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Hintere Bremskolben lässt sich nicht reindrücken

Toyota Yaris XP9 / XP9F
Themenstarteram 16. April 2019 um 19:06

Weil die Bremsscheibe angefangen hat zu rosten, habe ich den Bremssattel zum Überprüfen und reinigen rausgeschraubt. Nach betätigen der Handbremse (direkt am Sattel) ist der Kolben sehr leicht rausgefahren aber bekomme nun den nicht mehr rein. Auch nicht mit einem großen Schraubstock.

Gibt es da ein Trick etc.?

Erst wollte es nicht raus, da schon der Bremsscheibe rostig war und jetzt will es nicht mehr rein.

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15 Antworten

Prüf mal bitte ob du den Kolben gleichzeitig auch noch rein DREHEN musst. Also drehen und drücken gleichzeitig.

Themenstarteram 16. April 2019 um 19:13

Das habe ich befürchtet. Am Kolben sind 4 Löcher wie bei einem Scheibenbefestigung von einem Winkelschleifer.

Dann würde ich sagen muss er gedruckt und gedreht werden. Vermutlich im Uhrzeigersinn, aber das kann bei Asiatischen Fahrzeugen auch schon mal linksherum sein.

Bremskolbenrücksteller nennt sich das Spezislwerkzeug, was es für wenige Euro zu kaufen gibt.Schraubstock kann schnell zu Schrott führen.Und es wird rechtsherum gedreht, japanisch ist an den Bremsen nichts mehr.Man bedient sich bei europäischen Zulieferern.

Bremsenrücksteller ist auf jeden Fall nützlich. Wird auch im "roten Koffer" angeboten, habe meinen vor Jahren für ~25€ gekauft. Hat schon einige Bremsen durchgehalten, lohnt sich aber immer das Ding.

Im größten (!) Notfall soll es angeblich auch mit Zange und Schraubzwinge gehen. Würde ich aber von abraten.

Bremskolben durch drehen mit der Zange und Druck rückzusetzen ist nicht fachgerecht und beschädigt die Bauteile Kolben und meist auch die Manchetten.

Guten Morgen,

dafür nimmst du am besten einen Kolbenrücksteller. Je nacht Fahrzeugtyp wird der Links oder Rechts herum eingedreht. Aus welcher Ecke kommst du denn? Ich hätte einen Satz da.

Liebe Grüsse

Fossy

Zitat:

@micha23mori schrieb am 16. April 2019 um 20:33:44 Uhr:

Bremskolben durch drehen mit der Zange und Druck rückzusetzen ist nicht fachgerecht und beschädigt die Bauteile Kolben und meist auch die Manchetten.

Wenn man kein Gefühl hat ja, sonst geht das problemlos wenn man das Werkzeug nicht zur Hand hat.

Schraubzwinge ansetzen, etwas unter Druck bringen und dann den Kolben drehen per Rohrzange.

Zwinge wieder unter Druck setzen und wieder drehen.

Darauf achten das man die Manschette nicht beschädigt, dort wo man mit der Zange ansetzt der Teil läuft nicht im Zylinder des Sattels. Von dem her kann man ausschliessen das man den Sattel beschädigt.

Mach ich seit Jahren, nie Probleme gehabt. Der Wagen hat aktuell 383.000km.

Nicht einmal an einem alten Trecker würde ich so arbeiten.

Themenstarteram 18. April 2019 um 19:26

Ich habe es mit dem Universalschlüssel von meinem Winkelschleifer probiert. Geht gut in den Kerben rein aber leider muss der Sattel erneuert werden. Das Wagen steht nun im Werkstatt. Hintere Beläge, Scheiben und der rechte Sattel (ATE) wird erneuert. Kostenpunkt 450€ :):mad:

Themenstarteram 24. April 2019 um 0:04

Hallo, heute habe ich es wieder vom Werkstatt abgeholt und eingefahren. Danach musste ich feststellen, daß der Bremsbacken auf der rechten Seite hinten nicht vollständig drückt. In den Bildern kann man es gut erkennen.

Getauscht wurde der Bremssattel, Bremsscheiben und die Bremsbeläge.

Kann es sein das der Druck nicht stimmt? Öl Leitung zu? Bevor der wieder in die Werkstatt kommt, kann vielleicht jemand mir ein Tipp geben.

Danke im voraus.

Img-20190423-152644-01
Img-20190423-152658-01

Das scheinbar ungleiche Tragbild kommt nur von der Zinklamellenbeschichtung.

An einigen Stellen ist sie schon durch, braucht halt etwas.In der Einbremszeit etwas softer mit dem Pedal umgehen und Vollbremsungen vermeiden.

Neue Bremsen benötigen bis zu 500 km bis sie optimal aufliegen und die Beläge ausreichend temperiert sind.

Für mich schaut das sehr gut aus.

Das Problem kenne ich, allerdings nur bei älteren Sätteln. Wenn die innen drin Dreck, Rost oder ähnliches angesetzt haben, wird der Belag nicht bündig auf die Scheibe gedrückt. Bei einem neuen Sattel darf das aber nicht passieren.

Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, von der Werkstatt die Schrauben des Bremssattels nochmal fest ziehen zu lassen. Eventuell wurde hier geschlampt. Man wird dich bestimmt versuchen zu vertrösten mit "Das passt sich dann an". Ich würde mich aber nicht abwimmeln lassen, denn die Beschichtung auf der Scheibe muss nach 4-5 Bremsungen verschwunden sein. Du hast derzeit auf deiner einen Bremse hinten nur außen an der Scheibe die Bremskraft, innen drin gar nicht (Bild 1). Auf Bild 2 sieht es einigermaßen gut aus.

Aus meiner Sicht sehr unprofessionell von der Werkstatt, dich damit fahren zu lassen.

Hallo, also wenn beide Seiten so unterschiedlich eingefahren sind ist das so nicht in Ordnung. Es sollte zumindest ein ähnliches Laufbild der Scheiben vorhanden sein. Für mich sieht es so aus als wenn die eine Seite nicht in der Nut sitzt und daher schräg angedrückt wird. Auf den Spass bin ich auch mal reingefallen und habe selber den Fehler gemacht. Diese Nase an den Belägen wird in die Nut am Kolben eingesteckt. Wenn ich es richtig im Kopf habe hat das was mit der Rückstellung beim Handbremsen zu tun.

Liebe Grüße

Fossy

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