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Golf 8 Discover Media im Golf 6 ?

VW Golf
Themenstarteram 16. April 2021 um 22:47

Guten Tag,

Ich habe hier ein Discover Media aus dem Golf 7/8 (?) und wollte mal wissen, ob es irgendwie möglich ist, das im Golf 6 zu verbauen.

https://i.ebayimg.com/00/s/NDU5WDYzMg==/z/DpcAAOSwZv1gefRB/$_10.JPG

Außerdem habe ich auch das Display eines ID.3.

Mir ist zwar schon bewusst, dass ich dieses auf gar keinen Fall im Golf 6 verbauen kann, aber ich würde evtl gerne das Display an einen Raspberrypi anschließen.

Gleiches gilt für das Discover Media.

Daher, wenn jemand einen Plan hat, wie ich eines der beiden Displays mit einem Raspberrypi ansteuern kann, ein Pinout/Dokumentation für eines der beiden hat wäre ich sehr dankbar.

Nutzt VW hier bekannte Display Protokolle, oder ist es Aussichtslos ?

Ich nehme mal an, die vorhandene Platine muss dafür raus.

Vielen Dank im Voraus.

Discover Media
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2 Antworten

Klar ist das möglich. Ist eine Frage des Aufwandes. VW (besser gesagt der Zulieferer der Head Units) verwendet auch nur ganz normale Displays die an der LVDS Schnittstelle des dort verbauten Embedded Controllers hängen. Das Timing der LVDS Signale und das Farbformat kann man mit einem schnellen Oszilloskop problemlos herausfinden. Dann sind einige Anpassungen im Device-Tree von Linux vorzunehmen und das Display wird funktionieren. Auch der Touchscreen-Controller wird ein COTS-Teil sein für die es meistens bereits Treiber für Linux gibt oder man eben welche anpassen muss, auch das ist nicht mehr wie 2 oder 3 Wochen Arbeit für jemanden der sich auskennt. Die Displays brauchen normalerweise 3 Versorgungsspannungen. Machbar ist das schon . Wenn du allerdings keine Ahnung hast wie man in Linux einen Kernel kompiliert, kein Oszillioskop bedienen kannst und von LVDS noch nichts gehört hast, dann stehen die Chancen schlecht, dass es in endlicher Zeit umzusetzen ist. Wenn dein Ziel ist ein eigenes Display optisch schön zu integrieren würde ich meine Zeit eher nutzen und einen vernünftigen Rahmen designen (z.B. Fusion 360 lernen), den professionell 3D drucken lassen und dann die Oberfläche lackieren lassen. Dann ein Rasperry pi Display (für das es Treiber gibt) wählen und so schön integrieren. Drehgeber / Encoder sind elektronisch nicht sehr anspruchsvoll. Dann musst du den Raspberry Pi noch mit einem vernünftigen Automotive tauglichen Spannugnswandler versorgen und dann beginnt der richtig spaßige Teil der Software in Linux. Ich hoffe du planst da was fertiges zu benutzen. Wo der Sinn liegt erschließt sich mir bei dem ganzen Vorhaben nicht. Bei den Herstellern dieser headunits arbeiten zehntausende Leute an so einem Projekt und schau was dabei rauskommt. Was willst du genau erreichen was die headunits nicht können, was kannst du besser? Die haben tausendfach bessere Bedingungen als du (Ausbildung, Information direkt vom Hersteller). Wir sprechen noch lange nicht davon irgendwelche Daten vom CAN-Bus anzuzeigen oder eine Integration mit der MFA. Für die Kommunikation (Menüs, Inhalt, MFL-Tasten) nutzt VW das BAP (Bedien und Anzeigeprotokoll), da ist nichts öffentlich. Das kann man Reverse Engineeren, hat aber bis jetzt nur Polarfis geschafft. Alles andere (Messwerte, Geschwindigkeit und die ganze Steuergerätekommunikation die interessant sein könnte) ist eher bekannt oder zumindest nach lange genugem Suchen findet man CAN-Nachrichtenkataloge oder *dbc-Dateien die den Datenverkehr beschreiben. Stichwort openpilot auf Github (opendbc-Projekt), vw_golf_mk4.dbc ist für die Beschreibung des CAN für die gesamte PQ-Plattform (auf der der Golf 6 basiert).

Themenstarteram 17. April 2021 um 13:37

Zitat:

@karl_ddd schrieb am 17. April 2021 um 10:12:36 Uhr:

Klar ist das möglich. Ist eine Frage des Aufwandes. VW (besser gesagt der Zulieferer der Head Units) verwendet auch nur ganz normale Displays die an der LVDS Schnittstelle des dort verbauten Embedded Controllers hängen. Das Timing der LVDS Signale und das Farbformat kann man mit einem schnellen Oszilloskop problemlos herausfinden. Dann sind einige Anpassungen im Device-Tree von Linux vorzunehmen und das Display wird funktionieren. Auch der Touchscreen-Controller wird ein COTS-Teil sein für die es meistens bereits Treiber für Linux gibt oder man eben welche anpassen muss, auch das ist nicht mehr wie 2 oder 3 Wochen Arbeit für jemanden der sich auskennt. Die Displays brauchen normalerweise 3 Versorgungsspannungen. Machbar ist das schon . Wenn du allerdings keine Ahnung hast wie man in Linux einen Kernel kompiliert, kein Oszillioskop bedienen kannst und von LVDS noch nichts gehört hast, dann stehen die Chancen schlecht, dass es in endlicher Zeit umzusetzen ist. Wenn dein Ziel ist ein eigenes Display optisch schön zu integrieren würde ich meine Zeit eher nutzen und einen vernünftigen Rahmen designen (z.B. Fusion 360 lernen), den professionell 3D drucken lassen und dann die Oberfläche lackieren lassen. Dann ein Rasperry pi Display (für das es Treiber gibt) wählen und so schön integrieren. Drehgeber / Encoder sind elektronisch nicht sehr anspruchsvoll. Dann musst du den Raspberry Pi noch mit einem vernünftigen Automotive tauglichen Spannugnswandler versorgen und dann beginnt der richtig spaßige Teil der Software in Linux. Ich hoffe du planst da was fertiges zu benutzen. Wo der Sinn liegt erschließt sich mir bei dem ganzen Vorhaben nicht. Bei den Herstellern dieser headunits arbeiten zehntausende Leute an so einem Projekt und schau was dabei rauskommt. Was willst du genau erreichen was die headunits nicht können, was kannst du besser? Die haben tausendfach bessere Bedingungen als du (Ausbildung, Information direkt vom Hersteller). Wir sprechen noch lange nicht davon irgendwelche Daten vom CAN-Bus anzuzeigen oder eine Integration mit der MFA. Für die Kommunikation (Menüs, Inhalt, MFL-Tasten) nutzt VW das BAP (Bedien und Anzeigeprotokoll), da ist nichts öffentlich. Das kann man Reverse Engineeren, hat aber bis jetzt nur Polarfis geschafft. Alles andere (Messwerte, Geschwindigkeit und die ganze Steuergerätekommunikation die interessant sein könnte) ist eher bekannt oder zumindest nach lange genugem Suchen findet man CAN-Nachrichtenkataloge oder *dbc-Dateien die den Datenverkehr beschreiben. Stichwort openpilot auf Github (opendbc-Projekt), vw_golf_mk4.dbc ist für die Beschreibung des CAN für die gesamte PQ-Plattform (auf der der Golf 6 basiert).

Also erst mal danke für die Antwort, hatte fast nicht damit gerechnet :)

Also mit Linux, Raspis, programmieren und 3D design kenne ich mich bestens aus, dafür nicht mit dem Elektrotechnik Kram, also fallen die Displays eher weg, falls nicht zufällig irgend ein Crack schonmal die Displays reverse engineered hat.

Daten aus dem CAN BUS auslesen habe ich zwar schon mit anderen Teilen gemacht, ist hier aber außer evtl auf die Parksensoren uninteressant. Radio brauche ich auch nicht.

Das Ziel ist im Endeffekt einfach ein Display für Android Auto und Apple Carplay.

Dafür gibt es Software auf dem Raspberrypi. Darum will ich mir ein einfaches Interface bauen, in welchem ich wählen kann welches von beiden genutzt werden soll.

Im Optimalfall kommt das Teil einfach zusätzlich zum Radio rein.

Warum wird es dann kein fertiges Android Radio o.ä. ?

Ganz einfach, ich brauche Tastaturinput in Apple Carplay und Android Auto.

Abgesehen davon, dass das kein Android Navi welches ich ausprobiert habe (6 Stück, darunter Joying, Pumpkin etc...) konnte, waren die Android Navis auch immer viel zu teuer und die Software war eher fragwürdig.

Also im Grund möchte ich einfach ein Android Auto/Apple Carplay Receiver mit Tastaturinput.

Sollte es sowas schon auf dem Markt geben, so würde ich es auch fertig kaufen.

Nun noch warum ich genau auf die 2 Navis gekommen bin, ganz einfach: ich hatte die aus privaten Gründen hier rumliegen und dachte es wäre bestimmt nett, eines der beiden für das Projekt zu verwenden, da diese ein gewisses Premium Feeling/OEM Look haben, welches mir ein Raspberrypi Display nicht bieten kann.

Mit freundlichen Grüßen

:)

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