Japanische und deutsche Autofirmen
Ich habe letztens einen Beitrag eines Users über den neuen Lexus IS gelesen, dieser wurde nachträglich ziemlich auseinander genommen. Und der Streit brach mal wieder los, welche Marke nun die besseren Autos hat. Teilweise wurde die Marke Lexus als Vorstufe zu BMW oder Audi degradiert.
Ich halte es für ganz schön überheblich zu sagen, wir bauen die besten Autos und haben die besten Ingenieure, wie es übrigens oft auch in den Medien heißt.
Ehrlich gesagt müssen wir sogar aufpassen, dass wir nicht irgendwann mal von den Chinesen überholt werden. Ich könnte hier einen hundert Seitenbericht schreiben über die Fehler des Managements von deutschen Automobilfirmen und gleichzeitig einiges über das, was die Japaner besser können.
Zunächst mal haben wir früh angefangen unser Know-how zu verschenken und das ist heute schlimmer denn je. In der Automobilzuliefererfirma, in der ich gearbeitet habe, war das ganz normal. Da kommen Chinesen und schauen kurz mal vorbei, wie wir denn komplexe Baugruppen von Autos entwickeln und bauen. Das würde keine japanische Firma machen. Die sind wiederum vor vielen Jahren zu uns gekommen, haben sich das Autobauen abgeschaut und heute können sie vieles besser. Aber zu denen kommt keiner rein! Ich finde es schon ehrlich gesagt peinlich, dass innovative Techniken von japanischen Autobauern schlecht geredet werden, nur weil wir zu blöd waren, unsere Entwicklungen voranzutreiben. Wer mal in der Entwicklung gearbeitet hat, weiß was in deutschen Automobilfirmen los ist. Die Probleme nicht nur in der Qualität sind hausgemacht. Leider könnten wir noch nicht einmal das Produktionssystem von den Japanern abschauen, weil es hier schlichtweg nicht funktioniert.
Ein weiterer Missstand sind die unfähigen Manager. Sie verdienen einen Haufen Geld und wenn’s schlecht läuft bekommen sie noch eine fette Abfindung bevor sie gehen. Übrigens bei der Firma, in der ich in der Konstruktion gearbeitet habe, verdient der Vorstand mehr als der von Toyota, hat aber nur einen hundertstel der Mitarbeiter!
An der Fachhochschule, an der ich Maschinenbau studiert habe, ist es übrigens das Höchste ein Stipendium der Firma Toyota zu bekommen, passiert allerdings nur alle 10 Jahre.
Die haben halt auch mindestens genauso gute Entwicklungsabteilungen wie wir und wir können froh sein, wenn wir nicht irgendwann abgehängt werden.
Also bevor mal wieder die Japaner schlecht geredet werden, schimpft lieber mal über die deutschen Autobauer und ihre Versäumnisse. Es gibt nämlich so viele fähige Ingenieure in diesem Land, leider sind diese nicht die Entscheidungsträger in den Firmen.
630 Antworten
Zitat:
entweder die Diaktur bewegt sich (und das tut sie auch in China)
Interessehalber, WO bewegt sich die Diktatur ausser im wirtschaftlichen Bereich ?
Zitat:
oder es wird ganz fürchterlich knallen, wie wir es ja auch schon erlebt haben in der Welt
Platz des himlischen Friedens, 1989
Zitat:
Meinst Du, das sich z.B. 700 Mio. Menschen dauerhaft vom Wohlstand ausschließen lassen und gerne mit ansehen wie einige wenige viel essen, deren eigene Kinder aber verhungern ?!
JA, denn wenn sie nicht WISSEN, das es solche Leute gibt (und woher sollten sie es wissen, China ist sehr sehr gross, zensierte Medien, zensiertes Internet (mit Hilfe westlicher Firmen)) und der Parteifunktionär vor Ort sagt, Du bist ein kleines Zahnrad...bla..bla..bla..
Wirtschaftlicher/Politischer Druck von aussen könnte/würde vielleicht helfen, aber da man ja in China Geld verdienen möchte, wird das eben grösstenteils unter den Teppich gekehrt.
Ich wäre nicht traurig, wenn ich mich täuschen würde.....
Zitat:
Original geschrieben von Douglas4
...Es ist aber so, das wenn ich mir ein Auto für ca.40.000€ kaufe,erwahrte ich Qualität auf höchstem Niveu. Es darf einfach nicht sein das ich mit solcheinem Auto liegenbleibe oder erst gar nicht losfahren kann. Das meine ich für alle Marken.
Man hört aber fast nur von deutschen Autos bei denen sowas passiert. (möchte keine Marken nennen)
Es nutzt mir gar nichts wenn die Klimaanlage top arbeitet, der Fahrersitz mich wärm und massiert, ich aber auf dem Abschleppwagen nach Hause fahren muss weil mein Luxusschlitten Made in Germany mal wieder nicht Fährt.Dies ist aber nur meine Meinung.
P.S.: Würde meinen 16 Jahre alten Corolla NIE gegen neuen Golf tauschen.
MFG
Doug
Bis jetzt habe ich immer nur mit gelesen und mich an den sehr angeregten Diskussionen erfreut. Gewisse Feindbilder scheinen hier sehr tief zu sitzen. Ich fahre einen deutsches Fabrikat der Mittelklasse, für den ziemlich genau 40 T€ an den Händler überwiesen wurden. Wagen ist aus 2002, so um die 70 TKm und war bis jetzt unglaublicherweise 3 mal in der Werkstatt:
1. Longlife-Service (29 TKm) ca. 250 €
2. Standlicht links (54 TKm) ca. 6 €
3. Longlife-Service (56 TKm) ca. 320 €
(aus der Erinnerung, für die Zahlen keine Garantie)
Das wars. (Ach ja, seit ein paar Tagen ein Satz neue Sommerreifen) Und ich bin keine Ausnahme, bis auf einen Audi (unser A2) laufen alle die ich kenne (und das sind ne ganze Menge) nahezu problemlos. In meinem klappert nichts und üer 200 kommt er, mehr brauche ich nicht. Das Leder hat eine Spitzenqualität und wenns mich nicht nach ein paar Jahren rappeln würde, der Wagen macht sicher auch 250TKm ohne größere Probleme.
Solche posts kommen von Leuten, die dann auch noch bahaupten, Ihren 16 Jahre alten Wagen niemals gegen einen Neuwagen aus deutscher Produktion tauschen zu wollen. Kopfschüttel. Die allermeisten Fahrer deutscher oder japanischer oder... Fahrzeuge sind mit diesen höchst zufrieden und haben sicherlich Ihre individuellen Gründe, dieses oder jenes Fahrzeug zu fahren. Aber es ist absoluter Unsinn zu behaupten, man würde nur von deutschen Wagen Probleme hören. Die meisten hören was sie wollen! Ich bin trotz ausschließlich deutscher Autos in den letzten 15 Jahren einmal mit einem Opel Vectra in der Einfahrt wegen defekter Wasserpumpe nach Zahnriemenwechsel leigengeblieben (war ein Werkstattfehler).
Toyota hat wohl vor allem die Probleme, die auch andere Hersteller haben, die in Südeuropa oder bei Langzeit-EU-Aufnahmekandidaten produzieren lassen. Und nicht vergessen, ein ESP, dass ich nicht einbaue, kann auch nicht kaputtgehen. Leichtbau sucht man bei Toyota vergebens. In dem Maße, wie die Autos bei Toyota zeitgemäß werden, haben sie eben auch zeitgemäßere Probleme. Und der im Bremsentest so katastrophal untergegangene Lexus (430?) wird wohl nicht in Europa zusammengezimmert. Wie hat man eigentlich darauf reagiert, gibt es nun endlich stärkere Bremsen?
Gruss paff, frei von automobilen Feindbildern
Es ist mir rätselhaft, warum Toyotas als technisch simpel bezeichnet werden. Autos wie der Prius sind technisch höchst aufwändig und laufen dennoch problemfrei und zuverlässig. ESP (bei Toyota VSC) gibt es in allen Toyotas (mal abgesehen vom Aygo) serienmäßig. Selbst ein Yaris hat neben VSC noch TRC, Bremsassistent und Scheibenbremsen rundum serienmäßig, während viele dt. Kleinwagen immer noch mit Trommelbremsen (hinten) bestückt sind. Bei Toyota gibt es sogar einen Knieairbag im Yaris serienmäßig, während bei dt. Kleinwagen dieser nicht für Geld und gute Wort zu bekommen ist. Und wieso Leichtbau? Mein Yaris D4D verbraucht 4,3 Liter Dieselkraftstoff auf 100km. Der Dreiliter-Lupo hat etwa 3,8 Liter gebraucht. Dazu waren eine Karosserie aus Vollaluminium, ein Lenkrad aus Magnesium, abgemagerte Ausstattung (null Komfort, keine Klima usw.) nötig. Dazu ein nagelnder und schüttelnder Dreizylinder-Diesel mit Start/Stopp-Automatik. Für das selbe Geld fahre ich ein Auto mit vier vollwärtig nutzbaren Sitzplätzen, einem tollem Raumkonzept (hervorragende Raumausnutzung und hohe Variabilität dank Easy Flat), einem brauchbaren Kofferraum und 5 Sternen im NCAP-Crashtest. Dazu ein sehr ruhig laufender und kräftiger Vierzylinder-Diesel. Der Dieselmotor im Yaris ist der weltweit einzige der vollständig aus Leichtmetall besteht und eine wartungsfreie Steuerkette besitzt. .Vollautomatische Einparksysteme, Abstandsradar, Hybrid-Technik, D-Cat (sauberster Diesel der Welt)- das sehe ich bei dt. Herstellern nicht, aber dafür bei Toyota/Lexus. Wer hat denn jetzt simple Technik?
Moin,
Du versteifst dich auf EIN Modell. Die wenigsten, die etwas hinter die Kulissen schauen, werden sagen ... das ein Toyota ein veraltetes Auto ist. Diejenigen die sowas sagen, haben sich mit der Materie nicht auseinander gesetzt, oder haben im Kopf noch ein Bild von vor 10 Jahren, wo sie mal in einem X gesessen haben.
Aber es ist in der Tat z.B. so, das der Corolla in Sachen Achskonstruktion und Fahrwerkstechnik z.B. dem Focus und dem Golf hinterher ist. Es geht also bei einigen Modellen im Grunde, wenn man wollte mehr. Vorteil auf Seiten von Toyota ... das Auto ist billiger zu produzieren und man weiß, das die konservativer gebaute Achse auch sicherlich hält.
Wer merkt so einen Unterschied ?! Derjenige der nur normal zur Arbeit fährt ?! Sicherlich nicht. Solche Unterschiede merken nur Personen die wirklich Autofahren können und wollen, und auch in der Lage sind Grenzverhalten zu beurteilen. Die meisten Autokäufer werden mit diesem Unterschied allerhöchstens in einem Autotest konfrontiert, können diese Unterschiede jedoch kaum selbst erfahren. Und da gibt es einige Beispiele. Alles nur Sachen, die dem Freak auffallen und dem Freak wichtig sind.
Das die Herren aus Japan es auch anders KÖNNEN, wenn sie wollen, beweisen ja Fahrzeuge wie der Prius. So wie du also hier pauschalisierst, pauschalisiert derjenige, der sagt ... die sind technisch veraltet genauso.
Leider entzieht es sich meinem Wissen, aus welchem Material der Motorblock gefertigt wurde ... aber der Fiat 1.3 Liter JTD Motor ... hat auch einen Kettenantrieb.
MFG Kester
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@yaris-sol: beim nneuen yaris sind weder scheiben hinten noch alle elektronischen helferlein in der basis. ab dem nächst höheren paket sind se aber dabei. und im neuen yaris iste der 1.0er leider gottes auch ein dreizylinder. preislich wird er (genau wie die deutsche konkurenz) viel zu hoch gehandelt.
sonst stimmt es auch, dass es bei toyota das motto gibt: was nicht drin ist, kann auch nicht kaputt gehen. Viele unnötige spielereien sind net verbaut, die für manch einen auch einen geringeren komfort bedeuten. eben so wie ein Auto fürs gemeine Volk sein sollte. Die aktuelle entwicklung geht aber leider in eine andere richtung, was ich persönlich auch sehr schade finde.
Irgendjemand hatte das Thema leichtbau erwähnt: zugegeben der Yaris (altes Modell) ist beispielsweise nicht besonders leicht für seine Größe, aber wo sonst bekommt man beispielsweise eine verschiebbare Rückbank, die den Kleinen fast zum raumwunder werden lässt? Und dass es ohne solche Dinge leichter geht, zeigt das Eco-Modell.
geht aber alles an der eigentlich Diskussion vorbei. Daher möchte ich mal noch einen Unterschied nennen:
Bei den Japanern hat er Kunde i.d.R. Ausstattungspakete, die er individuell nicht beeinflussen kann. Diese sind mal mehr und mal weniger sinnvoll und somit auch mal günstiger für den Kunden oder mal weniger günstig. Bei den Deutschen kann man meist vom automatisch abblendnen spiegel bis zum zigarettenanzünder alles einzeln beeinflussen.
Vorteil der packetierung: geringere interne Kosten, da weniger Möglichketen. Weniger Fehlerquellen und es kann sichergestellt werden, dass Komponenten des jeweiligen Paketes sich untereinander stören.
nachteil: weniger auswahlmöglichkeiten, weniger individualismus, teilweise teurer
@ zodiac65
Es geht nicht um ausgefallende Techniken und Elektroniesches Spielzeug. Meine Aussage bezog sich auf Bauteile die schon seit Jahren verbaut werden und 100% ausgereift sein müssen.
Da du ja woll einen Golf IV fährst solltest du dich ja mit defekten Türschlössern, Fensterhebern, Bremsschläuchen usw. auskennen. Falls du es noch nicht hattest hast du bis jetzt Glück, es erreicht aber jeden.
@ paff
Glückwunsch zu deinem Auto.
Ist ja gut wenn bei dir alles OK ist.
Ich habe aber in meinen 3 Jahren arbeit in einer VW/Audi Werkstatt ganz andere Fälle gesehen.
Von einfachen Sachen wie Querlenker bis Automatikgetriebe haben wir alles erneuert, an Autos die unter 20.000Km gelaufen haben, meisten sogar mehrmals an demselben
Auto.
@ Rotherbach
Ich weiß nicht woher du das hast mit den 2 Unfällen aufgrund von SBC Problemen.
Aber ich weiß von mindestenst 4 im endfernten Bekanntenkreis.
Ich weiß auch von einem Verwandten der einen W211 fährt und seinen Serviceberater mit Du anredet wenn der mal wieder seine Software Reseten muß damit das Auto läuft.
Die 60.000€ hätte er mal lieber verbrennen sollen, hätte er Spaß mit gehabt.
Zu deiner Aussage über die Achse vom Corolla kann ich nur sagen das, dass so nicht ganz richtig ist.
Auch wenn die Bauform ein älteres Prinzip ist, ist die Achse garantiert Langlebiger und Geräuschfreier als z.B. vom Golf.
Ich möchte aber auch nochmal sagen, das keine Automarke wirklich schlecht ist. Die Besten kommen aber aus Japan.
Was für jeden einzelnen nun das Beste ist, muß jeder für sich selber entscheiden.
Wir wären alle arm dran wenn keiner mehr deutsche Autos kaufen würde.
MFG
Doug
Zitat:
Original geschrieben von Douglas4
@ zodiac65
Es geht nicht um ausgefallende Techniken und @ Rotherbach
Ich weiß nicht woher du das hast mit den 2 Unfällen aufgrund von SBC Problemen.
Aber ich weiß von mindestenst 4 im endfernten Bekanntenkreis.
Ich weiß auch von einem Verwandten der einen W211 fährt und seinen Serviceberater mit Du anredet wenn der mal wieder seine Software Reseten muß damit das Auto läuft.
Die 60.000€ hätte er mal lieber verbrennen sollen, hätte er Spaß mit gehabt.Zu deiner Aussage über die Achse vom Corolla kann ich nur Doug
Alleine das Du behaupest 4 Bekannte haben dir von dem Problem mit einer SBC Bremse berichtet bzw. sind sogar verunfallt machen das ganze extrem unglaubwürdig....
1.) die SBC Bremse wurde nur einem geringen Teil der Mercedes Modlle zuteil E-Klasse.CLS und SL sind da betroffen der Rest nicht.
2.) nur ein geringer Teil der Fahrer hatte tatsächlich ein reproduzierbares Problem damit,alles andere waren Vorsorge Massnahmen von MB
3.)Alleine 4 SBC Unfälle in deinem Bekanntenkreis,ich lache mich weg,das ist ja wohl extrem unwahrscheinlich....alleine das 4 xSBC in deinem Bekanntekreis exisitiert und dann auch alle noch verunfallen.....hättest Du geschriebene ich kenne 100 und davon sind 4 verunfallt wäre das schon logischer....wer kennt aber schon 100 Leute mit den 3 Modelleln LOL,Doppel LOL.
weshalb sollte ein Toyota Mitarbeiter so gehäuft Mercedes Fahrer in seinem Bekanntenkreis haben??
hier scheinen ja wieder Hard Core Fans unterwegs zu sein um Negativwerbung zu verbreiten🙁
das mutiert hier anscheinend immer mehr zum Toyota Mitarbeiter Board...😁
im übrigen wird im Link unten zur SBC Bremse der Prius ebenfalls erwähnt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrohydraulische_Bremse
Andy
@ andyrx
Ich kenne einen dieser Fahrer Persönlich, ist der Steuerberater von einem Kumpel.
Dieser Steuerberater hat wiederum von einem seiner Bekannten erzählt der auch sowas hatte.
Ein andere ist der Mieter von meinem Boss, lebt in Hamburg.
Der andere ist ein entfernter Verwandter von einem Freund, lebt in der Schweiz.
Zwei dieser vorfälle sind mit Totalschaden ausgegangen, es wurde Gott sei dank niemand verletzt.
Ist doch nicht schlimm zuzugeben das SBC ein Fehler war. Die Hauptschuld hat dabei ATE Teves die dieses System entwickelt haben, nicht Mercedes.
Liebe Leute, ihr tut ja gerade so als wäre Toyota sein Gründung des Unternehmens Innovationsträger.
Ihr braucht doch blos mal 10 Jahre zurück gehen um zu sehen wie Toyota und die meisten Japaner dort waren.
Ich komm aus einer Familie die seit über 27 Jahren überwiegend Japanische Autos fährt(ein mal Chrysler und einmal Seat Ibiza). Egal ob 1985 ein Carina oder ein Mazda 323, Avensis, Mazda 626, HOnda Civic 2004
Beispiel von meinem 91Bj Mazda 626. Dieser war ein tolles Auto
Aber während der Bekanntenkreis Ihre Passats mit ZV aufmachten muzßte ich noch das Knöpfchen drücken.
Im Sommer war nix mit E-Fenstern das gabs nur in der teuren Ausstattung und dem großen Motor
Der 626 hatte auch mal Hinterachslenkung was sich aber nicht durchsetzen konnte.
Beispiel 2:
Ich muß mir doch nur mal unseren 2004 Honda Civic anschauen. Tolles Auto keine Frage, aber warum gibts da keine Komfortschaltung für die Fensterscheiben? Knopf auf der FB drücken alle scheiben gehen auf? Das gabs im Golf 3 schon. Warum geht nur das Fahrerfenster beim Antippen rauf oder runter und das Beifahrerfenster muß gedrückt bleiben? Warum gehen die E-Fenster nicht mehr wenn man die Zündung ausmacht? Das Blech der Türen ist relativ dünn, was bei der kleinsten berührung mit fremden Türen (Kaufhausparkplatz) hässliche dellen hinterlässt. ESP gabs im Civic auch nicht und jetzt schau mal wie lange VW das schon hat!
Am Fahrzeug waren in 2 Jahren 3 defekte die laut Honda alle bekannt sind. Hallo? Das ist das Facelift!
Das Toyota und die anderen Japaner jetzt endlich, lass es seit 15 Jahren sein. Gleich auf bzw in manchen Bereichen besser sind ald die Konkurenz ist das Innovativ?
Zitat:
Original geschrieben von Douglas4
@ zodiac65
Da du ja woll einen Golf IV fährst solltest du dich ja mit defekten Türschlössern, Fensterhebern, Bremsschläuchen usw. auskennen. Falls du es noch nicht hattest hast du bis jetzt Glück, es erreicht aber jeden.
@ Douglas4
Das kann ich so nicht nachvollziehen. Dies ist mein zweiter Golf IV, nachdem ich den ersten 5 Jahre ohne Probleme gefahren habe. Der einzige Fehler, der während der Garantiezeit auftrat, war ein undichter Servoschlauch der Lenkung. Nicht umsonst habe ich mir wieder das gleiche Modell, nur als Benziner gekauft.
grüsse
Ach ja, ich muß mich auch nicht schwarz ärgern oder verschwörungs Theorien aufstellen wenn unser Civic mal in der Autobild gegen Golf und co. verliert.
Wir hatten unsere Gründe für das Auto und deswegen habe wir es gekauft und es nicht bereut. Auch wenn wenn es nicht perfekt ist. genauso wemog wie die Autos aus Wolfsburg.
Also bleibt doch einfach mal bischen locker.
@ souler22
Was die Ausstattung vom Civic betrifft muss ich dir recht geben. Mein Vater hat auch so einen, ist ein gutes Auto keine Probleme. Er hat aber nicht mal eine Uhr weil er das Originalradio gegen ein besseres getauscht hat.
Der Mazda 626 von Baujahr 1987 den mein Vater vor dem Civic hatte, hatte 4 Elektrische Fensterheber, ZV, G-Kat, Servo und noch ein paar andere dinge die bei, z.B. bei VW, selten wahren weil sehr Teuer.
Tests in Autozeitschriften sind aus meinen Augen auch keine grundlage ein Auto zu beurteilen. Die meisten Verlieren wegen kratzempfindliche Stoßstangen und bedienbarkeit der Fensterheber. Totaler Quatsch. Wenn man was finden möchte findet man auch was. Das meine ich für alle Marken.
@ zodiac65
Da hast du echt Glück. Möchte dein Auto echt nicht schlecht machen aber es gibt da eine handvoll Mängel die auf die meisten Golf IV zu treffen.
Ich muss aber auch zugeben das die verarbeit im Innenraum sehr gut gemacht ist.
Habe zu der zeit bei VW gearbeitet als es dein Auto noch neu gab. Kenne diese Autos also recht gut.
Es gibt aber schlimmeres.
wo wir gerade beim golf IV sind, wären da noch radlager und zündspulen zu erwähnen. und diese teile sind nicht erst seit 2 jahren verbaut und absolutes high tech. sowas darf einfach keine probleme machen, schon gar net im halben bekanntenkreis mit golf IV und teilweise wiederholt. das problem, dass fensterheber willkürlich hoch und runter gefahren sind hatten wir in der firma bei nem golf, was ähnliches mit den spiegeln. das sind doch alles dinge, die weder kompliziert noch total neu sind. das wird einfach ne hohe ausschuss-rate bei der produktion in kauf genommen und die qualitätskontrollen herabgesetzt. sonst würden solche sachen nicht auftreten. ich könnts ja versetehen, wenn ein esp ne macke hat (unangenehm) und würde es auch noch nachvollziehe können, wenn die motorsteuerung mal streikt (auch nicht schön). Aber solche sachen, die es schon "ewig" am auto gibt sollten im normalfall ein autoleben lang halten.
aber mal zurück zur eigentlichen diskussion: wo werden prinzipielle unterschiede gemacht?!
richtig: die japaner haben saudünnes blech, toyota (bei anderen kann ichs net beurteilen), spart auch beim lackeren (zumindest beim yaris), was aber scheinbar nichtmal der autobild auffält. der lackaufbau ist, top, aber an manchen stellen wurde nur leicht drübergenebelt. japaner bauen motoren mit kleineren hubräumen. in deutschland setzt man eher auf diesel, in japan durch die randbedingungen eher weniger. japaner sind "mutiger" beim design.
es gibt also nwesentlich mehr unterschiede, als nur zuverlässigkeit und kundenzufriedenheit, worauf sich die meisten diskussionen beschränken...
Zitat:
Original geschrieben von Douglas4
@ souler22
Was die Ausstattung vom Civic betrifft muss ich dir recht geben. Mein Vater hat auch so einen, ist ein gutes Auto keine Probleme. Er hat aber nicht mal eine Uhr weil er das Originalradio gegen ein besseres getauscht hat.
Der Mazda 626 von Baujahr 1987 den mein Vater vor dem Civic hatte, hatte 4 Elektrische Fensterheber, ZV, G-Kat, Servo und noch ein paar andere dinge die bei, z.B. bei VW, selten wahren weil sehr Teuer.
Wir hatten nur die LX Version. Sehr dürftig ausgestattet. Dafür ein Traum Motor. 2.0 und 90PS. Traumhaft.
Auto fährt jetzt nen Freund und hat 170.000Km drauf. Von der Zuverlässigkeit das beste Auto das ich jeh hatte.
Was mir am Civic noch sehr negativ auffällt ist der im Innenraum sehr kratzempfindliche Kunststoff. Finde der fühlt sich gut an und schaut auch gut aus. Aber an den Gurten und um das Zündschloss sieht das aus als sei das Auto 12Jahre alt
Zitat:
Original geschrieben von Douglas4
@ andyrx
Ist doch nicht schlimm zuzugeben das SBC ein Fehler war. Die Hauptschuld hat dabei ATE Teves die dieses System entwickelt haben, nicht Mercedes.
ich muss gar nix zugeben da ich keinen Mercedes fahre😁
letzendlich hat immer der Hersteller des Endproduktes schuld der es verbaut und in Serie integriert....das testen darf nicht auf der Strasse beim Kunden sein.
Die Produkthaftung in den USA ist diesbezüglich sehr streng und ernährt Horden von gierigen Anwälten,es gab vereinzelte Ausfälle von SBC die jedoch immer noch eine Bremswirkung sicherten....der Schreck lies wohl manchen dann überregieren,dennoch SBC relevante Unfälle de Facto sind selten und ich kaufe die Story von 4 verunfallten SBC MB im Bekanntenkreis nicht.
Andy