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KFZ-Versicherung in USA

Themenstarteram 23. Febuar 2017 um 18:37

Ein kleiner Fuhrpark (4 PICK-UPs, 5 Motorräder) soll versichert werden.

Gibt es in USA ein Wechselkennzeichen? Man kann ja nur ein Motorrad z.Zt. fahren und da wäre es ganz pfiffig, ein solches Kennzeichen zu nutzen.

Das gleiche für die PICK-UPs, hier werden nur zwei z.Zt genutzt.

Wer kennt sich aus?

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11 Antworten

Ich weiß es nicht, habe auch unter Google nichts gefunden, aber ein Anruf beim Konsulat der USA dürfte Aufklärung bringen. Dann hat man eine klare Antwort.

Ich habe Zweifel, dass das Konsulat sich mit so was befasst.

Wenn ich in USA versichern wollte, würde ich mich an einen US-Versicherer wenden. Dank billiger Telefontarife und Internet bereitet das keine besonderen Probleme.

Bei den USA würde ich mal vermuten, dass es gar keine Versicherungspflicht gibt und Versicherungen nicht wahnsinnig verbreitet sind. So haben wir es in Neuseeland erlebt. Es war dann aber ganz einfach und unbürokratisch eine Versicherung abzuschließen. Hat keine 5 Minuten gedauert ;-)

Ist wahrscheinlich auch nicht pauschal zu beantworten. Dort kocht jeder Bundesstaat sein eigenes Süppchen

Auf Vermutungen hier sollte man nicht setzen. Neuseeland hat mit dem Rechtssystem der USA herzlich wenig zu tun.

Man findet eigentlich mithilfe von Google ganz schnell erste Hinweise.Oder einfach mal hier etwas nachlesen oder fragen.

Ob der ADAC, bzw. AAA vll.helfen könnte?

Ein Freund von mir lebt in Texas und hat auch einen ansehlichen Fahrzeugpark. Der zahlt für jedes Fahrzeug extra und zwar gar nicht so wenig. Er hat Geld wie Heu und daher macht es ihm nichts aus. Neulich schrieb er mir freudestrahlend, dass sein neuestes Spielzeug ihn nur 70$ zusätzlich jeden Monat an Versicherung kostet. Offenbar ist das für die dortigen Verhältnisse günstig.

Die Antworten auf des OP's Fragen sind von Staat zu Staat unterschiedlich.

Fuer Kalifornien gilt: Wechselkennzeichen gibt es nicht. Versicherungspflicht besteht, auch wenn sich viele nicht dran halten. Deshalb ist es auch ratsam, bei Fahrzeugen mit einem betraechtlichen finanziellen Wert Vollkasko zu versichern und "Uninsured Motorist Protection" mit abzuschliessen

Versichern kann man zwar auch als Auslaender, das ist aber teuer und oft sind hohe Vorauszahlungen faellig. Ein lokaler Fuehrerschein hilft, aber in den USA spielen auch Faktoren wie credit rating mit rein, was bei Auslaendern zu hohen Raten fuehrt.

Pickups sind in Kalifornien als Nutzfahrzeuge zugelassen, was ebenfalls teurer ist als normale PKW, sowohl in den Zulassungskosten selbst als auch in der Versicherung. Zulassung muss jedes Jahr fuer jedes Fahrzeug erneuert werden.

Fuer die Vorschriften im gewuenschten Staat ist das jeweilige Strassenverkehrsamt (Kalifornien: Department of motor vehicles - DMV) zustaendig, da wuerde ich nachfragen.

Gruesse aus Kalifornien

Christian

Zitat:

@starfishy schrieb am 24. Februar 2017 um 15:37:11 Uhr:

 

Gruesse aus Kalifornien

Christian

Danke Christian als eine Wortmeldung aus der vordersten Front.

Ein Freund war vor ein einigen Jahren mehrmals in den Staaten und hat auch eine große Reise quer durch alle Staaten gemacht. Statt ein Mietwagen zu mieten kaufte er sich einen 25 jahre alten Gebrauchtwagen und fuhr seine Reise ab und hat viele Erlebnisse gewonnen. Trotz dass das Auto so alt war ist nichts vorgefallen. Es lief tadellos. Selbst die Klimaanlage lief einwandfrei. Am Schluss stellte er das Auto bei einen Händler ab. Dieser kaufte die alte Möhre aber nicht an, nahm sie kostenfrei in Zahlung. Schlussendlich war das ganze dennoch billiger wie ein Mietwagen. Er sagte, das Kennzeichen war (hinten) dran und Versicherung hat er keine bezahlt, die war noch vom Vorbesitzer gültig. Kann das so gewesen sein? Frage nur aus eigenem Interesse.

Ich weiß nur, dass Defekte schnell von der Polizei verfolgt werden, dass die Autos immer in verkehrstechnischen Zustand sind. TÜV wir wir ihn kennen gibt es bei Euch nicht. Mein Nachbar fährt seit 1/2 Jahr nur mit einem Frontscheinwerfer herum. Xenon-Birnen kann man angeblich nicht wechseln. D1S und D2S Brenner gibts zwar, ich würde ihm das auch machen, aber er will nicht, wartet bis die nächste Durchsicht fällig ist. So fährt er mit nur einem Auge herum. Für mich unverständlich. Undenkbar in den Staaten. Ein Tag, dann bist du Mode und sie erwischen dich.

Hinsichtlich der Versicherungspflicht denke ich auch, dass jeder Bundesstaat seine eigenen Regeln hat - aber Haftpflicht dürfte dort in jedem Staat vorgeschrieben sein. In Michigan (dort habe ich mal gelebt) war seinerzeit so, dass bei einer Kollision zwischen zwei Autos in der Regel jeder seinen eigenen Schaden zahlt. Die Haftpflicht war vor allem für die Entschädigung Dritter gedacht. Man tat also gut daran, dass Auto auch in der Kasko abzusichern. So habe ich es dann auch gemacht und in der Tat auch wegen fehlendem nationalen Führerschein usw. eine erhöhte Prämie bezahlt von etwa 1200 Dollar je Jahr. Passiert ist nichts.

Zitat:

@romanusko schrieb am 25. Februar 2017 um 09:18:25 Uhr:

Zitat:

@starfishy schrieb am 24. Februar 2017 um 15:37:11 Uhr:

 

Gruesse aus Kalifornien

Christian

Danke Christian als eine Wortmeldung aus der vordersten Front.

Ein Freund war vor ein einigen Jahren mehrmals in den Staaten und hat auch eine große Reise quer durch alle Staaten gemacht. Statt ein Mietwagen zu mieten kaufte er sich einen 25 jahre alten Gebrauchtwagen und fuhr seine Reise ab und hat viele Erlebnisse gewonnen. Trotz dass das Auto so alt war ist nichts vorgefallen. Es lief tadellos. Selbst die Klimaanlage lief einwandfrei. Am Schluss stellte er das Auto bei einen Händler ab. Dieser kaufte die alte Möhre aber nicht an, nahm sie kostenfrei in Zahlung. Schlussendlich war das ganze dennoch billiger wie ein Mietwagen. Er sagte, das Kennzeichen war (hinten) dran und Versicherung hat er keine bezahlt, die war noch vom Vorbesitzer gültig. Kann das so gewesen sein? Frage nur aus eigenem Interesse.

Ich weiß nur, dass Defekte schnell von der Polizei verfolgt werden, dass die Autos immer in verkehrstechnischen Zustand sind. TÜV wir wir ihn kennen gibt es bei Euch nicht. Mein Nachbar fährt seit 1/2 Jahr nur mit einem Frontscheinwerfer herum. Xenon-Birnen kann man angeblich nicht wechseln. D1S und D2S Brenner gibts zwar, ich würde ihm das auch machen, aber er will nicht, wartet bis die nächste Durchsicht fällig ist. So fährt er mit nur einem Auge herum. Für mich unverständlich. Undenkbar in den Staaten. Ein Tag, dann bist du Mode und sie erwischen dich.

Ich hab das vor Jahren auch so gemacht. Damals bin ich von Las Vegas losgefahren, auch mit einem uralten Gebrauchtwagen. Versicherung musste ich abschliessen. Dass die Versicherung vom Vorbesitzer noch gueltig ist, ist moeglich, aber auch das ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Da muss man aber aufpassen, in manchen Staaten gibts Geld zurueck wenn man der Versicherung meldet, dass das Auto verkauft ist - nicht dass der Verkaeufer behauptet, dass die Versicherung noch gueltig ist und dann im Nachgang kuendigt. Kennzeichen nur hinten ist in manchen Staaten legal, in Kalifornien aber nicht.

In den meisten Staaten kann man wegen einer ausgebrannten Ruecklicht, Bremslicht oder Scheinwerfer-Birne angehalten werden. Das gibt zwar meist nur ein 'fix it' Ticket (man muss nachher zur Polizei um zu zeigen dass man es repariert hat, dann wird das verfahren eingestellt), aber ist den Aufwand nicht wert. Die Polizei ist da in manchen Gegenden schaerfer und in manchen nicht so. Gerade bei den eher einsamen Ueberlandstrecken sollte man da aber aufpassen, da gibts oft gelangweilte Cops, die sich dann jemand raussuchen. Ist mir damals auch passiert, da war nach 2000 Meilen eine Bremslichtbirne hin und ich bin in Wyoming angehalten worden. Der Cop war aber nachsichtig und hat mich nur muendlich verwarnt und zum naechsten Autoteileladen geschickt. In Grosstaedten wird das (leider) kaum verfolgt. 50% der Autos in der Bay Area haben nur einen Scheinwerfer und ein Ruecklicht, teils natuerlich auch weil man heute bei vielen Autos die halbe Kiste auseinanderbauen muss um so ein Lamperl zu tauschen.

Uebrigens: Auch wenn man 'nur' wegen nem ausgebrannten Licht angehalten wird, ist es ratsam, sich an die Regeln fuer traffic stops zu halten. Zuendung aus, am besten Schluessel aufs Armaturenbrett, Fenster runterlassen, dann beide Haende ans Lenkrad. Wenn der Polizist zum Fenster kommt, seinen Anweisungen unbedingt Folge leisten. Auf dem Freeway kommt der Cop oft ans rechte Fenster, also beide runterlassen.

Als Auslaender hat man in vielen Faellen einen Bonus. Wenn man sich nicht gerade was krasses zuschulden kommen laesst ist der Papierkram mit dem auslaendischen Fuehrerschein den meisten Cops zu laestig. Es ist ratsam, im Verkehr mitzuschwimmen, auch wenn der deutlich schneller laeuft als das Speedlimit. Die beliebtesten Ziele der Cops sind die schnellsten, aber auch die langsamsten Autos auf einem Streckenabschnitt.

Danke

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