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Kaufberatung: Wechsel von meinem Golf 7 zu günstigerem Auto

Themenstarteram 9. Juli 2018 um 12:59

Guten Tag liebes Forum,

5 Jahre lang habe ich Bus+Bahn/Fernbus/Carsharing und das Fahrrad genutzt. Insgesamt war das aber alles mit viel zeitlichem Aufwand verbunden. Ich wollte mir mein Leben etwas einfacher gestalten. Deshalb habe ich im Autohaus Schmidt+Koch einen VW Golf 7, Benziner, 122 PS mit Navi+Parklenkassisten+Tempomat als handschalter gekauft. Er war 4 jahre alt, 33.000 KM gelaufen. Hat mich 15.000€ gekostet. Die Versicherung habe ich auch direkt bei VW gemacht, Vollkasko für 1000€ im Jahr.

Ich habe das Auto jetzt seit 8 Monaten und bin 17.000KM gefahren.

Vor kurzem war der Ladedruckregler des Turboladers defekt, wurde auf Garantie aber repariert.

Ich hatte auf einem Parkplatz einen Unfall, weshalb mein Versicherungsbeitrag auf 1200€ steigen wird.

Ich kann mir das Auto so auf jeden Fall leisten. Derzeit frage ich mich aber oft, ob das ganze nicht auch günstiger geht und ich das Geld lieber anderweitig nutzen könnte. Ich denke deshalb über einen Verkauf nach. Der Wertverlust wird dabei sehr hoch sein auf grund der kurzen Haltedauer und dem hohen Kaufpreis beim Autohaus. Aber insgesamt gesehen lohnt es sich vielleicht trotzdem. Vielleicht kann ich günstiger als jetzt von A nach B kommen und dabei trotz des jetzigen Werverlustes insgesamt besser wegkommen.

Darüber das Auto komplett abzuschaffen habe ich auch nachgedacht. Mein Fahrprofil ist pro Jahr: 8000-10.000KM beruflich (es immer etwas seltsam mit einem Carsharing-Auto beim Kunden vorzufahren) und ca. 8.000KM privat.

Wobei die beruflichen Fahrten derzeit stark abnehmen und in Zukunft vielleicht auf ca. 3.000KM pro Jahr schrumpfen.

Ich denke schon, dass ein Auto trotzdem Sinn ergibt und mir mehr Lebensqualität bringt. Was meint ihr?

  • Reperaturen sollten selten anfallen und bezahlbar sein
  • 120 PS für den Fahrspaß (oder entsprechend mehr wenn das Auto mehr wiegt) sind mir ans Herz gewachsen
  • Ein Auto mit Automatik wäre schön, aber nur wenn ich mir dadurch nicht allzu viele Probleme mit ins Boot hohle. Beim Golf hatte ich damals den Handschalter genommen, da ich viel von Mechatronikproblemen beim DSG gehört habe. Ich kannte mich damals aber kaum aus und tue es heute noch nicht wirklich
  • Mit dem VW-Navi war ich nie ganz zufrieden. Mir ist also ein Auto lieber in dem man für ein wenig Geld ein alternatives Androidradio einbauen kann (Din1 mit herausfahrbaren Bildschirm oder ähnliches)
  • Das Auto sollte auf der Autobahn keine lauten Geräusche in den Innenraum lassen und von der Dämmung an den Golf 7 herankommen
  • Elektrische Fensterheber vorne fände ich wichtig
  • Beim Golf habe ich auf ein modernes Aussehen geachtet, aber da möchte ich zur Liebe meines Geldbeutels in Zukunft nicht drauf achten. Das Auto sollte lediglich einen eleganten Eindruck machen (etwa wie der Audi A4 von 2004) und kein Kombi und kein Kleinwagen sein. Irgendwas zwischen Golf und Audi A4 als Limousine wäre super
  • Parksensoren/lenkassient wären schön, sind aber kein Muss. Ich habe kein Problem damit selbst einzuparken. Das kann man notfalls ja auch trainieren.

Noch eine Frage die ich nicht abschließend klären konnte: Ich würde gerne der hohen Versicherungssumme entgegenwirken indem das nächste Auto nicht vollkasko versichere (weil es ja auch entsprechend alt und weniger wert sein wird). Wenn ich dann in der Haftplicht über die nächsten Jahre hinweg keine Vollkasko habe und dann in 5 Jahren eventuell wieder ein Auto fahre, bei dem eine Vollkasko sich lohnt... welcher Schadensfreiheitsrabatt gilt dann da? Kommen dann da noch Nachwirkungen von meinem Unfall der dann ja 5 Jahre her sein wird?

Ein Auto dass ich bisher häufiger ins Auge gefasst habe ist der Audi A4 von 2005. Ich bin aber kompletter Laie was die komplett Cost of Ownership sind, welche KM-Stände bei welchen Autos gut sind, was zu beachten ist.

Vielleicht könnt ihr mir helfen ein paar Modelle zu finden die zu mir passen könnten? Und was ich beachten muss beim Kauf?

 

Ich danke euch vielmals

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12 Antworten

Das Auto zu wechseln würde jetzt wahrscheinlich Einmalkosten aufwerfen, die Differenz bei den laufenden Kosten lange Zeit überwiegen würden. Wenn man in einem Auto drin sitzt und es läuft, macht es meistens Sinn dieses Auto möglichst lange zu halten und zu nutzen. Stichwort Wertverlust.

Du kannst aber noch an der Kostenschraube beim Golf drehen, indem du zum Beispiel zu einer freien Versicherung wechselst. Auch bei den Wartungskosten kannst du durch Umstieg auf eine freie Werkstatt noch etwas optimieren, sobald die Garantie abgelaufen ist und du dir keine Hoffnungen mehr auf Kulanz machst.

am 9. Juli 2018 um 13:49

Zuerst mal: Günstiger wird das am ende warscheinlich nicht. Du hast jede Menge kosten neben dem Wertverlust. So z.B. das an udn Abmelden . Das alllein sind mal so eben 100€ für nix. Da Du von der Klasse her nicht "runter2 gehst wirst du auf jeden fall ein maximal gleichwertiges und somit gleichteures Auto kaufen. Plus dem gewinn den ein Händler immer macht. Die Rechnung kann nur aufgehen wenn Du Dir statt nem Golf z.B. nen Polo kaufen würdest.

Vom Alter und der km leistung kann man pauschal sagen: Markenübergreifend giklt: Je weniger km oder Jahre umso besser. Ein moderner Wagen hällt immer 100.000 km bzw. 10 Jahre. was danach kommt weiß niemand. Regelmääßige wartung wird immer vorausgesetzt. Egal welche Marke.

Bei Deiner geringen Fahrleistung würde ich Dir viellicht sogar weiterhin zum Carsharing raten. da Du dann immer die gewissheit hast ein funktionstüchtiges, halbwegs neues und stets gut gewartetes Auto zu fahren. Dem Kunden ist das Ende wurscht. Kommt vielluicht sogar besser als immer mit nem flammneuen Firmenwagen zu kommen der seine 30.000 oder mehr e kostet und über 10 Liter braucht.

Außer bei der Vollkasko sparst du nichts, wenn du von einem fünf Jahre alten Golf auf einen 13 Jahre alten A4 wechselst. Nachdem du den Golf schon hast, ist es in den meisten Fällen am günstigsten, das Auto einfach weiter zu fahren. Bei einem älteren A4 können recht schnell Reparaturen auf dich zukommen. Der Golf hingegen ist noch relativ neu -- mit ein bisschen Glück kommen da die nächsten Jahre keine teuren Reparaturen.

Evtl. könntest du dich nach einer günstigeren Versicherung umschauen.

Ich würde auch nur wechseln, wenn wirklich ein anderes Auto benötigt wird. Da kann auch der reine Wille auf ein neues Auto ausreichen. Aus Kostensicht ergibt es wirklich nur Sinn, wenn am aktuellen Auto akute Kosten im Raum stehen (Reparaturen etc, die unvermeidbar sind).

Zitat:

@StephanRE schrieb am 9. Juli 2018 um 13:49:07 Uhr:

....... Kommt vielluicht sogar besser als immer mit nem flammneuen Firmenwagen zu kommen der seine 30.000 oder mehr e kostet und über 10 Liter braucht.

Immer wieder großartig: von der Thematik eigentlich gar keine Ahnung zu haben, aber seine eigene Sicht der Dinge quasi als Maßstab für andere anlegen. Der TE hat doch gar nicht explizit danach gefragt....

Eindeutig behalten!

Der Golf 7 1.2 TSI ist ein sehr sparsames alltagstaugliches Auto was auch ansatzweise Spaß macht. Ausgewogen, vernünftig und recht neu (also selten Probleme, Ausfälle). Dazu willst du weder auf Komfort (Lautstärke) noch auf Leistung (120PS) verzichten. Mit dem alten holst du dir nur potentielle Probleme ins Haus (Alterserscheinungen, normale größere Verschleißteile, auch mal eine Kupplung oder ein Turbo für 1-2t € können dann fällig werden!). Das macht keinen Sinn. Dazu willst du dann irgendwas dezentes wie einen Audi A4 (oder ähnliches), vergiss es. Du kaufst dir dann meist Autos die entweder bei der gleichen Leistung gleich mal nen Liter mehr Benzin schlucken, sich ohne Turbo lange nicht so kräftig im Alltag fahren und anfühlen, oder schwerer sind, oder eine alte und damit schluckfreudige Automatik haben.

Ich sehe da nur negativ Punkte!

Die guten Punkte wurden schon genannt, Versicherung wechseln, nicht mehr in die Vertragswerkstatt zum Service (wobei das den Wiederverkaufswert schon hoch hält). Auch brauchst du bei einem VW Golf 7 mit 5 Jahren auf den Buckel nicht mehr zwangsläufig eine Vollkasko Versicherung, oder fährst du so unsicher oder traust dir nicht zu ein Auto ohne Eigenverschulden zu fahren? Wert ist er ja inzwischen auch nicht mehr die 15t €. Wenn das für dich so viel Geld ist und du am Unterhalt spürbar sparen willst, führt der Weg schwer an einem Kleinstwagen oder deutlich schwächerem Kleinwagen vorbei.

Hallo,

einfach die Vollkasko kündigen. Selbst Teilkasko braucht man sehr selten, habe erst einmal bei einem BMW nach 9 Jahren eine neue Frontscheibe bezahlt bekommen. Hätte ich das Geld für die Teilkasko neun Jahre lang zurück gelegt, hätte es auch für die Frontscheibe gereicht. Habe in meinem Autofahrerleben schon viele tausend für Vollkasko bezahlt und noch nie gebraucht, deshalb habe ich nur noch Vollkasko bei ganz neuen Autos mit günstiger Versicherungseinstufung, wo die Differenz zur Teilkasko gering ist. Vollkasko braucht man nur als typischer Unfallverursacher.

ciao olderich

Zitat:

@olderich schrieb am 09. Juli 2018 um 18:39:12 Uhr:

Hätte ich das Geld für die Teilkasko neun Jahre lang zurück gelegt, hätte es auch für die Frontscheibe gereicht. Habe in meinem Autofahrerleben schon viele tausend für Vollkasko bezahlt und noch nie gebraucht, deshalb habe ich nur noch Vollkasko bei ganz neuen Autos mit günstiger Versicherungseinstufung, wo die Differenz zur Teilkasko gering ist. Vollkasko braucht man nur als typischer Unfallverursacher.

So funktionieren Versicherungen aber nicht.

Meine Leistung ist die Risikübernahme, nicht die ausgezahlten Regulierungen.

Was nützt die die beste Scheibe, wenn dir jemand die Karre klaut? Was nützt dir all dein Fahrerisches können, wenn dir jemand in die Karre fährt und Fahrerflucht begeht?

 

Richtig. Gar nichts.

 

Ib ich TK/VK brauche hängt einzig und alleine davon ab, ob ich "den Fall der Fälle" problemlos mit meinem Klimpergeld zahlen kann und das zur Not auch zweimal, dreimal hintereinander. Alle anderen Aussagen sind Käse.

Hallo

habe vergessen zu erwähnen , dass mich der kauf von einigen neuen autos nicht an den rand des ruins bringt.

ciao olderich

Ja, dann ist eine VK u. TK für dich evtl. sinnlos. Dein Beispiel dürfte aber alles andere als Räpräsentativ und allgemeingültig sein.

Hallo

Es hängt auch vom fahrzeug und der einstufung bei der versicherung ab. Beamte haben z.b. sehr günstige konditionen.

ein golf ist schon ein sehr günstiges fahrzeug und ein verkauf ist immer mit verlust verbunden. Selbst meinen 3er bmw fahre ich weiter weil ein kleinwagen neu gekauft sich erst nach vielen jahren rechnen würde. Und man fährt im golf einfach bequemer und sicherer als im kleinwagen.

ciao olderich

Das Auto würde der TE schon verkauft bekommen, auch zu einem guten Preis (aktuelles Modell, Golf (!!!), Benziner). Aaaber: dann ein gleichwertiges Auto haben wollen zum Schnäppchen-Discount-Preis - da wird kein Schuh draus!!! Entweder wird das dann eine alte Kiste mit Reparatur-Problemen (oder ist z.B. eine C-Klasse W203 ein sorgenfreier Marathonläufer, oder der Vectra C/Signum?), oder ein bis zwei Klassen drunter, oder halt Abstriche beim Komfort. Und vom Golf 7 TSI wollte ich z. B. nicht auf einen Ford Focus MK2 1.6 l Saugmotor wechseln wollen...

Kurz und gut: auch ich plädiere für Auto behalten und lieber an anderer Stelle sparen - aber bitte nicht einfach die Kasko kündigen, wenn kein Geld für ein Ersatzfahrzeug da ist!!! Vielleicht -neben dem Einholen von Angeboten anderer Versicherungsunternehmer - die Selbstbeteiligung erhöhen?

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