Hell braune Schliere am Öldeckel.

Opel Kadett E

HI Leute,
hab eben mal den Ölstand kontrolliert und da hab ich gesehen, dass oben am Einfülldeckel so hell braune Schliere ist , sieht fast aus wie Karamell.
Was ist das?
Hab aber nur gesehen, dass es oben am Deckel war. Ob auch unten im Öl sowas ist weiß ich nicht.
Danke

19 Antworten

Das ist ein Zeichen für einen undichten Kopf..dein Motor zieht Wasser..leider...

Hmm hab gehört das sowas bei Kurzstrecken normal sein kann...aber so sicher bin ich mir da nicht...

Ist es viel Emulsion?

Wie sieht es unter dem Ventildeckel aus?

Wie steht es mit dem Kühlwasserstand?

Hi

das kann durchaus normal sein wenn am Öldeckel von dem Zeuchs was hängt!!
kommt dann vom Kondenswasser bei Kurzstrecken!!

Schau dir durch die Einfüllöffnung mal den Rest an und das Kühlwasser!!

Gruß Nachtkrabbler

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Also ich fahre viel Kurzstrecken. Meist 4km und ab und zu mal 15km am Stück.
Hab heute 0,3Liter Kühlwasser nachgefüllt und das seit 6 Monaten, oder so.
Hatte das braune Zeug aber auch schon vor einem halben Jahr am Deckel, also wenn es der Kopf ist, dann hält er doch recht lange.
Morgen schaue ich nochmal nach.

ja, wenn es nicht mehr wird und du wenig langstrecke fährst, okay.

Meinst du also nicht mehr, dass er es der Kopf ist?

Ich würd an deiner Stelle den Kopf eh nicht auseinanderschrauben nur weil dein Problem verfärbtes Öl am Öldeckel ist. Wenn die Kopfdichtung schlimm Öl schwitzt oder andere Probleme auftreten OK aber nicht deshalb .-)
Vieleicht ist ja bald mal wieder ein Ölwechsel fällig, dann kannst du ja sehen wie das Öl aussieht.

und gut ist :-) Da kann man sich die Kohle sparen 😉

Vieleicht solltest du sehen das du auch hin und wieder mal eine schöne Langstrecke fährst, weil nach 4 km wird das Auto ja nichtmal richtig warm.
Manchmal wenn etwas krank ist hilft halt eine kleine Therapie und man braucht nicht gleich eine OP :-D

MfG

Ja, ich kann mich dem nur anschließen...

Ab und an mal behutsam auf Langstrecke gehen und den Wagen über eine längere Strecke schnell bewegen.

Meine Erfahrung: nicht sofort auf Vollgas treten, sondern dafür öfter mal Langstrecke fahren und nach und nach an die Grenze herantasten. Zwischendurch auch mal Super bzw, Super+ tanken...

Ölwechsel schön regelmäßig.... auch mal einen "handgemachten" Ölwechsel machen: Wagen schön warm fahren, dann auf die Bühne, Öl heiß herauslaufen lassen, einen Liter Frischöl nachkippen und Motor laufen lassen, wieder Öl ablassen. Bei der Kur kommt so richtig was raus! Auch Ölfilter wechseln! Ölfilter drauf, Ablassschraube festziehen, Frischöl einfüllen - fertig!

Naja, ich würde ja weite Strecken fahren, wenn ich könnte, aber bei mir ergibt sich dass nicht. Und nur zum Spaß 60km fahren ist mir doch zu teuer. Bei den Spritpreisen.
Warum 1 Liter einfüllen und dann Motor einschalten???
Hab ich noch nie gehört.
Kannst du mir Sinn und Zweck bitte erkären. Bin immer offen für was neues.

Ja, gern. Ich habe das erprobt auf Anraten eines Freundes hin, der bei Opel gelernt hat (KFZ-Mechaniker). Während seiner Ausbildungszeit war der Kadett-E aktuell auf dem Markt.
Das beschriebene Verfahren schadet dem Motor übrigens in keinster Weise. Es genügt, ihn für ein paar Sekunden laufen zu lassen, wenn man den Liter Öl hineingibt, um durchzuspülen. Es reicht, wenn man dieses Verfahren einmal im Jahr anwendet - je nach Laufleistung - am besten vor oder nach dem Winter - ich bevorzuge zweimal.
Der Effekt: gewisse Rückstände, die bei einem normalen, schnellen Ölwechsel im Motor verbleiben, können so fortgespült werden.
Der Motor dankt es durch Laufruhe und Langlebigkeit.

Vor allem, wenn du viel Kurzstrecke fährst, entstehen mehr Rückstände. Da bietet sich dieses Verfahren besonders an.

Aber den einen Liter Neuöl, tust du dann auch entsorgen, oder?
Oder kippst du den dann wieder mit rein?

Nein, natürlich wird der entsorgt. Er enthält doch die Bestandteile, die aus dem Motor geschwemmt werden sollen.

Dieses Karamell-Zeugs hatte ich an meinem Wagen auch mal. Nachgeschaut hatte ich, weil der Wagen immer ein leichtes, weißes Fähnchen hinter sich herzog.

Öldeckel ab - OMG. Soweit ich in den Motor hineinsehen konnte, war alles mit diesem Zeug überzogen. Kein erfreulicher Anblick. Allerdings leckte nirgendwo Öl heraus, Motorblock war blütensauber. Auch im Wasserbehälter waren keine Ölschlieren zu sehen und es blubberte auch nicht.

Auf Anraten einiger Leidgenossen bin ich dann einfach 30 Minuten sinnlos herumgefahren. Die ersten 15 Minuten vorsichtig und mit normaler Drehzahl. Anschließend Kontrolle, was sich am Öldeckel so tut - das Karamell war weniger geworden.

Die restlichen 15 Minuten wurde dann der Sport-Modus eingeschaltet und richtig losgeheizt, höher gedreht, auch ein kurzes Stück AB. Nur Vollgas hab ich ihm nicht angetan. Eine weitere Kontrolle ergab: Karamell verschwunden, Öl wieder schön schwarz, wie es sich gehört.

Seitdem mache ich einmal die Woche einen größeren Umweg auf der sonst üblichen Kurzstrecke. Das Zeugs habe ich seitdem nie wieder gesehen. Ein gesunder Motor ist mir dieser Umweg allemal wert.

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