Frage zum Verkauf
Hallo Leute,
Sorry falls ich das Forum mit meiner Frage zumülle. Zumal es dazu etliche Interneteinträge gibt.
Ich bin gerade dabei meinen BMW zu verkaufen. Nun hat sich bei mir jemand gemeldet.
Dessen Verwandter betreibt ein Autohaus in Tschechien und würde das Fahrzeug gerne kaufen. Laut Google sieht das Autohaus seriös aus.
Das Fahrzeug wird über die BMW Bank finanziert, sprich Fahrzeugbrief nicht bei mir sondern bei der Bank. Wenn die Summe ausgeglichen wird erhalte ich ja den Brief.
Der Käufer, den ich vermutlich niemals zu Gesicht bekommen werde, hat vor, einen Transporter zu schicken. Nun liest man ja im Internet, dass hin und wieder die Betrugsmasche auftaucht, dass der Käufer die Überweisung einfriert, weil angeblich der Transporter mit dem Fahrzeug nicht ankam.
Hat der Käufer diese Möglichkeit, wenn er die Summe an die BMW Bank überweist?
Ich werde natürlich einen Kaufvertrag aufsetzten und das Fahrzeug auch abmelden. Ich Kaufvertrag werde ich auch entweder den Verwandten von ihm, der sich das Fahrzeug anschauen wird demnächst, oder den Spediteur mit anführen.
Sind meine Bedenken begründet oder kann da nichts passieren?
Ich danke Euch im Voraus.
9 Antworten
Meiner Meinung nach Finger davon lassen. Lieber den Kredit umschulden lassen und den Brief dann zukommen lassen. Dann kannst du dein Auto besser verkaufen.
Danke für deinen Beitrag.
Allerdings auch wenn ich den Brief ja bereits hätte, und mir dann die Summe überwiesen werden würde, könnte es zu Komplikationen kommen. Im Prinzip könnte die selbe Betrugsmasche angewendet werden ob mit oder ohne Zahlung an die BMW Bank.
Dann wäre eher fraglich, ob Verkauf ins Ausland sinnvoll ist oder nicht.
Mein nächster Schritt wäre sowieso morgen mal die Bank anzurufen und nachzufragen, ob der Überweiser die Möglichkeit hat, dass Geld einzufrieren.
Also laut kurzer Recherche können nur Banken die Überweisung einfrieren wenn Verdacht auf Geldwäsche, etc. besteht und auch eine Überweisung kann der Absender nicht mehr zurückholen. Aber da dies aus dem Ausland kommt, gibts vielleicht schon wieder andere Möglichkeiten und Betrüger kennen viele Tricks.
Und Barzahlung geht nicht? Gut, dann müsste man prüfen ob die Scheine echt sind. Aber das ist fast die sichere Nummer.
Bei Überweisung an die Bank durch den Händler hat vielleicht die Bank aber andere Möglichkeiten, sich das Geld zu sichern - vielleicht nicht der dümmste Weg.
Aber die Verwandschaftsnummer ist schon bissl komisch. Warum meldet sich nicht der Händler selber?
Zitat:
@bravasx schrieb am 30. Mai 2024 um 15:16:32 Uhr:
Also laut kurzer Recherche können nur Banken die Überweisung einfrieren wenn Verdacht auf Geldwäsche, etc. besteht und auch eine Überweisung kann der Absender nicht mehr zurückholen. Aber da dies aus dem Ausland kommt, gibts vielleicht schon wieder andere Möglichkeiten und Betrüger kennen viele Tricks.Und Barzahlung geht nicht? Gut, dann müsste man prüfen ob die Scheine echt sind. Aber das ist fast die sichere Nummer.
Bei Überweisung an die Bank durch den Händler hat vielleicht die Bank aber andere Möglichkeiten, sich das Geld zu sichern - vielleicht nicht der dümmste Weg.
Aber die Verwandschaftsnummer ist schon bissl komisch. Warum meldet sich nicht der Händler selber?
Dir auch danke für deinen Beitrag.
Barzahlung wäre etwas viel 😁
Ja, für mich würde nur die Option in Frage kommen, dass Geld direkt an die BMW Bank zu überweisen.
Ich denke der Händler kann nur tschechisch. Der Verwandte von ihm kann deutsch und wohnt auch in Deutschland.
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Ich wäre da äußerst vorsichtig und würde mich beschusssicher absichern.
1. Vertragszeichnung vor Ort bei Dir
2. Beglaubigte Kopie des Personalausweis des Käufers ist obligatorisch
3. Handlungsvollmacht für den „Vertreter“ vom Käufer unterschrieben muss vorliegen (auf Geschäftspapier !)
4. Schlüsselübergabe/Kfz-Schein nur nach vollständigem Zahlungseingang (am besten ‚Blitzüberweisung‘ nutzen
5. Danach Restsumme an Deine Bank überweisen und auch Kopie der Verkaufsunterlagen a die Bank schicken, die dann den Fahrzeugbrief direkt a den neuen Besitzer schicken kann.
Vorher das o.g. Procedere mit der Bank abstimmen.
Es kann auch nicht schaden, jegliche vor-Ort Preisverhandlungen von vornherein auszuschließen ;-)
VG, Guido
Spar dir den ganzen Spaß auf der privaten Schiene und traue keinem einzigen aus dem Ausland.
Ist eine pauschal Aussage aber mit irgendwelchen Transporten um die Welt verbrennst du dich nur.
Ich würde denen nicht mal mit einem Koffer Geld trauen.
Am Ende ist der Karren weg, die Fahrgestellnummer wird weggeschliffen und an Übersee verkauft und dein Geld kommt nie an.
Wickel das Geschäft über einen ortsansässigen Händler ab gegen einen Obolus.
Der Käufer soll antreten, der Händler macht den Mittelmann und bereitet Vertrag vor. Beide unterschrieben und der Händler verifiziert eure Identitäten bis hin zur SCHUFA.
Käufer zahlt das Geld an den Händler, Händler löst den Karren bei BMW ab und kriegt den Brief von BMW.
Du zahlst nebenbei deine „Mittelmann“-Gebühr auch an den Händler.
Anschließend sobald der Brief da ist gibt’s einen Abholtermin mit Schlüssel Übergabe.
Händler hat natürlich auch Interesse an einem Geschäft da er das theoretisch als „Kauf und Verkauf“ anzeigen kann und somit für seine monatliche Quote interessant ist.
Danke euch. Ja dann werde ich mir tatsächlich überlegen müssen, ob ich Ihm das Fahrzeug verkaufen werde. Ich habe heute mit der BMW Bank telefoniert. Es besteht für den Käufer keine Möglichkeit, dass Geld von der BMW Bank zurückzufordern, da ich Kontoinhaber bin und alles über mich läuft.
Ich habe es mir ehrlicherweise einfacher vorgestellt.
Käufer zahlt Summe an die BMW Bank. Somit Fahrzeug abgelöst und der Brief wird an mich versendet.
Im Kaufvertrag alles niederschreiben, dass das Fzg. mit einem Transporter abgeholt wird und das ich als Verkäufer jegliche Rechte und Pflichten abtrete und diese an die Spedition übergeht. Den Abholer auch unterschreiben lassen etc.
Letztendlich geht auch der Käufer ein Risiko ein, wenn man so will. Schließlich zahlt er mein Fahrzeug ab und hat lediglich ein Kaufvertrag. Der Brief kommt ja zu mir nach Hause.
Aber ich beherzige Eure Tipps.
Wäre ja alles entspannt gewesen, wenn der Kollege in Deutschland wäre und sich vernünftig ausweisen würde bei einem Treffen. Dann geht das alles auch fix über den Tisch
Zitat:
@interlaced schrieb am 30. Mai 2024 um 19:28:11 Uhr:
Wäre ja alles entspannt gewesen, wenn der Kollege in Deutschland wäre und sich vernünftig ausweisen würde bei einem Treffen. Dann geht das alles auch fix über den Tisch
Das stimmt. Da hätte ich keinerlei bedenken.