Karosseriebauer / 210er Kenner gesucht - im Raum 57 Siegen, Herborn, Olpe, Gummersbach, GI etc...
Mich nervt mein T-Modell gerade, der letzte "Schrauber" und ein Tüvmensch sagte wie toll der zustand von dem Auto (auch von unten) ist.
Dann hat aber später nochmal jemand geschaut der sich gut mit dem Modell auskennt und am am Unterboden etc. geschaut - was soll ich sagen, hier und da ist er durch - er hat es sozusagen waidwund, totgestochen 😉
Es muss also mal jemand ran.
Der letzte Schrauber plus der Lackierer waren eher nichts, sowas muss nicht mehr sein. Radlaufkanten unbearbeitet etc...
Eigentlich keine großen Durchrostungen aber so im Kleinen, hier und da, Falze aufgequollen, evtl auch seitlich angerostet am Federteller, Endspitzen waren schlecht gemacht etc...
Türen, Haube, Heckklappe sind gut.
Es ist unwirtschaftlich - ja - aber ich will es nicht wegwerfen und will nicht ein weiteres Fahrzeug suchen in ganz Deutschland.
Bei Dieselfahrzeugen ist das schwer, viele sind aufgefahren - tot (so wie mein 320er eigentlich auch sein müsste wenn nicht ich und ein Vorbesitzer was gemacht hätten).
Starke Benziner findet man eher in gutem Zustand aber ich will meinen gut ausgestatteten CDI behalten.
Dass die Arbeit teuer werden kann ist mir bewusst.
Suche keine Pfuscher oder Briefmarkendrüberbrater - soll schon ordentlich gemacht werden.
Gammel raustrennen, neues einsetzen, schweissen, ordentlich versiegeln ohne schwarze Pampe. Seitenscheiben hinten evtl. raus wegen Feuchtigkeit.
Gut wenn er sich bei 210ern auskennt und gut wenn er vielleicht auch Technik macht (Diff ölt etc.)
Leute die zu arg weit weg sind muss auch nicht sein. Ob kleine Werkstatt oder privat ist eher egal.
12 Antworten
Zitat:
der letzte "Schrauber" und ein Tüvmensch sagte wie toll der zustand von dem Auto (auch von unten) ist.
Warum hast du nicht selber ein kritisches Auge auf den Wagen gehabt?
Dann wäre es nicht so weit gekommen!😉
Zitat:
Suche keine Pfuscher oder Briefmarkendrüberbrater - soll schon ordentlich gemacht werden.
Das Kind ist im Brunnen, das ist dir schon klar, oder?
Wenn es jetzt wirklich ordentlich gemacht werden soll, dann musst du richtig viel Geld in die Hand nehmen.
Der eine kritische Betrachter war besser als ich - hätte das nie so gedacht.
Mein Auto war zudem über ein Jahr weg bei einem Kumpel im Norden, stand da die ganze Zeit auf der Wiese, gammelte weiter, Kumpel hat nichts gemacht wie er erst sollte.
Und bei 124ern kenne ich mich halt besser aus, da kenne ich all die fiesen Stellen.
Habe nicht behauptet das es billig sein muss oder wird 😉
Ich kenne jemanden, weiß aber nicht, ob er Zeit und Lust hat, sich der Sache anzunehmen.
Er ist in 50226 ansässig.
Lass mir mal Bilder von dem Wagen zukommen.
von aussen ist der soweit ok
Ähnliche Themen
Hi Andreas,
ich habe die Restauration unseres S210ers durch und möchte Dir keine Angst machen, aber aus der Erfahrung hat sich gezeigt, wenn "aufgequollene Nähte" sichtbar sind, sind dahinter meist massive Rostschäden vorhanden, die sich nicht mit etwas Rostumwandler lösen lassen.
Die Teileversorgung mit Blechen ist leider eher schlecht. Die Originalbleche bei Mercedes sind sündhaft teuer und qualitativ auch nicht besonders gut. Zubehörbleche sind oft passungenau, schlecht geprägt und maximal als Ausschnitt mit Anpassung zu gebrauchen.
Genug gelabert. Für die Endspitzen empfehle ich Dir die Reparaturbleche von "trabhan". Kannst Du googlen, dann wirst Du bei in der elektronischen Bucht fündig. Die haben mal 40€/Stk. gekostet, sind jetzt leider etwas teurer geworden. Aber: Passgenau, dickes Blech, sauber geprägt und dafür echt günstig.
Eine der häufigsten Schwachstellen sind leider auch die hinteren Kofferraumtaschen, also die Bleche, in denen die Entlüftungsklappen hinter dem Stoßfänger sind. Hier gibt es wohl noch Rep.-bleche bei Mercedes, rechne mit ca. 150€ pro Seite. Einfach komplett raustrennen, alles saubermachen und neu einsetzen und mit Nahtabdichtung versiegeln.
Radhausschalen sind ein fieses Thema. Ich habe mal eine bei ebay-KLeinanzeigen ergaunern können. Aber die kosten leider richtig Geld, wenn Du die bei Mercedes noch bekommst.
Wenn Du weitere Infos haben möchtest, schreib mich gerne an. Mein Tipp: Schweißgerät und Werkzeug besorgen und selber machen. Alles andere dürfte echt Harakiri werden. Und Du weißt nie wie gut es am Ende unter der Nahtabdichtung wirklich gemacht wurde.
Gruß
Thomas
Die Endspitzen finde ich bei Trabhan nicht, anbei ein Foto.
Schwellerspitzen hat er stattdessen.
Selbermachen gerne aber da habe ich nicht die Möglichkeiten (Halle, Bühne) und die Zeit dazu (Arbeit, demnächst Haussanierung).
Die Materialien und wie man das macht ist kein Thema - eher meine fehlende Übung darin.
Vielleicht wenn ich eine Garage angebaut habe (was ich plane), dann will ich für sowas gewappnet sein, dauert aber noch.
Die Entlüftungsklappen sind ok, die Löcher im Radhaus sind eher so dass man kein großflächiges Reparaturblech braucht.
Sorry, ich meinte die Schwellerenden mit den "Endspitzen".
Das Foto von Dir zeigt den Übergang der Innenradhausschale zur linken Kofferraumtasche. Kofferraumtasche ist im vorderen bereich vermutlich unter der Nahtabdichtung bereits durch. Da wurde von unten ja auch schon einmal ein Blech angepunktet, das war bei uns auch so. Wenn an der Stelle nicht sauber gearbeitet und konserviert wird, gammelt es schön im verborgenen. Hier würde ich die Kunststoffradhausschale mal ausbauen und mir anschauen, wie es darunter aussieht.
Wenn die Löcher im Radhaus mit Flicken repariert werden können, wäre das ja gut. Ich würde mir die Mühe machen und alle Nähte im Radhaus überprüfen. Unter dem Steinschlagschutz, bzw. der Nahtabdichtung gammelt es da einfach zu gerne.
Auffällig bei unserem Auto war, dass sich die KTL eigentlich an ALLEN Schweißpunkten abgelöst hatte und unterrostet war. Wahrscheinlich wurde unser durch ein KTL-Bad mit schon hoher Standzeit gezogen. Sah echt übel aus...
Wichtig wäre für Dich wahrscheinlich zunächst mal, dass Du alle Radhausschalen (vorne und hinten) ausbaust und die Radhäuer auskächerst. Dabei dürfte loses, unterrostetes Zeug, bereits wegfliegen. Hier solltest Du nicht zimperlich sein, hintenraus tust Du Dir damit keinen Gefallen. Was unterrostet ist, gammelt unentdeckt im Verborgenen weiter.
Gruß
Thomas
Vorweg, ich kenne keinen Schrauber, der dir weiter helfen kann.
Welchen Anspruch hast Du? Gut gemacht und gut konserviert oder mit Originalblechen neu aufgebaut? Das ist vom Preisniveau ein riesen Unterschied.
Beispiel Falze,
normalerweise müsste die eine Blechlage entfernt werden, dann entrostet, ein neues Blech und dann konservieren.
Man kann aber, wenn noch genügend Substanz vorhanden ist und die Falz sich nicht auflöst, den Rost möglichst weit ausklopfen, dann sehr regelmäßig die Falz mit Fluid Film behandeln und nach 3-4 Behandlungen sie erwärmen und mit heißem Fett(Mike Sanders oder Time Max) konservieren. Das hält sehr lange.
Dein Wagen sie sehr gut aus, aber man müsste schon genauere Bilder von den Rostschäden haben. Am dramatischsten empfinde ich immer die vorderen Befestigungen der Hinterachse.
Zu der Seitentasche...... damals wurde überlappend geschweißt ohne großartig den Rost zu entfernen. Es gibt Stellen, da kommt man um diese Arbeitsweise nicht drumherum..... aber an dieser Stelle ist das für mich Pfusch. Hinzu kommt, dass überhaupt nicht sinnvoll konserviert wurde. Ich habe bei mir vor fünf Jahren die gleiche Stelle gemacht, auch ohne großartiges Reparaturblech. Das ist bis heute rostfrei(und meiner darf 40.000km bei Wind und Wetter pro Jahr als Laternenparker ran).
An der Seite läuft Rostwasser runter. Da ist er auch durch. Es sind die auf der anderen Seite befindlichen Stoßstangenaufnahmen von denen der Rost ausgeht.
Was auf den Bildern zu sehen ist, sehe ich nicht als dramatisch an. Bei einem Restaurationsbetrieb ist der wirtschaftliche Totalschaden immer nahe.
Am besten ist es, man macht sowas selbst. Es kostet fast nichts, macht Spaß und wird vermutlich besser als jedes bezahlbare Angebot.
P.S. hast Du mehr Bilder ?
Zitat:
@bfahrer schrieb am 13. Januar 2023 um 10:40:39 Uhr:
Selbermachen gerne aber da habe ich nicht die Möglichkeiten (Halle, Bühne) und die Zeit dazu (Arbeit, demnächst Haussanierung).
Die Materialien und wie man das macht ist kein Thema - eher meine fehlende Übung darin.
Vielleicht wenn ich eine Garage angebaut habe (was ich plane), dann will ich für sowas gewappnet sein, dauert aber noch.
Ich würde sagen, stell den irgendwo ab, warte bis die Garage nebst Aufenthaltsräume für Schrauber & Anhang fertig sind und dann machst du das selber!
Wenn du das Auto von einem ordentlichen Karosseriebauer machen lässt der nicht schludert und das so ausführt wie du dir das vorstellst, dann kostet das ein Vermögen. Im Zweifelsfall kommt noch einiges dazu, wenn der erst einmal anfängt.
Und bei dem was du so schreibst und dem Bild von der alten Reparaturstelle, Rostet der nicht erst seid gestern!
Das dieses Auto, so ungerne du das hören magst, ein Wirtschaftlicher Totalschaden ist, ist dir schon klar?
Sinnvoll dürfte nur sein, den als "Hobby" in Eigenleistung zu sanieren, spart viel Geld und ärgern brauchst du dich auch nicht, wenn die teuren arbeiten nicht so ausgeführt wurden, wie du gedacht und erhofft hast ..!
MfG Günter
Moin Günter etc.
ja, steht ja da, hab ich selbst geschrieben ganz oben -> unwirtschaftlich ( <=> wirtschaftlicher Totalschaden) - Vermögen ist natürlich relativ zu sehen, muss man dann schauen was es kostet.
Vielleicht ist es mir ja mehr wert wenn jemand anderes das macht und ich mich woanders kümmern kann.
Wenn meine Garage mal fertig ist dann begebe ich mich aber eher an einen W123 oder W124 für Blecharbeiten, da sehe ich eher mehr Chancen, da ist mehr Platz und es läßt sich besser dran schrauben etc.
W123 und W124 werden rosttechnisch bei vergleichbarem Zustand nochmal eine Schippe teurer sein.
Du betrachtest es als Liebhaberei, denn was die Fahr- und Verbrauchsqualitäten angeht, liegt dein CDI weit vorne. Müsstest Du jeden Tag 200km fahren, wäre der Komfortabstieg ein ganz anderes Kriterium.
Wenn das so ist, dann ist die Entscheidung sich auf das/ein Wunschprojekt zu konzentrieren richtig. Bei mir ist der 210er i.Ü. ein Wunschprojekt, aber eben auch, weil er die Symbiose von Wirtschaftlichkeit(bei mir 5€/100km), Fähigkeiten(2,1to AHK), Komfort, Umweltverträglichkeit(dank Biogas CO2 neutral) , Style und Emotionen perfekt hinbekommt.
P.S. Ich fürchte, Du wirst dem 210er nachtrauern. Man merkt die Emotionen, die er weckt, manchmal erst, wenn man ihn nicht mehr hat.