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Günstiges auto in der Anschaffung und Unterhalt

Themenstarteram 30. Juli 2019 um 18:05

Guten Tag, ich beginne am 1.08 meine Ausbildung, anfangs werde ich immer mit dem Zug und Bus zur Arbeit fahren müssen doch das geht ja auch sehr in die Tasche aber weil ich wärend der Ausbildung nur 469€ Brutto verdiene suche ich eben ein Auto welches sehr günstig in der Anschaffung und Unterhalt + Versicherung ist.

Als Vorschlag hätte ich nen Audi A3 von 1998, nen Fiat Stilo und nen VW Golf 2 bzw. 3 von rund 1998, wie günstig/teuer sind die so in der Regel und was würdet ihr mindestens für ein Auto dergleichen bezahlen? Ich bin natürlich offen für andere vorschläge.

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22 Antworten
am 30. Juli 2019 um 19:19

Wie günstig ein Auto ist kommt auf viele Faktoren an.

- HP RG Klassen - kann man gut bei Autoampel.de ansehen

- Steuer

- Verbrauch, Erseitzteilkosten, Zustand des Autos usw.

Es ist auch die Frage fängst du bei vollen Prozenten an

oder steigst du niedriger ein bzw, läuft es über die Mutti.

Wieviel Geld steht für die Anschaffung und die

Unterhaltskosten zur Verfügung.:eek:

Mt deinen Gehalt allein wird das nix, nun ist die

Frage was Mama oder Oma zusteuert.

Golf 2 und 3 würde ich auschließen, sie sind einfach zu alt.

Der Stilo war eine Mistkiste, das muß man sich auch als

Fahranfänger nicht antun.

Ein gepflegter A3 mit den 1.6er Motor ist ein guter Begleiter,

aber um tiefgründiger zu werden, muß man

erstmal mehr Input zu deinen FiananziellenSpielraum

und den Wagen haben zb. Inserat.

1. Budget?

sprich: wie tief im "Bodensatz" wühlst Du?

2. mit welcher Versicherungseinstufung startest Du?

3. selber Schraubererfahrung oder wo sollen Service und Reparaturarbeiten am Auto ausgeführt werden?

4. Wie sieht das genaue Fahrprofil aus (erwartete Km-Fahrleistung pro Jahr, auf welchen Strecken)?

Themenstarteram 30. Juli 2019 um 20:14

@camper0711 @Knecht ruprecht 3434 @Volvoluder

Die Versicherung lassen wir dann entweder auf meinen Vater oder meine Mutti laufen.

Wie viele KM ich im Jahr fahre kann ich überhaupt nicht sagen, auf jeden Fall 5 tage die Woche 30 KM zur Arbeit hin und 30 KM wieder zurück, überwiegend Landstraße, dazu will ich aber auch mal von meiner seite aus wohin fahren.

Mein Budget liegt halt da wo nen "gutes" Auto anfängt (hab eicht keine Ahnung), ich möchte aber auch nicht zuu lange sparen wollen weil ich so schnellst wie möglich unabhängig von Bus und Bahn sein will.

und wegen Finanzieller Unterstützung seitens meinen Eltern hab ich auch kaum was, meine Mutti verdient nicht viel und von mein Vater bekomm ich auch nur 100€ im Monat dazu.

Zitat:

@NigjtShift schrieb am 30. Juli 2019 um 20:14:03 Uhr:

Mein Budget liegt halt da wo nen "gutes" Auto anfängt (hab eicht keine Ahnung), ...

ich habe schon für 250 Euro Autos gekauft, mit denen ich über ein Jahr lang problemlos (mit 100 oder 200 Euro für Kleinreparaturen/Öl nachfüllen/usw.) 15.000 oder 20.000 km gefahren bin ...

man kann aber auch für 5.000 Euro Blender = Schrott kaufen ;)

oder (bei einem Arbeitskollegen mal mitbekommen) für 20.000 DM einen 3-jährigen (schicken) Audi - mit so viel Wartungsstau, dass die (bei Kauf fällige) Inspektion gleich noch mal 2.000 DM gekostet hat!

--> kannst DU brauchbare (also vom technischen Zustand her fahrbare) Autos von schön aufpolierten Bastelbuden unterscheiden???

Themenstarteram 30. Juli 2019 um 20:27

Zitat:

@camper0711 schrieb am 30. Juli 2019 um 20:24:34 Uhr:

 

--> kannst DU brauchbare (also vom technischen Zustand her fahrbare) Autos von schön aufpolierten Bastelbuden unterscheiden???

ich werde mir einen bekannten mitnehmen der sich auskennt.

ach ja, in dem Preissegment sucht man nicht nach Modellen

(ok, ein Stilo hat einen soooo schlechten Ruf, dass sogar ich diesen ausschließen würde)

sondern schaut sich einfach im 20 km-Umkreis ALLES an:

- was mind. 1 Jahr (oder 18 Monate) HU hat,

- nicht zu groß und nicht übermotorisiert ist,

- gerne aus nachvollziehbarem Grund (der die Fahrtauglichkeit nicht einschränkt) besonders billig ist:

Hagel/abblätternder Klarlack/wegen enger Hofeinfahrt auf voller Länge verschrammt/fehlende oder defekte Klima/usw.

... und nimmt den Wagen, der keinen akuten Reparaturbedarf oder übermäßigen Wartungsstau hat!

(und einigermaßen "vertrauenserweckend" wirkt)

Mit Versicherung auf Mama/Papa und angenommenen 10 Tsd km pro Jahr wird man einen Kleinwagen wie z.B. VW Polo, Opel Corsa, Ford Fiesta, Hyundai i10/20, Seat Ibiza usw. mit monatlich 250 - 300 € Kostenans

atz fahren können, wenn es denn keine "Bastelbude" ist. Als Anschaffungskosten würde ich mal mindestens 2000 € vorschlagen, weil meistens darunter einen die Reparatur- und Servicekosten schnell "auffressen" werden.

Du solltest in deinen Sparplänen noch 500-1000Euro für Reparaturen und sofort anfallende Kosten, wie Anmeldegebühren, KFZ-Steuer, Versicherungsbeiträge einkalkulieren.

Bei den Autos würde ich nichts zu exotisches nehmen, so dass man Ersatzteile auch auf dem Gebrauchtmarkt bekommt. Lieber ein jüngerer Kleinwagen als ein größeres Auto, was schon älter ist und in der Wartung höhrere Preise für Ersatzteile und kompliziertere Technik hat. Bei günstigen Autos muss man sich immer sagen, was nicht vorhanden ist, kann auch nicht kaputt gehen.

Statt des Audi A3 würde ich eher den sehr ähnlichen Golf4 nehmen. Auch der Lupo wäre einen Blick wert. Der Nachfolger Fox ist eine Gurke. Golf3 wird sehr gerne vom Rost zerfressen. Beim Golf2 gibt es von Schrott bis sehr gut alles. Gute werden mehr und mehr Liebhaberstücke und wollen umsichtig gepflegt werden.

50EUR Privatleasing Angebote von einem Kleinwagen.

Versicherung kommt oben drauf.

Da hast du aber wahrscheinlich keinen Ärger mit Reperaturen oder ähnlichen.

Nur die Wartung muss man dann meistens selber zahlen.

Zitat:

@Pattata schrieb am 30. Juli 2019 um 23:17:24 Uhr:

50EUR Privatleasing Angebote von einem Kleinwagen.

Versicherung kommt oben drauf.

Da hast du aber wahrscheinlich keinen Ärger mit Reperaturen oder ähnlichen.

Nur die Wartung muss man dann meistens selber zahlen.

Wo gibts denn bitte Kleinwagen für 50€ pro Monat zu Leasen außer mit Diesel Abwrackprämie?

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 30. Juli 2019 um 21:56:18 Uhr:

Mit Versicherung auf Mama/Papa und angenommenen 10 Tsd km pro Jahr wird man einen Kleinwagen wie z.B. VW Polo, Opel Corsa, Ford Fiesta, Hyundai i10/20, Seat Ibiza usw. mit monatlich 250 - 300 € Kostenans

atz fahren können, wenn es denn keine "Bastelbude" ist. Als Anschaffungskosten würde ich mal mindestens 2000 € vorschlagen, weil meistens darunter einen die Reparatur- und Servicekosten schnell "auffressen" werden.

Das mit den 10.000 km wird wohl nix.

Ca. 220 Werktage hat ein Jahr x 60 km (hin und rück) = 13.200 km berufliche Kilometer.

Plus nur ein klein wenig Einkaufen fahren = mindestens 15.000 km.

Plus ein wenig fürn Spaß rumfahren = insgesamt 20.000 km im Jahr

Hol Dir bitte keine 20 Jahre alte Karre. Das ist den Aufwand und vor allem das Geld nicht wert. Ich würde erst einmal abwägen, ob Du überhaupt ein Auto benötigst. Wohnst Du eher in einer ländlichen Umgebung mit miserabler Anbindung?

Ich war damals vor meinem Studium in einer ähnlichen Situation, wo ich unbedingt ein Auto haben musste, da der Anschluss zu den Öffentlichen nicht vorhanden war. Ich bin dann mit einem 4 jahre alten Nissan Micra gestartet... um die 60ps. Der hat mich gut durchs Studium gebracht. Das Auto habe ich von meinen Ersparnissen finanziert und hab den für ca. 5000€ von privat gekauft. Der Unterhalt des Autos und die Studiengebühren haben so ziemlich meinen gesamten Verdienst von 400€ Wochenendarbeit aufgefressen und ich hatte wirklich Glück was notwendige Reparaturen/TÜV etc. angeht. Dafür hat mich die Karre dann aber auch problemlos zur Arbeit/Uni gebracht und nebenbei auch noch den Druck aufgebaut möglichst zügig damit abzuschließen. Das waren ca. 50km pro Fahrt, also 100km an einem Uni-Tag.

Überleg Dir das gut. Ein eigenes Auto ist in der heutigen Gesellschaft immer noch ein Luxus den Du als Azubi/Student teuer bezahlen musst und wenn Du mit den Öffentlichen gut zur Arbeit kommst, dann wird das garantiert günstiger sein, als mit einem Auto. Also tue Dir selbst einen Gefallen und rede mit Deinen Eltern darüber.

Baujahr 1998 sollte der Golf aber auch schon Nummer IV sein , geht im grossen und ganzen auch so gut durch wie der A3

Letzte Modelle des Golf III wurden noch 1997 hergestellt, die Autos haben in der Regel ABS und Airbags

Der Rest der Technik ist recht überschaubar, robust und langlebig

So ein 1.8 Benziner mit 75 oder 90PS der letzten Baujahre sind schon noch zu empfehlen

Davor war z.b. ABS mitunter nur gegen Aufpreis zu haben, im Golf II sowieso kaum zu haben

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