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kalifornien klagt autohersteller wegen umweltverschmutzung an

ziemlich unglaubliche sache, von der die new york times da berichtet: kalifornien verklagt "General Motors, Toyota, Ford, Honda, Chrysler and Nissan", da sie die umwelt des staates kalifornien durch die abgase ihrer fahrzeuge gefæhrden. die klage ist ein versuch, konkrete verantwortlichkeiten zuzuweisen - aber imho schon im ausgangspunkt so løchrig, dass da wohl kaum mehr als symbolwirkung uebrig bleibt. habe allerdings im augenblick nicht die zeit, den ganzen artikel zu lesen... :D

lieb gruss

oli

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33 Antworten

Als ich das gehört habe, da dachte ich spontan an das Kyoto-Protokoll und wann unsere amerikanschen Freunde sich denn mal generell ein wenig einschränken!?!

Ist diese Klage jetzt nur ein Versuch davon abzulenken, dass die USA zu einem der größten Luftverschmutzer gehören, oder tatsächlich der erhoffte erste Schritt in die richtige Richtung?

Viele Grüße

Dietmar

Zitat:

Original geschrieben von dlh

Ist diese Klage jetzt nur ein Versuch davon abzulenken, dass die USA zu einem der größten Luftverschmutzer gehören, oder tatsächlich der erhoffte erste Schritt in die richtige Richtung?

Nein, es ist - in meinen Augen - ein platter Versuch der Wiederwahl vermittels etwas grüner Image-Politur... ;)

es wære so leicht, mehr effizienz in die energiewelt zu bringen - z.b. mit energiesparlampen. das wuerde dann die anderen zwei drittel der umweltschædigenden abgase reduzieren... ;) sechs von unzæhligen herstellern zu verklagen, ist doch an sich schon unsinnig.

lieb gruss

oli

Zitat:

Original geschrieben von oli

sechs von unzæhligen herstellern zu verklagen, ist doch an sich schon unsinnig.

Das hab ich auch gedacht, aber es wird hier vermutlich eher ums Prinzip gehen, und die sechs haben jetzt eben die Ars.. Karte gezogen :D

Anscheinden gibt es aber mehrere Bundesstaaten, die den CO2 Ausstoss auch ohne Bush bis auf eine selbst gesetzte Frist reduzieren wollen! Kam am Freitag im Radio.

Zitat:

Original geschrieben von oli

sechs von unzæhligen herstellern zu verklagen, ist doch an sich schon unsinnig.

Gewiss! Und wer judiziert eigentlich, - etwa ein kalifornisches Gericht? Das liesse ein mehr als objektives Urteil antizipieren... ;) Übrigens: Der zuständige Ankläger ist meines Wissens auch im Wahlkampf.

Böse Unterstellung!

 

Zitat:

Original geschrieben von BIENZLE

Übrigens: Der zuständige Ankläger ist meines Wissens auch im Wahlkampf.

Also das möchte ich doch einfach mal als vollkommen unglaubwürdige Verleumdungstheorie der bösartigen Sorte abhaken ;) :D :D

Viele Grüße

Dietmar - auch ehemaliger Akte X gucker :D

Wer Zigarettenhersteller verklagt kann mit der gleichen Logik auch Autohersteller verklagen. Über Sinn oder Unsinn entscheidet eh' nur das Honorar der Anwälte.

Wie wär´s denn mit einer Klage gegen den Staat Kalifornien wegen gemeingefährlicher Umweltverschmutzung durch geistigen Durchfall? Mit solchem populistischem Unfug werden dort über Jahre Gerichte blockiert und Steuergelder verschwendet. Sicher mag sich mancher Anwalt damit nicht nur eine goldene Nase, sondern eine Ganzkörpervergoldung verdienen, aber mit derartigem Schwachsinn bekommt man einen Rechtsstaat auch ruiniert. Aber die "political correctness" treibt in den USA ja ohnehin Blüten, die mit dem Selbstbild des freien Landes, in dem jeder seines Glückes Schmied ist, nicht so recht zusammenpassen will. Plötzlich ist der freie Bürger schon mit einer heißen Tasse Kaffee ohne Warnhinweis auf heißen Kaffee überfordert.

meint der

Ostelch

das amerikanische rechtssystem ist doch sowieso mehr und mehr eine farse; stichwort: plea bargaining. aber das ist nicht gerade motor-talk oder allzu sehr damit verbunden... :)

@cayos, bei rauchern ist der schaden allerdings recht individuell und im wesentlichen frei wæhlbar. ob das nun eher fuer oder noch mehr gegen eine klage spricht, sei mal dahingestellt - aber der charakter ist schon ein anderer. ausserdem hat rauchen ja keine nuetzliche funktion.

lieb gruss

oli

Zitat:

Original geschrieben von oli

d ausserdem hat rauchen ja keine nuetzliche funktion.

lieb gruss

oli

Von wegen! Herzliche Grüße vom Bundesfinanzminister und nicht vergessen:

Rauchen ist gesund!

gez. Dr. Marlboro

Zitat:

Original geschrieben von oli

aber der charakter ist schon ein anderer. ausserdem hat rauchen ja keine nuetzliche funktion.

Wieso? In beiden Fällen wird versucht, aus eigenem Mitverschulden noch Kapital zu schlagen. Für mich gibt es da keinen Unterschied.

Bin aber trotzdem mal gespannt wie die Argumente der Automobilindustrie aussehen werden. Ganz so lächerlich wie's zunächst den Anschein hat wird's gewiss nicht werden.

Und was das Nützliche angeht verweise ich mal lieber nicht auf die unsäglichen SUFF-Diskussionen hier, oder? ;)

Zitat:

Original geschrieben von oli

... ausserdem hat rauchen ja keine nuetzliche funktion.

lieb gruss, oli

Hi oli, als Nichtraucher bin ich gewillt Dir hier beizupflichten. Objektiv muss aber dem Raucher zugestanden, dass aus der subjektiven Betrachtung des Rauchers durchaus ein Sinn besteht: Beruhigung, Entspannung, Genuß, Suchtbefriedigung, "man hat was in den Händen", etc.

Ausserdem wird, wie von Ostelch erwähnt, der Sucht eine positive Seite abgewonnen, da sie nicht unerhebliche Steuererträge bringt. Wie beim Alkohol (der Volksdroge Nr.1, schuldig für die meisten Drogentoten und Existenzvernichtungen - aber da legal, interessiert das ja keinen!) ist das ein gutes Beispiel für die Doppelmoral unserer Gesellschaft (oder soll man hier sagen, dass es ein Beispiel von persönlicher "Freiheit" sei? Wenn wir kein Solidaritätsprinzip beim Ausbügelen der entstandenen Schäden einsetzen würden - dann vielleicht).

Ich bin also durchaus der Ansicht, dass diese Klage wegweisenden Charakter haben kann und denke nicht, dass sie von vornherein keine Chancen hat. Muss ja nicht gleich in einem 100.000 Milliarden $ Schadensersatz Urteil gegen die Autoindustrie führen - kleine Schritte in die Richtige Richtung sind doch auch OK ;-)

Suchtgrüße

Torsten - der XC-Fan (löffelt sich seine Drogen gleich mit dem Eßbesteck hinein - special greetings to all kings of chocolate-country + SteveT6 as my English instructor ;-)

Zitat:

Original geschrieben von XC-Fan

...durchaus ein Sinn besteht: Beruhigung, Entspannung, Genuß, Suchtbefriedigung, "man hat was in den Händen", etc.

Ausserdem wird, wie von Ostelch erwähnt, der Sucht eine positive Seite abgewonnen, da sie nicht unerhebliche Steuererträge bringt.

Raucher kosten auch weniger in Sachen Gesundheit und Rente (kürzere Lebenserwartung), - also: weiterrauchen! ;)

Zitat:

Wieso? In beiden Fällen wird versucht, aus eigenem Mitverschulden noch Kapital zu schlagen. Für mich gibt es da keinen Unterschied.

"eigenem mitverschulden"? :) der staat kalifornien wohl hauptsæchlich durch den kauf von von fossilen brennstoffen getriebenen polizeiwagen, der rest ist eher kommunale anschaffung...!? :D und suffs wuerde ich nie verteidigen!

okay, wenn man es so betrachtet, hat rauchen natuerlich vorteile. ueber die ganz individuellen, genussbezogenen mal hinweg gesehen - denn die gehen ja auch kaum einen anderen was an. :)

lieb gruss

oli, frønt auch gerade der schokoladendroge :cool:

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