Kaufberatung Peugeot 2008

Peugeot

Hallo,

auf der Suche nach einem neuen Gebrauchten bin ich auf den 2008 aufmerksam geworden.
Was er mitbringen soll:

- spritsparend
- niedrige Reparatur-/Wartungskosten, niedrige Reparaturanfälligkeit
- Benziner
- nicht älter als Bj. 2015
- nicht mehr als 40.000 km gelaufen
- Budget bis max. 13.000 €

Ich kenne mich bei Peugeot kein Stück aus. Welcher Motor ist empfehlenswert was den Durchzug betrifft gleichzeitig aber verbrauchsarm?
Am wichtigsten aber ist mir die Langlebigkeit? Bin ich da bei diesem Auto überhaupt gut aufgehoben?
Was sind seine Schwachstellen?
Was könnt ihr mir empfehlen? Von was könnt ihr mir abraten?

Vielen Dank für eure Meinungen u. Empfehlungen

Beste Antwort im Thema

Zitat:

NEFZ ist das alte Verfahren und diente nicht zur Emissinonsmessung, sondern nur zur Drückung der Normverbrauche!? Um in diesem alten Verfahren die zum damaligen Zeitpunkt beste Euro-Norm zu erreichen, wurden die ganzen Turbomotoren (1.0 EcoBoost, TSI...) erfunden.

Turbomotoren wurden zwar nicht dafür erfunden (die gab es vorher auch schon) aber die wurden dadurch populär, weil man im NEFZ kleine Turbomotoren (die ohne Turbo sehr viel schwächer wären) sparsam mit kaum arbeitendem Turbolader betrieben konnte.

Ich habe mich vielleicht unglücklich ausgedrückt, ich meinte, dass eine Messung nach NEFZ nichts mit der Schadstoffklasse zu tun hat. Der Schadstoffausstoß wurde schon beim NEFZ Test gemessen, aber das kann man nicht "bestehen" oder nicht "bestehen", je nach Ergenbnis wurde das Auto dann halt in die entsprechende Euronorm (EU3, EU4, EU5, etc) eingestuft, wobei die Stufen erst im Lauf der Jahre eingeführt wurden.

Zitat:

Das neue Messverfahren schimpft sich WLTP. Wenn ein Pkw dieses Messverfahren "besteht", erhält er die Euro-Norm 6d-Temp.
Aber auch beim Messverfahren WLTP geht's nur um Normverbrauch und nicht um Schadstoffemissionen?

Da wird es etwas komplizierter. Inzwischen (6d temp aufwärts) gibt es auch die RDE Fahrten wo der Schadstoffausstoß bei realen Fahrten auf der Straße gemessen wird (WLTP ist wie NEFZ nur ein Lauf auf dem Prüfstand).

Zitat:

Was ich irritierend finde, ist, dass es doch bei den gleichen Motoren bleibt. Ich nehme z. B. den Ford Focus 1.0 Eco Boost, Baujahr 2015. Dieses Auto hat die Euro-Norm 6 erhalten.
Der Ford Focus 1.0 EcoBoost (also selber Motor), der im Jahr 2019 produziert wurde, erhält Euro 6d-Temp, obwohl sich an der Motortechnik nichts verändert?

Aber an der Abgasreinigung, der hat jetzt einen Partikelfilter, das macht einen riesigen Unterschied. Diesel ohne Partikelfilter sind ja schon ewig verboten. Seit 2011 gab es eine Ausnahme für Benziner und die durften seit damals viel mehr Partikel ausstoßen. Erst seit September 2018 gilt für die der gleiche Grenzwert. Das war purer Protektionismus. Und das alles nur um den europäischen Herstellern ca. €200 pro Fahrzeug für einen Filter zu sparen...

Zitat:

Wenn diese Turbomotoren sowieso in etwa gleich viel verbrauchen wie die Saugmotoren und dazu noch anfälliger sind und dadurch höhere Wartungskosten verursachen:
Warum wurden diese Motoren dann überhaupt eingeführt? Etwa nur um neue Autos zu verkaufen?
Hätte ich das nicht auch mit Saugmotoren gewährleisten können...?

Eben wegen dem NEFZ Messzyklus, weil die da viel besser abschneiden, so lange kaum Leistung gefordert wird verbrauchen sie so wenig wie ein schwächerer Saugmotor mit dem selben Hubraum.

Edit: Turbomotoren haben für Hersteller außerdem den Vorteil, dass sie den selben Grundmotor ganz einfach in verschiedenen Leistungsstufen anbieten können. Ist viel billiger, als mehrere verschiedene Sauger. Volvo zb hat inzwischen nur noch einen einzigen Motor mit mehreren Ausbaustufen.

Edit 2: Ein Blick in die USA ist bei dem Thema übrigens interessant. Die haben mit Abstand die realistischste Normverbrauchsmessung (EPA), dort kommen bei identen Fahrzeugen völlig andere Werte heraus. Da wird kein Motorkonzept bevorteilt, sondern einfach der Verbrauch bei realistischer Fahrweise / Leistungsanforderung gemessen. Selbst im Vergleich zu WLTP noch um ein vielfaches strenger und realistischer. Darum gibt es dort auch heute mehr Saugmotoren (die Amis legen außerdem viel mehr Wert auf Langlebigkeit, fahren mehr und auch Langstreckenfahrer fahren dort Benziner). Mal ein Beispiel: NEFZ Verbrauch Ford Focus 3 1.0 Ecoboost: 5,0l - Verbrauch laut EPA: 6,9l

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Zitat:

@ricco68 schrieb am 8. Oktober 2019 um 10:47:56 Uhr:


Der Captur hat andere Vorteile (..., der 90 PS Benziner ist viel flotter als der 82 PS Basismotor des 2008).

Dafür ein Direkteinspritzer ohne Partikelfilter, jedenfalls als Gebrauchter.

Der 90 PS Dreizylinder von Renault ist kein Direkteinspritzer, ist ein Sauger mit Turbolader. Hat dementsorechend auch deutlich weniger Drehmoment als der Puretech 110. Der Tce 120 ist ein Direkteinspritzer.

Okay, scheint tatsächlich ein Motor ohne Direkteinspritzung zu sein.
Weil es aber immer wieder für Unklarheit sorgt: Unter einem Saugmotor versteht man einen Motor ohne Aufladung. Die Art der Einspritzung ist egal.
https://de.wikipedia.org/wiki/Saugmotor

Du hast ein ganz entscheidendes Missverständnis. NEFZ war das alte Messverfahren (für den Verbrauch, nicht für die Schadstoffe), nicht das neue. NEFZ war der Hauptgrund für das Aufkommen der winzigen Turbomotoren mit schädlicheren Emissionen die in Wirklichkeit viel mehr verbrauchen als im NEFZ Test für den sie konstruiert wurden.

Der Tce 90 hat zwar keine Direkteinspritzung aber ist eben trotz Turbo lahm (da winziger Hubraum), ähnlich lahm wie der 82 PS Motor im 2008 ohne Turbo, kann mir nicht vorstellen, das du damit glücklich wirst. Honda Jazz 1.3 bist du ja schon gefahren, der ist gleichzeitig deutlich flotter und sparsamer.

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Zitat:

@Supercruise schrieb am 8. Oktober 2019 um 16:06:03 Uhr:


Du hast ein ganz entscheidendes Missverständnis. NEFZ war das alte Messverfahren (für den Verbrauch, nicht für die Schadstoffe), nicht das neue. NEFZ war der Hauptgrund für das Aufkommen der winzigen Turbomotoren mit schädlicheren Emissionen die in Wirklichkeit viel mehr verbrauchen als im NEFZ Test für den sie konstruiert wurden.

Der Tce 90 hat zwar keine Direkteinspritzung aber ist eben trotz Turbo lahm (da winziger Hubraum), ähnlich lahm wie der 82 PS Motor im 2008 ohne Turbo, kann mir nicht vorstellen, das du damit glücklich wirst. Honda Jazz 1.3 bist du ja schon gefahren, der ist gleichzeitig deutlich flotter und sparsamer.

Danke dir nochmals für die Aufklärung.

a)
Ich versuchs nochmals zusammenzufassen und bitte um Berichtigung:
NEFZ ist das alte Verfahren und diente nicht zur Emissinonsmessung, sondern nur zur Drückung der Normverbrauche!? Um in diesem alten Verfahren die zum damaligen Zeitpunkt beste Euro-Norm zu erreichen, wurden die ganzen Turbomotoren (1.0 EcoBoost, TSI...) erfunden.
Das neue Messverfahren schimpft sich WLTP. Wenn ein Pkw dieses Messverfahren "besteht", erhält er die Euro-Norm 6d-Temp.
Aber auch beim Messverfahren WLTP geht's nur um Normverbrauch und nicht um Schadstoffemissionen?
Was ich irritierend finde, ist, dass es doch bei den gleichen Motoren bleibt. Ich nehme z. B. den Ford Focus 1.0 Eco Boost, Baujahr 2015. Dieses Auto hat die Euro-Norm 6 erhalten.
Der Ford Focus 1.0 EcoBoost (also selber Motor), der im Jahr 2019 produziert wurde, erhält Euro 6d-Temp, obwohl sich an der Motortechnik nichts verändert?

Wenn diese Turbomotoren sowieso in etwa gleich viel verbrauchen wie die Saugmotoren und dazu noch anfälliger sind und dadurch höhere Wartungskosten verursachen:
Warum wurden diese Motoren dann überhaupt eingeführt? Etwa nur um neue Autos zu verkaufen?
Hätte ich das nicht auch mit Saugmotoren gewährleisten können...?

Allein dem ersten Abschnitt des folgenden Berichts kann ich doch entnehmen, dass die Verfahren NEFZ und WLTP zur Verbrauchsmessung UND zur Emissionsmessung dienen.

b)
Weiter frage ich mich, wenn ich mir ein Auto mit der Euro 6d-Temp-Norm nicht leisten kann/möchte, ob die Fahrverbote f. Euro6-Benziner zeitnah umgesetzt werden...? (Rhetorische Frage)
Ich meine, wir sprechen seit vielen Jahren davon, Diesel aus den Großstädten zu verbannen. Erst jetzt wird es konkret, dass die Euro-5-Diesel aus Stuttgart verbannt werden. Dann kommt erst mal der Euro6-Diesel, bis wir dann mal mit den alten Benzinern anfangen. Ich will damit sagen, dass selbst Euro 5- und Euro 6-Benziner nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre (mein Fahrzyklus bis zum nächsten Auto) aus den Großstädten gesperrt werden.

c)
Aus diesem Grund stell ich mir jetzt die Frage: Auf die Abgasnorm achten und einen wirklich tollen Hybrid kaufen, der mir aber nicht allzuviel Platz im Kofferraum und eine Ladekante bietet oder einen Kombi/Mini-SUV nehmen, der den idealen Kofferraum bietet, aber kein Hybrid und dadurch eine schlechte Euro-Norm (in meiner Preisklasse) hat.????

Zitat:

NEFZ ist das alte Verfahren und diente nicht zur Emissinonsmessung, sondern nur zur Drückung der Normverbrauche!? Um in diesem alten Verfahren die zum damaligen Zeitpunkt beste Euro-Norm zu erreichen, wurden die ganzen Turbomotoren (1.0 EcoBoost, TSI...) erfunden.

Turbomotoren wurden zwar nicht dafür erfunden (die gab es vorher auch schon) aber die wurden dadurch populär, weil man im NEFZ kleine Turbomotoren (die ohne Turbo sehr viel schwächer wären) sparsam mit kaum arbeitendem Turbolader betrieben konnte.

Ich habe mich vielleicht unglücklich ausgedrückt, ich meinte, dass eine Messung nach NEFZ nichts mit der Schadstoffklasse zu tun hat. Der Schadstoffausstoß wurde schon beim NEFZ Test gemessen, aber das kann man nicht "bestehen" oder nicht "bestehen", je nach Ergenbnis wurde das Auto dann halt in die entsprechende Euronorm (EU3, EU4, EU5, etc) eingestuft, wobei die Stufen erst im Lauf der Jahre eingeführt wurden.

Zitat:

Das neue Messverfahren schimpft sich WLTP. Wenn ein Pkw dieses Messverfahren "besteht", erhält er die Euro-Norm 6d-Temp.
Aber auch beim Messverfahren WLTP geht's nur um Normverbrauch und nicht um Schadstoffemissionen?

Da wird es etwas komplizierter. Inzwischen (6d temp aufwärts) gibt es auch die RDE Fahrten wo der Schadstoffausstoß bei realen Fahrten auf der Straße gemessen wird (WLTP ist wie NEFZ nur ein Lauf auf dem Prüfstand).

Zitat:

Was ich irritierend finde, ist, dass es doch bei den gleichen Motoren bleibt. Ich nehme z. B. den Ford Focus 1.0 Eco Boost, Baujahr 2015. Dieses Auto hat die Euro-Norm 6 erhalten.
Der Ford Focus 1.0 EcoBoost (also selber Motor), der im Jahr 2019 produziert wurde, erhält Euro 6d-Temp, obwohl sich an der Motortechnik nichts verändert?

Aber an der Abgasreinigung, der hat jetzt einen Partikelfilter, das macht einen riesigen Unterschied. Diesel ohne Partikelfilter sind ja schon ewig verboten. Seit 2011 gab es eine Ausnahme für Benziner und die durften seit damals viel mehr Partikel ausstoßen. Erst seit September 2018 gilt für die der gleiche Grenzwert. Das war purer Protektionismus. Und das alles nur um den europäischen Herstellern ca. €200 pro Fahrzeug für einen Filter zu sparen...

Zitat:

Wenn diese Turbomotoren sowieso in etwa gleich viel verbrauchen wie die Saugmotoren und dazu noch anfälliger sind und dadurch höhere Wartungskosten verursachen:
Warum wurden diese Motoren dann überhaupt eingeführt? Etwa nur um neue Autos zu verkaufen?
Hätte ich das nicht auch mit Saugmotoren gewährleisten können...?

Eben wegen dem NEFZ Messzyklus, weil die da viel besser abschneiden, so lange kaum Leistung gefordert wird verbrauchen sie so wenig wie ein schwächerer Saugmotor mit dem selben Hubraum.

Edit: Turbomotoren haben für Hersteller außerdem den Vorteil, dass sie den selben Grundmotor ganz einfach in verschiedenen Leistungsstufen anbieten können. Ist viel billiger, als mehrere verschiedene Sauger. Volvo zb hat inzwischen nur noch einen einzigen Motor mit mehreren Ausbaustufen.

Edit 2: Ein Blick in die USA ist bei dem Thema übrigens interessant. Die haben mit Abstand die realistischste Normverbrauchsmessung (EPA), dort kommen bei identen Fahrzeugen völlig andere Werte heraus. Da wird kein Motorkonzept bevorteilt, sondern einfach der Verbrauch bei realistischer Fahrweise / Leistungsanforderung gemessen. Selbst im Vergleich zu WLTP noch um ein vielfaches strenger und realistischer. Darum gibt es dort auch heute mehr Saugmotoren (die Amis legen außerdem viel mehr Wert auf Langlebigkeit, fahren mehr und auch Langstreckenfahrer fahren dort Benziner). Mal ein Beispiel: NEFZ Verbrauch Ford Focus 3 1.0 Ecoboost: 5,0l - Verbrauch laut EPA: 6,9l

Nur die Direkteinspritzer benötigen einen Partikelfilter, die Sauger nicht.

Beim Thema Feinstaub ist der Diesel mit Partikelfilter unschlagbar sauber. Interessiert aber anscheinend niemand in Stuttgart.

Zitat:

@ricco68 schrieb am 8. Oktober 2019 um 21:32:29 Uhr:


Beim Thema Feinstaub ist der Diesel mit Partikelfilter unschlagbar sauber. Interessiert aber anscheinend niemand in Stuttgart.

Diesel haben dafür einen viel höheren NoX Ausstoß, daran ändert der Filter nichts.

Bitte zurück zum Thema 2008.

Vielen Dank für die Geduld und weitere Aufklärung.
Also geben diese Verfahren nicht den tatsächlichen Verbrauch wieder, sondern nur den geschönten in unteren Drehzahlbereichen?Wenn ich auf der Autobahn fahre, schluckt mir auch der Turbobenziner so viel wie der Sauger!?

Was ich noch gerne verstehen möchte: Bin ich denn mit einem Saugmotor vor all diesen Gefahren wie den Fahrverboten geschützt?
Wie sieht die Zukunft des Saugmotors aus? Ich meine, selbst ich, als nichttechnisch versierter Mensch, verstehe, dass in dem Turbobenziner viel mehr Fehlerquellen stecken. Aber muss der Saugmotor, wie z. B. der 1.6 im Auris (Kombi) künftig auch der Norm 6d Temp entsprechen oder werd ich mit einem Sauger schon gar nicht mehr aus Stuttgart ausgesperrt? Das Problem ist ja, dass so gut wie alle Hersteller ihre Sauger durch Turbos ersetzen.
Hat der Sauger einen Partikelfilter oder braucht er einen?

Was sind dann eigentlich die Vorteile des Turbos? Nur die Kraft in den unteren Drehzahlbereichen?

Ich kann verstehen, dass dieser Themenbereich interessant ist. Aber er sprengt den Rahmen einer Kaufberatung zum 2008.

Die kleinen Downsizing-Motoren haben natürlich Vorteile. Sie sind leichter, die feinere Einspritzung des Sprits bewirkt eine effizientere Verbrennung, der Motor wird schneller warm (auch das spart Sprit), das Drehmoment steht viel früher an und ist deutlich größer als bei einem Sauger ohne Aufladung.

Fahre einen Peugeot 2008 mit dem Puretech 110 oder 130 mal Probe. Den kann man sehr schaltfaul und sehr flott fahren, ohne dass er laut wird und sparsam ist er dazu. Meine Bekannte fährt den mit 6 Litern.
Bei Spritmonitor ist er als Handschalter bei 6,7 Liter.

Fahrverbote richten sich nach den Schadstoffklassen - nicht nach den realen Emissiionen.

Zitat:

@senso_ schrieb am 8. Oktober 2019 um 21:43:46 Uhr:



Also geben diese Verfahren nicht den tatsächlichen Verbrauch wieder, sondern nur den geschönten in unteren Drehzahlbereichen?Wenn ich auf der Autobahn fahre, schluckt mir auch der Turbobenziner so viel wie der Sauger!?

Besonders die alten NEFZ Werte sind genau aus dem Grund nutzlos. Darum am besten Verbräuche in Tests und auf der Seite "Spritmonitor" vergleichen.
Der Verbrauch auf der Autobahn hängt auch vom Getriebe ab, nicht nur vom Motor. Beim Peugeot 2008 zb verbraucht der Turbomotor auf der Autobahn weniger weil er ein deutlich länger übersetztes Getriebe hat. Man kann das nicht verallgemeinern, ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Ein Mazda CX-3 hat zb. einen Saugmotor und ist je nach Tempo sparsamer als der 2008 Turbo.

Zitat:

Was ich noch gerne verstehen möchte: Bin ich denn mit einem Saugmotor vor all diesen Gefahren wie den Fahrverboten geschützt?

Ich will nicht unhöflich sein aber das wurde dir jetzt mindestens schon 5-mal erklärt: Das hat rein gar nichts mit Saugmotor oder Turbomotor zu tun.
Es geht um die Art der Kraftstoffeinspritzung. Saugrohreinspritzer vs Direkteinspritzer (direkt sind die mit mehr Partikeln)
Saugmotor und Saugrohreinspritzung sind zwei komplett verschiedene Dinge die völlig unabhängig voneinander sind. Du stellst nur wegen der Silbe "Saug" eine Verbindung her die gar nicht existiert. Es gibt auch Saugmotoren mit Direkteinspritzung.

Bei Saugrohreinspritzern misst der Gesetzgeber wie bereits erklärt den Partikelausstoß nicht (weil er bei denen von extremen Ausnahmen abgesehen kein Thema ist). Die bleiben auch ohne Filter unter den EU 6d Grenzwerten, selbst die meisten älteren Motoren die nur Aufgrund des Zulassungsjahres niedriger eingestuft sind.

Die meisten heutigen Benzinmotoren haben eine Direkteinspritzung, egal ob Sauger- oder Turbomotor.

Aus diesem Grund ist der Unterschied beim Verbrauch zwischen einem Diesel- und Benzinmotor nicht mehr so gross.

Wäre in Deutschland Benzin günstiger als Diesel würde es mehr Benzinmotoren auf dem Markt geben.

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Zitat:

- spritsparend
- niedrige Reparatur-/Wartungskosten, niedrige Reparaturanfälligkeit
- Benziner
- nicht älter als Bj. 2015
- nicht mehr als 40.000 km gelaufen
- Budget bis max. 13.000 €

Spritsparend sind sie heute alle. Mit einem stärkere Motor muss du weniger aufs Gas drucken, daher saufen stärkere Motoren nicht so viel mehr wie die schwächeren.

Fahrzeuge in dieser Klasse haben sowieso niedrige Reparatur-/Wartungskosten. Reparaturanfälligkeit hängt von mehreren Faktoren ab, eins ist sicher auch Glück. 😁

Im Autoscout kannst du deine Kriterien eingeben und das war`s. Wie schon geschrieben, warten bis der neue zur Verfügung steht, dann sinken die Preise des alten Models. Wenn es nicht dringend ist dann beobachten und Geduld haben,

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