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Felgen selber wechseln?!

Themenstarteram 7. Juni 2014 um 11:21

Hallo ihr Lieben!

Ich habe eine Frage:

Gibt es eine Möglichkeit seine Felgen selber zu wechseln (ohne Maschine), oder sollte man doch eher den Besuch einer Werkstatt in Betracht ziehen?

Was kann ich dabei falsch machen?

Danke schonmal für eure Antworten.

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18 Antworten

Ist ganz bestimmt nicht böse gemeint, aber die Frage selbst verrät schon, dass Du diese Arbeit besser einem Fachmann überläßt. ;)

Themenstarteram 7. Juni 2014 um 11:32

Danke.

Nunja, ich bin in der Lehre zur Autoverkäuferin gerade frisch eingestiegen.

Alles was ich technisch gemacht hab, ist die von unseren Autos die Reifen wechseln, Reifendruck machen und das Öl wechseln und Scheibenwischerflüssigkeit nachfüllen. :D

hmm, für felgenwechsel willst du in die werkstatt, aber reifenwechsel hast du schon selbst gemacht?

ersetze felgen gegen reifen, dann stimmts wieder ;)

 

ich nehme also an, du meisnt in deiner eingangsfrage, ob man die reifen selber auf die felgen montieren kann. ich hab früher am geländemotorrad meine reifen selbst montiert, und das war schon immer eine gewaltaktion. trotz 40cm langer montierhebel.

bei autoreifen würde ich die finger davon lassen. in alufelgen wirst du fette macken reindrücken mit den hebeln, und aufpumpen mit druckluft vom kompressor muß man auch, damit die flanken ins bett ploppen. da reicht die luftflasche von der tanke nicht.

Themenstarteram 7. Juni 2014 um 15:23

Ah!

Genauso eine Antwort habe ich mir erhofft!

Vielen Dank!

Warum sich so eine Arbeit selbst machen wollen? Die Werkstätten sind dafür ja extra ausgerüstet und während die montieren, kann man sich ja die kostenlosen Zeitschriften ansehen oder einen Gratis-Kaffee konsumieren.

Anders sieht es aus, wenn es um Kompletträder geht. Die sind mit geeignetem Werkzeug in 20 Minuten selbst gewechselt (sofern sie nicht wie beim Fiesta auf der Achse festkleben und nur mit Gewalt runtergehen, weil man im Herbst wieder zu faul war, die Radnaben einzufetten)

Selbst wenn du es iwie schaffen solltest... Wuchten musst du sie ja auch noch!

Wofür gibt es denn Kerle? Als angehende Autoverkäuferin, sollte die junge Dame, innerbetrieblich, ausreichend Zugriff auf qualifiziertes Personal haben...:eek:;)

am 8. Juni 2014 um 12:15

Zitat:

Original geschrieben von Gummihoeker

Wofür gibt es denn Kerle? Als angehende Autoverkäuferin, sollte die junge Dame, innerbetrieblich, ausreichend Zugriff auf qualifiziertes Personal haben...:eek:;)

Genau daher erklärt sich für mich auch die Eingangsfrage der Theaderstellerin so überhaubt nicht.

Ach ja, ist "Autoverkäuferin" heute ein Ausbildungsberuf???

Automobil-Kauffrau/-Mann ;)

Yeah, 255/30 R20 RFT ohne Maschine montieren :D.. ich fänds cool wennst des schaffst.

Eine Autoverkäuferin, die Öl wechselt? WTF

Ich kenne Betriebe, da können die Verkäuferdiven nicht mal ihre Autos eigenhändig in die Waschanlage fahren..

Zitat:

Original geschrieben von Levi1988

 

Ich kenne Betriebe, da können die Verkäuferdiven nicht mal ihre Autos eigenhändig in die Waschanlage fahren..

Das trifft aber auch auf die Verkäufer zu, die keine Kostüme, sondern einen hässlichen Schlips tragen und Haargel verwenden :D

Ich suche hier noch nach dem Sinn. :D

Sowas kommt vor, wenn man von Stahl auf Alu wechselt und die Felgengröße beibehält, dann werden nur die Felgen getauscht..

Zitat:

Original geschrieben von Meoooowx3

Hallo ihr Lieben!

Ich bin nicht lieb. Ich bin ein Grantler aus dem Vorvorgesternland.... :D

Zitat:

Ich habe eine Frage:

Gibt es eine Möglichkeit seine Felgen selber zu wechseln (ohne Maschine),

Ja gibt es und man/frau sollte das auch können bzw. wissen wie es funktiniert. Nicht um es tagtäglich zu handhaben, sondern um schlicht zu wissen wie es geht. Gerade die unalltäglichen Problemlösungen erweitern den eigenen Horizont ungemein.

Das eigentliche Problem bei den Autofelgen ist der Hump. Meist hat man zwei davon auf der Felge. Da muß entweder mit einer Vorrichtung der Reifen drübergedrückt werden oder mit einem großen Hammer der Reifen drübergeklopft werden. Hat man zwei Autos zur Verfügung, kann man mit dem fahrbereiten Auto über den Reifenbereich der demontierten Radreifenkombination des beschädigten Autos drüberfahren. (Achtung: Trifft man nicht richtig, haut es das komplette Rad zur Seite. Also wirklich Abstand halten Viel Abstand.)

Auch braucht es beim nächsten Schritt i.d.R. drei Montierhebel und den Einsatz beider Hände und eines den einen Hebel fixierenden Knies, um größenabhängig einen Autoreifen über die Felge zu hebeln.Es ist ja kein 3.00-23" Crossreifen, den man mit einem Hebel und der Hand montieren kann.

Am besten ist, jeweils eine Reifenflanke über deren Felgenseite zu hebeln und dann quasi die Felge aus dem Reifen herauszudrehen.

Weiteres Problem ist, den neuen Reifen wieder in den Hump reinzubekommen. Da gibt es Tricks mit flüchtigen brennbaren Flüssigkeiten, die aber wirklich nur für den echten Outbackgebrauch taugen und bei denen man sehr analytisch vorgehen muß, um sich nicht selbst zu gefährden.

Auch bei den beschriebenen Montierhebeln gibt es erheblich Gefahren und Kräfte. Mir sind ganz zu Anfang meiner Zweiradzeit mal welche beim Wechsel einen Continental 5.00-16" K112 auf AkrontAlufelge 3.00"-16" um die Ohren geflogen.

Zu unterscheiden ist auch, ob man einen schlauchlosen Reifen wechselt, oder einen mit Schlauch oder ob in einen schlauchlosen Reifen aus irgendwelchen Gründen ein Schlauch eingebaut werden muß. Mal abgesehen von modernen Reifen mit Einlagen und internen Sicherheitssystemen.

Für Alufelgen gibt es Felgenhornschutz aus Kunststoff, der im Felgenbereich unter die Montierhebel angebracht wird.

Zitat:

 

Was kann ich dabei falsch machen?

So ziemlich alles. Der heutigen jungen Generation fehlt es häufig an analytischem Denkvermögen bei handwerklichen Sachverhalten.

D. h. beispw. vorauszusehen, was wann und warum nach einem Arbeitsschritt sich unsteuerbar verselbständigen kann. Leider gibt es noch keine "Nachdenk-app" für das Smartphone.

Gerade das sich lösende und mangels Fixierung herumfliegende erstgesetzte Montiereisen sei hier genannt. (Das Ding fliegt wie eine Streitaxt. Es trifft immer)

Oder das Abgleiten beim Überhebeln des Humpes.

Oder der rückspringende Vorschlaghammer.

Oder unkontrolliert verpuffendes "Aufblähbenzin"

 

Laß es dir einmal zeigen (z.B. Landmaschinenwerkstatt), probier es einmal selbst und nutze die Erfahrung konstruktiv aber rein theoretisch.

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