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Kratzer an der Stoßstange durch aufgerolltes Auto - Handbremse war nicht angezogen

Themenstarteram 4. November 2017 um 23:09

Hallo,

das hinter mir parkende Auto ist mir heute scheinbar aufgerollt und dabei wurde die hintere Stoßstange meines Autos zerkratzt. Ich habe die Polizei benachrichtigt. Die Handbremse war nicht angezogen. Als sie das Auto weggeschoben haben, um den Schaden anzusehen, ist das Auto wieder zurückgerollt. Der Halter wurde telefonisch ermittelt, kommt aber aus einem anderen Ort. Unfallbericht wurde erstellt - Unfall durch nicht gegen wegrollen gesichertes Fahrzeug.

Der Kratzer ist minimal 5 mm. Sieht aber nicht so aus, als ob er nur oberflächlich ist. Es muss bestimmt lackiert werden. Da das Auto erst gestern die erste Inspektion hinter sich hat und es sich um ein Leasingwagen handelt, möchte ich das ordnungsgemäß vom Vertragshändler in Stand gesetzt bekommen, um bei der Rückgabe nicht draufzuzahlen. Smart repair kommt für mich somit nicht in Frage.

Was sollte ich als nächstes tun? Muss ich warten bis sich der Schädiger irgendwann meldet? Kann ich das Auto in der Werkstatt begutachten lassen, ob noch irgendwelche nicht sichtbaren Schäden entstanden sind mit Kostenvoranschlag?

Was wenn der Schädiger sich gar nicht meldet?

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Klar, Scheisse wenn sowas passiert. Aber wer der Meinung ist ein Leasingfahrzeug 2 oder 3 Jahre durch die Gegend zu bewegen ohne auch nur einen Kratzer oder Steinschlag zu bekommen, der ist ein Traeumer. ;) Selbst wenn du das Auto wie ein rohes Ei behandelst, wird immer was dran kommen. Und wenn man eine schlechten Leasingvertrag hat, dann freuen die sich wie Bolle auf jede Ruecknahme. Denn dort wird dann erst Geld verdient.

Man kann das mit Smart oder mit Volllackierung machen. Beides wird man nicht mehr sehen. Das ist jedem selbst ueberlassen ob die Versicherung 100 Euro oder 1500 Euro blechen muss. Ich persoenlich finde das peinlich wie manche solche Lapalien aufpusten.

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Das meine nicht ich, das meinen die Gerichte. Eine sach- und fachgerechte Reparatur ist nicht an eine bestimmte Werkstatt gebunden, sondern an die Vorgehensweise und das Ergebnis.

Aber du kannst ja gern eine Quelle dazu posten, dass sach- und fachgerechte Reparaturen nur in Vertragswerkstätten und nicht als SmartRepair ausgeführt werden können, wenn du das meinst.

Kleine Dellen, Schrammen oder Kratzer im Lack sind normale Verschleißspuren, das wird dir ebenfalls jedes Gericht bestätigen. Wie man also bei einem 5mm langen Kratzer so ein Gedöns machen will, ist mir schleierhaft.

Als Leasingnehmer ist man immer klug beraten, wenn man dazu eine Weisung der Leasinggesellschaft einholt. Das meine ich. Und damit habe ich natürlich Recht. Wenn man sich selbst einem Schadenersatzrisiko aussetzen möhte, dann kann man durchaus was anderes in Erwägung ziehen. :cool:

Klar, für einen 5-mm-Kratzer holst du eine "Weisung der Leasinggesellschaft" ein. Selten so gelacht :D:D:D:D

Das Erwachen kommt erst am Ende des Leasing-Vertrages

https://www.motor-talk.de/.../...ue-felgen-bezahlen-soll-t6180318.html

Der Hintergrund erschließt sich halt nicht jedem. Macht ja nix.

Ist halt die grundsätzliche Frage: die einen geben mehr Acht auf ein Auto, die anderen weniger ("muss nur von A nach B fahren"). Bei "fremden" Autos, also auch Leasingfahrzeugen, stelle ich das ganze nochmal verschärft fest. Wenn jemand anderes an dem Schaden schuld ist, kann es mir doch egal sein - der andere zahlt doch, auch die komplette Lackierung.

Zitat:

@mattalf schrieb am 5. November 2017 um 07:15:17 Uhr:

Klar, Scheisse wenn sowas passiert. Aber wer der Meinung ist ein Leasingfahrzeug 2 oder 3 Jahre durch die Gegend zu bewegen ohne auch nur einen Kratzer oder Steinschlag zu bekommen, der ist ein Traeumer. ;)

Mag sein, aber hier spielt das zum Glück keine Rolle, da ein fremdverursachter Schaden vorliegt und offenbar der Verursacher ermittelt ist.

Kein Grund also, sich über seinen Leasingvertrag, den Geschäftsmodellen seines Vertragspartners oder dem Lebensrisiko an sich Gedanken zu mnachen.:D

Themenstarteram 6. November 2017 um 16:54

Hallo,

die Versicherung des Schädigers habe ich ermittelt und den Schaden gemeldet. Die Versicherung möchte mit dem Kostenvoranschlag die Genehmigung für die Reparatur des Leasingunternehmens. Die muss ich noch einholen.

Zu den anderen Diskussionen bezüglich der Wahl der Werkstatt und des Reparaturwegs: In meinem Leasingvertrag ist alles geregelt. Kleiner Steinschlag im Lack fällt unter Gebrauchsspur. Lackabplatzer durch einen Unfall ist nunmal ein Schaden, auch wenn er noch so klein ist. Die Reparatur muss in einer Vertragswerkstatt des Händlers erfolgen. Lass ich die Reparatur in einer freien Werkstatt machen, muss ich eine Bearbeitungspauschale von 120 € zahlen. Das muss ja nicht sein, wenn ich dies nicht verschuldet habe.

Ich habe auch ein zwei andere Kratzer im Lack am Kotflügel, da habe ich die Verursacher nicht gesehen, ist mein Pech. Die müssen über meine Kasko laufen.

Zur smartrepair: Dort hat man mir bereits wegen des anderen Kratzers gesagt, dass man die Farbabweichungen sehen wird (Farbe meines Wagens ist "stardust metallic").

wenn man das richtig macht sieht man bei einer "smarten" Teillackierung nichts mehr. Die Händler, die die Wagen nach der Leasingrücknahme aufbereiten, machen das auch nicht anders. Und sach- und fachgerecht ist es allemal, wenn kleine Verschleißspuren rückstandslos beseitigt werden.

Inzwischen wird es bei seriösen Leasingrücknahmen sogar so gemacht, dass dem Leasingnehmer nur die Kosten einer smarten Mängelbeseitigung in Rechnung gestellt werden.

Zitat:

@Kai R. schrieb am 6. November 2017 um 17:00:48 Uhr:

... bei seriösen Leasingrücknahmen ...

Die gibts wirklich? :D

ich konnte mich die letzten drei Male (Firmenwagen) nicht beklagen. Obwohl ich jedes Mal die Marke gewechselt habe.

Dann lernen die Jungs doch noch dazu. Sehr schön.

Ich war mit BMW-Leasing auch überaus zufrieden, wurde 12/2013 zurück gegeben und kein neues genommen. Absolut keine Probleme.

Dafür, dass es doch angeblich jedes Mal so viele Probleme geben soll, hört man bei alleine in Deutschland knapp 2 Millionen Leasingrücknahmen jedes Jahr ohnehin recht wenig, finde ich.

Oder sollte es am Ende vielleicht doch so sein, dass nur die paar unzufriedenen irgendwelche Threads auf Motortalk eröffnen und sich ein paar andere irgendwas vom Hörenbsagen dazu dichten?:D

 

P.S.:

Bisher 4 Leasingrücknahmen

Probleme: 0

Zusatzkosten: 0

 

Update:

Der Gutachter war da und hat die Schäden aufgenommen. Er wird den Bericht an sixt leasing senden, die sich dann mit mir zwecks Reparaturtermin melden werden. Der Stoßfänger soll wohl neu lackiert werden mit 2-3 Tagen Ausfall. Ein Ersatzwagen wird von sixt gestellt. Die Kosten für Reparatur und Wertminderung werden der Versicherung des Unfallgegeners in Rechnung gestellt.

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