Kaufberatung günstiges Mittelklasse-Fahrzeug

Hallo!
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
Bald steht bei mir ein Autokauf an, da mein Opel Corsa B doch so langsam in die Jahre kommt (der Lack blättert ab, Rost an den B-Säulen etc.)
Den Wagen hatte ich während meiner Ausbildung, die bald endet. Nun möchte ich nebenberuflich studieren, weshalb nun lange Autobahnfahrten auf mich zukommen. Die Jahresfahrleistung wird schätze ich bei 30 tkm liegen, weshalb ein Auto mit viel Komfort schön wäre.

Wichtig sind mir zudem Zuverlässigkeit, ein günstiger Unterhalt und relativ niedrige Fixkosten.
Das Problem an der ganzen Sache ist -wie so oft im Leben- das Budget. Meines beträgt dies bezüglich 5000-6000 €.

In Betracht gezogen hatte ich bisher 6 Zylinder, z.B. BMW oder ältere Amis eben mit dem Einbau von Gasanlage, oder eben neuere Diesel wie Opel Astra.
Mein Fahrprofil: 80% Autobahn und Land, ich cruise lieber(AB: 120kmh) darum spielt die Höchstgeschwindigkeit keine allzu große Rolle. An Ausstattung sind mir wichtig: Klima und Tempomat. Nach dem Corsa hat man eben nicht so hohe Ansprüche 😉

So nun kommt ihr ins Spiel: Habt ihr Ideen oder sind meine Gedankenzüge grundsätzlich verkehrt?
Was würdet ihr Empfelen? Habt ihr Erfahrungen? Diesel oder Gasanlage?

Vlt könnt ihr mir ja einen würdigen Nachfolger für meinen Corsa nennen😉

Viele Grüße

Drunkensailor

Beste Antwort im Thema

12l Diesel? Das habe ich auch noch net geschafft. Überhaupt habe ich es noch net mal geschafft meinen Verbrauch auf 2 stellige Werte zu bekommen. Das geht glaube ich nur wenn man Dauervollgas gibt und dann wird der Prius wohl noch mehr schlucken. Also ich glaube in der Stad oder auf der Landstr. schaffe ich sogar 8l schwer. Höchstens im Stop and go. Bei 12l Diesel würde ich aber wohl auch eine Diesel Phobie bekommen meehster.

Gruss Zyclon

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Nun ja, bei mehr als Null Kilometer im Jahr lohnt sich ein Diesel nur in seltenen Ausnahmefällen. Nicht nur wegen Hybrid, sondern auch wegen der anderen Alternativen, insbesondere LPG und CNG. Und: Das ist auch noch kombinierbar. Es gibt z.B. einige LPG-Prius. Die sind nur finanziell nicht in Reichweite des TE.

Ich selbst fahre meinen Volvo ja mit LPG. Und ich wüßte keinen Mittelklassekombi mit 200 PS-Diesel, der bei meinem Fahrprofil (gut 30.000 km im Jahr, viel Autobahn mit meist ca. 180 km/h, gelegentliches Ausdrehen bis 6500/min) mit weniger als 9 €/100 km für Sprit auskommt. Irgendwann dieses Jahr gerate ich mit meinem letztes Jahr angeschafften Volvo gegenüber dem reinen Benziner in die "Gewinnzone", vielleicht sogar noch dieses aber spätestens nächstes Jahr gegenüber einem vergleichbaren Diesel - wenn es denn einen geben würde.

Auf jeden Fall wird der Volvo mein letzter Turbo gewesen sein. Auf der Autobahn stören Turboloch, Turbolag und fehlender Drehmomentzuwachs bei ca. 4500/min zwar wenig, aber auf den heimischen Landstraßen umso mehr.

Zitat:

Original geschrieben von meehster


Nun ja, bei mehr als Null Kilometer im Jahr lohnt sich ein Diesel nur in seltenen Ausnahmefällen.

Deshalb sind die ganzen Firmen und die Leute die einen Diesel fahren total bescheuert, sicher 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Nun ja, bei mehr als Null Kilometer im Jahr lohnt sich ein Diesel nur in seltenen Ausnahmefällen.
Deshalb sind die ganzen Firmen und die Leute die einen Diesel fahren total bescheuert, sicher 🙂

Firmen profitieren vom einzigen objektiven Vorteil des Diesels, nämlich die hohe Reichweite pro Tankvolumen. Seltener Tanken bedeutet seltener Buchen und jede Buchung kostet die Firma etwas.

Der Rest ist persönlicher Geschmack. Rein finanziell werden sich meine grüne Folierung am Volvo und mein HiFi-System im Volvo vermutlich auch nie lohnen, für mein Wohlbefinden und meinen Geschmack schon 🙂

Wenn Du jetzt alle Dieselfahrer für bescheuert hältst, ist das Deine Ansicht.

Zitat:

Original geschrieben von meehster


Wenn Du jetzt alle Dieselfahrer für bescheuert hältst, ist das Deine Ansicht.

Das war Ironie. Ich kenne sogar Leute, die extra wegen des Drehmomentes einen Diesel fahren - weil der untenrum einfach besser abzieht. Und bevor das Argument mit dem Turbo kommt: Das kann einem Neuwagenfahrer vollkommen egal sein, in den ersten 100.000 Kilometern wird er schon nicht wegfliegen.

Und Diesel gibt es an jeder Ecke, bei LPG wird es teilweise schon schwierig. Außerdem ist die Reichweite bescheiden, aber das hast Du ja selbst schon erwähnt 🙂

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, was mich zum Beispiel nerven würde, ist das Gefrickel mit einer Gasanlage und dass man unter Umständen Platz im Kofferraum für einen extra Tank verschenkt.

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Zitat:

Und Diesel gibt es an jeder Ecke, bei LPG wird es teilweise schon schwierig. Außerdem ist die Reichweite bescheiden, aber das hast Du ja selbst schon erwähnt

Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, was mich zum Beispiel nerven würde, ist das Gefrickel mit einer Gasanlage und dass man unter Umständen Platz im Kofferraum für einen extra Tank verschenkt.

LPG gibt es hier genug. Tanken könnte ich dies sogar in Holland, wo es (Diesel aber auch) etwas günstiger sind. Bin 1,2-Mal in der Woche in der nähe der Grenze.

Die Grundsätzliche Frage ist einfach: Was ist auf dauer günstiger je 100km und welche technik weniger fehleranfällig bzw. zuverlässiger?

Danach geht es wohl darum dann ein passendes gefährt für die gewählte Technik zu finden.

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Wenn Du jetzt alle Dieselfahrer für bescheuert hältst, ist das Deine Ansicht.
Das war Ironie. Ich kenne sogar Leute, die extra wegen des Drehmomentes einen Diesel fahren - weil der untenrum einfach besser abzieht. Und bevor das Argument mit dem Turbo kommt: Das kann einem Neuwagenfahrer vollkommen egal sein, in den ersten 100.000 Kilometern wird er schon nicht wegfliegen.

Hier geht es aber nicht um einen Neuwagen. Den bekommt man für 6 k€ praktisch nicht 😉

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover


Und Diesel gibt es an jeder Ecke, bei LPG wird es teilweise schon schwierig. Außerdem ist die Reichweite bescheiden, aber das hast Du ja selbst schon erwähnt 🙂

Mich kotzt es auch an, daß ich bei meiner normalen Fahrt schon nach weniger als 700 km zum Tanken fahren muß. Dafür ist es billiger. Und in praktisch jedem Kaff gibt es eine LPG-Tankstelle.

Zitat:

Original geschrieben von Bayernlover


Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, was mich zum Beispiel nerven würde, ist das Gefrickel mit einer Gasanlage und dass man unter Umständen Platz im Kofferraum für einen extra Tank verschenkt.

Wenn man Platz im Kofferraum für den Tank weggibt, hat man das Reichweitenproblem nicht mehr. Oder aber man fährt mit CNG, was nochmals weniger Spritkosten bedeutet, aber wirklich Platz im Kofferraum klaut und die Reichweite ist dann auch nicht gerade berauschend - und nicht überall ist CNG zu haben.

Wobei man bei einem 6000€-Auto eben gucken muss, ob LPG schon an Bord ist (wie eingebaut, guter Umrüster?) oder dass man ein Auto für 4000€ kaufen muss und dann nochmal 2000€ in eine Gasanlage investieren. Das wäre mir persönlich zu heikel.

Zitat:

Original geschrieben von drunkensailor


Die Grundsätzliche Frage ist einfach: Was ist auf dauer günstiger je 100km und welche technik weniger fehleranfällig bzw. zuverlässiger?

Was günstiger ist, kann man sich ausrechnen, wenn man den Preis auf die einzelne kWh runterrechnet. LPG liegt derzeit bei gut 11 Cent/kWh und Diesel bei 15 Cent/kWh. Bei der Wartung herrscht ungefähr Gleichstand und die Fixkosten (Steuern, Versicherung) sind bei einem LPG-Auto idR geringer.

Was anfälliger oder weniger anfällig ist, kommt sehr darauf an, von wem man es nimmt - und natürlich wie man es behandelt.

Zitat:

Original geschrieben von drunkensailor


Danach geht es wohl darum dann ein passendes gefährt für die gewählte Technik zu finden.

Ja. So habe ich es auch gemacht, allerdings mit etwas anderem Budget. Ich habe erst entschieden: Gas ist bei mir das Mittel der Wahl und dann habe ich ein Auto gesucht, das gut mit Gas klarkommt und meine Ausstattungs- und Fahrleistungswünsche beinhaltet.

Bei einem Budget von 6 k€ wird es mit gutem Auto plus Gas etwas eng, daher würde ich eher sagen, daß man erst einmal einen von sich aus sehr sparsamen und zuverlässigen Benziner nimmt. So kam ich auf den Tip mit dem Cuore. In 28832 Achim steht übrigens ein 2007er Cuore Top mit LPG-Anlage. Den sollte man sich mal angucken. Wenn der bei einem guten Umrüster umgebaut wurde, dann kann man vielleicht zugreifen. Klima hat er und einen Tempomat kann man nachrüsten lassen.

Dies penetrante herumreiten auf Turbo ist schlecht und LPG ist toll oder Marke X ist ganz toll oder 3 neue Turbos am Fiesta ist nicht zielführend, ständiges Wiederholen derselben Argumente auch nicht.

Mein Turbo hat genau wie der restliche Motor 425 000 km runter (Mondeo MK3 2,0 TDCI). Es gibt aber auch welche, denen der beim MK3 wesentlich früher verreckt. Manchmal ist es rein statistisch gesehen einfach PECH für den einzelnen.

LPG hat für den, der sich nicht damit auskennt, extrem viele Stolpersteine zu bieten, die das Auto ggf. zum Groschengrab machen. Der Größte ist der, daß jeder Lutscher sich Gasumrüster nennen darf, auch wenn er vorher Bäcker war und keine Schraube eindrehen kann. (genau wie bei Immobilienkmaklern...).
Einen soliden, ehrlichen Könner unter den Gasumrüstern herauszufiltern ist für den Laien schon eine Aufgabe. Die Wahrscheinlichkeit, hier auf die Nase zu fallen, größer als der Ausfall eines Turbos. Die möglichen Schäden am Motor schlagen auch die Turbo Kosten 🙄

Als nächstes komt die Auswahl des Motors für die Gasumrüstung. OK, man kann fast jeden Motor zu entsprechenden Kosten auf gasfest umrüsten lassen, aber da wären wir wieder bei den Vergleichskosten zum Turbo... 😁
BMW Benziner sollen angeblich alle gasfest sein. Definitiv gasfest sind Motoren, die E85 vertragen, denn mit Ethanol treten die gleichen Probleme am Zylinderkopf auf, wie mit LPG. Die allermeisten Motoren sind ab Werk nicht gasfest. Einfach irgendwas kaufen und umrüsten führt ins Verderben.

Das es schlauer ist, einen Motor mit möglichst wenigen anfälligen Teilen (also ohne Turbo) zu kaufen steht aber trotzdem außer Frage, da hat Meehster schon recht.

Das "Problem" ist als recht vielschichtig 😁

Na hier wurde ja schon wieder geschrieben.

An den TE lass dich von der Dieselphobie von Meehster nicht anstecken. Mit einem Diesel ist ist wie mit jedem anderen Fahrzeug. Man kann Glück haben und mann kann Pech haben. Ich hatte auch schon mit einem Fahrzeug mit einem normalen ainfachen Saugbenziner viel Ärger.
LPG ist auch so ne Sache für sich. Unbestritten fährt man recht günstig mit LPG jedenfalls im Moment noch. Je nachdem wer den Motor umgebaut hat und wie viel achverstand derjenige von der Materie hatte kannst du auch verdammt viel Ärger haben mit den Dingern. Ausserdem sind längst nicht alle Motoren gasfest und manche brauchen zusätzlich noch so ne Art Ventilschutz welches alle paar Tausend Kilometer in den Tank gefüllt werden muss. Gewartet werden muss eine Gasanlage auch was wieder zusätzliche Kosten sind und der TÜV hält auch noch mal extra die Hand auf. Hast du dann einen WAgen gefunden der gut mit LPG läuft besteht aber immer noch das Problem das gerade die Motoren die noch am besten mit LPG können nähmliche einfache Saugbenziner dann gerade in kleineren Fahrzeugen untenherum nicht aus dem Quark kommen.

Mein Tipp such dir einen schönen Corsa 1.3 CDTI und gut ist. Alternativ zu empfehlen wären auch Modelle aus dem VAG KOnzern alla Polo, Fabia, Ibiza . Alle wurde mit dem Pumpedüse 1.9 TDI gebaut der zwar nicht mit bester Laufkultur glänzt dafür aber sehr sparsam ist und ordentlich Feuer hat. Im Skoda Unterforum hat jemand mit seinem Fabia und dem Motor fast 900000 km runter bei Verbräuchen von 3,5l - 4l auf 100 km. Keine Ahnung wie der das macht aber der Motor scheint Potential zu haben. Durch den Hubraum kostet er bloss ordentlich Steuer. Einen Dpf hat er auch nicht was ganz gut Nerven spart weil meiner zumindest immer dann gerne reinigt wenn ich ihn abstellen will.

Gruss Zyclon

Zitat:

Original geschrieben von Warkanoid


Niemals eine Gasanlage. .. mehr .. noch direkter, als in dem Thread mit "40.000 km im Jahr", will ich mich nicht dazu äussern.

Diesel, ja. Lies dazu bitte hier weiter 40.000 km im Jahr- mit welchem Auto fährt man am günstigsten

Und es käme auch ein Hybridfahrzeug in Frage. (z.B. Toyota Prius, Honda Civic). Mussst du selber entscheiden, aber lass es nicht ausser Acht.

Aber nach einem Corsa und auch noch B. Ich glaube, da sind die meisten Autos ..angenehmer 😉

Wenn du mit einer "schiefen" Heckklappe leben kannst 🙄 , passt dieser hier sehr gut in´s Profil (Zulassung 01.07.2009 - 31.12.2011)
Opel Astra 1.7 CDTI Caravan
Man kann sie ja austauschen 😁 Aber der Preis.. 😉

nur weil es beui dir schief ging mus es nicht bei allen schief gehen. warte mal ab, wenn der drecks sprit 2,0 Euro kostet. Gasautos steigen eher im wert, oder behalten ihn bei, spritschlucker bekomste irgendwann hinterhergeschmissen. In Polen und Italien fährt man schon ewig mit LPG.....

ach ja, und man kann auch umgerüstete fahrzeuge kaufen, man muß sie nicht selber zwingend umrüsten. wenn man eh flexibel ist,bei der Fahrzeugwahl, wo ist das problem.

Ich habe früher in der Pizzeria gearbeitet, die hatten umgerüstete Ford KAs als Gasautos, klar gingen die ab und zu kaputt, aber kaum ein unterschied zu wie wenn man sie ohne Gas so dermassen kalt getreten und getöffelt hätte, von jedermann, 8 stunden am tag!

Zitat:

Original geschrieben von spacechild


Dies penetrante herumreiten auf Turbo ist schlecht und LPG ist toll oder Marke X ist ganz toll oder 3 neue Turbos am Fiesta ist nicht zielführend, ständiges Wiederholen derselben Argumente auch nicht.

Mein Turbo hat genau wie der restliche Motor 425 000 km runter (Mondeo MK3 2,0 TDCI). Es gibt aber auch welche, denen der beim MK3 wesentlich früher verreckt. Manchmal ist es rein statistisch gesehen einfach PECH für den einzelnen.

Ich rate mal: Du bist Erstbesitzer und kannst turbogeeignet fahren. Ich bin mit meinem Turbo Zweitbesitzerin und habe beim Erstbesitzer (der nicht aktiv verkaufen wollte) gesehen, daß er den Turbo entsprechend fährt. Ich gebe mir freilich auch Mühe, den Turbo richtig zu fahren.

Zitat:

Original geschrieben von spacechild


LPG hat für den, der sich nicht damit auskennt, extrem viele Stolpersteine zu bieten, die das Auto ggf. zum Groschengrab machen. Der Größte ist der, daß jeder Lutscher sich Gasumrüster nennen darf, auch wenn er vorher Bäcker war und keine Schraube eindrehen kann. (genau wie bei Immobilienkmaklern...).
Einen soliden, ehrlichen Könner unter den Gasumrüstern herauszufiltern ist für den Laien schon eine Aufgabe. Die Wahrscheinlichkeit, hier auf die Nase zu fallen, größer als der Ausfall eines Turbos. Die möglichen Schäden am Motor schlagen auch die Turbo Kosten 🙄

Das ist leider wahr. Nicht umsonst habe ich mir einen Betrieb knapp 100 km von meinem Zuhause entfernt ausgesucht. Und zwar den, wo auch alle modernen Taxis Bremens umgerüstet werden.

Zitat:

Original geschrieben von spacechild


Als nächstes komt die Auswahl des Motors für die Gasumrüstung. OK, man kann fast jeden Motor zu entsprechenden Kosten auf gasfest umrüsten lassen, aber da wären wir wieder bei den Vergleichskosten zum Turbo... 😁
BMW Benziner sollen angeblich alle gasfest sein. Definitiv gasfest sind Motoren, die E85 vertragen, denn mit Ethanol treten die gleichen Probleme am Zylinderkopf auf, wie mit LPG. Die allermeisten Motoren sind ab Werk nicht gasfest. Einfach irgendwas kaufen und umrüsten führt ins Verderben.

Ja, das stimmt. Auch unter der Prämisse ist es ja bei mir der Volvo geworden. Es hätte übrigens nicht der 200 PS starke T4 sein müssen. Der schwächere hätte auch gereicht 😉

Zitat:

Original geschrieben von spacechild


Das es schlauer ist, einen Motor mit möglichst wenigen anfälligen Teilen (also ohne Turbo) zu kaufen steht aber trotzdem außer Frage, da hat Meehster schon recht.

Und man darf auch nicht außer Acht lassen, daß es sich bei kleinen Autos meistens nicht lohnt, in eine andere Richtung zu gehen als Benzin. Auch nicht bei 30.000 km im Jahr.

Den Cuore mit einer Gasanlage auszurüsten holt man z.B. fast nie wieder rein, da die Kiste von sich aus einfach zu sparsam ist. Da macht man das allenfalls aus Gründen des Umweltschutzes (Gas verbrennt um einiges sauberer als Benzin).

Zitat:

Original geschrieben von spacechild


Das "Problem" ist als recht vielschichtig 😁

Oh ja. Vor allem mit diesem begrenzten Budget ist es schwierig. Ich hatte ja letztes Jahr das Fünffache (30 k€) zur Verfügung - und massig Zeit für die Suche. Am Ende stand dann ein Volvo V40 T4 in Topzustand in meiner Garage und ich war 17 k€ los.

Zitat:

Original geschrieben von Zyclon


An den TE lass dich von der Dieselphobie von Meehster nicht anstecken.

Dieselphobie? Ich würde es eher "denken" nennen.

Zitat:

Original geschrieben von Zyclon


Mit einem Diesel ist ist wie mit jedem anderen Fahrzeug. Man kann Glück haben und mann kann Pech haben. Ich hatte auch schon mit einem Fahrzeug mit einem normalen ainfachen Saugbenziner viel Ärger.

Was ich mit Autos schon alles an Ärger hatte, möchtest Du glaube ich gar nicht wissen. Unter anderem innerhalb von drei Wochen zwei kapitale Motorschäden mit Turbodieseln (Renault und Iveco).

Zitat:

Original geschrieben von Zyclon


Hast du dann einen WAgen gefunden der gut mit LPG läuft besteht aber immer noch das Problem das gerade die Motoren die noch am besten mit LPG können nähmliche einfache Saugbenziner dann gerade in kleineren Fahrzeugen untenherum nicht aus dem Quark kommen.

Meinst Du solche Sauger wie meinen T4?

Ich wußte noch gar nicht, daß mein Turbo ein Sauger ist. Aber Du hast recht: Turbos kommen untenrum wirklich eher mau aus dem Quark. Das nennt man Turboloch. Das zusammen mit dem Turbolag (bei Ottos größer als bei Treckern) und dem etwas merkwürdigen Drehmomentverlauf hat mich zu der Erkenntnis gebracht, daß ich keinen Turbo mehr kaufen werde, sondern lieber einen Sauger, der über den ganzen Drehzahlbereich in etwa gleich viel Drehmoment zur Verfügung stellt.

Zitat:

Original geschrieben von Zyclon


Mein Tipp such dir einen schönen Corsa 1.3 CDTI und gut ist. Alternativ zu empfehlen wären auch Modelle aus dem VAG KOnzern alla Polo, Fabia, Ibiza . Alle wurde mit dem Pumpedüse 1.9 TDI gebaut der zwar nicht mit bester Laufkultur glänzt dafür aber sehr sparsam ist und ordentlich Feuer hat. Im Skoda Unterforum hat jemand mit seinem Fabia und dem Motor fast 900000 km runter bei Verbräuchen von 3,5l - 4l auf 100 km. Keine Ahnung wie der das macht aber der Motor scheint Potential zu haben. Durch den Hubraum kostet er bloss ordentlich Steuer. Einen Dpf hat er auch nicht was ganz gut Nerven spart weil meiner zumindest immer dann gerne reinigt wenn ich ihn abstellen will.

Der 1,9 TDI mit 90 PS aus dem VW-Konzern ist tatsächlich ein recht haltbarer und zuverlässiger Turbodiesel. Das liegt mit daran, daß er eben nicht so hochgezüchtet ist wie manch anderer (unter 50 PS pro Liter Hubraum). Allerdings verlangt er durch die hohe Belastung des Zahnriemens (treibt auch die Pumpen an) oft Zahnriemenwechsel und ist kein Freiläufer. Weitere Nachteile: Die Laufkultur ist wirklich von erlesener Beschissenheit (wird auch liebevoll "Rumpel-Düse" genannt und braucht Ewigkeiten, bis er wirklich warm ist. Für Kurzstrecken unter ca. 100 km sollte man lieber etwas anderes suchen.

Der im Skodaforum ist mir bekannt. Der Mensch fährt praktisch nur wirklich lange Strecken und das nicht annähernd so schnell wie vom TE geplant.

wenn man die kleinste maschine sich auch holt, um diese auf LPG umzurüsten! klar das dann nicht viel geht.
beispielsweise fahren viele alte OPEL mit einem 1,4er 60ps herum und LPG. quatsch in meinen augen, minimum den 1,6er rein oder besser den 2,0er. da der sprit an sich weniger kostet kommt es da ja nicht so drauf an, auf ein liter hin oder her und der anschaffungspreis ist in solchen fällen auch kaum anders

meehster: Klar kann man das auch denken nennen aber ob das die richtige denke ist das bezweifel ich so ein bisschen. Muss ich auch weil sonst müsste ich ja verkehrt denken weil ich fahre ja so einen schlimmen Diesel.
Seit wann ist dein T4 ein Sauger? Ich habe doch geschrieben das Saugbenziner meiner Ansicht nach am besten mit LPG können. Turbos sind da wieder eine Nummer für sich da sie ja eh schon höher belastet sind. Da heißt nicht das sie auseinander fliegen. Trotzdem halte ich Sauger für problemloser beim LPG-Umbau als Turbos weil einfacher konstruiert.
Der 1.9 TDI von VW war garkein PD-Diesel. Das ist ein Irrglaube. Die 90 PS und 110 PS Diesel hatte noch eine ganz normale Verteilerpumpe die mit weit weniger Druck gearbeitet hat. Die PD-Motoren kamen danach erst mit 115 PS und danach 100, 130 und 150 PS sowie später 105 und 140 PS. Ich meine den PD-Diesel entweder mit 100 PS oder 130 PS. Meine Verbrausangabe sollte auch nur aufzeigen zu was dieser Motor in der Lage ist. Solche Verbräuche zu erreichen ist schon echt schwer.
Ich fahre meinen Diesel übrigens meistens auf Strecken zwischen 10 und 30 km und das macht ihm überhaupt nichts. Mein momentaner Verbrauch liegt mom. etwas über 5l auf 100 km.

Gruss Zyclon

Zitat:

Original geschrieben von Zyclon


meehster: Klar kann man das auch denken nennen aber ob das die richtige denke ist das bezweifel ich so ein bisschen. Muss ich auch weil sonst müsste ich ja verkehrt denken weil ich fahre ja so einen schlimmen Diesel.
Seit wann ist dein T4 ein Sauger? Ich habe doch geschrieben das Saugbenziner meiner Ansicht nach am besten mit LPG können. Turbos sind da wieder eine Nummer für sich da sie ja eh schon höher belastet sind. Da heißt nicht das sie auseinander fliegen. Trotzdem halte ich Sauger für problemloser beim LPG-Umbau als Turbos weil einfacher konstruiert.

Es kommt eher auf die Zylinderköpfe, Ventile und so an. Ob nun Turbo oder nicht, ist für einen LPG-Umbau relativ zweitrangig.

Zitat:

Original geschrieben von Zyclon


Der 1.9 TDI von VW war garkein PD-Diesel. Das ist ein Irrglaube. Die 90 PS und 110 PS Diesel hatte noch eine ganz normale Verteilerpumpe die mit weit weniger Druck gearbeitet hat. Die PD-Motoren kamen danach erst mit 115 PS und danach 100, 130 und 150 PS sowie später 105 und 140 PS. Ich meine den PD-Diesel entweder mit 100 PS oder 130 PS. Meine Verbrausangabe sollte auch nur aufzeigen zu was dieser Motor in der Lage ist. Solche Verbräuche zu erreichen ist schon echt schwer.

Stimmt, da war etwas. Genannter Skoda hat übrigens den mit 74 kW. Der ist robuster als die stärkeren Varianten. Aber wie gesagt: Die sind zwar sparsam, aber brauchen ewig, bis sie auf Temperatur sind. Wenn mein Bekannter mit seinem PD-TDI Baujahr 2002 aus Bremen zu mir ins Friesische fährt, ist der Motor erst bei der Ankunft langsam warm. Andere Diesel sind da schneller. Besonders wenn ich da an den ehemaligen Opel-Diesel meiner Schwiegermama denke. Der war nach wenigen Kilometern schon warm.

Zitat:

Original geschrieben von Zyclon


Ich fahre meinen Diesel übrigens meistens auf Strecken zwischen 10 und 30 km und das macht ihm überhaupt nichts. Mein momentaner Verbrauch liegt mom. etwas über 5l auf 100 km.

Welchen VW-PD-TDI hast denn?

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