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Gebrauchtwagen mit Provision vermitteln

Themenstarteram 14. Dezember 2020 um 2:05

Hallo Freunde,

mir ist eine Idee eines kleinen Nebenverdienstes neben meiner Ausbildung in den Kopf geflogen, die sich eigentlich ganz gut anhört, nur ich weiß nicht so richtig ob es wirklich sinnvoll ist.

Und zwar war meine Idee, private Gebrauchtwagenverkäufer anzuschreiben und ihnen anzubieten, beim Verkauf ihres Gebrauchtwagens Hilfe zu leisten für eine (z.B.) 5 %-ige Provision. Das Ganze würde ich dann auf mehrere Plattformen so wie Instagram, Facebook, willhaben etc. hochladen um einen so schnell wie möglichen Verkauf zu gewährleisten. Sozusagen ein Vermittler. :)

Jetzt hätte ich da aber ein paar Bedenken. Und zwar:

Könnte ich haftbar gemacht werden, falls irgendwelche Schäden oder ähnliches nicht angegeben wurden und im Nachhinein ausfindig gemacht wurden? Und könnte man das mit einer Gewährleistung vielleicht ausschließen, sodass es so unkompliziert wie möglich ist? oder ist diese Art des Verkaufes von der Gewährleistung ausgeschlossen (privater Verkauf)? Müsste ich das dann in der Anzeige dazuschreiben?

Müsste ich ein Gewerbe anmelden?

Wäre meine "Dienstleistung" die ich hier anbiete besser/billiger/sinnvoller als zu einem Gebrauchtwagenhändler persönlich hinzufahren und das Auto dort zu verkaufen?

Danke jetzt schonmal für ausführliche Antworten,

mit freundlichen Grüßen und bleibt gesund.

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28 Antworten

1. Wenn Du Fragen zu solchen Grundlagen wie Gewährleistung stellst:

Lass es bleiben wegen mangelnder Fachkenntnis!

 

2. Als Verkäufer würde ich als erstes fragen, binnen welchen Zeitraums Du einen Verkauf garantierst...

 

3. Wie soll das mit Probefahrten laufen???

Wenn ich privat mein Auto inseriere, will ich keinen Makler zwischenschalten, sondern direkt verkaufen.

Welche Dienstleistung(en) möchtest Du denn genau anbieten? Fahrzeug aufbereiten (lassen)? Professionell fotografieren? Die Anzeigen aufgeben und formulieren? Die Anrufe entgegen nehmen? Termine ausmachen und Verkaufsgespräche führen?

Kannst ja mal Auto + Makler in die große Suchmaschine eingeben, dann siehst Du was die Konkurrenz so macht.

Und überlege mal, wie Du reagieren würdest, wenn Du eine Verkaufsanzeige aufgibst, und dann meldet sich irgendein "Hansel" der angibt, Dir für 5% Provision beim Verkauf zu helfen...

Wer kümmert sich um Dein Vertragswerk mit Deinen Kunden? Wo schließt Du Deine (Berufs-)Haftpflichtversicherung ab? Wer macht Deine Steuern?

totgeborene Geschichte. Finger weg.

da gibt es schon einige größere, die das als Geschäftsmodell machen.

Als "kleiner" Azubi im Nebenverdienst, kann ich mir nicht vorstellen welchen Vorteil ein priv. Verkäufer von deiner Dienstleistung (gegenüber den großen) haben sollte.

Von daher sehe ich das auch zum Scheitern verurteilt - allenfalls noch stark regional eingeschränkt machbar

Zitat:

@jof schrieb am 14. Dezember 2020 um 21:45:44 Uhr:

Wenn ich privat mein Auto inseriere, will ich keinen Makler zwischenschalten, sondern direkt verkaufen.

...

Und überlege mal, wie Du reagieren würdest, wenn Du eine Verkaufsanzeige aufgibst, und dann meldet sich irgendein "Hansel" der angibt, Dir für 5% Provision beim Verkauf zu helfen...

schon mal falsch gedacht:

es gibt sicherlich genug Leute, die keinen Bock auf 5 bis 10 Besichtigungstermine - zu 2/3 mit letzte Preis-Einkäufern und komischem Gesindel - haben

die ZIELGRUPPE wären also die Leute, die derzeit - mangels besserer Alternative - zu WKDA gehen oder das alte - aus Sicht eines "Autohauses" nur noch für den Export geeignete - Auto beim Neuwagenkauf für einen mäßigen Ankaufpreis in Zahlung geben

und das erste GROSSE PROBLEM ist die AKQUISE - also diese Zielgruppe zu erreichen!

@alexbg44 schon nen Plan, wie Du diese potentiellen Verkäufer erreichst, die nicht selber inserieren - BEVOR diese zu WKDA gehen?!

ach ja ...

und mal ein Beispiel exemplarisch betrachtet:

Du bekommst einen Vermittlungsauftras für eine 0815-Pendler-Kompaktklasse-Möhre

6 3/4 Jahre alt mit 115.000 km

- mit 3 Monaten Rest-HU

- und der Zahnriemen ist bei einem Intervall von 120 tkm/6 Jahren auch seit 9 Monaten überfällig

- 2 Slicks musst Du durch irgendwelche Gebrauchtreifen mit noch ausreichendem Profil ersetzen

- und für die neue HU sind auf einer Achse die Bremsbeläge sowie zwei oder drei Fahrwerksteile (Koppelstangen/Traggelenke/o.ä.) zu wechseln

--> BEVOR ein Verkauf für 5.000 oder 6.000 Euro möglich ist, musst Du erstmal 300 Euro (für HU-Prüfer, Gebrauchtreifen und Einkauf der Teile) sowie als geübter Schrauber 4 Stunden Deiner Arbeitszeit (oder weitere 300 Euro für die freie Werkstatt ums Eck) investieren

mit 250 bis 300 Euro Provision wirst Du da nicht hinkommen ...

--> wie regelst Du die erforderlichen Vorleistungen mit Deinen Auftraggebern?

So wie ich das verstanden habe, will der TE weder was am Auto machen, noch dieses überhaupt zu Gesicht bekommen.

Deshalb sollte man sich schon fragen, wie genau diese Dienstleistung aussehen soll, um dem Kunden 5% aus den Rippen zu leiern.

Lediglich ein paar zugemailte Bilder und einen dreizeiler in verschiedene Börsen eintippen, kann es ja wohl nicht sein.

Zitat:

@gummikuh72 schrieb am 15. Dezember 2020 um 14:52:52 Uhr:

So wie ich das verstanden habe, will der TE weder was am Auto machen, noch dieses überhaupt zu Gesicht bekommen.

...

er hat noch nicht mal die erste (vor 18 Stunden gestellte) Rückfrage beantwortet, wie das mit den Probefahrten laufen soll ...

--> wer einen auf Verkäufer (bzw. Vermittler) machen will, sollte vielleicht ein etwas aktiveres und reaktionsschnelleres Kommunikationsverhalten haben?

 

Zitat:

@alexbg44 schrieb am 14. Dezember 2020 um 02:05:49 Uhr:

...

Wäre meine "Dienstleistung" die ich hier anbiete besser/billiger/sinnvoller als zu einem Gebrauchtwagenhändler persönlich hinzufahren und das Auto dort zu verkaufen?

Radio Eriwan sagt:

im Prinzip ja ...

die Dienstleistung MÜSSTE aber so ausgestaltet sein, dass diese dem kein-Bock-nen-Finger-krumm-zu-machen-Verkäufer einen echten Mehrwert bringt ...

... und sie MÜSSTE professionell erbracht werden!

Halte ich für nicht sinnig und nicht machbar.

Auto steht beim Verkäufer, du bist der Makler. Ich rufe dich an, will das Auto ansehen und Probefahrt machen. Du mußt erst mit dem Verkäufer einen Termin machen.

Ich fahre zum Verkäufer, fahre das Auto probe und sage: Wenn am Preis noch 500 EUR runtergehen, nehm ich ihn. Der Verkäufer sagt zu. Und was hast du jetzt vermittelt, ausser dass du bei der Terminabsprache zwischengeschaltet warst?

Oder muß ich die Preisverhandlungen mit dir führen und du hältst Rücksprache mit dem Auftraggeber, ob er annimmt? Viel zu aufwendig.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 15. Dezember 2020 um 16:35:23 Uhr:

Auto steht beim Verkäufer, du bist der Makler. Ich rufe dich an, will das Auto ansehen und Probefahrt machen. Du mußt erst mit dem Verkäufer einen Termin machen.

...

so wäre das Bullshit

wie vorhin gesagt:

Zitat:

@camper0711 schrieb am 15. Dezember 2020 um 15:07:10 Uhr:

die Dienstleistung MÜSSTE aber so ausgestaltet sein, dass diese dem kein-Bock-nen-Finger-krumm-zu-machen-Verkäufer einen echten Mehrwert bringt ...

auf das Konzept/die Ideen des TE, wie er das konkret umsetzen will warten wir noch ...

(wahrscheinlich bis zum Sankt Nimmerleinstag?)

Die einzig andere Möglichkeit, die mir noch einfallen würde:

Der Verkäufer gibt dem Vermittler das Auto an die Hand und der macht eigenständig Besichtigungs- und Probefahrttermine.

Aber auch da gilt: Wie geht es weiter, wenn der Käufer verhandeln will, wenn er konkrete Fragen zur Fahrzeughistorie hat, usw.?

Ob allerdings jemand bereit ist, einem Azubi sein angemeldetes Auto zu überlassen, um es zu verkaufen, ist allerdings ohnehin fraglich.

Aber ja, vermutlich kommt da nichts mehr.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 15. Dezember 2020 um 16:59:22 Uhr:

Ob allerdings jemand bereit ist, einem Azubi sein angemeldetes Auto zu überlassen, um es zu verkaufen, ist allerdings ohnehin fraglich.

ich zitiere mich nochmal:

Zitat:

@camper0711 schrieb am 15. Dezember 2020 um 15:07:10 Uhr:

die Dienstleistung ... ...

... MÜSSTE professionell erbracht werden!

das heißt UNTER ANDEREM:

  • dass die PROFESSIONELLE Vermittlung eine rote Nummer hat, um mit den - nach Entgegennahme sofort "vorübergehend stillgelegten" - Autos Probefahrten anbieten zu können
  • des weiteren eine professionelle Aufbereitung, um das "Preispotential" bestmöglich ausschöpfen zu können
  • dass der Verkäufer einen garantierten Mindestpreis und eine maximale Verkaufsdauer genannt bekommt (und dass der Vermittler bei fehlendem Vermittlungserfolg das Auto danach zum Garantiepreis in seinen Bestand übernimmt und einen "Plan B" für die Vermarktung der Ladenhüter hat)
  • eine GUTE REPUTATION im Landkreis, so dass Autohäuser die Besitzer der Altautos, die wegen zu alt/zu viele km nicht ins Sortiment passen, den bewährten Vermittler als Alternative zur Inzahlungnahme vorschlagen (ohne sich Sorgen zu machen, dass möglicher Ärger auf sie zurückschlägt)
  • evtl. ausreichend Liquidität, so dass der Vermittler dem Verkäufer bereits am Anfang einen (mit dem zu verkaufenden Auto besicherten) Kredit in Höhe des Garantiepreises auf WKDA-Offline-Niveau geben kann? --> bei erfolgreicher Vermittlung muss dann nur noch der erzielte Mehrerlös wie vorher vereinbart aufgeteilt werden
  • ausreichend Sachverstand, um Marktwert, Zustand, usw. realistisch einzuschätzen
  • dass Käufern bei Interesse eine Finanzierung und/oder eine "Garantieversicherung" vermittelt wird

@camper0711

Das was du da beschreibst, ist das Gleiche wie der Verkauf im Auftrag

Gute Idee, du darfst meinen E88 für 13.500€ verkaufen......dann 5% behalten.

 

Hauptsache du trittst als Verkäufer auf.

 

Den Kaufvertrag mit Eigentumsübergang schreibe ich gerne für dich.

 

 

Frohes Geschäft!

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