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Günstiges Studentenauto übergangsweise für 500 - 1000€

Themenstarteram 15. Oktober 2019 um 15:58

Hallo liebe Autofreunde,

ich habe mich im Forum schon ein wenig eingelesen und benötige jetzt ebenfalls Hilfe. Bisher kam ich mit meinem Semesterticket innerhalb der Stadt sehr gut klar, aber ich habe ab nächstem Monat eine neue Studentenstelle, die deutlich besser bezahlt ist als meine jetzige und sogar die Aussicht auf Übernahme nach dem Bachelor. Leider ist die Arbeitsstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr schlecht erreichbar und es passt dann mit den Unizeiten nicht oder ich komme nachmittags/abends nach der Arbeit nur schlecht weg.

Daher würde ich mir nun doch gerne ein günstiges Auto kaufen. Aktuell habe ich dafür bis zu 1000€ zur Verfügung (exklusive Steuern und Versicherung). Ich hatte an einen Kleinwagen gedacht, brauche nicht viel PS, Hauptsache fährt und hat TÜV. Eine Klima wäre evtl. nett, ist aber sicher auch eine potentielle Fehlerquelle oder einfach oft vorhandne, aber defekt, sehe ich das richtig?

Da ich dann besser bezahlt werde kann ich mir monatlich etwas Geld beiseite legen und dann in einem Jahr, je nachdem, wie lange das Übergangsauto hält, vielleicht anderthalb, was besseres im Bereich 3000 - 4000€ holen.

So wie ich das aus verschiedenen Kaufberatungen mit ähnlichem Thema gelesen habe, kann man in dem Preisbereich nicht allgemein eine Marke oder Modell empfehlen, sondern es kommt viel mehr auf den individuellen Zustand an, richtig? Kaufen sollte man von privat.

Könntet ihr mir vielleicht helfen und ein paar Fahrzeuge im Raum Dortmund / Bochum empfehlen? Ich bin leider selbst nicht so autokundig, aber ich könnte einen Kollegen mitnehmen, der sich zumindest besser auskennt als ich und mich dann auch fahren würde. Kann dann auch für ein vielversprechendes Fahrzeug mal ne Stunde Fahrt sein.

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30 Antworten

Mein Bekannter hat sich einen Skoda Felicia mit 1,3 Motor für 500€ gekauft.

Keine Rakete, aber sparsam und fährt von A nach B. Rudimentäre Ausstattung, aber Motor mit Kette (kein Zahnriemen). Günstige Versicherung (Haftpflicht 14, TK/VK 10).

Ersatzteile sehr günstig.

Z.B. hier mit neuem TÜV (ohne Klima): Skoda Felicia 1,3 Bj. 2000

Muss man aber mögen und hier im Forum etwas weniger vertreten.

Beim Kauf auf Rost achten!

Zitat:

@Peralta09 schrieb am 15. Oktober 2019 um 15:58:24 Uhr:

... Ich hatte an einen Kleinwagen gedacht, brauche nicht viel PS, Hauptsache fährt und hat TÜV.

ich würde bis Kompaktklasse gehen

--> je weniger Du vorab herausfilterst, desto größer die Chance, dass zwischen dem ganzen "Schrott" ein brauchbares Auto dabei ist ;)

 

Zitat:

@Peralta09 schrieb am 15. Oktober 2019 um 15:58:24 Uhr:

kann man in dem Preisbereich nicht allgemein eine Marke oder Modell empfehlen, sondern es kommt viel mehr auf den individuellen Zustand an, richtig?

genau!

Zitat:

@Peralta09 schrieb am 15. Oktober 2019 um 15:58:24 Uhr:

Kaufen sollte man von privat.

tendenziell ja ...

wobei viele Altautos halt gar nicht erst von privat angeboten werden, sondern in Zahlung gegeben werden

--> ist schon sinnvoll, Händlerangebote AUCH anzuschauen

 

und zum Teil kann ein Händler den Aufwand einschätzen/in seiner eigenen Werkstatt die HU-nötigen Reparaturen machen ... während der Privatverkäufer die Investitionen in den alten Schrotthaufen scheut und den Wagen mit 1 Monat Rest-HU als "Überraschungsei" anbietet ...

--> würdest Du ein und dasselbe Auto lieber laut röhrend für 300 Euro zum Dich selber mit dem TÜV-Prüfer rumärgern nehmen? oder für 800 Euro (von Händler) mit ein oder zwei Blechflicken auf den Schwellern ("TÜV-gerecht" geschweißt), erneuerten Bremsschläuchen (die vorher für eine neue HU zu porös waren), einem neuen Billig-Auspuff und neuer HU?

Deshalb sollte möglichst viel TÜV Priorität #1 sein, dann ist auch egal wo das Auto herkommt ;)

Am besten findet man m.E. etwas, was jahrelang in einer Hand war und kürzlich zum Beispiel einen leichten Feindkontakt hatte und deshalb praktisch verschenkt wird (wie unser ehemaliger W124, sh. mein Profil). Sowas sieht scheiße aus, ist nahezu wertlos, aber kann noch sehr zuverlässig laufen. Es kann sich auch anbieten, ein entsprechendes Gesuch in lokalen Facebookgruppen zu posten...

Und einen Blick auf die Haftpflichtklasse werfen lohnt sich auch, so kann ein Opel Omega günstiger kommen als ein Polo, auch wenn er zwei Liter mehr säuft (wahllose Beispiele).

Img-20170709-193111-hdr

Zitat:

@Peralta09 schrieb am 15. Oktober 2019 um 15:58:24 Uhr:

So wie ich das aus verschiedenen Kaufberatungen mit ähnlichem Thema gelesen habe, kann man in dem Preisbereich nicht allgemein eine Marke oder Modell empfehlen, sondern es kommt viel mehr auf den individuellen Zustand an, richtig? Kaufen sollte man von privat.

Könntet ihr mir vielleicht helfen und ein paar Fahrzeuge im Raum Dortmund / Bochum empfehlen? Ich bin leider selbst nicht so autokundig, aber ich könnte einen Kollegen mitnehmen, der sich zumindest besser auskennt als ich und mich dann auch fahren würde. Kann dann auch für ein vielversprechendes Fahrzeug mal ne Stunde Fahrt sein.

In dem Preisbereich ist eben 80 Prozent Kernschrott, der dich weder halbwegs zuverlässig noch sicher von A nach B bringt.

Um das zu beurteilen muss man Ahnung von Autos haben. Ein Freund, der sich ein bischen besser als garnicht auskennt, hilft da kaum weiter.

Wenn man partout niemand mit wirklich Ahnung auftreiben kann (Bekanntenkreis, gegen Unkostenbeitrag) dann wenigstens mit dem Auto einmal in eine Werkstatt oder zum TÜV zum Check. Da sind dann zwar gerne mal 50-100 Euro weg, was im Falle des Nichterwerbs weh tut (sind immerhin 10 Prozent vom Budget).

Die statistisch 4 (... 80 Prozent Kernschrott) mal versenkten 50 Euro = 200 Euro musst Du auf dein Budget aufschlagen.

Alternativ ein Auto mit viel Resttüv kaufen und hoffen, das der Prüfer nicht blind war oder seitdem größere Mängel aufgetreten sind.

Aber mal ehrlich: Wer verkauft einen frisch betüvten Wagen ohne großen Mangel für unter 1000 EURO? Da muss man eben viel Glück haben.

Zitat:

@ixtra schrieb am 15. Oktober 2019 um 17:18:47 Uhr:

Aber mal ehrlich: Wer verkauft einen frisch betüvten Wagen ohne großen Mangel für unter 1000 EURO?

am ehesten ein Händler, der die Kiste in Zahlung nehmen musste ... oder im Paket für 200 Euro dem inzahlungnehmenden Autohaus für höherpreisige Automobile abgekauft hat ...

... der dann noch 150 oder 200 Euro an Teilen und 3 Arbeitsstunden seines Lehrlings/aus der ostanatolischen Heimat nachgekommenen Schwagers - der für 10 Euro cash auf Kralle bei ihm aushilft - reingerichtet hat sowie 50 bis 100 Euro Prüfgebühren

(je nach dem, ob er die Abgasuntersuchung selber machen kann)

 

und es gibt durchaus TÜV-irrelevante Mängel

(defekte Klima, abblätternder Klarlack)

die den Handelswert eines Autos deutlich senken können ;)

Moin,

Mein Tipp: Schmeiß zuerst mal eine entsprechende Suchmaschine an. Dann lässt du die Auto Modelle und Marken grundsätzlich offen. Suchkriterien bei mir wären:

- Benziner/LPG

- mind. 18 Monate HU/AU

- max. 121 PS

- grüne Plakette

- Umkreis und dann maximal 50 km

- preis bis max. 1150€

Dann geh die Autos durch, such dir raus, was dir gefällt. Als nächstes suchst du dir per google die Typklasse der Autos raus - alles was z.B. teurer als 17 eingestuft ist (ab da beginnt es teurer zu werden) schmeißt du raus (wenn du 18 oder 19 als ok einstuftst kannst du die Grenze auch da ziehen - check24 sagt dir ja.sehr schnell, was das jeweils kostet).

Was dann über bleibt - schauen wir uns einfach mal.zusammen an und sagen dir dann auch, worauf du spezifisch achten musst.

LG Kester

Themenstarteram 15. Oktober 2019 um 18:13

So, ich hatte gerade noch Besuch, daher erst jetzt: Vielen Dank schon mal für die vielen Tipps. In die Werkstatt fahren zur Überprüfung wäre wohl auch noch eine Option. Evtl. kann ich noch jemand autokundiges auftreiben, ich selbst habe da niemanden, aber über Bekannte klappt das ggf.

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 15. Oktober 2019 um 17:46:39 Uhr:

Was dann über bleibt - schauen wir uns einfach mal.zusammen an und sagen dir dann auch, worauf du spezifisch achten musst.

LG Kester

Das klingt gut, ich schaue heute abend nochmal in Ruhd und melde mich dann. :)

Zitat:

@camper0711 schrieb am 15. Oktober 2019 um 17:35:20 Uhr:

Zitat:

am ehesten ein Händler, der die Kiste in Zahlung nehmen musste ... oder im Paket für 200 Euro dem inzahlungnehmenden Autohaus für höherpreisige Automobile abgekauft hat ...

... der dann noch 150 oder 200 Euro an Teilen und 3 Arbeitsstunden seines Lehrlings/aus der ostanatolischen Heimat nachgekommenen Schwagers - der für 10 Euro cash auf Kralle bei ihm aushilft - reingerichtet hat sowie 50 bis 100 Euro Prüfgebühren

(je nach dem, ob er die Abgasuntersuchung selber machen kann)

 

und es gibt durchaus TÜV-irrelevante Mängel

(defekte Klima, abblätternder Klarlack)

die den Handelswert eines Autos deutlich senken können ;)

Selbst nach deiner sehr optimistischen Rechnung stecken für den Händler bereits mindestens 430,00 € Invest in dem Fahrzeug.

Aufschlagen muss er noch Platz und Sprit für Probefahrten (Minimum 20,00 €, Verkauf nach einem Tag).

Da die Schlurre nicht versicherbar ist (Garantieversicherung) muss er das Risko teurer Reparaturen einpreisen. Beweislastumkehr, Wahlrecht des Kunden... das Risiko würde ich bei so einem alten Auto Mimimum mit 300,00 € einpreisen.

Dann sind wir bei 750,00 € und noch kein Gewinn. Der Wagen muss demnach 1.000 € bringen um irgendwie darstellbar zu sein. Und selbst das ist kein gutes Geschäft für den Autohändler.

Ich sage nicht, dass es das nicht gibt. Im Regelfall gilt aber: Pro Monat Tüv je nach Region 50-100 Euro. Frischer TÜV bedeutet daher mindestens 1.200 € Verkaufspreis. Ist es günstiger, vermute ich einen größeren Mangel.

Wenn der rein optisch ist: Super, damit kann man für den Preis klarkommen.

 

Wie gesagt wurde, für eine Mille kann man was erleben... Selbst im 3k€-Bereich wirst Du nicht einfach safe sein.

 

Varianten:

- (E-)Bike und an grausligen Tagen mal ein Taxi.

- Mofa, Kleinmotorrad..., an grausligen Tagen mal ein Taxi.

- Bist Du Leasingfähig? Es gibt durchaus Angebote für unter 100€ / Mt bei 5tkm / J, zB Fiat 500. Es gibt auch Gebrauchtwagen-Leasing, die Risiken kenne ich da aber nicht. Klar, das Geld ist dann futsch, aber wenigstens in planbarem Rahmen.

Themenstarteram 15. Oktober 2019 um 21:04

Zitat:

@Railey schrieb am 15. Oktober 2019 um 20:01:54 Uhr:

 

Varianten:

- (E-)Bike und an grausligen Tagen mal ein Taxi.

- Mofa, Kleinmotorrad..., an grausligen Tagen mal ein Taxi.

- Bist Du Leasingfähig? Es gibt durchaus Angebote für unter 100€ / Mt bei 5tkm / J, zB Fiat 500. Es gibt auch Gebrauchtwagen-Leasing, die Risiken kenne ich da aber nicht. Klar, das Geld ist dann futsch, aber wenigstens in planbarem Rahmen.

Also Leasing-fähig bin ich wohl eher nicht. Mein Vertrag ist befristet auf 18 Monate zum Abschluss des Bachelors. Da würde dann entweder bei Übernahme neu verhandelt oder falls ich zu dem Zeitpunkt nachweislich maximal 1 Semester bis zum Abschluss brauche würde der Vertrag auf 24 Monate verlängert.

Würde schon einfach einen günstigen Gebrauchtwagen bevorzugen, das halte ich für die bessere Wahl.

Ich habe ein paar Favoriten rausgesucht, erstmal im mittleren Preisbereich. Würde mich über eine Einschätzung, ob die was taugen können freuen, sonst suche ich eher nochmal im oberen Ende des Budgets.

#1 Renault Megane 1.4 550€

#2 Peugeot 306 2 Jahre TÜV 550€

#3 Renault Clio 570€

#4 Peugeot 306 XS 699€

#5 Opel Corsa B 1,0 699€

#6 Ford Fiesta '99 TÜV neu 699€

#7 Ford Fiesta '99 700€

#8 Peugeot 106 Sport 700€

#9 Opel Corsa B 770€

#10 Ford Fiesta '00 790€

#11 Ford Fiesta '01 799€

Mein Favorit wäre aktuell #8, was meinen die Experten?

Moin,

Also ... Da ist schon ne Menge zusammengekommen ...

1. Megane: so ziemlich jede Wartung (und es kann bei der km Leistung einiges in Kürze kommen) ist vergleichsweise teuer. Wenn der also nicht nen Zahnriemen von maximal 2 Jahren Alter und ne Kupplung mit weniger als 50tkm nachweisen kann - keine Empfehlung.

2. 306: es scheint mir so zu sein, dass der Schweller beschädigt ist oder gut korrodiert ist. Daher auch keine Empfehlung.

3. Clio: der erste Clio hat Probleme bzgl. der Elektrik, der Motor ist.meist nicht dicht, er säuft und ich glaube aich nicht, dass er EU2 hat. Also der ist auch keine wirkliche Empfehlung.

4.der macht nen ganz guten ersten Eindruck. Du solltest aber die Versicherung genau prüfen, der könnte recht teuer sein. Achte darauf, dass das Kühlmittel nicht braun und siffig ist, der Motor braucht regelmäßige Wechsel sonst überhitzt er gerne.Schau auch nach, ob er an Kuhler, Schläuchen usw. Nass ist oder Feuchtigkeit darunter ist und ob der Teppich im Fussraum vorne feucht ist - das Kühlsystem ist gerne undicht. Hör beim Kaltstart genau ob der Motor klappert oder scharrende Geräusche macht (dann hatte er mal nen Kolbenklemmer oder -kipper), Der Motor ölt auch gerne (ist aber mit genug RestTÜV eher zweitrangig), teste die Zentralverriegelung - sie.darf nicht direkt nach dem öffnen wieder schließen (kann ein Problem in der Elektrik oder Wegfahrsperre sein), wegen Rost genau auf den Windschutzscheibenrahmen, die Gurte hinten komplett rausziehen und fühlen ob die letzten cm feucht sind oder muffig riechen (die Befestigung rostet gerne und es dringt Feuchtigkeit ein), die Vorderachse ist gerne verschlissen - würde der TÜV zwar prüfen aber er hat ja nur noch 12 Monate davon.

5.+8. Corsa 1.0 - da.kann dir jeden Tag der Motor abrauchen außerdem hat der Mittlerweile oft Rost. Würde ich nur im allerletzten Notfall mit frischem TÜV kaufen.

6.+7.10+11: Beim Fiesta ist der Rost Hauptfeind. Wenn der Rost nicht zu schlimm ist, kann man sich die Sache antun. Sie sind vergleichsweise durstig. Ich würde noch auf Geräusche beim Schalten und beim Lastwechsel mahlen/kreischen/schlagen usw. Vom Getriebe achten. Das Zündschloss gibt gerne den Geist auf, achte darauf ob die pedale besonders schwergängig sind.

8. Wahrscheinlich hast du recht - mir gefallen v.a. die Reifen und es.sieht gut gepflegt aus. Achte darauf, dass die Räder hinten nicht irre Schief stehen (X-Bein Syndrom), die Wegfahrsperre bei dem Modell ist gerne zickig, solltest du möglichst oft ausprobieren, Auxh der Anlasser ist immer wieder ein Thema, also ruhjg ausprobieren, der Klappmechanismus der Sitze ist defektanfällig, Motorölverlust ist meist ein Thema, die Vorderachse braucht öfters Aufmerksamkeit (aber er ist ja noch nicht so lange vom TÜV weg), der Motorträger im Motorraum muss auf Korrosion geprüft werden und zwar unter der Batterie und links/rechts direkt an der Verbindung zum Rest des Autos.

Bzgl. Des letzten Fiestas - du würdest wirklich bis Göttingen fahren?!? ;)

LG Kester

Zitat:

@ixtra schrieb am 15. Oktober 2019 um 19:01:13 Uhr:

Selbst nach deiner sehr optimistischen Rechnung stecken für den Händler bereits mindestens 430,00 € Invest in dem Fahrzeug.

Aufschlagen muss er noch Platz und Sprit für Probefahrten (Minimum 20,00 €, Verkauf nach einem Tag).

Da die Schlurre nicht versicherbar ist (Garantieversicherung) muss er das Risko teurer Reparaturen einpreisen. Beweislastumkehr, Wahlrecht des Kunden... das Risiko würde ich bei so einem alten Auto Mimimum mit 300,00 € einpreisen.

Dann sind wir bei 750,00 € und noch kein Gewinn. ...

komisch ...

warum habe ich dann Februar 2018 einen - vom Händler gute 2 Monate frisch beTÜVten - Mazda 626 für 580 Euro bekommen???

(natürlich "im Auftrag", ist seitdem 20 Monate und 12.000 km als Zweitwagen gelaufen mit 300 Euro Werkstattkosten)

oder 2015 bei einem Händler (wenig "vertrauenswürdig", der vorwiegend ABM in der 5 bis 10 k€-Preislage am Hof stehen hatte) einen Mondeo mit 14 Monaten Rest-HU, ohne Klima, sich ablösendem Klarlack und leichtem Frontschaden für 250 Euro - zzgl. 50 Euro an die Autoverwertung, von der ich mir eine neue Stoßstange geholt habe ...

musste in den 1 1/2 Jahren, in denen ich 20.000 km mit dem Auto gefahren bin, nur mal das Kühlerthermostat wechseln (15 Euro Teil, selber eingebaut) ... und hab dem Motor einen ATU-Sonderangebots-29 Euro-Ölwechsel spendiert ...

Zitat:

@camper0711 schrieb am 16. Oktober 2019 um 09:45:52 Uhr:

Zitat:

@ixtra schrieb am 15. Oktober 2019 um 19:01:13 Uhr:

Selbst nach deiner sehr optimistischen Rechnung stecken für den Händler bereits mindestens 430,00 € Invest in dem Fahrzeug.

Aufschlagen muss er noch Platz und Sprit für Probefahrten (Minimum 20,00 €, Verkauf nach einem Tag).

Da die Schlurre nicht versicherbar ist (Garantieversicherung) muss er das Risko teurer Reparaturen einpreisen. Beweislastumkehr, Wahlrecht des Kunden... das Risiko würde ich bei so einem alten Auto Mimimum mit 300,00 € einpreisen.

Dann sind wir bei 750,00 € und noch kein Gewinn. ...

komisch ...

warum habe ich dann Februar 2018 einen - vom Händler gute 2 Monate frisch beTÜVten - Mazda 626 für 580 Euro bekommen???

(natürlich "im Auftrag", ist seitdem 20 Monate und 12.000 km als Zweitwagen gelaufen mit 300 Euro Werkstattkosten)

oder 2015 bei einem Händler (wenig "vertrauenswürdig", der vorwiegend ABM in der 5 bis 10 k€-Preislage am Hof stehen hatte) einen Mondeo mit 14 Monaten Rest-HU, ohne Klima, sich ablösendem Klarlack und leichtem Frontschaden für 250 Euro - zzgl. 50 Euro an die Autoverwertung, von der ich mir eine neue Stoßstange geholt habe ...

musste in den 1 1/2 Jahren, in denen ich 20.000 km mit dem Auto gefahren bin, nur mal das Kühlerthermostat wechseln (15 Euro Teil, selber eingebaut) ... und hab dem Motor einen ATU-Sonderangebots-29 Euro-Ölwechsel spendiert ...

weil das mit Sicherheit keine vom Händler auf Herz und Nieren geprüften und durchreparierten Autos waren, sondern billig eingekaufte, schnell getüvte und ohne Gewährleistung durchgereichte PKW. Da macht die Menge das Geschäft, und wer die Perlen selber raussuchen kann, ist da der König.

Wenn man Ahnung hat und den Zustand beurteilen kann, funktioniert das.

Aber wie viele Schrottkarren hast Du dir vorher angesehen? Schrottkarren, auf die der TE ohne Ahnung im Zweifel reinfällt?

Ich weiß selber, dass man für ganz kleines Geld brauchbare Autos bekommt. Aber eben nicht durchgeprüft und mit Gewährleistung und ohne Risiko.

Zitat:

@Peralta09 schrieb am 15. Oktober 2019 um 21:04:03 Uhr:

Ich habe ein paar Favoriten rausgesucht, erstmal im mittleren Preisbereich. Würde mich über eine Einschätzung, ob die was taugen können freuen, sonst suche ich eher nochmal im oberen Ende des Budgets.

plane lieber einen Teil Deines Budgets für (nicht wirklich) "überraschende" Reparaturen ein ... oder ggfs. einen Satz Reifen ...

dementsprechend musst Du bei Deinem Budget immer schauen:

- wann wurde der ZR (wenn keine Steuerkette?) zuletzt gewechselt = wann ist dies wieder fällig?? und wenn akut/in Deiner Restlaufzeit des Autos: wie aufwendig ist das bei dem Motor???

- Alter und Profil/Zustand der Reifen!

- weitere akut anstehende Reparaturen/Verschleißteile?!

(viele Inserenten schreiben viel irrelevantes blabla, und "vergessen" die wichtigen Infos ;) )

 

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 15. Oktober 2019 um 22:58:31 Uhr:

2. 306: es scheint mir so zu sein, dass der Schweller beschädigt ist oder gut korrodiert ist. Daher auch keine Empfehlung.

so etwas wäre mir bei "HU 08/2021" und "550 €" egal!

ist ein klares "Wegwerfauto" - entscheidend ist hier nur, dass die Kiste bis zum "Verfalldatum" im Sommer 2021 ohne größere Reparaturen durchhält!

 

Zitat:

@Peralta09 schrieb am 15. Oktober 2019 um 21:04:03 Uhr:

Mein Favorit wäre aktuell #8, was meinen die Experten?

Du brauchst 4 oder 5 "Favoriten"!

um nach dem Aussortieren der 75 oder 80 % Schrott/Blender ein kaufbares Auto zu finden ;)

mein Favorit wäre der Wagen:

- bei dem der Verkäufer reichlich Rechnungen der Reparaturen/falls Selbstschrauber der verbauten Teile der letzten 5+ Jahre zur Hand hat

(und ich hierin den letzten, nicht zu weit zurückliegenden ZR-Wechsel finde ;) )

- das möglichst lange vom letzten Besitzer gefahren wurde

(häufige Halterwechsel in den letzten Jahren lassen z.B. auf einen Elektronik-Zicke schließen!)

- das VON UNTEN gut ausschaut & nicht oder wenig ölversifft ist

- bei der Probefahrt keine unschönen Auffälligkeiten zeigt

und das sind alles Punkte, die erst OFFLINE geklärt werden können!!!

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