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Kaufberatung Null-Prozent

Themenstarteram 8. Dezember 2014 um 22:29

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach nem neuen Zweitwagen für Frau und Kinder. Bislang haben wir einen Astra H als Caravan mit nem 1.6er Benziner (ca. 8 Jahre alt). Da der so langsam in die Jahre und Kilometer kommt hab ich letzte Woche in der Zeitung ne Anzeige von einem lokalen Ford-Händler gesehen, bei dem ein Focus Kombi als Neuwagen mit ner ausreichenden Basisausstattung für 129€ / Monat Kreditrate über 48Monate bei 0% Zinsen und 0€ Anzahlung angeboten wird. Eigentlich ein gutes Angebot, allerdings nur für eine Laufleistung von 20.000km in 4 Jahren - ist also ein Lockangebot und wird vermutlich mit ner realistischen Laufleistung von ca 50-60.000km / 4 Jahre etwas mehr werden. Nach den 48 Monaten soll man wählen können zwischen Rückgabe und Kauf zum Restwert bzw. fortlaufender neuer Finanzierung. Was haltet Ihr davon? Gibt es Dinge, auf die man grundsätzlich bei dem Angebot achten sollte?

Ich will jetzt nicht über Vor- und Nachteile von Astra vs. Focus hinaus, sondern ausschließlich die finanzielle Seite beleuchten. Welche Fallstricke gibt es?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Master_Siggi schrieb am 9. Dezember 2014 um 00:45:44 Uhr:

...genau wie beim Leasing werden dir dann bei Rückgabe Schäden oder Mehr-Kilometer in Rechnung gestellt... und da kommen schnell mal ein paar Groschen zusammen...

Auch wieder nur Hörensagen oder hast Du das schon erlebt?

Wir hatten bei den letzten 6 Rückgaben keine Probleme und ausserdem gibts mittlerweile bei fast jedem Hersteller Schadenskataloge - sogar mit Bildern:-)

Also lass die Panikmache! Behandel das Auto ordentlich und fertig...

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Ja die Restsumme solltest du ebenfalls sparen also die 129 € + Gesamtsumme durch die Monate in deine Gesamtmonatsrate einbinden, damit du am Ende der Finanzierung nicht das Auto abgeben musst oder eine teure Anschlussfinanzierung benötigst.

Vergleiche auch mal die Lockangebote mit vergleichbaren EU Neufahrzeugen ob die wirklich so günstig sind.

Themenstarteram 8. Dezember 2014 um 23:01

Hm, ich tendiere eher dahin den Wagen nach vier Jahren wieder abzugeben. Parallel was zurückzulegen muss sein, da hast Du Recht. Werde mal mit dem Händler in Kontakt treten was er für nen Listenpreis ansetzt.

am 9. Dezember 2014 um 0:45

Leg dir trotzdem Geld beiseite, denn genau wie beim Leasing werden dir dann bei Rückgabe Schäden oder Mehr-Kilometer in Rechnung gestellt... und da kommen schnell mal ein paar Groschen zusammen...

Zitat:

@Master_Siggi schrieb am 9. Dezember 2014 um 00:45:44 Uhr:

...genau wie beim Leasing werden dir dann bei Rückgabe Schäden oder Mehr-Kilometer in Rechnung gestellt... und da kommen schnell mal ein paar Groschen zusammen...

Auch wieder nur Hörensagen oder hast Du das schon erlebt?

Wir hatten bei den letzten 6 Rückgaben keine Probleme und ausserdem gibts mittlerweile bei fast jedem Hersteller Schadenskataloge - sogar mit Bildern:-)

Also lass die Panikmache! Behandel das Auto ordentlich und fertig...

Also den Hinweis, dass man für den Fall der Fälle Geld beiseite legen sollte, halte ich nun wirklich nicht für Panikmache, sondern als sinnvolle Vorsorgemaßnahme. Nur weil 100 Leute keine Probleme hatten, heißt das nicht automatisch, dass der 101. ebenso keine Probleme haben wird. Sonst bräuchten wir alle keine Haftpflicht.

Außerdem ist das angesparte Geld ja nicht zum Fenster rausgeworfen. Wenn es nicht gebraucht wird, kann es immer noch als Anzahlung für das nächste Fahrzeug oder was auch immer verwendet werden.

Ich kalkulier meine Kosten pro Kilometer vor. Der brechnete Preis wird jeden Monat nach den gefahrenen Kilometern zurück gelegt. Davon werden dann die laufenden Kosten und der Rest für die Neuanschaffung zurückgelegt. Fahre ich seit Jahrzehnten sehr gut mit. zZ ist da ordentlich Geld auf dem Konto, da ich den Wagen schon viel länger fahre als geplant. Ansonsten schau mal bei Sixt nach, welche Angebote in deinen Bedarfsspiegel passen.

MfG aus Bremen

Zitat:

@Master_Siggi schrieb am 9. Dezember 2014 um 00:45:44 Uhr:

Leg dir trotzdem Geld beiseite, denn genau wie beim Leasing werden dir dann bei Rückgabe Schäden oder Mehr-Kilometer in Rechnung gestellt... und da kommen schnell mal ein paar Groschen zusammen...

Ja, das würde ich auch empfehlen. Schließlich wird das Fahrzeug nicht ausschließlich vom TE selbst genutzt, sondern nach seiner Aussage von einem größeren Personenkreis (Frau und Kinder). Damit steigt natürlich auch das Risiko von Kleinschäden und logischerweise auch die Kilometerleistung.

Zitat:

@Drahkke schrieb am 9. Dezember 2014 um 13:21:11 Uhr:

Zitat:

@Master_Siggi schrieb am 9. Dezember 2014 um 00:45:44 Uhr:

Leg dir trotzdem Geld beiseite, denn genau wie beim Leasing werden dir dann bei Rückgabe Schäden oder Mehr-Kilometer in Rechnung gestellt... und da kommen schnell mal ein paar Groschen zusammen...

Ja, das würde ich auch empfehlen. Schließlich wird das Fahrzeug nicht ausschließlich vom TE selbst genutzt, sondern nach seiner Aussage von einem größeren Personenkreis (Frau und Kinder). Damit steigt natürlich auch das Risiko von Kleinschäden und logischerweise auch die Kilometerleistung.

Ich hätte das jetzt eher so verstanden, dass die Frau mit den Kindern aufm Rücksitz damit fährt ;)

Aber egal wie, gespartes Geld ist nie verkehrt :)

Wobei im Normalfall nicht mit horrenden Summer bei der Rückgabe gerechnet werden muss, außer es sind wirklich Schäden dran, die über den normalen Verschleiß hinausgehen.

Wichtig ist, ob die Schlussrate nach 48 Monaten fiktiv oder garantiert ist, also dem Zeitwert entspricht und was der gefahrene Mehrkilometer kostet. Es gibt Angebote wo der Restwert bei Mehrkilometer jährlich angepasst werden muss. Andere Anbieter berechnen nach den 48 Monaten erst die Nachzahlung für Mehrkilometer. Sowas steht aber im Vertrag.

am 9. Dezember 2014 um 20:09

Zitat:

@andre_c schrieb am 9. Dezember 2014 um 11:53:00 Uhr:

Also den Hinweis, dass man für den Fall der Fälle Geld beiseite legen sollte, halte ich nun wirklich nicht für Panikmache, sondern als sinnvolle Vorsorgemaßnahme. Nur weil 100 Leute keine Probleme hatten, heißt das nicht automatisch, dass der 101. ebenso keine Probleme haben wird. Sonst bräuchten wir alle keine Haftpflicht.

Erstens wäre es nicht die Haftpflicht, die für evtl. Schäden einspringen würde, sondern die Vollkasko.

Zweitens halte ich es schon für eine gewisse Panikmache, wenn mir nichts dir nichts unterstellt wird, dass irgendwelche Schäden oder Mehr-km willkürlich berechnet würden. Akzeptierte Mängel sind in den gängigen Schadenkatalogen aufgeführt und bei Vertragsabschluss weiß man auf den Cent genau, was evtl. Mehr-km kosten. Die Zeiten sind lange vorbei, wo unbedarften Zeitgenossen angeblich willkürlich das Fell über die Ohren gezogen wurde.

Gruß

Der Chaosmanager

Danke für die nette Belehrung, aber soweit reicht mein Wissen noch. Die Haftpflicht war lediglich ein Beispiel für Versicherungen, die man abschließt für den Fall, dass irgendetwas passiert. Genauso wie man eben Geld beiseite legen kann für den Fall, dass Schäden am Fahrzeug sind, die über normale Mängel hinaus gehen oder man mehr Kilometer fährt, als ursprünglich gedacht.

Ich hätte auch Hausrat, Kasko, Berufsunfähigkeit oder sonst eine nennen können.

Der Kollege Master_Siggi hat lediglich gesagt, dass Schäden und Mehrkilometer in Rechnung gestellt werden. Das mag verallgemeinernd sein, aber nicht falsch. Er hat dem TE nicht abgeraten, er hat nicht gesagt, dass es zwangsläufig zu Nachzahlungen kommt und von "willkürlich" lese ich auch nichts.

Im Gegenteil - dem TE zu suggerieren, er könne diesen Punkt ignorieren, weil es ohnehin keine Nachzahlungen gäbe oder ihn nicht auf die Möglichkeit hinzuweisen, halte ich für falsche, schlechte Beratung und entspricht so gar nicht dem, was ich eigentlich vom Forum gewohnt bin.

Zitat:

@andre_c schrieb am 9. Dezember 2014 um 22:04:43 Uhr:

 

Der Kollege Master_Siggi hat lediglich gesagt, dass Schäden und Mehrkilometer in Rechnung gestellt werden. Das mag verallgemeinernd sein, aber nicht falsch. Er hat dem TE nicht abgeraten, er hat nicht gesagt, dass es zwangsläufig zu Nachzahlungen kommt und von "willkürlich" lese ich auch nichts.

Danke, und ich dachte schon, dass da irgendwelche Kobolde heimlich Dinge in meinen Beitrag geschrieben haben...

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es, genau wie beim Leasing, zu einer Nachberechnung kommt, wenn Schäden am Fahrzeug sind oder die KM überschritten werden. Viele verdrängen das bis zu dem Zeitpunkt, bis sie die Rechnung in den Händen halten.

am 10. Dezember 2014 um 7:08

Zitat:

@andre_c schrieb am 9. Dezember 2014 um 22:04:43 Uhr:

 

Im Gegenteil - dem TE zu suggerieren, er könne diesen Punkt ignorieren, weil es ohnehin keine Nachzahlungen gäbe oder ihn nicht auf die Möglichkeit hinzuweisen, halte ich für falsche, schlechte Beratung und entspricht so gar nicht dem, was ich eigentlich vom Forum gewohnt bin.

Vielleicht habe ich mich ja falsch ausgedrückt - aber dass man den Punkt ignorieren könne, habe ich zu keinem Zeitpunkt gesagt. Ich habe sowohl auf den Schadenkatalog als auch auf die vertragliche Vereinbarung zu den Mehr-km Bezug genommen.

Was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte, ist, dass evtl. Nachzahlungen kalkulierbar sind und nicht aus heiterem Himmel kommen. Wenn ich z. B. 10.000 km mehr fahre als vertraglich vereinbart ist, weiß ich im vorhinein, dass mich jeder Mehrkilometer xx Cent kostet.

Im übrigen ist der Unterschied zwischen Leasing/Finanzierung in punkto Rückgabe gar nicht so unterschiedlich zum Verkauf eines gekauften Fahrzeugs. Wenn ich ein Auto mit Schäden und höherer Kilometerleistung verkaufen möchte, werde ich aller Wahrscheinlichkeit auch weniger erlösen als für ein gepflegtes Auto mit weniger Kilometern.

Gruß

Der Chaosmanager

OK, jeder Vergleich hinkt, aber die Haftpflichtversicherung hier heranzuziehen ist m.E. schlicht fehl am Platz. Ein einziger Haftpflichtschaden kann Kosten verursachen, die der Verursacher dann unter Umständen sein ganzes Leben lang nicht mehr los wird und in einer Höhe, davon reden wir bessern nicht.

Kasko- und Berufsunfähigkeitsversicherung würden da schon eher passen, aber das sind reine Luxusprobleme. Nirgendwo auf der Welt wird so viel versichert wie bei uns, und trotzdem überleben die Leute dort. Wir hier in D versichern fast jedes Risiko, aber wahrscheinlich nur um dann nachher über die bösen Versicherer zu meckern. Die sind ja die kleinen Schwestern der bösen Banken, bei denen man sich die Kohle für den fahrbaren Untersatz holt, obwohl die ja bekanntlich auch alle Verbrecher sind.

Ich sehe das wie der Chaosmanager. Die Kosten für die Mehrkilometer sind bekannt und kalkulierbar, und die zu ersetzenden Schäden sind klar und deutlich in den Schadenskatalogen geregelt. Und von ruinösen Beträgen sind wir da weit entfernt.

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