Fast 1 Million Fahrzeuge bei Hurrikan Harvey untergegangen - vorsicht beim Gebrauchtkauf

Bei Hurrikan Harvey sind in Texas fast eine Million Autos nass geworden, siehe z.B. http://www.carbuzz.com/m/Article.aspx?Id=40927.

Und was Irma an Verwüstungen in Florida anrichten wird ist derzeit nicht abzusehen...

Es ist anzunehmen, dass einige dieser Flutopfer in Zukunft als günstige Gebrauchte auf dem Markt auftauchen. Gerade aus dem schönen rostfreien Texas.

Also Augen auf beim Autokauf. Carfax/Autocheck sollte es verraten.

19 Antworten

Da wird sich ein ganzer Auto-Frachter-Konvoi auf den Weg von den USA nach Litauen machen!

Na und? Auch eine abgesoffene Karosse lässt sich wieder professionell und fachmännisch herrichten - am Ende müssen eben Aufwand und Preis noch zusammenpassen... 😉

Und nach einiger Zeit korrodieren sämtliche elektrischen Kontakte durch das eingedrungene Salzwasser.
Die Kisten sind fertig.

Wieso Salzwasser?

Es handelte sich doch beim Hurrikan Harvey um (extrem starken) Regen von oben.

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@NeoNeo28
Professionelle und fachmännische Wiederherstellung von Salvage-Fahrzeugen in Verbindung mit Litauen ist wohl ein Widerspruch in sich!

@autoalfred
Harvey traf vom Golf von Mexiko her auf die Ostküste von Texas, Hurrikans bilden sich über dem Meer, von daher führen sie auch viel Meerwasser mit sich.

Houston liegt nahe der Galveston Bay, Corpus Christi liegt direkt am Meer, das Hochwasser verteilte sich bis zur Linie Austin - San Antonio auf dem Festland.

Nicht falsch verstehen, ich meinte jetzt nicht die hinterhofzusammengezimmerten Blenderkarren aus Litauens "Profi-Werkstätten", ich meinte lediglich, dass man auch vollständig geflutete Fahrzeuge mit entsprechendem Aufwand wieder fachgerecht instandsetzen kann. Wir selbst haben vor Jahren so eine Wasserleiche (im See abgesoffen) mit viel Arbeit und noch mehr Galgenhumor wieder neu aufgebaut und der Wagen fährt heute noch ohne Probleme (ohne zu rosten, ohne zu müffeln und ohne Elektronikprobleme)...

Allerdings wurde die Karre seinerzeit auch wirklich komplett bis zur letzten Schraube zerlegt, gereinigt, hohlraumkonserviert und dann Stück für Stück wieder zusammengebaut. Natürlich wurden da viele Neu- bzw. Gebrauchtteile verbaut, vom Kabelbaum übers Kombiinstrument bis hin zu Teilen der Innenausstattung, die einfach nicht mehr zu retten waren. Motor, Motoranbauteile, Getriebe, Differenzial, alles von unserem damaligen Spezi zerlegt, gereinigt und neu aufgebaut, die komplette Innenausstattung gegen eine neuwertige Gebrauchtausstattung ersetzt, jedes kleine erdenkliche Teil zerlegt, gereinigt und behandelt. Am Ende hatte der Wagen allerdings fast Neuwagenqualität.

ABER - hat natürlich ein ganzen Weilchen gedauert und war auch nicht billig. Am Ende muss schlicht und einfach der Preis der erworbenen Basis passen und dran bleiben muss man, sonst wird das nix. Und ja, als Laienbastler schauen die Chancen auch eher schlecht aus, da muss man schon richtig Ahnung von der Materie haben, die erforderlichen Kenntnisse sind schon enorm... 😉

Noch ein kleines Beispiel aus dem entfernteren Bekanntenkreis - abgesoffenes BMW 645i Cabrio, welches dem Hochwasser in Straubing/Passau seinerzeit zum Opfer fiel. Restkaufpreis der Versicherung damals um die 4000 Euro, Kosten des kompletten Neuaufbaus in Eigenregie rund 17.000 Euro, Wertgutachten nach Abschluss der Arbeiten um die 38.000 Euro. Also durchaus ein gutes Geschäft für jemanden, der ausreichend Zeit und Geld in die Hand nehmen will - und einfach Spaß an der Sache selbst hat...

Zitat:

@autoalfred schrieb am 6. September 2017 um 21:56:14 Uhr:


Wieso Salzwasser?

Es handelte sich doch beim Hurrikan Harvey um (extrem starken) Regen von oben.

HiHi..., der war mal so richtig gut... 😁 😛 😉 Aber wurde ja schon erläutert. Ich gebe aber zu, ich musste schmunzeln.

Alles ist OK, so lange der Käufer weiss, was er kauft.

Sehe ich auch so, was bei den zusammengedengelten Blenderkarren aus dem Ostblock leider zu 99,9% nicht der Fall sein wird... 😉

Zitat:

@Camaro-Driver schrieb am 7. September 2017 um 07:28:00 Uhr:



@autoalfred
Harvey traf vom Golf von Mexiko her auf die Ostküste von Texas, Hurrikans bilden sich über dem Meer, von daher führen sie auch viel Meerwasser mit sich.

Das ist kein Argument - ALLE Wolken werden aus Meerwasser gespeist, das Salz bleibt aber im Meer, in der Wolke ist kein Salz.

Zitat:

@Camaro-Driver schrieb am 7. September 2017 um 07:28:00 Uhr:



Houston liegt nahe der Galveston Bay, Corpus Christi liegt direkt am Meer, das Hochwasser verteilte sich bis zur Linie Austin - San Antonio auf dem Festland.

Das ist schon ein Argument.

Ist auch logisch, sonst würden im Umkreis von hunderte KM kein Strauch, kein Baum, kein Gras mehr wachsen, wenn es da Salzwasser regnen würde.

Es ist immer nur Süßwasser, was vom Himmel kommt.

Natürlich, aber NeoNeo28 scheint es neu gewesen zu sein, dass es kein Salzwasser regnet, auch wenn die Wolke aus dem Meer gespeist wurde.

Zitat:

@autoalfred schrieb am 7. September 2017 um 10:36:47 Uhr:


Natürlich, aber NeoNeo28 scheint es neu gewesen zu sein, dass es kein Salzwasser regnet, auch wenn die Wolke aus dem Meer gespeist wurde.

Ich wollte Dich mit meiner Aussage nur unterstützen. Ich wollte nicht als erster mit dieser Aussage erscheinen, weil es dann möglicherweise heißt..............Du Klugscheisser !!

Hmmm... Texas ist doch normalerweise als "Dry-State" bekannt... 😁
Aber Meerwasser-Regen ist ja mal ganz was feines 😁😁😁 :ROFL:
Da kommt wohl eher ein durch Regen gestiegener Meeresspiegel in küstennahen Städten zum Tragen. Obwohl die Überflutungen doch mehr in den Bereichen hinter der Küste im Landesinneren zu suchen waren.

Jetzt bekommt der Begriff "Wassergekühlter V8" eine ganz neue Beteutung...

Zitat:

@autoalfred schrieb am 7. September 2017 um 10:36:47 Uhr:


Natürlich, aber NeoNeo28 scheint es neu gewesen zu sein, dass es kein Salzwasser regnet, auch wenn die Wolke aus dem Meer gespeist wurde.

Die Frage ist aber evtl ob das keine Wolken sind, sondern ob direkt Wasser durch den sog "angesaugt" wurde?
Ich weiß es aber nicht. Hurrikans hab ich noch nie erlebt. Nur Tornados.

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