Inzahlungnahme: Was würdet ihr tun?
Moin,
bei einem Autokauf, wollten wir unser altes Auto in Zahlung geben (Polo 6N2, Automatik, TÜV bis 03/19). Im Vorfeld hatte ich online den Wert ermittelt, ca. 1500€ (meist ein wenig mehr). Es stehen Reparaturen in Höhe von 500€ an => Ich habe ein Angebot von knapp 1000€ erwartet.
Der Händler wollte das Auto nicht auf dem Hof und telefonierte im Hintergrund mit Ankäufern. Ergebnis: gönnerhafte 400€. Alternativ wurde ein Privatverkauf empfohlen. Darauf habe ich aber wenig Lust und zudem keine Erfahrung.
Was tun? Akzeptieren, Nachverhandeln, Privatverkauf, ...?
Beste Grüße
Beste Antwort im Thema
Also wenn du 25% NL bekommst solltest du über die Inzahlungnahme nicht unglücklich sein. Alles kann man nun mal nicht haben 😁
41 Antworten
Ist das der einzige Händler, mit dem du diesbezüglich in Verhandlungen stehst? Wenn nicht - was haben die anderen Händler geboten?
Der neue wird ein Ford, Lagerfahrzeug, nur bei dem Händler vorrätig, da Automatik und wenig Auswahl in der Gegend.
Wenn das Angebot für den neuen dementsprechend gut ist - dann sind die ~ 3-400.- weniger bei Inzahlungsnahme auch wieder relativ.
Bei VW läuft grad ne Abwrackprämie je nach Model des neuen ~ 3-8000.- für den Alten Obendrauf!
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Ein 6N2 ist mind. 16 Jahre alt - da sind 400€ beim Markenhändler auch nicht schlecht. Er hätte dir auch nix bieten können. Die Realität draußen im Autohaus und irgendwelche Internetportale, die dem Kunden Phantasiesummen versprechen, sind immer zwei Paar Schuhe.
versetz Dich doch mal in die Lage eine Käufers / Interessenten, der 1500,00 zu Verfügung hat und etwas Fahrbares benötigt. Dringend benötigt.... Würde diese arme Seele Deinen Polo kaufen? ...für das gesamte Budget, das er hat? Eher nicht, oder?
Wert ist ein Gegenstand immer das, was jmd bereit ist, dafür zu zahlen. Der Wert ist nicht das, was jmd (Du) dafür verlangt. Geh doch spaßeshalber mal zur nächsten WKDA-Stelle und schau, was der Aufkäufer dort bietet. Das kostet Dir vielleicht ne Stunde und bringt wahrscheinlich die Erkenntnis, das Dein Händler fair ist und einen marktgerechten Preis bietet.
Du erwartest auch 1500.- Preise welche Du Online gesehen hast.
1. Muss man diesen Preis auch mal bekommen? - da sind es dann Verhandlungsmäßig mal zw. 1000-1200.-Eur. welche erzielt werden. Wenn man davon noch die 500.- Eur Reparaturen abzieht ist man auf 500-700.-
2. Da der Händler der diesen Wagen abnimmt auch noch ein wenig verdienen mag sind die gebotenen 400.- durchaus im Rahmen und Fair.
Entweder auf einer Autoplattform inserieren und die Gebote abwarten oder ein paar Kiesplatz-Händler abklappern und auf einen besseren Preis hoffen. Kostet alles aber auch Zeit und für die Fahrten Geld und womöglich Unterhalt, falls noch akute Mängel den Betrieb behindern.
Edit: ersten Abschnitt gelöscht, basierte auf einem Irrtum.
Zitat:
@Railey schrieb am 3. September 2017 um 09:29:23 Uhr:
Also gem. einem Beitrag im B-Max-Forum habt Ihr den neuen seit Juli und jetzt steht der Vorgänger immer noch bei Euch rum 😕
@Railey - Wie kommst Du darauf?😕
Hi!
Ich würde versuchen, dem Ford-Händler 500 Eur aus den Rippen zu leiern und v.a. einen guten preis für das neue Auto zu bekommen.
Die Portale im Web zeigen den Wunschpreis der Verkäufer.
Interessant ist, ein paar ausgewählte Fahrzeuge mal über mehrere Woche oder gar Monate zu beobachten.
Es gibt z.B. seit März einen einigermassen vernünftigen Volvo 850 Benziner Kombi, der bei 2.900 Eur startete und nun bei 750 Eur steht.
Dein Polo hat Defekte und ist 16 Jahre alt. Eigentlich ist er so nur Schrott.
Wenn das Auto insgesamt noch gut dasteht, könnte man versuchen, die Defekte beheben zu lassen, den TÜV zu erneuern, das Auto perfekt aufzubereiten und es für 1.500 Eur loszuwerden.
Ich für meinen Teil würde ein solches Auto aber dem Händler in Zahlung geben. Zur Not für 400 Eur.
Die zu erwartende Klientel an Käufern macht keinen Spaß.
Bessere Autos verkaufe ich gerne mal selbst. Meine Autos sind stets voll funktionstüchtig und in einem guten Zustand. Ich setze den Preis vernünftig an und gehe vor Ort(!) dann ein paar Hunderter runter.
Mehr als 3 Käufer hatte ich in den letzten Jahren nie empfangen müssen.
Zweifelhafte Interessenten, Händler und Vermittler lehnte ich stets ab.
Gruß,
HC
Unser 23 Jahre alter Bmw hat noch 300 € beim Händler gebracht. War froh das er mir überhaupt für den was gegeben hat. Die wirklich sehr guten Winterreifen wollte der Volvo Händler gar nicht haben, er meinte er hat nen ganzen Container voll mit den Dingern. Gingen Privat dann über Ebay weg. Hatte mich eh schon auf das neue Auto gefreut, also alte Karre weg und neue her.
Ich habe für meinen 25 Jahre alten Mazda 929 mit erheblichen TÜV-Mängeln bei Inzahlungnahme beim Händler noch 150.- bekommen.