Kroatien und der Euro
Ich fahre seit 24 Jahren nach Kroatien.
Jedes Jahr werden wird es etwas teurer.
Aber nun nach Einführung des Euros sind wohl bei den meisten alle Hemmungen gefallen.
Die Preise sind um 30% gestiegen.
Essen gehen entwickelt sich zum Luxus.
Der Campingplatz auf Cres wo wir seit Jahren hinfahren nimmt aktuell rund 77 Euro am Tag für 2 Personen, letztes Jahr noch rund 52 Euro.
In Dubrovnik wollen die für eine Kugel Eis 3.50 Euro haben ebenso in Korluca.
Selbst in den Läden gehen die Preise durch die Decke. Frage mich wie die Einheimischen das alles zahlen.
Wir überlegen ernsthaft den Wohnwagen zu verkaufen und Kroatien den Rücken zu kehren.
94 Antworten
Bei uns 1500€ für 14 Tage in der Hauptsaison.
Jeden zweiten Tag ins Restaurant.
Ich sehe null Alternativen.
3200€ für 17 Tage mit 4 Personen ist noch immer günstig. Wir sind gerade zu viert mit dem Mietwagen in den Highlands plus London unterwegs, das werden am Ende 10.000€...
Ja UK ist ja auch nochmal eine ganz andere Nummer, meine 5tägigen Geschäftsreisen liegen da auch immer bei gut 3000 Euro. 4 Wochen Australien im Bulli mit 2x Stopover in Hongkong haben vor 7 Jahren für 2 Personen auch 9009 Euro gekostet, aber das war es auch Wert, das sind Erinnerungen für die Ewigkeit.
An 2 Wochen Kroatien erinnert sich in 5 Jahren aber kein Mensch mehr. 😁
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Zitat:
@detten83 schrieb am 31. Juli 2023 um 15:56:55 Uhr:
Wir waren danach noch einige Tage in Südtirol, dort war alles etwa 30 Prozent günstiger.
Das kann gut so sein
Aber 2022 August Campingplatz 42 Euro am Tag
2023 im Juni waren es am selben Platz 56 Euro.
Die langen auch ohne Skrupel zu.
Wir kommen gerade aus Kroatien zurück.
80€/Nacht in Baska auf KRK für Auto/Wohnwagen/2Ew/2Ki auf Platz mittlerer Kategorie ist schon heftig. Essen/Restaurant ist ca. 30% teurer geworden. Es ist interessant zu sehen das sich HR und Italien/Österreich quasi preislich nichts mehr nimmt.
Wer mir wirklich leid tut sind die Kroaten selber. Ich denke die normale/einfache Bevölkerung ist bei den Preisen von der Küste quasi finanziell ausgesperrt. Der Platz war trotz Hauptsaison nur zu 70% voll was mich sehr gewundert hat. Vielleicht liegt es auch wirklich an den Preisen.
Man kann auch noch woanders günstig Urlaub machen. Z.B. im Hinterland von HR oder in der besagten Lausitz :-). Aber auch da steigen die Preise (20€ für einen nackigen Kiesplatz mit Dixie). Oder z.B. Tschechien und Polen sowie die Slowakei. Ist mit HR nicht vergleichbar aber auch extrem schön.
Geht es eigentlich nur darum billig (ich vermeide extra das Wort preiswert) Urlaub zu machen? Es ist dort wie hier freie Marktwirtschaft, und die regelt den Preis, Angebot und Nachfrage. Sicherlich hat der eine oder andere auch schon den Job gewechselt weil es mehr Geld gab, oder? Auch das ist freie Marktwirtschaft. Ebenso hat ein Land wie Kroatien auch mit steigenden Preisen zu kämpfen, an denen wir nicht unschuldig sind.
Kroatien ist ein tolles Land und bietet viel, weswegen man dort Urlaub machen sollte. Aber vielleicht nicht für die Geiz-ist-geil Mentalität.
An der Geiz ist Geil Mentalität liegt es bei mir sicherlich nicht, sondern an einem gewissen Preis-Leistungs-Gefühl. Dieses sagte mir, dass eine Bierdose im Lidl Umag keine 1.75 Euro kosten sollte und die TK Tintenfischringe mit Pommes im Restaurant nicht 21 Euro. Das 0.4er Bier dazu nicht 5 Euro und der Aperol Spritz nicht 8 Euro. Dieses Preisniveau hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun, sondern mit Abzocke, weil man es dieses Jahr einfach machen kann. Wir haben es bezahlt, buchen nächstes Jahr aber nicht wieder Kroatien, sondern lassen uns in Ftankreich abzocken, da sind wir wenigstens drauf vorbereitet.
Zitat:
@kalleweiss2 schrieb am 31. Juli 2023 um 12:14:01 Uhr:
Warum sollte ein Platzbetreiber seine Preise senken,
wenn die Bude rappelvoll ist?Die Preise im Restaurant halte ich für durchaus angemessen.Aufschläge von 10-30% zum letzten Jahr sind zwar heftig,aber im Vergleich zu anderen Ländern bleibt das Essengehen immernoch günstig.
Angeblich haben viele Supermärkte an der Küste 30% höhere Preise als im Landesinneren.
Das finde ich auch nicht toll,aber unsere deutschen Preise sind enfach oft zu niedrig.
Daß die Bude rappelvoll ist liegt natürlich auch daran , daß reserviert werden muß und man daher nicht mehr so ohne weiteres ( ohne R. ) einen Platz bekommt und stornieren meist auch kostet.
Aber nicht alle werden dann wieder hinfahren und jeden Preis akzeptieren.
Wie schon vorher gesagt, der einfache Kroate zahlt die Raffgier mancher eben leider auch.
So lange ich in der Vor/Nachsaison noch einen Preis für einen LUXUSPlatz - mit freier Aussicht auf das Meer und die Inseln - um die 30 € für zwei Leute bezahle, werde ich weiter, so Gott mir die Gesundheit erhält, dieses schöne Land besuchen.
Wenn allerdings in der HS 60 / 80 / 100 € / Tag abgerufen werden, dann ist das nicht mehr Camping sondern Abzocke, was für die Camper mit schulpflichtigen Kindern besonders ärgerlich ist.
Na ja, wer in den Niederlanden etwas vernünftiges essen möchte greift auch tief in die Tasche. Das war -dem Verhältnis entsprechend- schon immer so. Die quartieren Oma aus um deren Bett teurer zu vermieten oder richten in der Garage eine Art Ferienwohnung ein (etwas überspitzt…ja, ich weiß). Da haben meine Eltern schon drüber gemeckert und ich kenne genügend, die es heutzutage auch tun. Trotzdem ist es da immer voll. Da war es immer voll und es wird immer voll sein. Meine Eltern haben damals schon voraus gesagt, dass demnächst alle nur noch Flugreisen machen, da das auch nicht teurer ist als die Niederlande. Ich würde sagen, die haben sich geirrt.
Es wird sich einpendeln und so lange wird halt versucht.
Zitat:
@detten83 schrieb am 1. August 2023 um 13:01:13 Uhr:
An der Geiz ist Geil Mentalität liegt es bei mir sicherlich nicht, sondern an einem gewissen Preis-Leistungs-Gefühl. Dieses sagte mir, dass eine Bierdose im Lidl Umag keine 1.75 Euro kosten sollte und die TK Tintenfischringe mit Pommes im Restaurant nicht 21 Euro. Das 0.4er Bier dazu nicht 5 Euro und der Aperol Spritz nicht 8 Euro. Dieses Preisniveau hat nichts mit Marktwirtschaft zu tun, sondern mit Abzocke, weil man es dieses Jahr einfach machen kann. Wir haben es bezahlt, buchen nächstes Jahr aber nicht wieder Kroatien, sondern lassen uns in Ftankreich abzocken, da sind wir wenigstens drauf vorbereitet.
Genau richtig auch aus meiner Sicht.
Frankreich ist bei uns für Septemper bereits eingeplant.
Auch dort ist es wunderschön ( z.B. Radtouren in die kleinen Bergdörfer in Zentralfrankreich oder Paddeltouren ) und die Preise sind dort aus meiner Sicht akzebtabel.
Es gibt ja andere Aspekt als Leistung und Gegenleistung.
Was ich bei den Anbietern schon frech finde ist die Höhe und Zeitpunkt der Vorausszahlungen (bei uns allerdings für Ferienhäuser, Chaltes).
Für Kroatien im September geht das sogar noch, Anzahlung 30 Prozent im Oktober 2022 (!) und letzte 70 Prozent 30 Tage vor Anreise.
In NL noch schlimmer, für das Chalet im Juni 50 Prozent ANzahlung im Oktober 2022 und 50 Prozent vier Wochen vor Anreise.
Da wird sich schon gesund gestoßen.
Ich glaube, im Pauschalreiserecht wurde sowas inzwischen verboten auf EU-Ebene.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 1. August 2023 um 13:33:49 Uhr:
Es gibt ja andere Aspekt als Leistung und Gegenleistung.Was ich bei den Anbietern schon frech finde ist die Höhe und Zeitpunkt der Vorausszahlungen (bei uns allerdings für Ferienhäuser, Chaltes).
Für Kroatien im September geht das sogar noch, Anzahlung 30 Prozent im Oktober 2022 (!) und letzte 70 Prozent 30 Tage vor Anreise.
In NL noch schlimmer, für das Chalet im Juni 50 Prozent ANzahlung im Oktober 2022 und 50 Prozent vier Wochen vor Anreise.Da wird sich schon gesund gestoßen.
Ich glaube, im Pauschalreiserecht wurde sowas inzwischen verboten auf EU-Ebene.
Auf dem Campingplatz in Pag war auch jetzt im August 30% des Gesamtpreises für die Anreise am 1.5.2024 fällig und der Restbetrag wird bei der Abreise gezahlt.
Die Stornierungsbedingungen sind auch human geregelt.
Stornierungen können mindestens 30 Tage vor Anreise per E-Mail erfolgen.
Vorauszahlung wird dann - ohne Bankgebühr - zurückerstattet.
Zitat:
@detten83 schrieb am 1. August 2023 um 13:01:13 Uhr:
Wir haben es bezahlt, buchen nächstes Jahr aber nicht wieder Kroatien, sondern lassen uns in Ftankreich abzocken, da sind wir wenigstens drauf vorbereitet.
Also ich habe unlängst 21 Tage in Südfrankreich, direkt an der Küste gebucht.
5 Sterne, an der Cote D´Azure mit "großem" Platz, Baby, Hund & 2 Erwachsenen.
Macht knapp über vierstellig. Hätte ich den kleinen Platz genommen, wäre es noch dreistellig gewesen.
Allerdings den ganzen September über, wo ganz offenbar die offizielle Saison schon vorbei ist.
Wir lassen uns überraschen ob da noch Abzocke droht.
Zurück zum eigentlichen Thema:
Habe bis jetzt jedes Jahr in Rijeka die Rennstrecke gebucht und anschließend Urlaub auf Krk gemacht.
Die Renne kostet für 4 Tage was in Deutschland ein Tag kostet. Die Preise rundherum waren von OK bis Spottbillig. Bin gespannt was mich dann nächstes Jahr dort erwartet.
Dieses musste ich mal aussetzen und kann daher nix berichten. Nächstes Jahr ein neuer Versuch!
Zitat:
@detten83 schrieb am 31. Juli 2023 um 13:00:47 Uhr:
Also 14 Tage Kroatien haben uns 4 ( 2 Erwachsene, 2 Kinder, 5 und 3) mit Stellplatz, Benzin, Maut und Ausgaben vor Ort 3200 Euro gekostet. Evtl noch eine neue Kupplung hinzu. Für das Geld macht man zwar keinen AI Urlaub auf den Mittelmeerinseln, aber sehr viel Geld für Camping in Kroatien. Der einzige Vorteil Kroatiens ist somit irgendwie dahin.
Vollkommen überteuert, da sind andere Länder am Mittelmeer aber sehr deutlich günstiger!
Dazu kommt das in Kroatien als ehemaligs Ostblock-Land noch so einiges anders ist als Italien, Frankreich oder Spanien, ganz freundlich ausgedrückt!!
Nee Danke!
Grüeß Kurti