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KFZ Versicherung gesucht, welche private Autovermietung erlauben

Themenstarteram 13. Juni 2021 um 16:22

Hallo alle zusammen,

 

ich suche eine KFZ Versicherung, welche die private Vermietung meines Fahrzeugs erlaubt.

 

Ich möchte gerne mein Auto, welches von mir höchstens zwei mal wöchentlich bewegt wird auf Plattformen wie z.B. SnappCar oder GetAround privat vermieten. Diese Plattformen versichern das Auto über die gesamte Miete mit der Flottenversicherung von der Allianz, sodass im Schadensfall diese Versicherung von der Plattform greift und nicht die eigene private Versicherung.

 

Meine derzeitige Versicherung (Allianz Direct) verbietet mir, dass ich mein Auto über diese Plattformen vermieten kann, obwohl sie theoretisch während der Miete nicht greifen sondern die Versicherung der jeweiligen Plattform.

 

Kennt ihr vielleicht KFZ-Versicherungen, welche einem die private Vermietung erlauben?

 

Wäre über jede Antwort sehr dankbar.

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45 Antworten

Du irrst hier und lässt Dich, sei mir nicht böse, von Deiner rosenroten CarSharing Brille blenden.

Ja, es gibt so viele positive Seiten des Car-Sharing: ökologische und gesellschaftliche Gesichtspunkte, aber auch ökonomische. Keine Frage

Für mich wird sich Car-Sharing nicht durchsetzen. Warum bin ich davon überzeugt? Weil "Carsharing" heute schon legal geben könnte (ohne beschriebene negative Folgen), wenn sich die Gesellschaft darauf einließe. Was meine ich? Naja ich könnte im kleinen Kreis mal anfangen. Also mir mein Auto teilen innerhalb der Familie und sehr engen bekannten. Machen wir das? (wenn wir es nicht wirtschaftlichen müssen) Nein, obwohl es sich um Leute handelt, die wir sehr gut im Zweifel ein Leben kang kennen. Warum nicht? Weil wir nicht wollen. Ich habe zwei Geschwister und wir haben in der Familie 5 Fahrzeuge mit Partner 8. Mit Schwiegereltern und Eltern meines Schwagern / Schwägerin 13 Autos. Also auf 14 Leute 1 Auto gespaart. So ist das halt. Und wenn ich auf Zahlen an in D zugelassenen PKW gucke und in meinen Bekanntenkreis schaue, habe ich keinen Zweifel daran, dass es bei anderen nicht genauso aussieht.

Und das Konzept ist beliebig möglich, wenn man von der Anschaffungseite herkommt und sich die Kosten für die Anschaffung unter Unterhalt teilt. Das wäre auch versicherungstechnisch releativ unproblematisch, weil sie einschlägige Gefahren wie moralisches Risiko oder offener Fahrerkreis nicht verwirklichen.

Car-Sharing? ... nichts einfacher als das, wenn man es als Zweckgemeinschaft (BGB-Gesellschaft) ausgestaltet. Gibt nirgends ein Problem.

Der Hase liegt hier woanders im Pfeffer. CarSharing wird angeboten um Früchte aus seinem Eigentum zu ziehen oder weil man ökologisch über zeugt ist. Man will also in der Regel Cash damit machen und nicht weil man überzeugt ist. Und dann muss man halt die Konsequenzen in Kauf nehmen und keine Rosienpickerei betreiben und seine Gewinnerzielungsabsicht in ein ökologisches Kleid packen.

Und das hat nichts mit typisch Deutsch zu tun. Sondern mit risikogerechter Bewertung des versicherungstechnischen Risiko die akturiell sein muss und auch von der Aufsichtauf Risikoeben kontrolliert wird. Oder anders: der Versicherer dürfte garnicht anders, selbst wenn er wollte, da statistisch nicht risikogerecht.

Auf der anderer Seite gibt einen rechtlichen und gesellschaftlichen Konsesens unter welchen Bedingungen ich ein Auto im Straßenverkehr führen darf. Demnach hafter der Halter und die Versicherung gegenüber Dritten uneingeschränkt und unabhängig von einem Verschulden für Schäden, die eintreten. Ob da im Binnenverhältnis irgendwas welche andere Verträge mit dem Carsharing Anbieter getroffen sind interessiert das Gericht im Zweifel Null komma Null. Und das ist auch richtig so, denn es geht um Drittschutz nicht um Eigenschutz, wenn wir davon reden den gefährlichen Betrieb eines Kraftfahrzeuges im Straßenverkehr zu erlauben. Mal abgesehen davon, dass der Haftpflicht-Versicherer auch garnichts von den vermutlich zwielichtigen Verträge weiß und diese auch nicht gesetzlich bindend sind, geschweige denn überhaupt einen Pflcithversicherungscharater haben. Wie soll man das vernünftig also sachverständlich und rechtlich bewerten. Das kann man nicht ernst meinen.

Man könnte das Problem nur so lösen, wenn man weg von der Halterhaftung geht zu einer Fahrerhaftung und gleichzeitig sicherstellt, dass jeder Fahrer eines Fahrzeuges eine Haftpflicht hat. Das kann man nicht. Zumal Carsharing, wie ich ja oben bewiesen habe, ja gesellschaftlich auch garnicht gewollt ist. Es ist liegt nicht in der Natur des Menschen zu teilen.

So ist halt.

Bleib anständig = seriös und rechtstreu.

vG

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