Firmenwagen und Kündigung Arbeitsvertrag
Werte Gemeinde,
ich habe meinen Arbeitsvertrag aus freien Stücken gekündigt, weil ich wieder in die Selbständigkeit gehen oder mich in einem anderen Büro anstellen lassen möchte. Aufgrund der langen Kündigungsfrist, endet mein Arbeitsverhältnis Ende des Jahres.
Meinen Firmenwagen habe ich anfangs auf mein eigenes Büro geleast, welcher dann vom neuen Arbeitgeber übernommen wurde (komplette Umschreibung), sodass ich aktuell nur meine Privatnutzung per Fahrtenbuch versteuere.
Mein Arbeitgeber möchte mir den Wagen wieder mitgeben, also erneut auf mich umschreiben. Darf er das verlangen?
Hat damit schon jemand Erfahrungen, wie z. B. mit den während der Firmenzugehörigkeit angefallenen Mehrkilomentern umgegangen wurde? Ich möchte nämlich nicht am Ende der Leasingdauer in 2,5 Jahren (4-Jahres-Leasing), für 25.000 zusätzliche km die ca. 20 Cent/km nachzahlen. Das wäre nämlich heftig teuer, besonders weil sie nicht aus meinen paar Privatfahrten entstanden sind, sondern beruflich notwendig waren.
Muss dann eine zusätzliche Umschreibegebühr an die Leasingbank bezahlt werden, da ja nun sogar der dritte Halter im Brief stehen wird, auch wenn das Fahrzeug die ganzen 4 Jahre nur von mir gefahren wurde?
Ich weiß, das ist eine etwas komische Konstellation, aber berufliche Änderungen passen mit starren Leasingverträgen eher schlecht zusammen.
EDIT: Ich weiß noch nicht, ob ich den Wagen wieder zurück haben möchte. Das kommt dann auf die Konditionen an.
Grüße
Beste Antwort im Thema
der Leasingvertrag läuft auf den AG, warum das so ist, ist inzwischen egal. Kein AG kann einen ausscheidenden MA zwingen, den Firmenwagen zu übernehmen. Selbst wenn Du unterschrieben hättest, könnte man Zweifel an der Wirksamkeit haben, denn der Vertrag stellt eine Vertragspartei übermaßen schlecht. Könnte widrig und somit unzulässig sein, auch wenn Du damals unterschrieben hättest.
15 Antworten
Manchmal ist es simpler, als man anfangs meint.
Das habe ich im Beruf auch immer wieder, erst sind alle hysterisch und plötzlich ist alles halb so wild.