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Käufer will Vertrag nicht unterschreiben und Auto plötzlich zurückgeben.

Themenstarteram 16. Januar 2015 um 19:52

Hallo

Ich Fang einfach mal an:

-hatte mit meinem alten Auto eine Panne auf der Autobahn (23.12)

-Auto wurde vom ADAC zur nächsten Werkstatt geschleppt ( ca. 200km von meinem Wohnort entfernt)

-Da es sich nicht mehr gelohnt hat das Auto zu reparieren da es bj. 89 ist und der Tüv im März diesen Jahres abläuft entschloss ich mich das Auto zu verkaufen

- Kennzeichen mitgenommen, abgemeldet und im Internet für 300 inseriert.

-Es meldete sich Käufer X der das Auto ungesehen kaufen möchte und den Betrag auch am gleichen Tag(29.12) per Paypal schickte

-Wir hatten vereinbart das ich ihm den Kaufvertrag mit meinen Daten und den Daten des Fahrzeuges per Email schicke, er ihn unterschreibt und dann zu mir sendet damit ich unterschreiben kann und ihm sein Exemplar mit Fahrzeugpapieren zurückschicken kann.

-Der Käufer holte das Fahrzeug bei der Werkstatt wie vereinbart ab (02-10.01)aber ein Kaufvertrag landete bei mir nie in der Post.

-Auf mein Nachfragen sagte der Käufer er hätte den Kaufvertrag verschickt

-Als wieder und wieder kein Kaufvertrag in der Post landetet stellte ich ihm ein Ultimatum den Kaufvertrag per Einschreiben zu senden und mir die Sendungsnr. zu geben. Sollte das nicht passieren würde ich das Auto als gestohlen melden.

-Daraufhin kam das 1. mal eine Antwort auf meine SMS ( sonst habe ich immer angerufen da er nicht auf SMS antwortete) und daran stand " er würde keine leeren Kaufvertrag unterschreiben und wenn er nicht bis Samstag 17.01 einen unterschrieben Kaufvertrag und die Papiere bekäme würde ER mich anzeigen)

-Im laufe des Abends schrieb er mir das er das Auto nicht mehr will da ich angeblich den Tacho manipuliert habe und ich ihn somit betrogen habe. ( ich bin mir keiner schuld bewusst, hab das auto selbst nur ein halbes jahr übergangsweise gefahren)

- er fordete mich auf das Auto bei ihm ( ca 350km von meinem Wohnort entfernt) abzuholen und extra gebühren für: Standgebühr, Zeitaufwand und Wegegeld vom Abholen zu bezahlen.

-ich habe ihm angeboten das Fahrzeug dort entgegenzunehmen wo ich es hinterlassen habe und genau das zurückzuzahlen was er mir für das Auto bezhalt hat. Wurde abgelehnt.

-nach weiterem hin und her machte er mir noch ein Angebot ihm den Kaufpreis von 300+180 Weggeld+ 70€ verschrottungskosten zu überweisen und er würde das auto dann verschrotten lassen. Andernfalls will er Rechtliche Schritte gegen mich einleiten.

Das war die Story.

Was soll ich tun?

Ich bin weder bereit das Auto zurück zu nehmen noch seinen lächerlichen Verschrottungsvorschlag anzunehmen.

 

Hoffe ihr könnt mir helfen...

Und bitte keine " Das war dumm, hättest du vermeiden können" ... das weiß ich bereits, hilft mir aber jetzt nicht mehr weiter.

MFG

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Fabis50 schrieb am 17. Januar 2015 um 01:08:09 Uhr:

Problem nur das er soeben das Geld über den Käuferschutz zurückgeholt habe.

Ich schildere gerade Paypal den Fall.

Meine Informationen bis jetzt waren, dass der PayPal-Käuferschutz nur bei auf ebay getätigten Käufen wirksam ist, da dort sowohl das Angebot als auch der Kauf (für ebay) nachvollziehbar sind.

Meine (damiligen) Recherchen haben ergeben, dass der Käuferschutzt selbst bei ebaykleinanzeigen nicht gilt. Hat sich das also mittlerweile geändert?

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23 Antworten

Hast du eine Rechtschutzversicherung, die auch das Vertragsrecht abdeckt?

am 16. Januar 2015 um 20:05

Hast du noch die EMail die du Ihm geschickt hast und die ganzen SMS? Das wäre sehr hilfreich im Rechtsstreit. Falls du eine Rechtschutz hast, würde ich sofort einen Anwalt aufsuchen.

Schreibe ihm das du schon deinem Anwalt die Sache in die Hand gegeben hast und er soll sich jetzt schnellstens entscheiden was er machen möchte.

Er hat dir Geld gezahlt und die "Ware" (das Auto) entgegen genommen. Zeuge für das abholen, dürfte deine Werkstatt sein. Die Tachomanipulation wird er dir nachweisen müssen.

Ich würde gar nichts machen. Druck dir dein Inserat vom Fahrzeug aus. Lass ihn doch nen Anwalt einschalten. Diese Schreiben kannst du entweder ignorieren, oder die Vorwürfe sachlich aber bestimmt zurückweisen.

Sobald etwas vom Gericht kommt, musst du zwingend reagieren. Ich glaube aber nicht, dass der so weit gehen wird.

am 16. Januar 2015 um 20:45

Beim Verkauf eines Autos ist ein schriftlicher Vertrag nicht zwingend vorgeschrieben, durch die gegenseitig Willenserklärung "Du bietest Ware an und Käufer schickt dir Geld " somit ist ein Kaufvertrag zustande gekommen.

Warum du nun 300 €+180€+70 € für eine Ware bezahlen sollst die dir garnicht mehr gehört kann ich nicht nachvollziehen, er ist Eigentümer des Fahrzeuges und hat diese Kosten selbst zu tragen.

Was alle hier gleich mit dem Anwalt kommen ... was soll der denn tun? Solange der TE noch die Nachrichten hat ist das erstmal nur die übliche dumme Betrugsmasche. Tachomanipulation bei einem 26 Jahre alten Auto, um was handelt es sich und was hatte der den beim Verkauf runter?

Mit was genau kann ihm den der Käufer drohen? Das er keinen Kaufvertrag hat? Das angeblich der Tacho manipuliert wurde? Solange das Fahrzeug als defekt unter Ausschluß der Sachmängelhaftung inseriert wurde, sehe ich da keine Probleme.

am 16. Januar 2015 um 21:00

Das hört sich schwer nach versuchter Abzocke an..... Habe sowas ähnliches kürzlich im Bekanntenkreis gehört... Es wurde einem Anwalt übergeben, dieser hat es geregelt. Der Käufer verlangte die Kaufsumme zurück, Wegegeld und Entsorgungskosten. Was anschließend dabei raus kam war unfassbar.

Der angebliche Privatkaufer war ein Händler, der sich so die Fahrzeuge aneignete und diese dann ins Ausland verschiffte. Mit dieser Masche hat er gutes Geld verdient, es gibt wirklich viele Menschen die jeder Art von Konflikten aus dem Weg gehen und den Weg zum Anwalt scheuen.

Ich würde es einem Anwalt übergeben.

Themenstarteram 16. Januar 2015 um 21:12

Hallo.

Ob ich eine Rechtsschutzversicherung habe kann ich erst morgen beantworten.

Es handelt sich um einen Audi 100, bei diesem Typ gab es wohl öfters Probleme mit dem kombiinstrument.

Mir geht es im Grunde darum das wenn er jetzige Besitzer etwas illegales mit dem Wagen anstellt ( von illegaler Entsorgung bis Fluchtfahrzeug bei Bankraub) und die Polizei über die Fahrgestellnummer. den Halter ermittelt ich nichts in der hand habe das das Auto gar nicht mehr mir gehört.

Fahrzeugpapiere ( Teil 1 und 2) sowie der Ersatzschlüssel befinden sich noch bei mir.

Auf einen Rechtsstreit bei einem 300€ Auto habe ich keine Lust... ich schätze mal die Gerichtskosten wären bedeutend höher.

MFG

Diese Art der Abzocke ist doch hinreichend bekannt.

Ich würde das ganze ignorieren.

Themenstarteram 17. Januar 2015 um 1:08

Problem nur das er soeben das Geld über den Käuferschutz zurückgeholt habe.

Ich schildere gerade Paypal den Fall.

Meiner Meinung nach war das vom Käufer von Anfang an so geplant.

Ich denke ein RA wird dich mehr kosten falls du keine Rechtsschutzversicherung hast.

Auch wenn du recht bekommst hast du noch lange nicht dein Geld zurück.

Wie ich oben schon geschrieben habe, dies Art der Abzocke ist hinreichend bekannt.

Auch wenn du es nicht hören willst, du hast alles beim Verkauf verkehrt gemacht,

so verkauft man kein Auto, auch wenn es nur ein paar Euro wert ist.

Bei Paypal ist meist der Käufer im Vorteil. Der Typ weiß schon warum das ganze über Paypal abgelaufen ist ;)

Ich nehme mal an er hat Paypal vorgeschlagen?

Fazit:

Ganz klar Abzocke, er weiß ganz genau das er über Paypal das Geld vermutlich zurückbekommt. Jetzt hat er das Auto und das Geld.

Ich hoffe du hast eine Rechtsschutzversicherung.

ich würde nun erstmal die Bollizei informieren, dass sich der Wagen nicht mehr bei Dir befindet (Datum Übergabe Werkstatt) und Du somit aus der "Fluchtfahrzeug"-Story raus bist. Dann solltest Du ganz normal Anzeige wegen Betrug stellen, dafür genügt der Gang zur Bollizei. Dazu ist auch erstmal kein Anwalt nötig.

am 17. Januar 2015 um 8:15

Gut das du noch die Papiere hast. Geh zur Polizei und mach eine Anzeige. Erzähle denen alles was du hier beschrieben hast und legen denen auch die Mail mit Kaufvertrag und die SMS vor. Dann schau nach ob du die Rechtschutz hast. Ich vermute aber das nach der Anzeige es so laufen wird das du dein Auto wieder hast und das Thema für erledigt abgehakt wird. Die zusätzlichen Kosten die der Käufer einfordert sind ein Witz und sind, wie oben mehrfach betont, eine reine Abzocke. Sollte sich der Käufer jetzt entscheiden das er keine Gelder mehr von Dir verlangt und das Thema abhaken möchte, bist du der jenige der Gelder von Ihm verlangen kann. Zudem weißt du ja auch nicht ob nicht er selber mittlerweile das Fahrzeug manipuliert hat. Den Tachostand wirst du ja bestimmt noch wissen und die Werkstatt auch. Also erst einmal Ruhe walten lassen und Anzeige erstatten.

Zitat:

@Fabis50 schrieb am 17. Januar 2015 um 01:08:09 Uhr:

Problem nur das er soeben das Geld über den Käuferschutz zurückgeholt habe.

Ich schildere gerade Paypal den Fall.

Um so etwas zu verhindern, schließe ich als Verkäufer diese Art der Bezahlung grundsätzlich aus.

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