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Kann man einen Ölfilter mit den Händen zu fest anziehen?

Themenstarteram 21. Juli 2015 um 0:01

Ich habe keine Ölfilterzange und möchte einen Ölfilterwechsel durchführen. Nach allem, was ich gelesen habe, sollte der Ölfilter, hat man keine passende Ölfilterzange mit Drehmomentschlüssel, "Handfest" angezogen werden.

Frage: Kann ich das Gewinde am Motorblock beschädigen oder das Gewinde am Ölfilter überdrehen, wenn ich ihn von Hand "so fest wie es geht" anziehe?

Beste Antwort im Thema

Dichtring des Filters mit dem Finger mit Motorröl bestreichen und dann mit mäßiger Handkraft anziehen. Erfahrungsgemäß bis zu dem "Punkt", wo die Handkraft deutlich erhöht werden müsste, um noch weiter zu drehen. Etwa so, als ob Du ein Marmeladenglas zuschraubst.

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Du brauchst da keine besondere Gewalt anwenden, Schlüssel und Zangen sind vorzwiegend beim Lösen erforderlich.

"so fest wie es geht" ist sicher zuviel. Locker per Hand andrehen reicht. Es soll ja nur dichten.

Ich ziehe Ölfilter immer mit der Hand fest. Einmal habe ich ihn dann aber nicht mehr abschrauben können. Musste erst den großen Schraubenzieher durchhämmern (wenig Platz). Dabei hat sich dann der ganze Ölkühler gelöst.

Also 100% der Kraft würde ich nicht mehr verwenden.

Dichtring des Filters mit dem Finger mit Motorröl bestreichen und dann mit mäßiger Handkraft anziehen. Erfahrungsgemäß bis zu dem "Punkt", wo die Handkraft deutlich erhöht werden müsste, um noch weiter zu drehen. Etwa so, als ob Du ein Marmeladenglas zuschraubst.

Themenstarteram 21. Juli 2015 um 2:19

Vielen Dank für die Antworten. Jetzt weiß ich Bescheid.

Lieber zu wenig als zu viel. Nach dem ersten anlassen einfach nochmal kontrollieren ob er dicht ist, wenn nicht etwas nachziehen und fertig.

Es gibt verschiedene Filter. Hört sich an als hätte der Fragesteller keinen (alten) Filter im eigenem Metallgehäuse den man mit der Hand dreht, sondern einen Filtereinsatz oben am Motor. Der Deckel ist aus Kunststoff mit einem großem 6 Kant (BMW/Audi zB)

Drehe ich auch nicht mit Drehmoment fest, gefühlvoll reicht. Der 6-Kant erfordert eine große Nuß.

Ein paar mal mit dem Drehmomentschlüssel geübt und man kann das ohne.

Aber nie mit einer Zange, damit macht man den Kunststoff kaputt, sieht nach Pfusch aus.

Bin ansich ein absoluter Freund des korrekten Drehmoments und damit auch ausgiebiger Nutzer von Drehmomentschlüsseln.

 

Aber den Ölfilter drehe selbst ich auch immer mit der Hand fest. Mit einer Hand und dann bis er halt gut fest ist. Ich glaube nicht, dass man mit einer Hand ein "M20" Gewinde kaputt bekommt.

 

Wie oben schon erwähnt etwas Öl an den neuen Dichtring und das passt.

 

Haben sich mit dem Ölfilterschlüssel bisher auch alle wieder wunderbar gelöst. Aber länger als 5.000-10.000 Km bleibt er eh nicht drin.

Patrone, sprich die Blechdose, Handfest plus 1/3 Umdrehung.

Einsatz, sprich Plastikdeckelchen, max. 25NM

Auf manchen Filtern steht auch die Montageanleitung drauf. Meist einschrauben bis die Dichtung anliegt und dann noch mal eine 3/4 Umdrehung weiter. Ich zieh den Ölfilter mit der Hand fest aber mit Gefühl an und gut.

Zitat:

@Passarati-Turbo schrieb am 21. Juli 2015 um 12:53:45 Uhr:

Aber den Ölfilter drehe selbst ich auch immer mit der Hand fest. Mit einer Hand und dann bis er halt gut fest ist. Ich glaube nicht, dass man mit einer Hand ein "M20" Gewinde kaputt bekommt.

Geht ja nicht um das "kaputt machen", sondern oft bekommt man ihn nicht mehr los. Manche Filterpatronen sind so bescheiden verbaut, das du den nicht mal mit dem Schlüssel greifen kannst. Da hast du dann Spaß! Ich habe in einem Fall schon einen Kühler ausbauen dürfen.

MfG

Mit nem universellen Ölfilterschlüssel hab ich bisher jeden Ölfilter los bekommen.

Und ich kam mit dem Ding schon bei einigen Fahrzeugen nicht ohne Demontage von Teilen ran. Mein kleinster Schlüssel hat nur 8cm Hebel.

MfG

Musst halt pro Umdrehungen bis zu 10x neu ansetzen. Aber normal geht das immer. Selbst bei modernen, verbauten Fahrzeugen.

Zitat:

"Mit nem universellen Ölfilterschlüssel hab ich bisher jeden Ölfilter los bekommen."

So soll das ja eigentlich auch sein. Trotzdem musste ich schon zweimal einen Schraubendreher durch die Patrone treiben, weil sonst nichts zu machen war. Ist zwar lange her, zugegeben, kann aber vorkommen.

Am Besten waren mal die Strategen, die nicht gemerkt haben, dass die Dichtung von dem alten Filter am Motorblock kleben geblieben ist und den neuen drübergeschraubt haben. Das Ergebnis war der für die Jungs wohl teuerste Oelwechsel aller Zeiten incl. Feuerwehreinsatz.

Was ist für dich eigentlich ein universaler Oelfilterschlüssel? Bei manchen kommst du mit dem Band nicht ran, da braucht man eine Kralle und umgekehrt; beides in einem habe ich noch nicht gesehen. Und das gilt nur für die Schraubfilter.

mfg

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