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Gehaltsumwandlung für Firmenfahrzeug

Themenstarteram 24. Mai 2017 um 21:32

Hey,

ich wollte mal wissen, welches Angebot ich meinem Chef unterbreiten kann, um ein Firmenfahrzeug zu erhalten.

Mein Gehalt: 3.500 brutto

Firmenwunschfahrzeug: Insignia Listenpreis 38.000€ und dazu Sprit und alle weiteren Kosten (Versicherung, Steuern, Wartung...) für 15.000 km pro Jahr

Mein Verzichtsangebot brutto: 300€

Somit ein Brutto Gehalt von 3.200€

Wäre dies ein Faires Angebot von mir oder eine indirekte Gehaltserhöhung, die ich aus Höflichkeit nicht machen möchte? Ich möchte, dass mein Chef am Ende genau so viel zahlt, wie ohne Firmenfahrzeug für mich.

Beste Antwort im Thema

Der AG spart lediglich den Anteil an der SV. Du sparst die MwSt., dafür versteuerst Du in nicht unerheblichem Umfang. Noch schlimmer imo: Du musst Opel fahren! :)

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Du fährst ausschließlich privat, also keine dienstliche Bewandtnis?

300 Euro passt. Du weißt, dass Du mind. 380 versteuern musst + Entfernungspauschale für Wohnung-Arbeitsstätte?

Themenstarteram 24. Mai 2017 um 22:29

Dienstlich fahre ich oft mit öffentlichen oder einem Pool Fahrzeug bei uns in der Firma. Muss 2 Tage die Woche von Büro zur Baustelle und den Rest bin ich im Büro. Bis jetzt immer mit eigenem Auto zum Büro und von dort dann mit Poolfahrzeug oder Öffentlichen.

Fahrten zum regelmäßigen Arbeitsplatz sind Privatfahrten. Habe editiert.

Themenstarteram 24. Mai 2017 um 22:40

Habe mir ne Tabelle gemacht, in der ich das neue Netto Gehalt mit Firmenwagen ausgerechnet und dann mein jetziges Gehalt mit privatfahrzeug gegenüber gestellt habe und komme fast auf plus minus 0€.

Ich weiß nur nicht, was mein Chef alles zahlen muss. Ob er mit den 300€ brutto Gehaltseinsparung so ein Fahrzeug mir zur Verfügung stellen kann?

300 EUR Gehalt kosten ca. 360 EUR.

Was kostet der Opel an LR, ca. 300? 100 Versicherung, 20 Steuer, 20 Wartung, 10 Winterreifen. 100 Euro Sprit. Natürlich bisschen Parken, Waschen, mal eine WSS.

Maßgeblich wichtig ist, ob Dein Chef Dich motivieren will?

am 25. Mai 2017 um 7:07

Hier kannst du dir das mal ausrechnen: https://www.sixt-leasing.de

Mit 300 Euro im Monat inklusive Allem hast du wohl etwas knapp kalkuliert.

Themenstarteram 25. Mai 2017 um 8:30

Also muss man immer so mit 500 bis 600 € an Gehaltsumwandlung rechnen um ein Firmenfahrzeug zu kompensieren.

Dann hat sich das erledigt, da sich dies für mich dann überhaupt nicht mehr rechnet und ich deutlich Minus mache.

Ja was hast du denn gerechnet? Alleine wenn du viermal tankst im Monat, sind die 300€ schon fast alle...

 

Achso, 15.000 km pro Jahr, na da tankt man weniger. Aber 150€ Sprit pro Monat sind das dann auch.

 

mfg, Schahn

Themenstarteram 25. Mai 2017 um 12:16

Ich habe jetzt in meiner Kostenrechnung 500€ brutto an Gehalt abgezogen und komme dann auf genau plus minus 0 € für einen Firmenwagen gegenüber Privat PKW.

Und selbst 500€ ist schon knapp für Rate, Sprit usw. Diese Variante bringt halt nichts. Wenn man eh alle Kosten selbst tragen muss, kann man es auch gleich selbst kaufen. Der Sinn eines privat nutzbaren Firmenwagens ist eben immer auch, dass er zusätzlich Teil der Vergütung ist. Deshalb muss man das ja auch versteuern.

 

mfg, Schahn

Ist es kein Vorteil das die Raten bei gewerblichen Leasing viel niedriger sind ?

Wenn ich sehe was z.B. ein A6 im gewerblichen Leasing kostet würde ich mir sowas auch wünschen...

Das wäre ein Vorteil, wenn seine Firma von derartigen Konditionen profitieren würde. Dann kann ein solches Konstrukt natürlich Sinn machen. Da er hier aber einen Insignia angesprochen hat, glaube ich das eher nicht...

 

mfg, Schahn

Prinzipiell sollte der Eigenanteil ca. 75 bis 80% von den Kosten ausmachen, wenn der AG kein Minus machen soll. Bei fast ausschließlicher Privatnutzung jedenfalls.

Vorteil ist halt auch, dass die Kosten bei Gewerbeleasing oder Flottenverträgen auch viel niedriger sein können als bei Privatleasing. Das kann der AG natürlich 1:1 weiter geben. Zudem spart der AN Steuern und Sozialabgaben, wenn weniger Brutto heraus kommt. Das reduziert den Privatanteil dann noch einmal.

Ganz so ist es nicht, dass der TE Steuern und Sozialabgaben spart.

Wenn der TE auf 300 € Gehalt verzichtet und dafür ein 38.000 € Auto als Dienstwagen bekommt, für den er 380 € + Entfernungs-km (sagen wir mal 20 €) versteuern muss, so liegt sein Brutto (ursprünglich 3.500 €) nach 300 Euro Gehaltsverzicht und 400 € Versteuerung bei 3.600 €. Er bezahlt also mehr Steuern und Sozialversicherung als vorher.

Steuern und Sozialversicherung spart er nur dann, wenn der Gehaltsverzicht größer ist, als der zu versteuernde geldwerte Vorteil des Firmenwagens.

Das ist aber auch nicht erstrebenswert, da gerade die Höhe der Sozialversicherung auch irgendwann mal Auswirkung auf die Rente hat.

XF-Coupe

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