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Gewerbliches Leasing Frage

Themenstarteram 28. Mai 2015 um 18:19

Hi,

ich fahre im Moment einen Nissan Micra mit 65 PS seit 2,5 Jahren.

Jetzt wollte ich mir einen neuen Wagen "zulegen".

Ich habe mich informiert und bin da ein Freund von mir einen VW Golf fährt dachte ich den find ich gut.

Nun zur Frage: Ich habe im Monat 750€ und bin Schüler. Meine Mutter hat ihr eigenes Unternehmen und ich dachte ich könnte mir den Golf über ihr Unternehmen günstig leasen :D .

Allerdings sagte meine Mutter, dass das nicht so einfach wäre, da man mit dem Auto dann auch geschäftlich fahren MUSS. Da ich aber noch ein Jahr Schüler bin würde ich nicht so viel geschäftlich fahren. Auch die paar KM die ich Arbeiten fahre würde ich nicht für ihr Unternehmen fahren. Allerdings weiß ich , dass ein paar Menschen die ich kenne ein Geschäftwagen auf ihr Unternehmen leasen und damit 100% Privat fahren.

Aso geht das so wie ich dachte oder eher nicht?

hoffe auf viele Antworten die meine Frage beantworten. (ich hätte keine anderen Ausgaben ausser Benzin und so.)

 

viele Grüße

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29 Antworten

Deine Mutter hat Recht.

Klar kann man da immer ein wenig tricksen, wenn die Lage nicht klar ersichtlich ist, aber du bist nicht einmal Mitarbeiter ihrer Firma. Damit besteht nicht einmal die theoretische Möglichkeit, dass du das Fahrzeug "artgerecht" nutzt.

Themenstarteram 28. Mai 2015 um 20:33

:( schade aber danke für die antwort

Was hat denn deine Mutter für ein Unternehmen?

Wenn sie Einzelunternehmer ist, dann steht im Leasingvertrag halt als Leasingnehmer "Mutter von schoolboy_Q".

Wenn nun "Mutter von schoolboy_Q" die Leasinggebühren nicht über ihre Firma steuerlich geltend macht, weil das Fahrzeug ja nicht betrieblich genutzt wird, wie soll das der Leasinggeber feststellen? Die Leasingrate würde dann einfach als Privatentnahme verbucht werden, sofern sie über ein Firmenkonto bezahlt wird.

Hat deine Mutter allerdings eine Kapitalgesellschaft, sieht es schon anders aus.

Steuerberater fragen. Z.b. ein typisches Werbeauto wie ein Smart, der dann natürlich wirklich mit Werbung beklebt ist und der keinen Mitarbeiter direkt zugeordnet wird. Der z.b. für kleinere Besorgungsfahrten vielen Mitarbeitern zur Verfügung steht... Nur das damit ein Familienmitglied Werbung fährt...

Je nach Gewerbe, vielleicht geht auch ein einfacher Golf. Also Steuerberater fragen und der stellt evtl. ne Anfrage beim Finanzamt, ob der Wagen anerkannt würde als Werbeträger...

Zitat:

@schoolboy_Q schrieb am 28. Mai 2015 um 18:19:08 Uhr:

Meine Mutter hat ihr eigenes Unternehmen und ich dachte ich könnte mir den Golf über ihr Unternehmen günstig leasen :D .

Wenn 'günstig' bedeutet, das Finanzamt an den Kosten zu beteiligen: :( geht nicht.

Dazu muss der Wagen tatsächlich für die Firma genutzt werden.

Ansonsten geht Leasing natürlich, da es dem Autohaus egal ist, wer wie fährt. Denen geht es nur um die Zahlungsfähigkeit, und da ist ein etabliertes Unternehmen meist besser als ein Schüler.

Ih habe dazu auch mal eine Frage. Habe die Möglichkeit ein Auto gewerblich zu leasen. Handelt sich beim Geschäftsmodell um eine GbR.

Wie sieht es den mit den effektiven Kosten aus die für die Firma anstehen? Ich weiß das kann alles der Steuerberater sagen, allerdings möchte ich mir informieren ob es überhaupt für mich machbar wäre, den ich würde diese effektiven Kosten übernehmen.

Mit was für Kosten müsste man den für ein 30.000€ Auto rechnen? Grob geschätzt?

Lg Solaroma

Zitat:

@Solaroma schrieb am 10. Juni 2015 um 20:58:05 Uhr:

 

Mit was für Kosten müsste man den für ein 30.000€ Auto rechnen? Grob geschätzt?

Sorry, aber selten habe ich eine solch naive Frage gelesen. Es ist ein Unterschied, ob Du einen gut ausgestatteten Kompaktwagen mit Dieselmotor fährst oder einen weniger gut ausgestatteten Mittelklassewagen mit Benzinmotor.

Ferner spielt es eine Rolle, welche Haltedauer Du anstrebst und wie viel Kilometer Du jährlich zurücklegst.

Allein bei den Leasingkosten ist es ein Unterschied, ob Du ein marktgängiges Modell mit hohem Wiederverkaufswert least oder einen Exoten, dessen Restwert entsprechend niedrig kalkuliert wird.

Mein Rat: Such' Dir ein Automodell aus, das Dir zusagt und hol' Dir dann entsprechende Angebote ein.

Gruß

Der Chaosmanager

Okay kein Problem hier die Daten:

Sagen wir mal ein Golf VII mit guter Ausstattung und als Diesel.

Haltedauer 36 Monate und im Jahr ca. 12.000km...

Ich würde mal sagen als GbR fällt Sie nicht unters Großkundenleasing - bei 15.000 km p.a. kann man da also schon einen Leasingfaktor von 1 % annehmen - sprich um die 300 €

Zitat:

@klosmichael schrieb am 11. Juni 2015 um 10:08:21 Uhr:

Ich würde mal sagen als GbR fällt Sie nicht unters Großkundenleasing - bei 15.000 km p.a. kann man da also schon einen Leasingfaktor von 1 % annehmen - sprich um die 300 €

... Und die Autokosten kannst Du über die ADAC Tabelle ermitteln sowie über diverse Autokostenrechner im Internet.

Gruß

Der Chaosmanager

Die ADAC Liste ist da tatsächlich halbwegs brauchbar.

300€ für das Auto ... kann hinkommen, aber nicht vergessen, da kommt an Kosten für die Firma schon noch was oben drauf. Mit gut 500€ im Monat alles in allem sollte man rechnen.

Mein Tipp:

Die orange farbene Vermietfirma aus München hat einen Leasingkalkulator. Dort mal einfach den Wagen konfigurieren - dann kannst Du die Leasingkosten schon mal abschätzen.

Hast Du Dich da entschieden, suchst Du im Internet einen Kfz Steuer-Rechner

Dann rufst Du Deinen Versicherungsberater an und fragst, was der Wagen kostet

Im Anschluss (oder parallel) rechnest Du mal die Spritkosten in einer Excel Tabelle zusammen - den Verbrauch findest Du im Prospekt, wobei ich +2 Liter rechnen würde - sonst im Internet bei Spritmonitor gucken und vergleichen.

Wenn dann Excel schon mal offen ist, führst Du alles zusammen und schickst das mal an den Steuerberater mit der Bitte das Thema "Absetzbarkeit" zu beraten (Achtung er braucht den brutto Listenpreis)

mit dieser Rückmeldung, und sofern dann noch tragbar, gehst Du zum Autohaus und schließt einen Leasingvertrag

Okay danke für die raschen Antworten. Kenne mich mit Leasing absolut noch nicht aus, aber es gäbe laut meinem Das die Möglichkeit zu leasen über seine Firma. Er müsste mich natürlich anmelden aber ansonsten wäre das anscheinend kein Problem. Da ich aber nicht auf Kosten des Geschäftes das Auto leasen möchte hatte ich vor das Geld in irgendeiner weise zu bezahlen. Ist wahrscheinlich nicht so einfach das ja alles über die Buchführung läuft und Eingänge und Ausgänge verbucht werden müssen. Hat so eine Situation schon mal einer gehabt?

Ich könnte natürlich meinem Dad sagen "machmal", aber es interessiert mich eben ob sowas überhaupt rentabel ist bzw. ohne weiteres machbar...

Zitat:

@Solaroma schrieb am 12. Juni 2015 um 12:31:20 Uhr:

Okay danke für die raschen Antworten. Kenne mich mit Leasing absolut noch nicht aus, aber es gäbe laut meinem Das die Möglichkeit zu leasen über seine Firma. Er müsste mich natürlich anmelden aber ansonsten wäre das anscheinend kein Problem. Da ich aber nicht auf Kosten des Geschäftes das Auto leasen möchte hatte ich vor das Geld in irgendeiner weise zu bezahlen. Ist wahrscheinlich nicht so einfach das ja alles über die Buchführung läuft und Eingänge und Ausgänge verbucht werden müssen. Hat so eine Situation schon mal einer gehabt?

Ich könnte natürlich meinem Dad sagen "machmal", aber es interessiert mich eben ob sowas überhaupt rentabel ist bzw. ohne weiteres machbar...

Unabhängig davon, ob das Auto gekauft oder geleast wird, solltest Du bedenken, dass Du als "Angestellter" der Firma Deines Vaters monatlich 1% des BLP als geldwerten Vorteil versteuern musst.

Die Übernahme der Kosten schützt m. W. nicht davor, sondern lediglich eine regelmäßige monatliche Zuzahlung.

Auf jeden Fall sollte ein Steuerberater konsultiert werden, der vor allem einschätzen kann, wie das zuständige FA ein solches Konstrukt bewertet.

Gruß

Der Chaosmanager

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