Getriebefrage

Hi,

ich hab da mal ne Frage zu Thema Getriebe...
Eigentlich wollte ich mir demnächst ein anderes Getriebe kaufen, da das TF727 meines Smallblocks mit dem Drehmoment wohl nicht klarkommt.

Jetzt gibt es natürlich tausen Möglichkeiten:

1: Getriebe selber überholen und verstärken (TF727)
2: Verstärktes TF727 kaufen (evtl mit Gear Vendors)
3: A518 kaufen und anpassen
4: Ein Schaltgetriebe einbauen (4 oder 5-Gang)

Zu meinen Fragen:
zu 1: hat schonmal jemand ein Automatikgetriebe überholt?
Habe dazu schonmal was gelesen, scheint nicht so schwer zu sein.
Nur meinte ein Bekannter der mel bei Alison Getriebe überholt hat das er das nicht einfach so machen würde, da man einen Prüfstand braucht um hinterher die Drücke und Schaltvorgänge zu prüfen.

zu 2: Hat schonmal jemand Erfahrungen mit den Gear Vendors gemacht?

zu 3: Hat wer erfahrungen mit den A518 (vielleicht sogar die verstärkte Version von Hughes), wieviel hält der Overdrive aus?
Wieviel Arbeit ist der Umbau am Chassis?

zu 4: Welches Schaltgetriebe hält um die 700Nm aus?
Die von Richmond sind nur bis 600Nm angegeben, und ich wollte/könnte keine 6000€ nur für das Getriebe ausgeben.

Der Umbauaufwand ist nicht so wichtig, da sowieso ein anderer Shifter, ne andere Kardanwelle und eine andere Hinterachse rein sollen.

Jede Info, auch Links wären sehr hilfreich.

21 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von janbohlen


Auch bei einer "schwachen" Aufladung wäre ich vorsichtig.
Von Opel gab es den GSI 16V auch als Turbo. Dieser hatte auch einen maximalen Ladedruck von 0,6 Bar. Der Motor war aber ein komplet anderer. .......

Zitat:

Sorry, auch wenn es hier nicht hingehört, aber das ist falsch! Der Block war der gleiche, nur der Kopf und die Motorelektronik waren anders. Es gab zwei verschiedene Zylinderköpfe. Einen von Cosworth (sehr beliebt) und eine Eigenkonstruktion von Opel (Nicht so dolle).
Um die gebrauchten "Cossi-Köpfe" kloppen sich heute noch die Liebhaber!

MFG Miol

Zitat:

Original geschrieben von janbohlen


Auch bei einer "schwachen" Aufladung wäre ich vorsichtig.
Von Opel gab es den GSI 16V auch als Turbo. Dieser hatte auch einen maximalen Ladedruck von 0,6 Bar. Der Motor war aber ein komplet anderer. Sei es das die Skirt-wall-clearance(diese sollte bei aufgeladenen Motoren 2/100mm größer sein) anders war und die Verdichtung um 2,5 Punkte runter ging.

Wozu ich noch sagen muss, das ich erstems ein grösseres Kolbenspiel habe. Habe es letzes Jahr als ich den Block gebohrt habe extra 0.02mm grösser gemacht um etwas Sicherheitsreserve zu haben, denn ich weiss ja wie ich fahre.

Ausserdem ist eine 9,5:1er Kompression jetzt nicht gerade hoch.

Mit ner 11:1er würde ich das nicht machen.

Ausserdem kann man, wie ich schon geschrieben habe einen Turbolader nicht mit einem Kompressor vergleichen.

Wenn ich beim Kompressor vollgas gebe, dann fängt der Ladedruck bei gemütlischen 0,1bar an und schraubt sich langsam höher, bis er bei 6500 1/min 0,5Bar erreicht.
Bei einem Turbo ist erst eher nichts mit LAdedruck, und an einem Punkt kommt recht plötzlich der maximale Ladedruck auf die Kolben.

Mit dem Kompressor habe ich sowieso schon bei 2000 1/min über 500Nm Drehmoment, da ist hoch drehen (>4000 1/min)eher nur was für den Strip.

Bin schon im Bilde. Wenn du die Aufladung linear zum Kurbeltrieb betreibst geht auch die Aufladung annähernd linear nach oben.

Das größerer Kolbenspiel ist sicherlich kein Fehler, wenn du über den leicht erhöhten Ölverbrauch und das leichte Nageln bei kalten Motor drüber weg sehen kannst.

Verstehe aber nicht, warum du keine Schmiedekolben hast. Klar, auch die hyp. halten gut was aus und werden sicherlich nicht alle viere von sich strecken. Habe bisher auch keinen zerstörten hyp. Kolben gesehen, aber es hört sich nicht so an, als wäre die Sache mit der Aufladung ein fixe Idee, die Anfangs noch nicht zur Debatte stand.

Bezüglich des 16V Motors.
Der Block war der Gleiche. Aber das Kobenspiel war anders. Ich meine auch, dass andere Pleule drin waren und die Nocke war auch eine andere.
Die Cossworth-Köpfe hatten meines Wissen aber keine Leistungssteigerung gebracht, sondern waren nur sehr solide und es gab keine Probleme damit. Keine Risse und die Ventilführungen waren sehr solide. Kann mich aber auch irren

Der Motor ist als Sauger geplant gewesen, da es im Grunde keine 142er Blower für smallblock Mopar gibt.
Ich frage mich da aber echt wieso.
Es gibt bestimmt ne Menge W200, Van und ähnliches Fahrer, die gerne den Drehmomentschub untenrum hätten.

Wäre er als aufgeladener Motor geplant gewesen, dann hätte ich da ja schon einen Blower drauf.

habe mich in letzter Zeit aber mal ein bisschen damit beschäftigt, und habe mich dazu entschlossen mir einen Weiand 142er an meinen Wagen anzupassen.

Denn der Wagen ist für einen 340er Motor zu schwer, und nen Bigblock will ich aus Prinzip nicht haben.

Ähnliche Themen

Hi Ho,

muss den Fred mal ausgraben... Hab auch einen 142er Kompressor, allerdings den von B&M, müsste aber gleich sein.
Hast du den eintragen lassen, bzw kannst du mir dafür Tips / Unterlagen zukommen lassen?

Gruß
Olli

Deine Antwort
Ähnliche Themen