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Jetzt Reichts!

Themenstarteram 13. Dezember 2002 um 18:28

hallo!

ich raste heute aus!

 

Wie ihr wisst, habe ich eine M front gbestellt, die angeblich ut sein sollte, wobei krazer dran sind une eine halterung abgebruchen ist! dazu ist noch ein loch reingebohrt worden! na toll habe ich gedacht...ok dann investierst du im sommer nochmal 120 euros zum lackieren...

So...eine nette mail, ob ich vielleicht ein paar euros zurückbekommen würde, wurde überhaupt nicht beantwortet!

so heute zu BMW hin anbauen lassen: der hammer!

das teil ist vor facelift, kann also gar nicht passen!!!! ich habe 3 mal gefragt!!! mir wurde daraufhin ein bild geschickt, wo das teil verbaut war! nach facelift!

achja...nebenbei bemerkt...das ist gar keine orginal M tecjhnik....LOL

ehrlich dieser wichser!!!!1 wie kann der mir nen bild schicken, wenn das ding gar nicht auf seinem auto gepasst haben kann!?

achja das frontblech und schrauben sollten auch mitgeschickt werden! natürlich war es nicht dabei...und warum!? weil ich dann gleich bemerkt hätte, dass es nicht passen kann! das packet wurde exakt 2,1 wochen nach der überweisung versand!? komisch warum nur? achja...nach 2 wochen kann ich die überweisung nicht mehr rückgängig machen!...super!?

auf weite mails antwortet die person nicht mehr!? adresse habe ich nur grob! grioße stadt und name.... vielleicht sogar eine falsche angabe...

46 Antworten
Themenstarteram 14. Dezember 2002 um 19:07

hi

 

hio

und so sieht meine Antwort aus. Ich werde montag zur polizei gehen und wäre euch sehr sehr dankbar, wenn ihr mir sagen könntet, ob es im netzt fotos von der frontschürze baujahr 91 und einmal die alte gibt. außerdem werde ich die aufschrift, die im plastik eingarviert ist fotografieren. dort ist zwar ein BMW zeichen drauif, dazu aber eine KBA nummer und der name des zubehöhrherstelllers.

meine antwort:

 

Hallo

die Lage ist ganz einfach. Ich war bei BMW. Das teil ist ZUBEHÖHR, da es

eine KBA nummer hat! es ist nicht orginal BMW und es Passt nicht auf baujahr 91!

Außerdem steht sogar der Nahme der Firma drauf. Außerdem passen die

lüftungsschlitze nicht. Auch die halterung, wo es an die Stoßstange kommt sind gar

nicht da! Er passt für Modelle VOR 1989. Wie sie dieses Teil an ihrem Auto

befestigt haben, ist mir nicht klar. Eventuell ist Ihr Auto nicht Baujahr 91 oder

sie haben eventuell die alte Front!? Was auch immer, fest steht, dass sie

nicht orginal ist und das sie Nicht an modelle mit Baujahr 91 passt.

Entweder Sie nehmen das Teil zurück, oder die Sache läuf über einen Anwalt.

Ich werde Ire entstanden Kosten für den versand übernehmen. Falls das Teil

dann doch so gut ist, werden Sie sicherlich einen anderen Käufer finden.

Übrigens ist es auch möglich eine Anzeige wegen betruges durchzukriegen.

Ihre Letzte Mail hat dies deutlich gezeigt, denn jeder BMW Mitarbeiter kann 1.

stens sagen, das sie nicht orginal ist und zweitens, dass sie nicht auf

Baujahr 91 passt, wie sie immer noch behaupten.

MFG

christian

PS. ich werde versuchen Fotos von der frontschürze, wie sie eigentlich

aussehen muss rauszusuchen und dann fotos von ihrer. Dazu ihre mail, dass es

orgional ist und das sie für baujahr 91 passt.

Ich würde das mit dem Versand weglassen. Wieso willst Du seine Kosten tragen? Ich weiss, Du meinst es gut, aber rechtlich hat ER Mist gebaut und muss auch dafür gerade stehen. Ganz oder gar nicht. Solche fragwürdigen Angebote lassen nur daran zweifeln, dass Du Deine Rechte kennst und Dich nicht einschüchtern lässt. Soweit kommt es noch, dass man willkürlich irgendwelche Teile quer durch Deutschland schickt, und der Empfänger zahlt die Kosten.

"Übrigens ist es auch möglich eine Anzeige wegen betruges durchzukriegen." Was heisst "durchkriegen"? Eine Anzeige wird "erstattet". "Durchkriegen" musst Du dann die KLAGE vor einem Richter, das ist aber erst ein zweiter Schritt. Ich würde mir wirklich baldmöglichst einen Anwalt nehmen. Es gibt einige, die sehr viel Erfahrung mit Online-Recht haben, denn Du bist keineswegs der erste, der mit eBay-Anbietern Probleme hat. Vielleicht kann Dir auch eBay einen Tip geben, wie man nun fortfahren kann.

Viel Erfolg!

Uli

Themenstarteram 14. Dezember 2002 um 21:06

hi

 

hi

danke für die antwort!

also es war ja leider nicht bei ebay, sondern auf rein privater ebene! naja das mit dem versand...war wohl nicht so schlau, aber ich meine, wenn er jetzt einen großen verlust macht, blockt er einfach ab!? und dann habe ich gar nix!

Naja anwalt ist mir als schüler wirklich zu teuer! leider...eigentlich müsste ich das machen...aber mit 20 euros kommt man da nicht weit..;)

naja mal sehen, was die polizei dazu zu sagen hat!?

MFG

christian

nur eine kleine Anmerkung

 

@ v70: wollte nur sagen, dass es durchaus sein kann, dass auf Teilen außer dem BMW Zeichen auch noch der eigentliche Hersteller steht. Z.B. baute meines Wissens "Zender" viele der E36-Stoßfänger und da kann man innen auf dem Teil dann außer dem BMW-Zeichen auch den Namen Zender lesen. Das Teil ist deswegen aber nicht vom Zubehör sondern ein ganz normales originales Teil, das BMW eben im Auftrag von Zender fertigen lässt.

Das nur nebenbei, ändert an der Rechstlage natürlich nichts. Und Beethoven hat Recht: Nicht weiter entgegenkommen, du bist im Recht!

@ Beethoven: Na, auch Jura-Student?

@V70 T5

"Ein Jurist ist für einen Schüler zu teuer" - das ist dann richtig, wenn Du im UNRECHT bist. Mir scheint aber, Du bist in diesem Fall im RECHT und solltest dieses Recht auch durchsetzen. Wenn sich eine aussergerichtliche Einigung anbietet, solltest Du sie natürlich wahrnehmen, danach sieht es aber für mich nicht aus.

"aber ich meine, wenn er jetzt einen großen verlust macht, blockt er einfach ab!? und dann habe ich gar nix!"

Mir scheint, Du hast ein schlechtes Gewissen und glaubst, etwas falsch gemacht zu haben. Daher bietest Du an, einen Teil des "Schadens" selbst zu decken, nämlich die Versandkosten. Ich frage Dich - warum? Du hast NICHTS falsch gemacht, und wenn Du ein kluges Kerlchen bist und Deine Angaben hier stimmen, dann ist der VERKÄUFER der einzig Schuldige. Und es ist Dein gutes Recht, dass er seine Pflichten als Vertragspartner erfüllt. Immerhin hast Du ihm 140 Euro überwiesen, und wie Du schon selbst sagst, hast Du Dir jeden Euro hart erarbeitet. Wenn er "abblockt", ist es SEIN Problem. Ein Richter würde Dir Recht geben, und da kann der Verkäufer abblocken bis er schwarz wird - er muss den Vertrag einhalten.

Stimmt, der Versand war von Privat, hatte ich übersehen. Wundert mich eigentlich, denn meistens zieht es Betrüger magisch zu eBay.

@Patrick318ti

Nein, ich berühre Jura nur peripher im Rahmen meines BWL-Studiums. Die Juristerei ist mir dann doch zu "pingelig", ich habe aber stets Spaß an Einzelfällen und bin oft erschrocken, wie wenig manch einer seine Rechte kennt und wahrzunehmen bereit ist. Vielleicht kannst Du besser einschätzen, wie nun der genaue Rechtsweg für den armen V70 aussieht, so genau kenne ich mich nämlich auch nicht damit aus. Und die Einschätzung von Rechtslagen durch Laien sind ja bekanntlich ein schmaler Pfad.

Ich finde es aber höchst lobenswert, dass Du auf eine brauchbare und verständliche Sprache Wert legst. Ich freue mich zu sehen, dass manch einer noch "dass" und "das" unterscheidet.

Wo studierst Du denn?

Uli

@ V70: Die einzelnen Schritte sind:

1. Mach Dir ein paar Bilder von dem Teil, auf denen die Mängel sichtbar sind. So hast Du was in der Hand gegen den Verkäufer.

2. Schick das Ding per Paket (Einlieferungsbeleg aufbewahren!) zurück, du brauchst dabei nicht die Einverständnis des Verkäufers abzuwarten

3. Schreib eine Mail an den Verkäufer mit etwa folgendem Wortlaut: "Ich habe heute den Stoßfänger per Post an Sie zurückgeschickt, da das Teil nicht die folgenden vereinbarten Eigenschaften hat und folglich mangelhaft ist:"

- .......

- ....... (hier zählst du auf, was alles nicht passt. Sei objektiv und zähle "nüchtern" die Sachmängel auf)

Fasse dich ruhig kurz, du brauchst nicht jeden Lüftungsschlitz aufzählen. Es reicht, dass das Teil nicht für dein Baujahr passend ist und dass es kein Originalteil ist. Zitiere namentlich die BMW-Werkstatt.

Weiter im Text der Mail:

"Aus den genannten Gründen verlange ich hiermit Wandlung des Kaufvertrags und fordere Sie hiermit auf, mir umgehend, spätestens jedoch bis zum xx.xx.2002 (gib ihm eine Woche Zeit) den Kaufpreis in Höhe von xxx Euro zuzügl. der mir entstandenen Portokosten in Höhe von xx Euro zu erstatten. Meine Bankverbindung lautet: ...

Sollten Sie meiner Aufforderung nicht fristgemäß nachkommen, werde ich die Sache an meinen Anwalt weitergeben."

4. Abwarten. Ist das Geld nach Ablauf der Frist nicht da, dann trage alle Unterlagen mitsamt der Bilder zu einem Anwalt. Die Rechtslage ist klar, er wird sich über leicht verdientes Geld freuen.

Hinweis: Der Verkäufer könnte (wenn er juristisch ein wenig bewandert ist) auf Nachbesserung bzw. Ersatzlieferung bestehen. D.h. er könnte Dir dann ein einwandfreies Teil zuschicken, das allen vereinbarten Anforderungen entspricht. Das ist allerdings eher nicht anzunehmen, da ich dem Sachverhalt entnehme, dass er nur diese einzige Stoßstange übrig hatte. Ich wollte es aber der Vollständigkeit halber erwähnen.

Viel Erfolg!

 

@ Beethoven:

Ich studiere in Passau, d.h. ich muss aufpassen, nicht das typische Klischee des Passauer Studenten zu erfüllen (Schnösel mit BMW und rosa Hemd...). Ansonsten ist es aber sehr angenehm dort. Und wo studierst du?

Noch ein kurzer Hinweis an V70:

Meine Ratschläge sind ausdrücklich keine "Rechtsberatung" sondern nur die Hilfe eines Jura-Studenten zu deinem Sachverhalt. Ich übernehme also keine Haftung und bin auch kein Anwalt.

@V70

Das hat Patrick schön auf den Punkt gebracht, so und nicht anders solltest Du das machen. Und keine Angst vor dem Anwalt, die Kosten trägt im Ernstfall der Schuldige.

Ich würde vielleicht etwas mehr als eine Woche Frist einräumen, damit dann hinterher nicht daran herumgestritten werden kann. Aber das musst Du natürlich selbst entscheiden.

@Patrick

Passau, das ist ja lustig. Ich studiere eigentlich in Koblenz, aber zur Zeit für ein Semester in Budapest. Sind also fast Nachbarn. ;-)

Rosa Hemden tragt Ihr??? Das ist ja schrecklich **schüttel**. Gut zu wissen, dass Du scheinbar "trotzdem" Ahnung hast. :-)

Ist denn eine eMail eigentlich eine gültige Form für so eine Mitteilung? Ist das nicht noch immer zweifelhaft? Ich dachte immer, nur schriftlicher Briefverkehr wird akzeptiert.

Uli

Ich würde dir empfehlen zu einer Verbraucherzentrale zu gehen.Vielleicht können die dich beraten für ein paar Euro(höchstens 10).Ich habe damals für eine Beratung 10 mark bezahlt,und der Anwalt von denen war in dem Preis auch schon drinne, d.h der hat umsonst einen Brief für mich verfasst an den gegner,und wäre wahrscheinlich noch weitergegangen für die Kohle.Nur musst fragen ob die für sowas auch zuständig sind,denke aber schon.Gruss

Das ist prinzipiell eine gute Idee, aber in diesem Fall handelt es sich ja um eine Privatperson. Verbraucher sind Verbände, die vorrangig gegen Unternehmen prozessieren (Verbandsklagen etc.). V70 ist kein Verbraucher im Sinne des Begriffes, da der Verkäufer als Privatperson verkauft hat.

Fragen kann man natürlich trotzdem! Sicherlich kann man von der Erfahrung des Verbandes profitieren.

Uli

Ojeoje.

Ich weiß gar nicht, warum Du wegen so ein paar Kröten solch einen Ärger haben willst. Bist Du im Recht? Weißt Du das? 100%ig ohne Ausflucht für den Gegner?

Ich lach mich tot. Ein Spoiler für ein paar Nüsse und Anwaltskosten im 1000er Bereich.

Schön, daß sich auch noch Jura-Studenten einmischen.

Aber gerade Ihr Studentnköppe hättet ihm den richtigen Tip geben müssen:

"Schreib ´ne vernünfitige, höfliche Mail zwecks Aufklärung, ansonsten sieh es als Lehrgeld an!"

Zitat:

"Schreib ´ne vernünfitige, höfliche Mail zwecks Aufklärung, ansonsten sieh es als Lehrgeld an!"

1. Natürlich ist eine vernünftige, höfliche Mail zwecks Aufklärung der erste und beste Weg, das Problem zu beseitigen. Die bisherigen Beiträge von V70 sagen ja auch, dass er es mit Mails versucht hat. Was auch immer dabei heraus gekommen ist, es ist scheinbar nicht zufriedenstellend.

2. "Lehrgeld" beinhaltet "Lehre". Lehre wofür? Was hat er denn falsch gemacht? Er hat sich vorher per Mail über die genauen Eigenschaften der Ware erkundigt, und es ist ihm versichert worden, dass das Ding an sein Auto passt. "Stinkfuß", was hättest Du anders gemacht?

Ich denke durchaus, dass man es nicht einfach bei einem "Pech gehabt" belassen sollte. Hier ist jemand betrogen worden, und Deine Überlegungen sind genau diejenigen, die der Betrüger im Vorfeld angestellt hat. "Wegen der paar Kröten wird der sich schon nicht aufregen." Genau SOLCHE LEUTE sind es, die einen Prozess verdienen. Es kann nicht angehen, dass manche Menschen versuchen, auf diese Weise Geld zu verdienen.

Reaktionen wie die von Dir vorgeschlagene sind es, die die Betrüger in ihrem Handeln bestätigen. Es ist der Verkäufer, der hier ein "Lehrgeld" verdient, und zwar in Form von einigen Hundert Euro Prozesskosten. Ich würde es übrigens genauso machen.

Uli

Oder am bestenverkauf das ding weiter an den nächsten,und der soll es auch weiter verticken usw...bis es an den ursprünglichen besitzer wieder drankommt.hehe der würde vielleicht staunen :-)

@ Stinkfuß: Ich schließe mich Beethoven an und möchte zusätzlich noch anmerken, dann die "Prozesskosten im 1000er Bereich" hier sicher nicht v70 treffen werden, abgesehen davon dass es vermutlich nicht zum Prozess kommen wird, sondern (wenn überhaupt) nur der Anwalt dem Verkäufer (im Auftrag seines Mandanten v70) schreiben wird, und das kostet dann auch nicht die Welt. Und auch diese Kosten bleiben dann am Verkäufer hängen.

Aber bitte, Du kannst natürlich gerne eine andere Meinung haben, nur unterstützt du damit dann indirekt solche Betrüger wie im vorliegenden Fall. Und ich denke das sehen nicht nur wir "Studentenköppe" so.

@Beethoven: Die Form der e-mail würde ich hier als unproblematisch ansehen, aber ich mache mich da nochmal schlau. Und das mit den rosa Hemden ist ja mehr Klischee, aber es laufen hier tatsächlich viele von der Sorte rum.

mmmhh habe mal eine Frage hast Du einen Kaufvertrag?

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