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Infiniti QX50 Benziner oder Diesel ?

Infiniti Q
Themenstarteram 7. Mai 2014 um 2:51

Hallo Motortalk - Gemeinde

nachdem ich bisher unter anderem wegen 2 Hunden in den letzten 12 Jahren Vans und Kombis gefahren bin ( Vito, Vivaro, R Klasse, E Klasse T ) möchte ich mir nun einen etwas höher gelegenen "kleineren" Wagen leasen ( als Geschäftswagen ). Da im aktuellen Mercedes Sortiment nichts ansprechendes zu finden ist, bzw. mir nicht zusagt, habe ich den Infiniti QX50 im Auge und auch schon live angesehen. Ich finde den QX50 schick und das Auto sieht zum Beispiel von der Seite vorne aus wie ich mir eigentlich einen Mercedes vorstelle. Obwohl die QX ( vormals EX) Karosserie schon einige Jahre auf dem Buckel hat, gefällt die mir sehr gut, den mickrigen Kofferraum kann ich verschmerzen, da Ausweichfahrzuge bei Bedarf vorhanden sind ).

Mögliche Mitkandidaten : BMW X3 sieht man auf jeder Landstraße hier alle paar hundert Meter und ist mir zu kastig, Volvo ... kann ich noch drüber nachdenken, aber auch etwas zu wenig Crossover. Porsche Macan geht nicht. Audi - Allergie ist auch vorhanden. Eventuell noch Cadillac SRX ...

bei innerem Gedanken - Downsizing evtl noch ein Mazda CX5 ... wenn es den denn mit etwa 220 PS oder 6 Zylindern gäbe ...

Aber Favorit ist optisch und aufgrund des Preises der IIII QX50 ( der QX70 ist einfach zu "bollig". )

Da in allen Tests und Erfahrungsberichten der Infiniti fast nur vom Diesel gesprochen wird, frage ich mich, ob denn der Benziner 3.7 bei gleichem Preis für mich nicht doch die bessere Wahl ist. Leider finde ich keine Vergleichswerte beim Durchzug z.B. 60-100 km/h. Bisher fahre ich E 350 CGI T Model mit 292 PS Benziner und möchte natürlich nicht deutlich weniger "gefühlte" Leistung haben. Leider ist kein QX50 Benziner testbereit. In Frankfurt konnte ich auch nur FX und EX bzw. QX50 / 70 Diesel sehen.

Wer hat einen IIII Benziner gefahren ? Eine Alternative wäre evtl. der Diesel mit Chiptuning von IIII mit 280 PS. Was spricht denn aber so gegen den QX50 Benziner, dass er in Deutschland eigentlich überhaupt nicht verkauft wird ? Klingt der adäquat ? Der Mehrverbrauch von etwa 3 L beim Benziner ist für mich bei einer Fahrleistung von ca. 15.000 km zu verschmerzen. Steur / Versicherung gravierende Unterschiede ? .........................Oder fühlt sich der Diesel einfach besser an ?

Ich würde mich jedenfalls freuen, ein paar Feedbacks zu bekommen.

Johannes - ANJOFM

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8 Antworten

Würde diese frage lieber im Nissan Forum stellen !

Bei weiteren fragen findet sich auf der Homepage von Infiniti ne menge Daten und Fakten.

http://www.infiniti.eu/de/car-models/infiniti-qx50/

Bei 15.000km/ Jahr würde ich das Wort Diesel *schauder* noch nicht mal denken! :D

Themenstarteram 9. Mai 2014 um 1:20

Zitat:

Original geschrieben von essener1990

Würde diese frage lieber im Nissan Forum stellen !

Bei weiteren fragen findet sich auf der Homepage von Infiniti ne menge Daten und Fakten.

http://www.infiniti.eu/de/car-models/infiniti-qx50/

Hallo, danke für die Feedbacks

die Homepage Daten und Fakten habe ich rauf und runter, und hab natürlich auch ein Prospekt in gedruckter Form :-D , aber das Prospekt sagt mir natürlich nix über Erfahrung im praktischen Gebrauch, aber ich denke nun auch, daß ein Benziner die richtige Wahl ist, auch wenn ich dann nur einer von 10% aller deutschen Benziner Infiniti fahren werde. Zum QX 50 finde ich übrigens gar keine Zulassungszahlen beim KFB. Das Auto muß also wirklich unpraktisch und unerwünscht sein ... Seis drum, mir gefällt er.

Unerwünscht ist er bestimmt nicht.

Finde die Marke gut und würde mir diese auch zulegen, wenn ich das Geld hätte.

Aber es soll Leute geben die Kaufen sich lieber deutsch Wertarbeit und gucken sich diese Schönheiten nicht mal an.

Du fällst damit auf jeden Fall auf. Ne S-Klasse schaue ich nicht hinterher, dafür aber jeden x beliebigen Infiniti ;)

Themenstarteram 9. Mai 2014 um 22:37

Zitat:

Original geschrieben von essener1990

Unerwünscht ist er bestimmt nicht.

Finde die Marke gut und würde mir diese auch zulegen, wenn ich das Geld hätte.

Aber es soll Leute geben die Kaufen sich lieber deutsch Wertarbeit und gucken sich diese Schönheiten nicht mal an.

Du fällst damit auf jeden Fall auf. Ne S-Klasse schaue ich nicht hinterher, dafür aber jeden x beliebigen Infiniti ;)

Na .... aber am Geld kanns nicht liegen.

Jeder X3, X4 , GLK oder Volvo V60 in der 200 PS Kategorie kostet über 50.000 und die sieht man wie Sand am Meer.

Im Zeichen des Internets kanns auch nicht daran liegen, dass es nur 5 Händler gibt.

Den Service kann ja eh Nissan Werkstatt am Ort machen.

Worauf ich aber in der Frage hinaus wollte, gibt es außer Verbrauch einen einzigen fahrbar fühlbaren Vorteil für den Diesel, oder kauft man immer den Benziner, wenn Sprit nicht die Hauptrolle spielt ?

Dazu muß ich sagen, dass meine R Klasse 320 CDi Diesel hervorragend gelaufen ist, aber mein E 350 CGI Benziner sowieso... also ich bin weder ein Diesel Hasser und kein Benzin Freak.

Könnte ja sein, dass der Diesel im normalen Landverkehr mehr Spaß macht.

Nun denn, sollte hier jemand mit FX oder EX 3.7 unterwegs sein, wäre ich gespannt.

Ach ja, Hybridmotor für die QX... sind die eigentlich gar nicht mehr geplant ? ich dachte, das sollte 2014 kommen... wäre ja auch noch ne Alternative gewesen.

Also ich fahre den EX30d.

das jetzt drei jahre und kann mich nicht beschweren.

bei einer autobahn fahrt vor ca. 4 wochen,fuhr ein

530d vor mir auf die autobahn und gab mächtig gas.

mußte mich zwar ordentlich anstrengen aber ich konnte

doch recht gut dran bleiben ;-)

also fahren kannste mit dem diesel auf jedenfall. hat natürlich

keinen V8 sound aber aus dem alter bin ich raus... ;-)

meiner hat jetzt knapp 50000km weg und hat einen durschnitt

von knapp 10l erreicht. davon werden 80 % in der stadt gefahren.

auf der bahn bei 140-160 km/h komme ich auf knapp 8l ....

damit kann ich gut leben.

benziner bin ich mal als ersatzwagen gefahren,als unser zum service mußte...

jut er zieht gut und klingt besser aber das war es auch schon...

wir bekommen jetzt aber den QX70... mag das bullige einfach ;-)

am 9. Juni 2014 um 12:03

Hallo Impreza,

dann wünsche ich Dir viel Spaß mit dem QX70.

Der 50-er ist zwar ein schönes zierliches Auto und stand natürlich seinerzeit auch bei mir in der engeren Wahl.

Entschieden aber habe ich mich letztendlich für den etwas kräftiger gebauten FX.

Wenn Du willst, kannst Du Dir auch meinen kompletten Testbericht ansehen. Vielleicht kannst Du das Eine oder Andere daraus entnehmen.

Schönen Gruß

Doeffi

Wieder mal ein Sprung um 4 Jahre:

Der Verbrennungsmotor hat doch noch eine Zukunft

Der Diesel schmutzig, der Benziner versoffen und der Plug-in-Hybrid teuer – beim neuen QX50 zeigt Infiniti, wie gut ein Verbrenner sein kann. Der Turbo-Benziner vereint Sportlichkeit und Sparsamkeit.

Die ganze Autowelt redet von der Elektrifizierung des Antriebs. Die ganze Autowelt? Nein! So, wie sich ein Dorf in Gallien gegen die Römer stellt, so stemmt sich ausgerechnet die noble Nischenmarke Infiniti gegen den Trend und schickt den Benziner mit einem eindrucksvollen Kunstgriff in die Verlängerung.

Denn wenn die Nissan-Tochter jetzt als Antwort auf Mercedes GLC oder Audi Q5 den neuen QX50 vom Stapel lässt, arbeitet unter der Haube der weltweit erste Otto-Motor mit stufenlos variabler Verdichtung.

"Das bringt den Benziner noch einmal ein gutes Stück voran, macht uns unabhängiger vom Diesel und verschafft uns etwas Zeit bei der Elektrifizierung", sagt Shinichi Kiga, der bereits seit 20 Jahren an der Technologie forscht und den Durchbruch letztlich nur der präzisen Motorsteuerung und vor allem besserer Simulationstechniken verdankt.

VC-Turbo nennen die Japaner die Technik. Ihren Einstand gibt sie in einem für den großen QX50 überraschend kleinen Motor. Denn das vorerst einzige Triebwerk für den auf einer komplett neuen Plattform aufgebauten Geländewagen, der zuletzt als V6 mit 3,5 Litern Hubraum angeboten wurde, hat nur vier Zylinder, auf die sich 2,0 Liter verteilen.

Trotzdem ist er mit 272 PS genau gleich stark, geht mit 380 statt 341 Nm aber deutlich engagierter ans Werk und soll obendrein noch 30 Prozent sparsamer sein, sagt Kiga und verspricht sogar noch einen deutlichen Kostenvorteil gegenüber dem Sechszylinder. Von der teuren Abgasnachbehandlung bei einem Diesel oder dem Pufferspeicher bei einem Hybriden ganz zu schweigen.

Den Spagat zwischen Sportlichkeit und Sparsamkeit stehen die Japaner mit einer voll variablen Verdichtung. Die Verdichtung, also der Grad, wie stark das Benzin-Luft-Gemisch im Zylinder komprimiert wird, ist ausschlaggebend für die Effizienz der Verbrennung und für die Leistungsentfaltung.

Der Fahrer spürt nichts vom mechanischen Meisterwerk

Deshalb sind sportliche Fahrzeuge in der Regel geringer verdichtet als sparsame, und alle müssen sie Kompromisse machen, sagt Kiga. Nur er nicht. Denn sein Motor kann zwischen 8:1 für eine sehr gute Leistungsausbeute und 14:1 für eine sehr sparsame Verbrennung hin- und herschalten und auch alle Verhältnisse dazwischen abdecken.

Während ein mechanisches Meisterstück aus drei von einem Elektromotor angetriebenen Umlenkstangen anstelle der konventionellen Kolben den Hub im Zylinder um bis zu sechs Millimeter variiert und so für eine Druckanpassung zwischen 8.1 und 14.1 sorgt, bekommt der Fahrer davon nichts mit.

Wäre da nicht das Display im Cockpit, hätte er jedenfalls kein Gefühl dafür, wie hoch der Druck im Motor gerade ist. Stattdessen tritt man einfach aufs Pedal und wundert sich, wie ambitioniert der Vierzylinder die Leistungsanforderung quittiert.

Nicht umsonst sprinten der Allradler in 6,3 und die Version mit Frontantrieb in 6,7 Sekunden von null auf Tempo 100. Selbst wenn es bei Vollgas nur für 230 km/h reicht und der Sound genau so klingt, wie er erzeugt wird, nämlich künstlich, überzeugt der Motor mit einem Ansprechverhalten und einem Antritt, dass man die Zahl der Zylinder schnell vergisst.

Zum neuen Motor gibt es ein ebenfalls neues Getriebe, das dummerweise auf CVT-Technik setzt. Von den Japanern heiß und innig geliebt und im Rest der Welt allenfalls widerwillig geduldet, ist das der perfekte Partner für den VC-T-Motor, weil nur so die maximale Einsparung möglich ist.

Und weil die Ingenieure um die Befindlichkeiten der Kundschaft wissen, haben sie den leidigen Gummibandeffekt auf ein Minimum reduziert und die acht virtuellen Gänge so geschickt gestuft, dass man sich tatsächlich gut damit anfreunden kann.

Das Ambiente ist vornehmer als bei Mercedes

Montiert wird der Motor in einem Auto, das beste Chancen auf einen soliden Erfolg hat. Schließlich ist der QX50 ein SUV. Außerdem sticht der Wagen mit seinem athletischen Design erfreulich aus dem süddeutschen Einerlei heraus.

Er bietet bei 4,70 Metern Länge und 2,80 Metern Radstand bequem Platz auf den Sesseln, die von der Nasa optimiert wurden, hat eine um 20 Zentimeter verschiebbare Rückbank und deshalb einen nahezu konkurrenzlos großen Kofferraum, und er kommt mit seinem ProPilot-System für beinahe freihändige Autobahnabschnitte so nah ans autonome Fahren, wie es der Gesetzgeber erlaubt.

Dazu gibt es ein Ambiente, das vornehmer und feinfühliger wirkt als bei Mercedes & Co. Einzig die analogen Instrumente und die beiden eher lustlos in die Mittelkonsole gezimmerten Touchscreens passen nicht so recht ins sonst schöne Bild, weil die Integration bei den Deutschen besser gelungen ist.

Trotzdem: Wenn der Infiniti ein Mercedes wäre, wenn der QX50 bei uns wie in den USA schon jetzt und nicht erst 2019 auf die Straße käme, oder wenn die Japaner in Deutschland nicht neun sondern vielleicht 90 Händler hätten, dann könnten sie sich mit diesem Auto ganz sicher aus dem Zulassungskeller herausarbeiten; mit zuletzt 1100 Verkäufen dümpeln sie hierzulande noch hinter Lada und dem Erzrivalen Lexus dahin.

Vom altbackenen Infotainment einmal abgesehen und natürlich von der eingeschränkten Motorauswahl, fährt der QX50 mindestens auf Augenhöhe mit der deutschen Konkurrenz. So allerdings macht sich selbst bei den Japanern keiner ganz so große Hoffnungen, dass der QX50 in Europa bald die etablierten Konkurrenten bedrängen könnte. Außer Motorenpapst Shinichi Kiga.

Der glaubt fest daran, dass zumindest der VC-Turbo eine gewaltige Breitenwirkung hat: "Die variable Verdichtung wird in wenigen Jahren so verbreitet und allgegenwärtig sein wie heute die Benzindirekteinspritzung."

Daneben wirkt ein BMW X5 wie ein Spielzeug

Bbjgepw
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