Keyless Go Sicherheitsrisiko bei KIA und anderen Fahrzeugen

Kia Stinger CK

Der ADAC hat sich einmal mit der Sicherheit von Keyless GO Systemen beschäftigt.

Folgende KIA's sind getestet worden und waren wie im Video beschrieben leicht zu stehlen.

Niro Hybrid 7/2016
Optima 11/2015
Optima 8/2016X
Optima Plugin Hybrid 10/2016
Rio 1.0F GDI 01/2017
Sportage CRDI 04/2017
Stinger 09/2017
Stonic 1.0 08/2017

Artikel: https://www.adac.de/.../

Video: https://www.youtube.com/watch?time_continue=138&v=xHCUpLBGIKQ

Liste der getesteten Fahrzeuge: https://www.adac.de/.../...euge%20mit%20Motorr%C3%A4dern%2020180207%20(1)_257944.pdf

Falls Euch einmal Euer KIA Abhanden kommt und ihr Euch oder der Versicherung das nicht erklären könnt, könnte diese Info Euch helfen.

Ich werde das auf jeden Fall jetzt immer bei den KIA Umfragen als Kritikpunkt angeben.

Beste Antwort im Thema

Macht euch mal nicht verrückt.
Wie bei meinem Seat gilt auch für Kia, das wenn ein VAG-Fahrzeug in der Nähe ist, oder besser noch BMW oder MB, dann wird der nicht geklaut.

Schon mal gehört, das Kia auf der Einkaufliste von Autoschiebern steht.

Und die Kollegen der Beschaffungskriminalität haben nicht das KnowHow und die Finanzen um sich so ein Hightech-Zeugs zu kaufen um Codes abzufangen.

Also ich bin da ganz entspannt.

Gruß Slowy

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Ach übrigens gilt dies nicht nur für Keyless sondern auch für normale Funkschlüssel Zentralverriegelung

So ist es. Und früher konnte man die Schlösser mit dem Schraubendreher öffnen. Also sicher waren die Autos nie 😁

Zitat:

@Stingerfan schrieb am 5. März 2018 um 17:25:50 Uhr:


Mir ging es eher denjenigen die Bedenken wegen dem Keyless zu nehmen. Dies gibts schon jahrzehnte. Adac hat schon vor 10 Jahren solch Test gemacht und geändert hat sich nichts

Warum auch? Profitieren ja alle davon. Die Autoversicherer können höhere Beiträge berechnen, die Polizei braucht mehr Personal, Interpol braucht mehr Polizei, der Autohersteller verkaufen mehr Autos (Neukauf nach Diebstahl), die ins Ausland verschobenen Fahrzeuge müssen dort repariert und mit Ersatzteilen versorgt werden, was wiederum für Jobs sorgt. Wer einmal in Polen oder Tschechien auf einen "Gebrautwagen- und Teilemarkt" war, weiß was ich meine.

Und der dt. Michel kapiert eh nix und zahlt die wie immer die Zeche.

@ Sloowy Die Geräte zum Abfangen und kopieren der Funksignale bekommt man im WWW oder in Holland. Hier in Hannover haben die in einer ShoppingStraße darauf gewartet das Frauchen den teuren Schmuck und Klamotteneinkauf in den Wagen gelegt haben. Als Frauchen dann weiter Shoppen war, sind die einfach zum Wagen und haben den per Funk aufgemacht und die Sachen aus den Kofferraum genommen.
Unschön ist an der Sache, dass es keine Spuren hinterlässt und man dann keinen Einbruch rechtlich hat.

Mir ging es ja auch nicht um den Diebstahlschutz, den gibt es nicht. Das Auto abzuschließen ist eher ein "Symbolischer Akt". Jeder Idiot mit einem Stein kommt in ein Auto wenn er will.

Mir ging es daraum, aufzuzeigen, dass wenn durch so eine Nummer Probleme bekommt, eine Argumentationshilfe an der Hand hat.

Ein Beispiel: Die Zocken so das Auto ab und fahren Jemanden Tod und stellen den Wagen ab. Die Polizei findet keine Eibrauchspuren am Fahrzeug. Die Herren von der Rennleitung kommen vorbei und finden bei Euch beide Keyless Schlüssel. Was glaubt ihr wer die Anzeige und das Verfahren am Hals hat? Jetzt kann man auf die Frage des Richters oder Staatsanwalt immerhin sagen, tja ich fahre einen Stinger, den kann Jeder ohne weiteres Hijacken.

Jep so seh ich das auch. Wenn ein Auto auf der Wunsch bzw Bestellliste der Diebe steht, wird's geklaut egal wie
Von einem Kumpel hatten sie das Auto vom Hof mit einem nicht einsehbaren geschlossenen Tor geklaut und aufgeladen

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Zitat:

@Killed_in_Action schrieb am 5. März 2018 um 16:43:21 Uhr:


@AirFrance728:
Kommst Du aus Deutschland? Ich hab gerade mal geschaut was die Autos im Vergleich kosten. Ich habe den Kia Stinger GT (370 PS) mit dem aktuellen 540 XDrive (360 PS) verglichen. Bei den gleichen Konditionen kostet:
- Der Stinger = 757,88€
- Der BMW = 781,78€

Ja, der Wagen wird aber in unserer litauischen Filiale als Vertreterfahrzeug laufen.

Daher haben sich die Preise auf Litauen bezogen (20 Tsd Laufleistung pro Jahr, jeder darf mit dem Auto fahren)

Ich möchte nochmal auf das System an sich zurückkommen.
Wenn ich mit dem Smart-Key in der Hosentasche an der Beifahrertür meines Optima stehe, kann meine Frau auf der Fahrerseite den Knopf am Türgriff drücken wie sie will, das Auto bleibt zu. Ich kann nur selbst auf der Beifahrerseite öffnen. Wir haben heute auch mal geprüft, ob man die Tür öffnen kann, wenn der Schlüssel in der Wohnung im 2. Stock liegt und das Auto vor der Tür steht. Ging auch nicht.

Heißt das, dass ein möglicher Dieb das Signal auf diese Entfernung auch nicht abfangen kann?

Grüße aus dem verschneiten Oberfranken
Florian

Das Abfangen funktioniert nur auf kurze Distanz. Aber sobald der Dieb in Reichweite kommt (wenige Meter) kann der mit dem richtigen Equipment "beliebig" weit verlängern zu seinem Kollegen, der mit der Gegenstelle/Empfänger seines Signals am Wagen steht.

Wenn der Schlüssel zb. knapp hinter der Eingangstüre hängt (und da meine ich echt knapp!!!) kann man das Signal erhaschen von der anderen Seite der Tür und schon hat der Dieb gewonnen.

Das Keyless selbst reagiert nur auf kurze Distanz. Wie du auch schreibst. Wenn du mit dem Schlüssel auf der Fahrerseite stehst, geht auf der Beifahrerseite nichts.
Diese Diebstahl-Masche arbeitet jedoch mit Signalverstärkung/Verlängerung.

Der Erkennungsbereich ist recht gering. Man merkt es z.B. beim Optima, wenn man sich ihm nähert klappen sich die Spiegel aus. Der Abstand beträgt zu dem Zeitpunkt weit unter einem Meter. Es ist ein sehr geringer Abstand von Nöten, daher klappt es auch nicht aus der Wohnung.
Wenn jemand das Signal einfangen will, muss er schon recht nahe heran kommen. Solche Situationen entstehen gern mal im Restaurant oder in der Eisdiele, wenn jemand direkt hinter einem sitzt. Nur da liegt die Gefahr.
Wie gern behauptet wird, dass man das Signal auch durch die Wand abgreifen kann, sehe ich nicht. Mein Auto empfängt kein Signal, selbst wenn ich mit unserem anderen Auto direkt daneben parke. Erst wenn ich aussteige, begrüßt er mich ab und an mal durch ausfahren der Spiegel.
Das Funksignal bei manueller Betätigung reicht jedoch viel weiter, ist aber ein anderer Standard.

Vermutungen und technische Unkenntnis hilft hier nicht weiter. Warum glaubt man nicht einfach den Testern?

"Bei den Versuchen nutzen die Techniker eine selbst gebaute Funkverlängerung, wie sie auch potenzielle Diebe "mit geringem Aufwand" aus normalen Elektronikteilen zusammenbauen können, so der Club. Damit lässt sich die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Auto bis zu einem Kilometer verlängern. Und das unabhängig davon, ob der originale Schlüssel im Haus des Besitzers liegt oder etwa in dessen Jackentasche steckt. "

Im TV habe ich gestern in einem Bericht gesehen, dass nur die Aufbewahrung der KEYLESS Keys in einem Kochtopf mit Deckel dagegen hilft. Perfekt abgeschirmt halt.

Im Test spielen die aber die nötige Nähe zum Schlüssel runter bzw geht das nicht klar hervor, dass der Gauner sehr nach an den Schlüssel ran muss.
Das Signal ist nicht soooo stark, dass man es von vielen Metern weg aufschnappen kann.
Dass man es dann auf alle möglichen Weiten verlängern kann, ist was anderes und ist möglich, ja.

In dem Überwachungsvideo wird ein Wagen vom Hof eines Privathauses gestohlen. Also zumindest muss es, wenn der Schlüssel in Flur hing, durch die gedämmte Hauswand bis zum Auto auf dem Hof gehen.

"Und das unabhängig davon, ob der originale Schlüssel im Haus des Besitzers liegt oder etwa in dessen Jackentasche steckt. " passt eher zum Überwachungsvideo und dem TV Bericht den ich im TV gesehen habe.

Im TV Bericht wurde das Signal ebenfalls aus dem Haus heraus verlängert und der Wagen auf dem Hof geöffnet und gestartet. Kochtopf, Kühlschrank oder Mikrowelle hilft.

Aus Wikipedia (lesenswert):

"Beim speziellen Keyless-Go-Funkschlüsseln kommt hinzu, dass das Signal dauerhaft gesendet wird, Funksignaldiebe aktiven alle Signale, egal ob vom Auto selbst oder Schlüssel, mit einem eigenen Sender aber in jedem Fall beliebig verlängern können.[3] „Die Signale lassen sich sogar durch Wände hindurch abfangen und bis zu 400 Meter weit übertragen“, so der Kriminologe Udo Hagemann.[4]"

Sobald sich eine Hand dem Türgriff eines mit Keyless Go ausgestatteten Fahrzeuges bis auf wenige Zentimeter nähert, wird das System mit Hilfe eines kapazitiven oder optischen Näherungssensors aus dem sogenannten „Sleep-Mode“ geweckt und über mehrere im Fahrzeug verteilte Antennen ein codiertes Anfragesignal mit einer LF-Frequenz von 125 bzw. 130 kHz (Audi: 20 kHz) ausgesendet. Das System geht darauf in einen Empfangsmodus im UHF-Bereich (Europa: 433 MHz bzw. 868 MHz) und wartet auf Bestätigung.

Bedingt durch die begrenzte zulässige Sendeleistung liegt die Reichweite bei 125 kHz nur bei maximal 2 Metern und bei 433 MHz bei einigen 10 Metern.

Das erklärt dann wohl die unterschiedlichen Wahrnehmungen. Empfang wird erst scharf geschaltet bei Annäherung einer Person und wartet dann auf Funkbestätigung. Bei 433Mhz beträgt die Reichweite mehrere 10 Metern, also mind. 10m aufwärts.

Damit dürfte dann auch geklärt sein, dass eine Hauswand das Signal nicht aufhält, was der ADAC und der Kriminologe ja auch so bestätigen. Ebenso erklärt es, warum man ein Laptop in der direkten Nähe des PKW braucht. 125kHz hat nur 2 Meter Reichweite.

Hallo zusammen!
Mit Interesse und Beunruhigung habe ich Eure Beiträge gelesen und einen kleinen Versuch mit einer „eWall“ durchgeführt: Eine eWall ist ein kleines Täschchen aus Spezialgewebe (speziell behandelte Silberfäden, fragt mich nicht, warum gerade Silber...), das mir mein Vater vor Jahren geschenkt hat, um Mobilfunkstrahlung durch das Telefon zu minimieren.
Stecke ich nun meinen Autoschlüssel in das Täschchen, erkennt mich der Wagen nicht mehr, auch der Kofferraumdeckel bleibt zu. Drücke ich nun aber auf die Tasten an der (Bei-)Fahrertür, öffnet oder schließt die Zentralverriegelung das Fahrzeug.
Die vom Schlüssel ausgesandte Strahlung scheint so tatsächlich minimiert zu werden.
Gruß
Johannes03

Ich habe heute auch mal ein wenig getestet. Erstaunlicherweise kann man OHNE key im Auto einfach losfahren. Der Test sah so aus:

Zum Wagen hingegangen, geöffnet, Fahrer und Beifahrer reingesessen, den Wagen gestartet. Dann ist der Beifahrer mit dem KEY im Stand mit Parkbremse ausgestiegen. Der Wagen schlägt Alarm (lauter, unangenehmer Piepston) und im Cockpit leuchtet: "Keyless Key ausserhalb des Fahrzeugs" auf.

Soweit so gut!

Ich habe dann einfach Gas gegeben und bin normal weggefahren. Nach ca. 10m ging auch der Alarm aus. Bin dann eine Runde um den Block gefahren. Alles Kein Problem. Selbst als ich den Beifahrer eingesammelt habe, hat sich das System nicht nochmal gemeldet. "Key wieder im Fahrzeug" oder ein "Hinweiston", Fehlanzeige.

Was soll denn sowas?
Ich meine, warum löst das Auto die Bremsen? Und warum kann man ganz normal losfahren wenn der Key nicht mehr im Auto ist? Warum geht der Wagen nicht einfach aus und macht Warnblinklicht an?

Wenn man fährt und der KEY das Auto verlässt, weil z.B. ein Kind oder wütendende Freundin den KEY aus dem Fenster wirft, das Auto aus Sicherheitsgründen nicht abschaltet kann ich ja noch verstehen, aber wenn der Wagen steht? DAS nenne ich echt mal schlecht Programmiert und eine Sicherheitslücke.

Auf jeden Fall ist damit bewiesen, dann man OHNE KEY den Wagen unbegrenzt fahren kann, wenn er erst einmal gestartet ist und man den Motor nicht aus macht.

das ist immer so und bei jeden Fahrzeughersteller

nur wenn du den Motor aus machst oder abwürgt bekommst ihn nicht mehr an

Dasselbe gabs im Audi a6c6, mit Schlüssel ausgestiegen und einfach weitergefahren.
Finde es nicht schlimm, die Gefahr der nicht gelösten Bremse, wenn die saure Freundin mitten auf dem Bahnübergang aussteigt und den Schlüssel mitnimmt ist höher.

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