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Frage zum Firmenwagen

Themenstarteram 7. Mai 2012 um 22:21

Hallo

kurze Frage.

Und zwar ich bin Leiharbeiter und mein Chef bietet mir ein Firmenwagen an mit der 1% Regelung.

Weil bin an eine Firma ausgeliehen wo ich erst ein Firmenfahrzeug bekomme wenn ich da auf Hof bin.

Das heißt ich fahre immer montags 600 km von zu Hause mit mein privaten PKW hinn zu der ausgeliehen Firma und Donnerstags 600 km nach Hause. Sobald ich da bin fahre ich die ganze Woche mit ein Sprinter rum den ich gestellt bekomme von der Firma an die ich ausgeliehen bin.

Nun bot mir halt mein Chef ein Firmenwagen an (Skoda) um halt immer von Zu Hause zu der Firma zufahren und zurück.

Nun wollte ich mal wissen wie sich das verhält Kosten mäßig?

weil wenn ich bei manchen Rechner eingebe, Entfernung Wohnung-Arbeit kommen ja da Summen raus, da wäre ich ja nach 1 Monat pleite so ungefähr, also der rechnet ins Minus.

Mach ich da irgendwas falsch zwecks dieses 0,03% was irgendwie dazu kommen soll, wovon mein Chef mir aber garnichts sagte.

Der meinte halt nur dieser eine Prozent wird mir auf mein Bruttolohn gesetzt, versteuert und dann vom Netto abgezogen.

Kann mir da jemand mal bitte bei der Rechnung helfen, weil soll mich in ein Monat entscheiden ob ich das machen möchte.

 

MFG Daniel

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13 Antworten

Die Frage ist, was ist dein Arbeitsweg? Die Fahrt zu deinem Chef (wahrscheinlich max ein paar dutzend km) oder die Fahrt zur ausleihenden Firma? Das wird dir nur ein Steuerberater sagen können.

Viel einfacher dürfte sein, wenn Du deinem Chef die 30c/km für die Fahrt mit deinem Privatwagen in Rechnung stellst, sind immerhin 360 EUR / Woche

Themenstarteram 7. Mai 2012 um 22:30

ne meine Leihfirma is auch 500 km weit weg von mir. Also ich wohne in Westpolen (Frankfurt/Oder), meine Leihbude ist in Würzburg, aber meine ausgeliehene Firma hat den Sitz in Darmstadt, von da aus fahre ich dann deutschlandweit auf Montage mit den ihren Sprinter.

Themenstarteram 7. Mai 2012 um 22:42

Zitat:

Original geschrieben von daniel1985ffo

ne meine Leihfirma is auch 500 km weit weg von mir. Also ich wohne in Westpolen (Frankfurt/Oder), meine Leihbude ist in Würzburg, aber meine ausgeliehene Firma hat den Sitz in Darmstadt, von da aus fahre ich dann deutschlandweit auf Montage mit den ihren Sprinter.

also wenn man es ja so nimmt, habe ich ja keine regelmäßige Arbeitsstätte, weil zu meiner richtigen Firma in Würzburg fahre ich ja nie, mache alles per I-Net mit mein Chef.

das wird selbst mir hier zu kompliziert. Frag deine Personalabteilung, was die ansetzen bzw. einen Steuerberater resp. Lohnsteuerhilfeverein.

Wenn du allerdings die ganze Woche mit dem Sprinter rumkutschierst, hast du ja von dem Firmenwagen nicht viel, deshalb ist es fraglich, ob sich der auch ohne 0,03% wirklich lohnt. Ich würde mir lieber auch die 30ct von der Firma sponsern lassen. Falls die nicht gesponsert werden, kannst du die immer noch in der Steuererklärung angeben, da kriegst du dann für alles was über die Pauschale hinausgeht grobgerechnet deinen persönlichen Steuersatz zurück (abhängig von Familienstand, Einkommen), nehmen wir mal als Hausnummer 25%.

Hallo daniel1985ffo,

Die Berechnung der Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte erfolgen mit 0,03% des inländischen Bruttolistenpreises (zzgl. Sonderausstattung) für jeden Entfernungskilometer. Ob der Arbeitnehmer das Kraftfahrzeug tatsächlich für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte nutz, ist in diesem Fall unerheblich. Die Versteuerung dieser Fahrten erfolgt immer, wenn der Arbeitnehmer grundsätzlich das Fahrzeug für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitstätte nutzen kann.

Ich würde die Hände von einer solchen Regelung lassen!

Ob Du jedoch die "Anfahrten", wie von einem Foristen vorgeschlagen, von Deinem AG erstattet bekommst, wage ich mal zu bezweifeln.

Normalerweise müssen Monteure das Fzg. nur mit 1% versteuern (Stichwort Einsatzwechseltätigkeit bzw. jetzt beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit), da sie ihren Firmensitz ja i.d.r. nie anfahren (bzw. weniger als 46x im Jahr).

Wie das bei Dir mit dem Leiharbeiterstatus allerdings aussieht weiß ich nicht (ausserdem maße ich mir nicht an, hier das Steuerrecht genau zu kennen). Hier spielt wahrscheinlich noch Zeitdauer der Leihtätigkeit eine Rolle.

Wie gesagt, entweder deine Personalabteilung ist hier fit genug (wenn sie z.B. das Model schon öfter gefahren sind) und geben dir Auskunft oder wie gesagt Steuerberater.

Steuerberatung gibt´s nicht in diesem Forum.

Themenstarteram 8. Mai 2012 um 23:15

erstmal danke an euch alle für die infos.

problem ist halt meine firma zahlt ja spritgeld für baustellenwechsel. 0,25cent je kilometer. aber da ich ja immer nach Darmstadt fahre ist das kein Baustellenwechsel für die Firma. das heißt ich bekomme nur ein mal im Monat eine Fahrt bezahlt wenn ich Urlaub oder krank war. sonst nichts, weil ein Baustellenwechsel heißt halt muss 140km woanders dann der Ort jede Woche vom letzten Ort weg liegen. Aber da ich ja in Darmstadt in den Sprinter steige und das meine Leihbude weis, zählt halt für die immer Darmstadt als Einsatzort.

somit kein Spritgeld oder besser gesagt keine 0,30cent von mein Chef pro Kilometer.

aber wenn das halt stimmt wie waschbär123 schrieb, dann würde das sich ja theoretisch lohnen für mich.

Weil im Schnitt habe ich so 520€ Spritkosten ja im Monat ohne Verschleiss und so von mein privat Auto gesehen.

Dumme Frage, aber warum sponserst Du deinem Ag mehrere hundert EUR/Monat?

Wenn er dir einen Wagen least kann er das genauso absetzen, als wenn er dir die 0,30EUR/km auszahlt.

Themenstarteram 9. Mai 2012 um 22:04

Zitat:

Original geschrieben von ajo510

Dumme Frage, aber warum sponserst Du deinem Ag mehrere hundert EUR/Monat?

Wenn er dir einen Wagen least kann er das genauso absetzen, als wenn er dir die 0,30EUR/km auszahlt.

was heißt hier sponsorn?

Zitat:

Original geschrieben von daniel1985ffo

was heißt hier sponsorn?

Damit ist das Spritgeld gemeint, welches du aus eigenem Einkommen bestreiten mußt, weil du es von deinem Arbeitgeber nicht erstattet bekommst.

Themenstarteram 12. Mai 2012 um 10:30

Weil ein baustellenwechsel erst ab 140 km zählt um die 0,30 Euro pro Kilometer zu bekommen. Und da ich immer nach Darmstadt fahre ist es kein Wechsel. Daher bekomm ich deswegen kein spritgeld.

Der Arbeitgeber kann - wenn er dann will - auch ohne Baustellenwechsel pro Kilometer € 0,30 erstatten. ;)

Themenstarteram 15. Mai 2012 um 19:03

macht er aber nicht....

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