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Laien suchen neues Auto - welcher Hersteller/welche Marke?

Themenstarteram 4. Mai 2020 um 9:52

Hallo Freunde des motorisierten Untersatzes,

meine Freundin und ich stehen noch am Anfang der Autosuche. Ein Neuwagen soll es sein, Kompakt-SUV (ja ich weiß, die Zustimmung hier ist bei dem Thema nicht so groß :P), Automatik soll er haben, min. 150PS, Sicherheitsfeatures nicht zu knapp da wir ein Kind haben, Einparkpiepen oder Kamera, um die 25k kosten und bei Reparatur und Versicherung nicht extrem teuer sein.

Mir geht es bei dem Thema tatsächlich nicht um "nimm genau dieses Auto" sondern eher um grundsätzliche Infos oder Meinungen zu den verschiedenen Herstellern.

Folgende Modelle sind uns ins Auge gestochen: Seat Alteca, Skoda Karoq, Nissan Qashqai, Kia Sportage, Hyundai Tucson.

Letztendlich werden wir natürlich Probefahren und da vermutlich schon mal die Liste ausdünnen. Vorab stellt sich uns trotzdem die Frage: Lieber ein Auto wo VW/Audi drinnen steckt oder ein Asiate? Gibt es da objektive Qualitätsunterschiede? Was sind Erfahrungen mit Reparaturkosten und Langlebigkeit/Zuverlässigkeit? Ich will auf keinen Fall einen Glaubenskrieg lostreten aber mir ist aufgefallen, dass ich für das gleiche Geld bei den Asiaten deutlich mehr Ausstattung bekomme und ich frage mich, simpel gesagt, warum?

Wir sind jedenfalls Fans von "lieber geben wir am Anfang etwas mehr aus als am Ende doppelt draufzahlen".

Kann jemand auf Basis dieser Fragestellungen objektive Aussagen treffen? Ich will hier weder den VW Enthusiasten noch den Liebhaber der asiatischen Automarken angreifen nur als Laie versuchen zu verstehen.

Besten Dank und schöne Grüße

Daniel

Beste Antwort im Thema

"Lieber ein Auto wo VW/Audi drinnen steckt oder ein Asiate? Gibt es da objektive Qualitätsunterschiede? Was sind Erfahrungen mit Reparaturkosten und Langlebigkeit/Zuverlässigkeit?"

->

ICH rate definitv eher zum Asiaten als zur VW AG,

Für mich wäre Toyota, Kia/Hyundai und Mitusbishi erste Wahl..

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Zitat:

@ZiKla schrieb am 4. Mai 2020 um 15:21:34 Uhr:

Hi!

Was für eine ewige Diskussion, wo der Ford Kuga mit 150 PS Benziner und Wandlerautomatik doch genau die Anforderungen erfüllt.

Na klar - Mensch. Warum fährt nicht jeder Ford? Unbegreiflich ....

Themenstarteram 4. Mai 2020 um 16:06

Danke für die vielen nützlichen Tipps und Erfahrungswerte!

Daraus gelernt habe ich, dass wir am Ende wohl das Auto nehmen was am meisten Freude bereitet, den Platz bietet den wir brauchen und für unser Budget genug bietet. Anscheinend unterscheiden sich die Autos bzw. die Technik darin nur um Nuancen (wenn man die Autos im gleichen Preissegment miteinander vergleicht), bei dem einen sind die Ersatzteile teurer, bei dem anderen die Versicherung und am Ende kommt man plusminus auf ähnliche laufende Ausgaben.

Was die unterschiedlichen Automatikgetriebe angeht muss ich sagen, werden wir als "Otto-normal-Fahrer" wohl kaum einen riesigen Unterschied merken oder? Ist heutzutage DSG nicht fast Standard? Das wäre dann vielleicht ein zweites Thema wo man sich Gedanken machen muss welches Auto welches Automatikgetriebe hat, falls es da große Unterschiede gibt bzgl. Wartungsintensität, Verschleiß etc.

Zitat:

@19Daniel88 schrieb am 4. Mai 2020 um 09:52:36 Uhr:

Ich will auf keinen Fall einen Glaubenskrieg lostreten aber mir ist aufgefallen, dass ich für das gleiche Geld bei den Asiaten deutlich mehr Ausstattung bekomme und ich frage mich, simpel gesagt, warum?

Heimvorteil. Die meisten Deutschen Zahlen mehr für ein deutsches Markenzeichen, Heimvorteil für Automarken gibt es in allen Ländern.

Groß, aber im Budget und besonders zuverlässig: Toyota RAV4. Toyota ist die Nummer 1 in Sachen Langzeitqualität / Haltbarkeit und der 2.0er Saugmotor ist robust und langlebig.

Älteres, angestaubtes Modell, aber genau aus dem Grund in Sachen Zuverlässigkeit top (ausgereift), außerdem sehr günstig: Mitsubishi ASX mit dem 2.0er Saugmotor und Handschaltung.

Das gilt auch für den größeren Outlander.

Honda HR-V Sport 1.5 Turbo passt sehr gut zu deinen Kriterien. Das ist ein zuverlässiges Modell mit sehr spritzigem Motor, dabei für ein SUV relativ sparsam. Gutes Platzangebot auch für Kinder hinten und die variablen "magic seats" sind ein Alleinstellungsmerkmal.

Der größere CR-V liegt ebenfalls im Budget.

Mazda CX-30 ist ein sehr gutes Modell, aber relativ eng. Wie groß sind du und deine Freundin? Wenn ihr unter 180cm seid, dann passt er, wenn ihr größer seid und dementsprechend denn Sitz weiter zurückschiebt wird auf der Rückbank der Knieraum und damit der Platz für einen Kindersitz knapp. Für €25k bekommt man auch schon einen größeren CX-5.

Kia X-Ceed ist sehr gut, der 140 PS Motor ist spritzig und reicht völlig aus.

Suzuki Vitara und SX-4 sind zuverlässig und preiswert. Die sind für die Fahrzeugklasse leicht, darum haben die auch mit dem 140 bzw 130 PS Motor bessere Fahrleistungen als manch stärkeres Modell.

Vom Ford Focus gibt es eine Crossover Version namens "Focus Active", weiß nicht ob der für euren Geschmack als SUV durchgeht, dafür sind die typischen SUV Schwächen auch weniger ausgeprägt.

Nissan Qashqai, Renault Kadjar und Renault Captur teilen sich viel Technik (selber Konzern) der 1.3 Turbomotor wurde zusammen mit Mercedes entwickelt und kommt auch in Mercedes A, B, CLA, GLA, GLB zum Einsatz. In Realverbrauchsmessungen / Tests schneidet der immer sehr gut ab. Wobei der Renault Scenic trotz Van Karosserie imo schicker aussieht und dabei praktischer ist.

Ich bin vorher nur Manuell gefahren, der Volvo ist mein erstes Automatik (Wandler, 8 Gang), ich möchte ehrlich gesagt nie mehr zum Schalter zurück, funktioniert aber auch sehr gut und im Sportmodus macht es richtig Laune.

Allerdings kann man natürlich auch Pech haben, ein Bekannter hat einen Skoda mit Automatik (müsste ein KAROQ mit DSG sein) - er haßt es, weil man jeden Schaltvorgang deutlich spürt (er ist schön älter und er merkt es besonders im Rücken), er war begeistert wie unmerklich meiner (im normalen Modus) schaltet.

am 4. Mai 2020 um 17:01

Gelöscht

am 4. Mai 2020 um 17:14

Zitat:

@19Daniel88 schrieb am 4. Mai 2020 um 10:19:37 Uhr:

Diesel oder Benziner: Gute Frage. Hauptsächlich benutze ich das Fahrzeug für den Arbeitsweg. Das sind täglich 20 km. Ab und zu die Eltern besuchen, mal nach Italien (wenn man wieder darf). Also denke ich bewegen wir uns im 10k bis max. 15k Fahrleistung im Jahr. Jetzt mal Dieselskandal außen vor. So lange wir in paar Jahren noch in die Innenstadt fahren dürfen ist es uns "egal", so lange es irgendwie Sinn macht. Macht Diesel auch heutzutage nur bei Vielfahrern Sinn?

Ein Gebrauchter war auch eine Überlegung. Was uns beim Neuwagen (Finanzierung mit Anzahlung) so angesprochen hat sind, Garantie, Pauschale Vollkasko oft über den Hersteller, teils kostenlose Servicechecks, "alles unter einem Dach" (Versicherung, Finanzeirung, etc pp).

Wir fahren aktuell einen Opel Meriva von 2008, also tatsächlich kein Vergleich. Der tut seinen Dienst, mehr aber auch nicht.

Ein SUV mittler Größe ist als Benziner leider oft ein ziemlicher Säufer. Sind halt groß und Schwer. Diesel sind aber relativ teuer in der Anschaffung und der Steuer. Viele Repararturen gehen auch gewaltig ins Geld (im Verglich zum benziner). Das lohnt wiederum oft nicht.

Und was Du als "Vorteil" für den Neuwagen aufführst hat nix mit dem Neuwagen zu tun.

Finanzierung, also der Kauf auf Kredit, geht auch bei gebrauchten. Entweder über die Bank des Autohauses oder eine Fremde. Was Du meinst mit Versicherungspauschalen usw. ist meist Leasing. Die sog. Ballonfinanzierung ist eine Mischform aus Finanzierung und Leasing. Quasi ein Leasing mit fester Kaufoption. Da giebt es manchmal Pauschalen für Wartung und Versicherung. Das lohnt sich aber oft nur bei Versicherungsneulingen oder Vielfahrern. Auch die Wartungspauschalen sind oft teuer erkauft. Wenn Du Dir ein Auto holst was von vorne herein eine lange Garantie hat (5 oder 7 Jahre) dann bist Du auch bei einem gut gebrauchten noch gut dabei. Aber bei guter Wartung und Pflege sollte ein Neues Auto eh 10 Jahre oder 100.000 km ohne größere Probleme durchhalten.

Themenstarteram 4. Mai 2020 um 17:43

Eine Entscheidung ist inzwischen gefallen, das Budget auf 30k zu erhöhen.

Als nächstes schauen wir mal welcher Hersteller welche Garantien anbietet und was es bzgl Wartungsintervalle zu beachten gibt. Würdet ihr generell vom Automatik DSG abraten? Wie macht sich das im Alltag bemerkbar?

am 4. Mai 2020 um 18:13

Vom DSG würde ich persönlich eher abraten. wegen der Anfälligkeit und der relativ ruckeligen Schaltung. Noch schlimmer sind automatische Schaltgetriebe.

Viele Hersteller sind vom Doppelkupplungsgetriebe wieder auf "alte" wandler zurüch gekehrt. FIAt / Jeep hat bis zu 10 und der Ford Mustang 0 Gänge mit wandler.

Ich hatte mal das vergnüden einen Auidi A1 mit DSG zu fahren. da war ich vom uraltwandler von papas Auto besseres gewöhnt. Das merkst Du im Alltag. Gerade wenn Du mal den vergleich zum Wandler hast. Einfach viel sanfter. Da spürst Du den gangwecshel garnicht. Beim Wandler ist es halt Flüssigkeit die da arbeitet (ATF-Öl) und beim DSG ist es eine bzw. Kupplungen und 2 Getriebe die ineinadergreifen. Das geht zwar sehr schnell aber es ruckt halt. Extrembeispiel: Bugatti veron. Der schafft die 0-100 innerhalb von rund 2 Sekunden und muß aber mindestens 1x schalten. Das schaffst Du von Hand garnicht. Der hat 1.500 PS und ein 7-Gang DSG.

Ups, dass ein Automatikgetriebe gewünscht wird hab ich vergessen. Das sollte schon einen sehr großen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben. Von DKG / DSG Getrieben rate ich auch entschieden ab, gerade in schweren SUV sind die verschleißanfällig. So was passt eher zu leichten Kleinwagen.

Da das Budget erhöht wurde: Ab ca. €32k bekommt man einen neuen Toyota RAV4 Hybrid (mit Planetengetriebe). Langlebiger und zuverlässiger geht nicht.

Honda CR-V Hybrid bekommt man neu ab ca. €30-31k, ebenfalls sehr zuverlässig.

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid ab €28k, der macht (da Plug-In) aber nur Sinn, wenn du das Auto zuhause aufladen kannst und selten weiter als ~20km fährst.

Was günstigere, reine Benziner mit Automatik betrifft empfehle ich Honda HR-V, Mazda CX-30 / CX-5, Suzuki Vitara / SX-4, Ford Focus Active.

Edit: Subaru XV mit dem 150 PS 2.0er Motor (nicht mehr bestellbar aber noch bei Händlern lagernd) ist auch gut.

Themenstarteram 4. Mai 2020 um 18:41

Dann muss ich nochmal etwas blöd fragen...

Angenommen Seat Ateca, Skoda Karoq, Hyundai Tucson und Nissan X-Trail fallen in die engere Wahl. Abgesehen davon wenn DSG bei der Auswahl steht (also DSG erkennt man recht schnell), woran erkenne ich denn einen Wandler? Bzw gibt es die überhaupt nicht bei den Modellen? Automatik 7 Gang (ohne DSG) entspricht dann welcher Technik?

am 4. Mai 2020 um 18:48

Die Art des Getriebes kannst eigentlich nur durch fragen des Händler oder Blick in die technischen Daten erfahren. VW allerdings setzt grundsätzlich nur DSG bei Automatik ein. Seat. Skoda und Audi dementsprechend auch ist ja die selbe Technik.

Zitat:

@19Daniel88 schrieb am 4. Mai 2020 um 18:41:17 Uhr:

Seat Ateca, Skoda Karoq, Hyundai Tucson und Nissan X-Trail

Die gibt es als Benziner alle nur mit DKG.

Tucson mit dem 185 PS Diesel gibt es mit Wandlerautomatik, X-Trail Diesel mit CVT (von Jatco, das sind die schlechtesten CVT, berüchtigt und das hohe Drehmoment des Dieselmotors wird der Lebensdauer nicht helfen) aber ein Dieselmotor ist bei deinem Fahrprofil völlig fehl am Platz.

Wenn ihr nach einen Jeep Compass schaut, der hat eine 9 Stufen Automaten., den Renegade wahlweise auch.

Zitat:

@19Daniel88 schrieb am 4. Mai 2020 um 18:41:17 Uhr:

Dann muss ich nochmal etwas blöd fragen...

........... woran erkenne ich denn einen Wandler? Bzw gibt es die überhaupt nicht bei den Modellen? Automatik 7 Gang (ohne DSG) entspricht dann welcher Technik?

7-Gangautomatik ist fast immer ein Doppelkupplunggetriebe (DSG), wobei man hier zwischen Trocken-DSG (ausgelegt für schwächere Motoren bis ca. 250 Nm Drehmoment) und Nass-DSG 8für stärkere Belastungen) differenzieren sollte

Ich denke, es war nur Mercedes, die auf dem deutschen Markt PKW mit 7-Gangwandlerautomaten anboten. Diese Automatik kam 2005 auf den Markt und wurde später durch die 9-Gangwandlerautomatik ersetzt.

Jetzt mit der Budgeterhöhung auf 30k könnte ein Kuga PHEV interessant für euch werden.

Die 20km Arbeitsweg können lässig rein elektrisch zurück gelegt werden, der Kuga hat eine E-Reichweite von 56 KM.

Dazu setzt der Kuga auf ein ähnliches Hybridsystem wie das, welches seit Jahren seinen Dienst äußerst zuverlässig im Toyota Prius absolviert.

Dazu könnt ihr euch dank fürstlichen Bonis und E-Kennzeichen auf weitere Vorteile freuen, wie die Benutzung von Umweltspuren, Elektroparkplätzen und günstige Steuern.

Lasst euch vom Listenpreis nicht abeschrecken, wie bereits gesagt werden nochmal 4000€ BAFA-Prämie abgezogen und die Rabatte bei Ford sind auch ganz nett.

Dazu ist der Kuga brandneu und kann gegenüber dem Outlander mit einem deutlich breiteren Assistenzportfolio dienen, was von euch ja explizit erwünscht ist.

U.a.Multikollisionsbremse, ein Auffahrwarnsystem, Car-2-X-Technologie und ein Ausweichassistent, um die sicherheitsrelevantesten zu benennen.

Das könnte dann so oder so ähnlich aussehen:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

PS: Da dir das ja relativ wichtig ist: Der Kuga hat als Hybrid(F-HEV oder HEV) und als Plug-In-Hybrid (PHEV) ein stufenloses Planetengetriebe, als konventioneller Verbrenner oder als Mild-Hybrid (mHEV) eine 8-Gang-Wandlerautomatik.

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