Golf 3 bläst weißen Rauch aus dem Auspuff
Hallo,
habe als Übergangsauto günstig einen Golf 3 1,8l (90PS) bekommen. Allerdings raucht der nun ziemlich hinten raus, der Rauch ist ziemlich weiß und auch feucht (vermutlich aber kein Wasser, gibt eher etwas schmierige/ölige Spritzer auf dem Boden). Auch nach einigen Minuten, also wenn er warm ist, raucht er noch und hört erst einige Zeit später langsam (fast) damit auf. Auch vom Bereich des Motorraums verliert er diese Flüssigkeit ein wenig, wenn er auf der Stelle steht.
Was könnte das denn sein? Oder könnte das daran liegen, dass er ca. 4 Wochen nicht bewegt wurde?
Gruß
yenrab
26 Antworten
also wenn du die koüfdichtung und die dehnschrauben im zubehör kaufst, reichen auch so 70-80€...
ich hab für meine mit schrauben 45€ bezahlt, bekomme aber auch alles zum einkaufspreis...und beim 1,8er is das kein hit die kopfdichtung zu wechseln...
aber wie die anderen schon sagten, lass ihn erst mal laufen, dreh den deckel vom kühlmittelausgleichsbehälter ab und guck, ob da blasen hockkkommen...wenn ja, dann drückt er dir durch die defekte kopfdichtung abgase ins kühlwasser...dann lass es von deinem vater machen und gut is...mehr als dein alter herr können die meisten in anderen werkstätten auch nicht...
Zitat:
Original geschrieben von H1B
...kann auch Kondenswasser im Auspuff sein, grade wenn er lange stand. Und bei dem Wetter rauchen viele morgens wenns kalt ist...ich würde es erstmal beobachten, schauen ob er überhaupt Wasser brauch und mich nicht verrückt machen lassen...ist halt jetzt langsam die Jahreszeit wo es bald Winter wird, in Kürze kommen dann wieder die "Hilfe ich hab weisses Zeug am Öldeckel, ist meine Kopfdichtung kaputt?"-Threads wo alle gleich schreien "jaaaaaaaaaa, Kopfdichtung kaputt" obwohl das im Winter total normal ist...
Ich bin wie gesagt Laie, aber "normales" Rauchen von diesem kann ich wohl schon unterscheiden. Dieses war schon sehr intensiv und langandauernd. Zu Beginn war einige Meter hinter dem Auto alles richtiggehend dicht eingenebelt, Kondenswasser ist das - glaube ich - nicht mehr, das ist wohl schon etwas "Ernsteres". Dazu würde auch passen, dass dann schnell eine Überhitzung eintritt (sagt mir zumindest meine Kurzrecherche) und nach ein paar Minuten Leerlauf der Lüfter vorne lautstark anging.
Naja, ich werde morgen auf der 20km-Fahrt die Sache auf jeden Fall noch einmal beobachten und dann ggf. die (freie) Werkstatt befragen. Oder euch. 🙂
mit der 20km fahrt wär ich lieber vorsichtig...lass dich lieber hinschleppen...wenn der motor nämlich kocht, kann es sein, dass der kopf sich verzieht oder risse bekommt...dann wirds ein "klein wenig" teurer...
Ist wohl zu 99% die Zylinderkopfdichtung.
Probier den Tip mit dem Ausgleichsbehälter unbedingt nochmal aus.
Aber bitte pass auf: Öffne den Ausgleichsbehälter auf keinem Fall bei Betriebswarmen Motor!!!!!! Die Verbrennungen wirst du dein Leben behalten. Dort herrscht nämlich ein Überdruck, dadurch kann das Wasser wie eine Fontäne hochspritzen. Also, den Behälter vorher öffnen 😉
Noch ein Indiz für eine kaputte Kopfdichtung ist "bräunliches" Kühlwasser.
Grund: Öl sickert von den Ölkanälen in die Kühlkanäle.
Dein Vater ist KFZ-Mechaniker? Dann ist das doch kein Problem 😉
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Powerbauer1965
mit der 20km fahrt wär ich lieber vorsichtig...lass dich lieber hinschleppen...wenn der motor nämlich kocht, kann es sein, dass der kopf sich verzieht oder risse bekommt...dann wirds ein "klein wenig" teurer...
Hm... auch, wenn nur bspw. 60 oder 70kmh gefahren werden? Der Werkstattmeister meinte auch, dass die Fahrt kein Problem wäre. Muss ich mal schauen, ob ich irgendwo ein Abschleppseil und ein zweites Auto organisiert kriege.
Zitat:
Original geschrieben von Salkin-92
Dein Vater ist KFZ-Mechaniker? Dann ist das doch kein Problem 😉
Ja ne, eben nicht. Er hat "normaler" Mechaniker ohne Kfz gelernt, ist aber eigentlich seit vielen Jahren "nur" in der Metallverarbeitung tätig und schraubt eigentlich nur privat am Metall herum. Sonst wäre das ja kein Ding.
Zitat:
Original geschrieben von vip hans
was ist denn ein normaler mechaniker?
Ich weiß doch auch nicht genau, wie das damals hieß. Heute würde er wohl Feinmechaniker oder Industriemechaniker heißen. Aber die Diskussion bringt ja nichts, er kann das auf die Schnelle nicht selbst reparieren. Bleibt also nur gar nichts machen oder Werkstatt. Ich werde morgen dann mal schauen müssen, was sich so ergibt. Sicherheitshalber wird dann die Werkstatt mal drüber schauen denke ich, selbst wenn nichts sein sollte (was aber ja wohl eher unwahrscheinlich ist).
Zitat:
Original geschrieben von vip hans
was ist denn ein normaler mechaniker?
Er meint einen Schlosser bzw. Industriemechniker 😉
So, das Fahrzeug ist seit Freitag abend zurück. Laut "Nase" des Mechanikers und Anzeige des Abgasprüfgeräts war es die Zylinderkopfdichtung. Die wurde nun für gutes (eher teures) Geld gewechselt. Zu Hause habe ich dann noch Ölfilter und Öl gewechselt (und Ölstand kontrolliert) und Kühlwasser nachgefüllt.
Bei einer 20km-Fahrt am Sonntag nachmittag lief er dann einwandfrei ohne jede Probleme, Rauch usw. war weg.
Am Montag morgen gab es dann aber wieder ein Problem. Der Wagen wurde erst nach ca. 15km warm (90C?) und er ruckelte mehrmals ziemlich. So als wenn jemand ganz kurz Kupplung und Bremse stark drückt. Auch im Leerlauf war der Drehzahlzeiger unruhig und wackelte immer um +/-100Umin bei gleichem Gaspedaldruck. Im Standgas drohte er auszugehen. Da ich zu Beginn der Probleme bereits auf der Autobahn war, musste ich da eben durch und bin dann auch ohne Ausfall am Ziel (35km) angekommen. Das Kühlwasser war dann deutlich (ca. 1cm) über der max-Markierung drüber, obwohl es kurz davor nur bis minimal max-Stand aufgefüllt wurde.
Auf dem Heimweg am Abend hatte ich dann die Befürchtung, dass es wieder gleich laufen würde - aber nichts. Der Wagen wurde nach ca. 5km warm und lief wie eines Eins. Der Kühlwasserstand war abends vor und nach der Fahrt jeweils ganz "normal" bei der max-Markierung. Ölstand vor Fahrtantritt abends war auch ok.
Heute morgen dann wieder das gleiche Problem. Der Wagen wurde zwar nach ca. 6km warm, ruckelte aber da schon ziemlich. Als ich zur Seite fuhr, ging er im Standgas dann sogar aus. Mit etwas Gasgeben wackelte der Drehzahlzeiger wieder +/-100Umin. Das Kühlwasser war dagegen "normal" bei max-Markierung. Die restliche Fahrt hin ging dann bis auf zwei, drei ganz kleine Ruckler problemlos über die Bühne. Die Heimfahrt ebenso.
Und nun stelle ich mir bzw. euch 😉 die Frage, was ist denn das nun? Hängt das noch mit der Zylinderkopfdichtung zusammen? Hilft Absaugen des Kühlwassers? Oder ist das etwas ganz anderes? Als Zusatzinfo noch: Morgens ist es bei uns derzeit schon ziemlich kalt (ca. +5C) und am Sonntag vor der 20km-"Probefahrt" habe ich noch an einer normalen (nicht "Billig"-)Tankstelle getankt.
Zitat:
habe als Übergangsauto günstig einen Golf 3 1,8l (90PS) bekommen.
Oh je ich glaube deshalb hat der verkäufer den wagen überhaupt verkauft, der wusste sehr wohl von den ganzen macken, hat aber schnell mal eben vor dem evrkauf dann Aufarbeitet...und erfolgrech verkauft.
Zitat:
Heute morgen dann wieder das gleiche Problem. Der Wagen wurde zwar nach ca. 6km warm, ruckelte aber da schon ziemlich. Als ich zur Seite fuhr, ging er im Standgas dann sogar aus. Mit etwas Gasgeben wackelte der Drehzahlzeiger wieder +/-100Umin. Das Kühlwasser war dagegen "normal" bei max-Markierung. Die restliche Fahrt hin ging dann bis auf zwei, drei ganz kleine Ruckler problemlos über die Bühne. Die Heimfahrt ebenso.
Vielleicht sind es wirklich die kleinigkeiten. kühlwassertemperaturfühler. und teile der zündanlage wie zündkabel, kerzen, verteilerkappe und verteilerläufer
Zitat:
Original geschrieben von vip hans
Oh je ich glaube deshalb hat der verkäufer den wagen überhaupt verkauft, der wusste sehr wohl von den ganzen macken, hat aber schnell mal eben vor dem evrkauf dann Aufarbeitet...und erfolgrech verkauft.
Das befürchte ich so langsam auch...
Zitat:
Original geschrieben von vip hans
Vielleicht sind es wirklich die kleinigkeiten. kühlwassertemperaturfühler. und teile der zündanlage wie zündkabel, kerzen, verteilerkappe und verteilerläufer
Und was könnte es sonst sein? Bzw. wieso tritt das Problem im Grunde nur morgens bei kalter Umgebungstemperatur auf? Abends läuft er ja, obwohl der Motor da auch wieder kalt ist.