönlich kaufe die Autos mit nachvollziehbarer Historie und fahre sehr gut damit. Nur die kosten immer mehr als die Schnäppchen...

Beides Diesel mit ~10tkm Jahreslaufleistung würde ich nicht kaufen schon garnicht ohne belegte Historie

am 17. April 2021 um 23:33

Die Kilometerangabe sollte nachweisbar sein, falls nicht ist der

Tachostand verdächtig niedrig.

BMW und Mercedes der Mittel und Oberklasse sind fast serienmäßig

Tachooptimiert.

Der E60 ist zwar ein recht nacktes Kassenmodell, die Fahreigenschaften

sind aber immer exzellent, der R6 Diesel ist ein souveräner

Antrieb, nichts desto trotz sind die Betriebskosten hoch.

Ohne neue HU, kann man die Anzeige aber vergessen.

Hier die Versicherungsklassen:

http://www.autoampel.de/bmw-525-d-0005-796.html

Ist man weit runter in den % kein Akt, ansonsten puh.

Ersatzteile sind ebenso nicht auf Aldi Niveau und an den Schiff ist einiges dran

was richtig ins Geld geht, getopt kann das nur noch durch den Elektronik Teufel werden.

Ich hab das Gefühl die Autos die du suchst, sind nicht die, welche du dir leisten kannst/willst.

Eine Etage weiter unten, ist noch keine Holzklasse, dafür meist bessere Unterhaltskosten.

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