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Gebrauchter Kleinwagen mit neuer Technologie für 9 -10.000

Themenstarteram 31. März 2017 um 13:16

Hallo Zusammen,

nach finanziellen Problemchen muss ich mir einen Wagen für 9 bis 10k kaufen. Da ich vorher mehr Geld hatte habe ich jetzt so richtig absolut keine Ahnung was es da gibt.

Was ich bisher gefunden habe das so halbwegs meinen Anforderungen entspricht ist ein Toyota Yaris 1.33 VVT-i

Hier meine Anforderungen:

Mindestens 90 PS

Zulassungsdatum ab 2012

Km bis 50.000

Kraftstoff (egal)

Preis bis 9000 (wenn tolles Auto dann 10 :) )

Neue Technologie (Navi, Bluetooth und Bordcompi mit Bildschirm integriert)

Klima

Halbwegs niedriger Verbrauch, so bis 6 Liter.

Kein Frauenauto

Hat einer einen Vorschlag für ein Auto mit diesen Daten das besser als der Toyota Yaris ist. Wenn es ein extrem viel besseres Auto ist dann darf der Preis auch noch knapp darüber liegen, aber nicht viel.

Gruß

Holgibolgi

 

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Besser als Yaris 1.33 VVT-i, weil wirklich mit "neuer Technologie": Yaris Hybrid.

Hier einer der ersten von 06/2012:

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=238024987

Der Mehrpreis kommt über Kraftstoffkosten-Ersparnis locker wieder rein.

Und so müsste es dort richtig stehen:

55 kW (74 PS) Benzinmotor bei 4800/min

45 kW (61 PS) Elektromotor

==> macht zusammen:

74 kW (100 PS) Systemleistung

Navi ist drin, Bordcomputer ist bei Hybrid auch besser/genauer und Bluetooth/Freisprecheinrichtung - wenn nicht vorhanden - bekommt man simpel nachgerüstet. Ich finde sowieso kabelbasierte Verbindungen stressfreier und wesentlich besser im Betrieb. Dann kann man mal nach dem AUX-In schauen.

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Zitat:

@Holgibolgi schrieb am 1. April 2017 um 10:23:20 Uhr:

 

Danke für den Hinweis aber niemand sucht einen Hybriden :) Trotz staatlicher Subventionierung verkaufen sich gerade mal 20.000 Hybriden im Jahr. (2,5 % aller Zulassungen) Und da bei nichts anderem der Deutsche genauer nachrechnet als beim Autokauf, brauch ich das nicht nochmal durchrechnen um dann auf das gleiche Ergebnis zu kommen auf das offensichtlich schon ein paar Millionen Autofahrer vor mir gekommen sind. Ohne die 3000 Euro Subventionierung gäbe es vermutlich nur 2000 Zulassungen im Jahr, also ist glas klar dass dies eine Technologie ist die sich aktuell noch nicht im Geringsten rentiert. Denn alles was gut und rentabel ist verkauft sich ganz ohne Subventionen wie geschnitten Brot.

Da liegst du etwas falsch. ;)

Die staatliche Prämie gibt es nur für die ohnehin schon schweineteueren Plug-In-Hybriden, die ohnehin für die breite Masse nicht nutzbar und völlig unrentabel sind. Das betrifft also nicht die "normalen" Hybridmodelle von Toyota. Die sind schon von Haus aus erheblich günstiger und verkaufen sich innerhalb der Marke entsprechend blendend, der Hybrid-Anteil an den angebotenen Motorisierungen beträgt inzwischen bei allen Toyota-Modellreihen von ca. 50% (Yaris, Auris) bis zu ca. 80% (RAV4).

Die Verkaufszahlen von Hybriden im Allgemeinen, steigen seit Jahren in Deutschland und Europa jährlich spürbar an.

Der Blick auf die paar homöopathisch verkauften Plug-In`s bei uns und die daraus folgende Schlussfolgerung, dass die Technik wohl dann noch nicht überzeugend sei, ist falsch und zu kurz gedacht. Natürlich kann Toyota als "Quasi-Monopolist", also einziger Hersteller auf dem Markt, der fair und erschwinglich eingepreiste Hybride verkauft, in absoluten Stückzahlen logischerweise nicht die gleichen hohen Stückzahlen absetzen, wie z.B. alle verkauften Diesel-Modelle aller Hersteller zusammen. Aber sogar in Deutschland verkauft Toyota pro Jahr 3x so viele ihrer "normalen" Hybride, wie ALLE Plug-In-Modelle ALLER Hersteller in D. zusammen.

Außerdem ist natürlich die grundsätzliche Annahme, dass nur die Technik automatisch die Beste ist, die am meisten verbreitet ist, sehr zu bezweifeln. Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Diesel-Land, stoisch, verbissen und um jeden Preis verteidigt von einer sehr mächtigen Diesel-Lobby, die alles (sei es auf legalem oder notfalls eben auch illegalem Wege und unter ethisch äußerst fragwürdiger Ausnutzung jeder noch so kleinen Gesetzeslücke) daran setzt, damit dies auch möglichst lange so bleibt. Gegen alle Einflüsse von außen und gegen jegliche Kritik gut behütet und umsorgt von unserer Politik, die als Marionetten nach den Vorgaben der Autoindustrie tanzen müssen und ihnen großzügig entgegenkommen müssen.

Dazu von den hiesigen Medien seit Jahren als ach so "toll" und sooooo "umweltfreundlich" und gar als "alternativlos" pausenlos in den Himmel gelobt und gehypt.

Zudem gilt freilich: was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht... also bleibt man beim Autokauf bei dem, was man kennt...

Wie soll sich denn da eine alternative Antriebsart durchsetzen können? Das wird doch alles vorsorglich und clever im Keim erstickt, damit unsere lieben "armen" Autobauer keine Konkurrenz fürchten müssen und auch weiterhin mit möglichst wenig Aufwand, alte Technik möglichst lange und teuer verkaufen zu können.

Und wird die Autoindustrie einmal nicht mit Samthandschuhen behandelt, kommt man ihnen nicht mit zahlreichen aufgeweichten Kompromissen und großzügigen Übergangsregelungen für ihre Stinker entgegen.... packt die liebe Autoindustrie wieder wie üblich ihr Universal-Drohargument aus.... wirkt Wunder und funktioniert schließlich immer... : "Ja aber, die Arbeitsplätze!"

Deshalb ist dieses Land sicher nicht repräsentativ für moderne Technik, Weitblick und Zukunftssicherheit. Nur die jetzigen Milliarden- und Rekordgewinne zählen.... nicht das was in 15 oder 20 Jahren ist. Und damit das alles so bleibt, stecken alle unter einer Decke, wie die unzähligen Abgasskandal-Diskussionen der letzten Monate immer wieder gezeigt haben: Autohersteller - Landespolitik - EU-Politik - KBA - Umweltminister - Verkehrsminister, usw.

Zitat:

@Holgibolgi schrieb am 31. März 2017 um 13:46:37 Uhr:

 

Ich bin mir bei den Hybrids nicht so sicher. Die haben massig zusätzliche Batterien und Elektromotoren drin. Das ganze Zeug verursacht nicht unerhebliches Zusatzgewicht und kann natürlich auch noch kaputt gehen. Und dann kostet das auch noch 30% mehr. Ich bin mir nicht so sicher ob sich das tatsächlich finanziell lohnt. Das müsste mir erst mal einer vorrechnen das ich das unbesehen glaube :)

Nope. ;) So ein Hybrid-Yaris oder Hybrid-Auris ist lt. Werksangaben übrigens nicht schwerer als das entsprechende Diesel-Modell... und da konnte ich bisher noch nie Klagen über zu hohes Gewicht lesen. Die Batterie wiegt zwar, dafür fallen aber wieder andere Komponenten weg. ;)

Allgemein: Sorgen über mangelnde Zuverlässigkeit oder ärgerliche, teure Defekte sind absolut unbegründet. Es gibt weltweit quasi kein zuverlässigeres, ausgereifteres, haltbareres und sorgenfreieres Gefährt auf 4 Rädern, wie ein Toyota-Hybride.

Durch zahllose Dauertests (Note 1, teilweise mit null Defekten über 100.000 km), Besitzererfahrungen, Gebrauchtwagenratgeber, Erfahrungen von Taxi-Unternehmern, Kundenzufriedenheits-Umfragen, Zuverlässigkeitsstatistiken, etc., international immer wieder bewiesen. Die Technik ist inzwischen millionenfach bewährt. Nicht einmal der viel gelobte und ansonsten für seine höhere Haltbarkeit gegenüber einem Benziner gelobte, moderne Diesel, kann hier erwartungsgemäß mithalten.

Und bei einem "normalen" Auto? Da kann nichts teueres kaputtgehen?

Der Toyota-Hybrid besitzt weder: Anlasser, Lichtmaschine, Turbolader, Kupplungen, DSG-/Multitronic-Getriebe, mech. Klimakompressor, Keilriemen, Hochdruck-Injektoren (Diesel), Partikelfilter (Diesel)... alles sehr teure "Baustellen" normaler Autos, die schnell mal locker in vierstelligen Reparaturbeträgen enden.

Aber was nicht drin ist, kann folglich auch nicht kaputt werden. :)

Und der Hybrid-Akku? Hält in aller Regel "ewig" und ein Autoleben lang. Es fahren noch alte Prius-Taxen mit 15 Jahren und/oder mehr als 300.- 400.000 km herum... mit der ersten Batterie wohlgemerkt. Es gibt mittlerweile sogar ein oder zwei Exemplare mit 1 Mio. problemloser Kilometer.

Kurz gesagt: extrem hohe Zuverlässigkeit. Ich vertraue einem Toyota-Hybriden in Sachen Zuverlässigkeit wesentlich mehr, als nahezu jedem ganz "normalen" und "modernem" Benziner oder Diesel vieler anderer Hersteller. ;)

Themenstarteram 1. April 2017 um 12:47

Tja nur das mich und auch (fast) niemanden sonst jegliche Umweltdiskussion und Politik beim Autokauf interessiert. :)

 

Bis mir niemand eine unabhängige Kostenberechnung Hybrid gegen gleichwertigen Benziner oder Diesel präsentiert gehe ich davon aus das die Masse die mit dem Geldbeutel abgestimmt hat recht hat und die Grundregel gilt: "Sind die Grünen dafür, dann ist es immer und ausnahmslos teurer und nutzloser Schachsinn"

Zitat:

@Holgibolgi schrieb am 1. April 2017 um 12:47:33 Uhr:

Tja nur das mich und auch (fast) niemanden sonst jegliche Umweltdiskussion und Politik beim Autokauf interessiert. :)

Bis mir niemand eine unabhängige Kostenberechnung Hybrid gegen gleichwertigen Benziner oder Diesel präsentiert gehe ich davon aus das die Masse die mit dem Geldbeutel abgestimmt hat recht hat und die Grundregel gilt: "Sind die Grünen dafür, dann ist es immer und ausnahmslos teurer und nutzloser Schachsinn"

Abwarten. ;) Die Themen Abgaswerte, Abgasbetrügereien, Wegsehen und Mauscheleien von Behörden, Fahrverbote für Innenstädte, Wertverlust von älteren Fahrzeugen, die die neuesten Abgasnormen nicht mehr erfüllen, usw., sind inzwischen seit anderthalb Jahren fast täglich(!) in den Medien präsent und heiß diskutiert. Und ein Ende ist bis jetzt noch immer nicht abzusehen. Es geht also gerade ein Umbruch vonstatten, einige Dinge, die bis dato niemanden interessiert hatten, müssen und werden sich früher oder später ändern.

Das bedeutet, dass dieses Thema künftig bald sehr viele Menschen in Deutschland zwangsläufig interessieren wird. ;)

Man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass die Masse wirklich rechnen kann und mit dem Geldbeutel abgestimmt hat. ;)

Wenn ich z.B. immer noch etliche Diesel-Kleinwagen im täglichen Straßenverkehr sehe, deren Hausfrauen-Besitzer keine 8.000 km pro Jahr abspulen, gehe ich davon aus, dass diese Menschen nicht rechnen können. :D Man denkt nur an den günstigeren Diesel-Sprit und den hervorragenden Ruf des Diesels als "Sparmeister" im Vergleich zum Benziner, der Rest der Kosten, sowie die Existenz evtl. anderer Alternativen, werden ausgeblendet.

Beispiel Einsatzgebiet Stadtverkehr: da kann ein Benzin-Hybrid-Kleinwagen schlicht alles besser, als ein Diesel-Kleinwagen. Dennoch existieren hierzulande deutlich mehr Diesel-Kleinwagen als Toyota Yaris-Hybride. Das bedeutet nun eindeutig, dass der Diesel-Kleinwagen günstiger zu betreiben ist und sparsamer fährt? Weil die Mehrheit es fährt? Definitiv nicht, es ist gerade umgekehrt.

Das ist dem hiesigen Käufer aber kaum zu vermitteln. Zu viel Voreingenommenheit und Uninformiertheit herrscht, festgefahrene Meinungen kursieren, das Wissen um die Funktionsweise und die Eigenschaften eines Hybriden sind in der breiten Masse bei Lieschen Müller kaum, bzw. nicht vorhanden. Das zeigen die immer gleich lautenden Fragen in Foren immer wieder.

Verkaufszahlen allein haben noch nie die Güte/Eigenschaften/Vorteile eines Produktes gezeigt... sondern immer nur dessen momentane Popularität. Und die rührt aus vielerlei Gründen her. Teils aus objektiven, aber auch aus etlichen rein subjektiven, wie Tradition, Image, Design, Bekanntheitsgrad, etc.

Es gibt Produkte, die ein ungerechtfertigt hohes Image und überdurchschnittlich gute Verkaufszahlen genießen, obwohl sie objektiv nicht besser als andere sind. Und es gibt verkannte, unterschätzte Produkte, dessen Vorzüge sich kaum herumgesprochen haben oder bekannt sind und die deshalb weitgehend unbeachtet herumdümpeln.

Das ist alles kein Indiz. Daraus lassen sich kaum Vor- und Nachteile eines Konzepts und dessen Tauglichkeit in der Realität ableiten. ;)

 

 

Vielleicht auch mal meine Erfahrung mit den Toyota-Hybrid-Antrieb.

Damals stande ich auch vor der Entscheidung bezüglich Benziner oder Hybrid. Ich selber bin den Auris Kombi probegefahren. Fährt sich ohne jegliche Zweifel wirklich gut, selbst das Automatikgetriebe ist wirklich nicht so nervig wie oft geschrieben (subjektiv!). Aber ein sehr sehr wichtiger Faktor, der miteinbezogen werden muss, ist die Versicherung.

Obwohl der Verbrauch und die Steuer wirklich sehr niedrig ist, gleichen die hohen Versicherungskosten diese Faktoren (leider) aus. Deswegen habe ich mich letztlich für einen Turbo-Benziner entschieden, der nunmal doch etwas zackiger ist. Den für einen Toyota Auris werde ich sicherlich nicht die selben Kosten für die Versicherung aufbringen wie für eine C- oder E-Klasse.

Viele Grüße

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