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Jump Starter mit Lithium-Ionen-Akku von Noco

Themenstarteram 31. März 2016 um 21:29

Normalerweise schreibe ich keine Produkt Reviews, aber dieses kleine Gerät hat eine verdient. Da mein Fahrzeug unter Ruhestrom Problemen leidet hab ich mir einen mobilen Jumpstarter gegönnt. Vor zwei Wochen war es dann so weit, Auto stand eine Woche --> Batterie leer. Ein paar wenige Dinge gingen noch (aufschliessen, Zündung) allerdings beim Schlüssel drehen das gefürchtete klackern vom Starter.

Da ich vorsorglich so ein Jump Starter gekauft habe war das alles gar kein Problem. Kofferraum auf, das Gerät an die Batterie hängen und einschalten, dann wieder starten und siehe da dreht und startet einwandfrei. Die Bedienungen für das kleine Gerät (Noco GB40) waren auch nicht einfach. Außentemperatur etwa 4 Grad und der kleine Helfer wurde frisch aus der Verpackung genommen und war nicht voll (lt Anzeige 75%) Keine zwei Minuten hat die ganze Aktion gedauert und zumindest besser als die Nachbarn abzuklappern oder auf den ADAC zu warten. Das Auto ist ein Mercedes mit einem 5,5L V12 Benziner.

Zum Gerät selbst, ist ein Noco GB40 mit Lion Akku und 1000A Startleistung. Es ist etwas größer als ein Brillenetuie und sehr handlich (leicht) Wie die restlichen "Mitbewerber" hat es auch USB Lademöglichkeit und LED Licht, für mich ist das nur Bonus, ich wollte einen leistungsfähigen und handlichen Jump Starter. Denn wer hat schon Lust die Bleibatterie (wenn vorhanden) aus dem Keller zu schleppen und dann mit den Starterkabeln zu hantieren. Bevor ich das Noco gekauft hatte, habe ich mir im Internet verschiedene Lithium Jump Starter angesehen. Was mich an den "Mitbewerbern" stutzig gemacht hat ist die hohe Kapazitätsangabe (bsp 18.000mah) aber nur eine niedrige angegebene Startleistung (bsp 600A) Dann dieses "billige" aussehen und die dünnen Starterkabel, alles nicht vertrauenserweckend. Dieses Noco hat zwar nur einen 2150mah Lithium Ionen Akku, aber mit 1000A eine beachtliche Starleistung welches problemlos meinen V12 starten konnte. Es wird Empfohlen für Benziner bis 6L und Diesel bis 3L. Gibt auch noch andere Modelle (GB20 / GB70) für kleinere/größere Motoren. Da muss ich sagen, für mich alles richtig gemacht, ich bin hoch zufrieden damit und gebe es nicht mehr her. Wenn jemand Erfahrungen hat mit ähnlichen Starthilfegeräten hat nur raus damit, interresiert mich sehr.

mfg nickydw

Noco-gb40-1
Beste Antwort im Thema

Zitat:

@nickydw schrieb am 31. März 2016 um 22:24:56 Uhr:

Das sind eben die Angaben die der Hersteller raus gibt, kann ich leider nicht nachprüfen. Wenn VW schreibt der neue Golf braucht nur 3,5L obwohl er im Alltag eher 6L nimmt muss ich das eben auch so hinnehmen. Was ich aber sagen kann ist das mein Auto einwandfrei damit angesprungen ist, egal was die Zahlen sagen.

Zitat: "Ein kompaktes und doch leistungsstarkes Lithium-Starthilfegerät mit einer Leistung von 1.000A (7.000 Joule / 3S)"

mfg nickydw

.

Manche sind halt nur versuchsweise geboren. :D

Unglaublich :D

https://youtu.be/BtgHDgJMokI?t=320

Die Spannung bricht sofort zusammen

https://youtu.be/BtgHDgJMokI?t=870

 

Bei 1000A = Kurzschluß = Asche nach ein paar Sekunden, ... aber sicherheitshalber einen alten Hut drauf damit die Brocken nicht zu weit fliegen.

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Glaubst du was du da schreibst ?

1000 Ampere Startleistung/da verwandeln sich die Kabel und Anschlusszangen zum Toaster im Sekundentakt.

Themenstarteram 31. März 2016 um 22:24

Das sind eben die Angaben die der Hersteller raus gibt, kann ich leider nicht nachprüfen. Wenn VW schreibt der neue Golf braucht nur 3,5L obwohl er im Alltag eher 6L nimmt muss ich das eben auch so hinnehmen. Was ich aber sagen kann ist das mein Auto einwandfrei damit angesprungen ist, egal was die Zahlen sagen.

Zitat: "Ein kompaktes und doch leistungsstarkes Lithium-Starthilfegerät mit einer Leistung von 1.000A (7.000 Joule / 3S)"

mfg nickydw

Also die Angabe > Leistung von 1.000A < ist schon einmal Unsinn. Es handelt sich um keine Leistung, sondern um einen maximal möglichen Strom.

Und ich vermute einmal, dass dieser hohe Strom der Kurzschlussstrom ist, der nur für Milliisekunden zur Verfügung stehen kann.

Diese Zeit dürfte so kurz sein, dass die Leitungen keinen Schaden nehmen.

Bei solchen Herstellerangaben sollte man sich so seine Gedanken machen.:D:D:D:D

Viele Grüße

quali

Bei 1K Ampere verwandeln sich die auf dem Photo gezeigten Kabel in rot glühende Glühlampenwendeln.

Mit weniger als 1K Ampere kann geschweißt werden.

Gibt es Kohle für die Werbung? :mad:

Zitat:

@nickydw schrieb am 31. März 2016 um 21:29:09 Uhr:

Dieses Noco hat zwar nur einen 2150mah Lithium Ionen Akku, aber mit 1000A eine beachtliche Starleistung welches problemlos meinen V12 starten konnte.

...und die normale Autobatterie hast Du vorher abgeklemmt? Also nur mit dem Jump-Starter gestartet? Falls ja, bitte ein Video davon, danke!

Zitat:

Zitat: "Ein kompaktes und doch leistungsstarkes Lithium-Starthilfegerät mit einer Leistung von 1.000A (7.000 Joule / 3S)"

Passt vorne und hinten nicht zusammen. Das eine ist eine Stromstärke, das andere eine Leistungsangabe. 7.000 Joule / 3s entsprechen 2.300 Watt, bei 12 Volt ergäbe sich da ein Strom von 194 Ampere. Also nur 1/5 von dem was angegeben wird.

Mit anderen Worten: Frei erfundene Angaben :rolleyes:

Themenstarteram 1. April 2016 um 12:06

Leider bekomme ich kein Geld für die Rezession, ich habe 120€ dafür bezahlt.

@touranfaq komplett ohne Batterie zu starten soll wohl gehen. Gibt ein paar videos auf youtube die das zeigen. Ich werde das aber nicht probieren. Mein Auto ist vollgestopft mit Elektronik und Steuergeräten. Wenn da beim wieder anklemmen der Batterie Spannungsspitzen enstehen können Steuergeräte abrauchen, wäre nicht das erste mal bei der Baureihe.

mfg nickydw

Scheißegal was da für Daten draufstehen. Man konnte damit ja augenscheinlich auch einen großen Benziner fremdstarten. Hat also seinen Zweck erfüllt.

Wer startet ein Auto ohne Batterie fremd? Macht auch keiner, also muss es das Gerät auch nicht leisten.

Zumindest die Ladegeräte von Noco sind gut, also denke ich, dass das Gerät so schlecht schon nicht sein wird.

Danke jedenfalls für Produktbewertung. Das Teil sieht ordentlich aus (auch die Klemmen) und erfüllt sicherlich auch den ihm zugesagten Zweck der Starthilfe. Aussderdem drüfte ein Verpolungsschutz drin sein, was man vom Bleigel-Akku mit 0815 Kabel auch nicht gerade behaupten kann.

Grüße

Edit: auf den Kabeln steht sicher ne AWG-Angabe. Guck doch da mal bitte.

Edit 2: Hab gerade mal geguckt. Ein Anlasser von nem 3 Liter Diesel hat so 2500 Watt. Das sind 208 A Stromaufnahme bei 12 V.

Zitat:

@torrannagga schrieb am 1. April 2016 um 13:27:31 Uhr:

Scheißegal was da für Daten draufstehen.

Also mir ist das nicht egal. Von einem seriösen Produkt erwarte ich seriöse Leistungsangaben. Punkt.

Oder würdest Du einen Kleinwagen kaufen der mit 400PS, 300km/h und 4s von 0-100 beworben wird und dabei auf 145er Reifen steht? :rolleyes:

Zitat:

Man konnte damit ja augenscheinlich auch einen großen Benziner fremdstarten.

Eben nicht. "Fremdstarten" wäre es gewesen ohne eigene Fahrzeugbatterie. Diese Akkupacks funktionieren doch alle nur deshalb, weil sie parallel zu einer (teil)entladenen Autobatterie geschaltet werden, d.h. sie stützen die Hauptbatterie. Dabei liefern sie für einige Sekunden die 10 oder 20 Ampere, die von der Hauptbatterie fehlen, aber mehr auch nicht. Und dann sollte man das auch ehrlich so angeben und nicht vorgaukeln dass so ein Ding 1.000 Ampere Startstrom liefern kann. Das ist einfach nur die Leute verarscht, mehr nicht.

Zitat:

@nickydw schrieb am 1. April 2016 um 12:06:41 Uhr:

Leider bekomme ich kein Geld für die Rezession, ich habe 120€ dafür bezahlt.

Herzlichen Glückwunsch, für 80 bis 90 Euro hättest Du eine nagelneue Startbatterie bekommen, die das Problem nachhaltig löst...

Also wer eine so kaputte Batterie einfach nur extern startet, dass nur der Motor läuft, macht schonman von vorne was falsch. Ich wüsste also nicht, welchen Sinn es hätte ein Auto ohne eigene Batterie zu überbrücken.

Da wird dann eine neue fällig und dann kann ich die direkt einbauen und fremdstarten. Bei deinem Zweck (ohne oder mit komplett defekter Batterie) wären auch Starthilfekabel fehl platziert.

Ausser wir reden hier von Kramern, Deutz o.ä. jenseits der 80er. Also rücke ich bei jedem Auto in Zukunft am besten gleich mit einer neuen Batterie an.

Edit: Ein Anlasserkabel ist in aller Regel auch nicht viel dicker, als das was da oben dran ist und meist sogar noch etwas länger. Ich denke es werden am Gerät 8AWG Kabel sein.

Übrigens hier etwas zum Anlasseranlaufstrom:

http://home.arcor.de/audi44/Anlasserstrom.htm

Laut dem ersten Bild auf der Seite liegt der Anlaufstrom beim ungefähr 3-fachen Nennstrom (klingt erstmal plausibel) für etwa 250ms an.

So kommen die 1000A Peak Current zustande. Der Nennstrom des Noco ist wahrscheinlich von dir korrekt mit 200A angegeben. Dafür sind die Kabel ausgelegt. Die 1000A für eine viertel Sekunde fallen da nicht ins Gewicht.

Der Erfahrungsbericht ist eh immer mehr Wert als die Angaben der Hersteller. Und wenn es mit dem großen Benziner funktioniert und beim 3-Literdiesel (Beweis ausstehend) dann würde ich das Gerät in Anbetracht seiner Größe als brauchbar einschätzen.

Zitat:

@torrannagga schrieb am 1. April 2016 um 13:27:31 Uhr:

Macht auch keiner, also muss es das Gerät auch nicht leisten.

Das muss es sehr wohl, nämlich wenn die Batterie tiefentladen ist - dann ist das sogar eine Erleichterung für das Gerät.

Oder anders ausgedrückt: Wenn es das nicht schafft, schafft es erst recht keine tiefentladene Batterie.

Tut es meiner Meinung nach auch nicht, und ich lasse mich davon erst überzeugen, wenn ich persönlich bei so einem Startversuch mitgewirkt habe ...

Die Argumentation "Da wird dann eine neue fällig und dann kann ich die direkt einbauen und fremdstarten." geht daneben - so gesehen braucht man dann, logisch gefolgert, so ein Gerät gar nicht. Oder kann es eben nur sehr eingeschränkt verwenden. Das hatte ich an dieser Stelle schon mal geschrieben: Diese Dinger mögen in Grenzbereichen (neue Batterie zu weit entladen) funktionieren, mehr aber nicht. Ich hatte mich nur vom ADAC-Test ein wenig verwirren lassen.

Das mit der Dicke des Kabels war wohl auch nix ... bitte nicht mit Klemme 50 verwechseln ... und der Anlaufstrom liegt beim 3-5-fachen des Nennwerts. Die 1.000A wären wohl ausreichend, die Angaben zu dem Gerät werden aber eben (nicht nur von mir) angezweifelt.

Keine Sorge. Ich kenne den Unterschied zwischen Klemme 30 und 50 am Anlasser.

Trotzdem sind die Anlasserkabel auf Klemme 30 nie so dick, wie sie nach einschlägiger Meinung sein müssten für 200A. Eben durch die kurze Einschaltdauer.

Welche Daseinsberechtigung hat eine tiefenentladene Batterie im Fahrzeug? Imho keine, denn die sollte dann eh ersetzt werden. Und wenn du zur Starthilfe nen Bleiakku rumschleppst, dann kannste den direkt einbauen.

Aber Starthilfe für ein Fahrzeug macht man in der Regel mit entladenen/schwachen Batterien und dafür ist das Gerät gedacht. Für nix anderes.

Zitat:

@Speedy_1304 schrieb am 1. April 2016 um 14:12:50 Uhr:

Das muss es sehr wohl, nämlich wenn die Batterie tiefentladen ist - dann ist das sogar eine Erleichterung für das Gerät.

...und wie man hier sieht schafft es das auch nicht bei einem 2Liter-Diesel. Der muss nämlich noch vorgeglüht werden, und bis das fertig ist, sind die Starthilfeteile leer.

In den Dingern sind (je nach Stromstärke) letztendlich nur 3, 6 oder 9 Li-Ion-Akkus vom Typ 18650 drin. Die schaffen 50-60 Ampere Kurzschlusstrom pro Zelle, d.h. wenn man 2-3 Reihen mit je drei Stück parallel schaltet, kommt man vielleicht auf 100, 150 Ampere (die Innenwiderstände addieren sich durch die Reihenschaltung, also real dann weniger Strom). Das reicht, um eine schwache Batterie zu unterstützen, aber eben nicht um einen Diesel vorzuglühen und dann auch noch zu starten.

Und auch wenn so ein Teil funktioniert ist es preislich uninteressant, denn anstatt einer alten Batterie ständig mit einem 90-120 Euro-Gerät Starthilfe zu geben, hole ich mir doch gleich ne neue Batterie, was das Problem nachhaltig löst.

Ich kaufe mir ja auch nicht für 20 Euro Dichtungsband um einen Wasserhahn abzudichten der neu 15 Euro kostet, oder?

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