Extrem schlechter Service bei Mercedes
Ich muss mich jetzt wirklich mal über den Service bei Mercedes Benz beschweren...
Ich habe bereits mehrere Erfahrungen mit Ford, Opel, VW und MB gemacht. Und ich muss eindeutig feststellen, dass der Werkstatt-Service, aber insbesondere auch der Online-Kundenservice äußerst schlecht ist. Über die speziellen Erfahrungen kann man auch in meinen letzten Beiträgen erfahren.
Der Online-Kundenservice von MB schägt dabei so ziemlich alle Rekorde. Bei Opel, Ford und VW habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht, man hat umgehend und eingehend geantwortet oder sogar per Telefon zurückgerufen, um die Probleme zu klären. Dabei war das Ergebnis immer sehr hilfreich. Opel hat z.B. sogar für entstandene Unannehmlichkeiten einen € 50,- Gutschein zugeschickt.
Bei MB dauerte es immer sehr lange, bis überhaupt geantwortet wurde - beim letzen Mal dreieinhalb (!) Monate. Man hat sich dann kurz enschuldigt - ich habe geantwortet, ob das ein Scherz wäre. Weiterhin sind die Antworten immer völlig inhaltslos mit viel Werbe-Blabla und ohne überhaupt zu einem Ergebnis zu führen. Man kann es sich wirklich absolut schenken.
Die Unterschiede zu Ford, Opel und VW z.B. sind wirklich krass. Würde ich denen eine Note zwischen 1 und 2 geben, würde MB glatt bei 6 landen.
So, das musste ich einfach mal loswerden.
Grüße
Michael
Beste Antwort im Thema
Deinen bisherigen "Berichten" zu urteilen bis Du unzufrieden mit Mercedes im Allgemeinen. Anscheinend kann man es Dir in keinster Weise Recht machen. Ich schlage daher vor, Du wechselst wieder zu Opel, Ford oder VW wo es auch Gutscheine gibt.
27 Antworten
Hallo...
es scheint momentan der absolute Trend zu sein, Neuwagen auf einem recht hohen Preisniveau , mit relativ magerer Grundausstattung und mäßigen Garantieleistungen an den Mann oder die Frau zu bringen, um dann anschließend noch mieserablen Service zu bieten und zusätzlich den Kunden noch mit albernen Marketingfloskeln gut zu stimmen oder bei der Stange zu halten.
Das gilt nicht nur für Mercedes, sondern eigentlich für alle Automobilhersteller. Jedoch darf man nicht den Fehler machen, alles zu pauschalisieren.
Ich selbst habe als SAAB-Fahrer auch sehr große Unterschiede in der Servicequalität ausgemacht und anscheinend sollte es heute die Aufgabe jedes Neuwagenbesitzers sein, seine Qualitätswerkstatt selbst zu entdecken.
Die Aufgabe der Zukunft für alle Hersteller sollte sein, die Gesamtservicequalität deutlich zu verbessern.
Natürlich erwarten Kunden von einem hochpreisigen Anbieter eine besondere Qualität.
Die Zentrale von Mercedes Benz bringt einen oft nur unnötige Arroganz entgegen, was nicht gerade förderlich für das Image ist.
The Moose
Hierzu muss ich mich auch Mal melden, habe die gleichen Erfahrungen wie alle gemacht, man darf es nicht verallgemeinern, ich zum Beispiel fahre in eine Mercedes Werkstatt um Ersatzteile zu kaufen, da hier echt professionelle Leute sitzen und ich immer das richtige bekomme, dafür sehen sie das Auto selbst nicht, da ich bisher ausßer Pfusch nichts bekommen habe (Statt Spur einstellen Spur komplett verstellen, Klimaanlage 2x füllen und wieder sofort Gas leer; obwohl ich sie 2x auf die grüne Spur vom Füllventil aufmerksam gemacht habe und es definitiv das Ventil war aufgrund einer vorhergegangenen falschen Umrüstung von R12 auf R123a in dieser Werkstatt für 350.-€!!!)
Eine andere Mercedes Werkstatt suche ich mittlerweile nur mehr für Servicearbeiten auf, die ich selbst nicht mache, wie eben oben genannt zum Beispiel Spur einstellen. Dort sind die Leute in der Werkstatt super drauf, zum Abschluss kontrolliert der Meister selbst nochmal ob auch alles stimmt, so wie es eben sein soll.
MfG Eisi
Ok, ich denke auch, dass es einfach Schwankungen bei den Werkstätten gibt. Obwohl ich es trotzdem ein starkes Stück finde, wenn in einzelnen Werkstatt absolut laienhafte Arbeit abgeliefert wird - und das bei einem Stundensatz von über 100,-.
Der Online-Service von MB (Sitz in Maastricht) ist absolut indiskutabel. Das ist einfach ein schlechter Witz.
Grüße
Michael
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von DieterRichard
Sehr guter Service bei Mercedes. Siehe heutiger Bericht in der AutoBild.Gruß - Dieter.
Hallo...
ich denke nicht, dass die Auto-Bild eine flächendeckende Aussage treffen kann.
Meistens werden Werkstätten oer Zufall ausgewählt.
Dort kann man ein glückliches oder weniger glückliches Händchen haben.
Die, die von Auto-Bild getestet wurden,waren gut....dass muss dann aber nicht unbedingt automatisch auch für die nicht getesteten gelten..
The Moose
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Moin,Service ist immer eine Frage des jeweiligen Hauses. Da gibt es in der Tat große Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern.
Und manchmal sogar zwischen den einzelnen Kunden dieses Hauses.Letzten Endes ist ein unfreundliches Verhalten eines Autohauses nicht selten die Reaktion auf ein unverschämtes Auftreten des Kunden.
Wie zb kürzlich in der Abteilung BMW gelesen wo einer einen "nackten" 1er als Leihwagen als inakzeptabel ablehnte.Bei einem Kunden der mit einem vollausgestattetem 7er BMW vor der Tür steht vielleicht noch verständlich,aber bei einem Fahrer eines 118 ? Das das Personal dieses Autohauses bei solchen Kunden nicht mehr den vollendeten Service bieten wird könnte man verstehen.Aber sicher gibts auch Autohäuser bei denen Unfreundlichkeit und Inkompetenz zur Firmenphilosophie gehört.Komischerweise geht das oft nicht mal zu Lasten des Geschäfts.
Nur am Rande,bei meiner Werkstatt habe ich noch nie für einen Leihwagen bezahlt.Allerdings war da vom Privatwagen der Chefin ( wird laut Bilanz eh ein Vorführer sein) bis zum Transit war schon alles dabei.
😁 Aber Hauptsache kostenlos Mobil.
Nicht nur ein schlechter Service bei Mercedes, verarscht wird man auch noch!
http://www.motor-talk.de/.../...rabatt-beim-autokauf-t1583739.html?...
Gruss
QQ 777
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Und manchmal sogar zwischen den einzelnen Kunden dieses Hauses.Letzten Endes ist ein unfreundliches Verhalten eines Autohauses nicht selten die Reaktion auf ein unverschämtes Auftreten des Kunden.Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
Moin,Service ist immer eine Frage des jeweiligen Hauses. Da gibt es in der Tat große Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern.
Wie zb kürzlich in der Abteilung BMW gelesen wo einer einen "nackten" 1er als Leihwagen als inakzeptabel ablehnte.Bei einem Kunden der mit einem vollausgestattetem 7er BMW vor der Tür steht vielleicht noch verständlich,aber bei einem Fahrer eines 118 ? Das das Personal dieses Autohauses bei solchen Kunden nicht mehr den vollendeten Service bieten wird könnte man verstehen.Aber sicher gibts auch Autohäuser bei denen Unfreundlichkeit und Inkompetenz zur Firmenphilosophie gehört.Komischerweise geht das oft nicht mal zu Lasten des Geschäfts.
Komisch ist nur, ich bin bei einer Behörde tätig.
Bei einer Behörde, die so viel gescholten wird von der Öffentlichkeit.
Uns ist es streng untersagt unhöflich zu sein.
Selbst wenn ein Kunde hereinkommt und herumkrakelt müssen wir Lächeln und ein sanftes Gespräch entwickeln.
Dafür wurden wir geschult und es klappt.
Also gibt es keinen Grund für ein unhöfliches Personal.
Das Personal kann sich ja seinen Teil über den Krakeler denken - ist doch ein armer Mensch.
Geht doch auf Schulungen wie man schwierige Kunden behandelt.
Es gibt doch keinen Grund sich auf das Niveau des Unhöflichen herabzulassen.
Zu der BMW-Sache.
Hat der den BMW strikt abgelehnt und sich geweigert ihn als Ersatzwagen zu nehmen?
Oder hat er gesagt: "Och, das ist ja nur ein nackter BMW - hätten sie nicht was besseres?".
Hat also eine Bitte hervorgetragen und kein zorniges Ablehnen?
Zitat:
Original geschrieben von Roomster
Zu der BMW-Sache.
Hat der den BMW strikt abgelehnt und sich geweigert ihn als Ersatzwagen zu nehmen?
Oder hat er gesagt: "Och, das ist ja nur ein nackter BMW - hätten sie nicht was besseres?".Hat also eine Bitte hervorgetragen und kein zorniges Ablehnen?
So wie er den Beitrag schrieb dürfte es eine schroffe Ablehnung seinerseits gewesen sein.
Vermutlich ein Jungspund der sich für seinen 118er bis zur Schmerzgrenze verschuldet hat und nun der Meinung ist das er mit seiner selbstfahrenden Handtasche der King sei.
Da es ja nicht selbstverständlich ist überhaupt einen Leihwagen gestellt zu bekommen und kostenlos dazu sollte man wohl kaum annehmen das man als Fahrer eines,für BMW-Händler,Basisfahrzeugs einen 5er oder gar 7er bekommt.Immerhin ist auch ein "nackter" 1er immer noch dieselbe Fahrzeugklasse wie sein Eigener.Ein eventuell vohandener 5er oder 7er dürfte wohl so gut wie überall den Fahrern dieser Modelle vorrangig vorbehalten sein.Wenn einer mit seinem 7er kommt und dann einen 1er bekommt wäre es ja verständlich wenn der Kunde nicht einverstanden ist,aber als 1er Fahrer mit einem 1er unzufrieden?
Aber letzen Endes kommt es sicher auch darauf an wie man als Kunde auftritt.Ein Bekannter hat bei seinem Händler auch schon bei einer Reparatur seines knapp 10 Jahre alten 5ers einen neuen 5er mitbekommen obwohl noch einige kleinere Modelle aus dem Leihwagenpark vorhanden war.Aber bei ihm wissen sie das es ihm egal ist ob er jetzt einen Mini oder einen 7er mitbekommt und vor allem wissen sie von ihm das das Auto anständig behandelt wird und nicht die Gelegenheit nutzt und die Kiste quält .
Bei einem freundlich auftretendem Kunden dürfte es auch so eher dazu kommen das er ein hochwertigere Auto als das Eigene bekommt,😁 der könnte ja auf den Geschmack kommen.Bei einem unfreundlichen und/oder überheblich auftretendem Kunden dürfte eher der Gedanke aufkommen das er nehmen soll was er bekommt oder es sein lassen.
Na, wenn es eine schroffe Ablehnung war, dann ist es reichlich frech.
Ich habe mal für mein Fahrzeug, welches damals auch immerhin 23.000 € LP kostete, "nur" einen Twingo als Ersatz bekommen. Er hatte kein eigenes Markenmodell frei, nahm den Twingo gerade von jemandem in Zahlung.
Aber ich war dennoch sehr dankbar dafür. Brauchte ihn ja nur für einen Tag.
Und was soll ich sagen, der Twingo war gar nicht schlecht.
Wäre fast auf den Gedanken gekommen, mir als nächstes einen Twingo anzuschaffen. Fahren tut der gut, zischt nur so um die Kurven.
Jedenfalls für den Stadtverkehr ausreichend.
Aber ich kann in trotzdem nicht brauchen, fehlt einfach der Platz hinten.
Wie ich schon schrieb,mir persönlich war es bisher immer egal welches Auto ich mitbekommen habe.Da habe ich wenig Anspruchsdenken,😁 so lange es sich nur um wenige Tage handelt.
Normalerweise aber brauche ich kein Auto wenn meines in der Inspektion ist,die zwei Stunden kann ich warten.Aber was man in der Zeit über andere Kunden mitbekommt ist zum Teil haarstreubend.Da erlebt man schon ab und zu ein Anspruchsdenken das an Unverschämtheit grenzt.Da ich auch noch Kfz-ler in der Verwandtschaft habe bekommt man noch einige andere Storys mit die normalerweise nicht öffentlich werden.Zb hat einer von denen erzählt das er wegen einem Kulanzantrag das betreffende Fahrzeug vor Ort besichtigen sollte.Im Ergebnis traf er auf ein Auto mit durchgerosteter Tür das knapp 10jahre und 200000km auf dem Buckel hatte und die Durchrostung schlicht auf einen nicht behobenen Unfallschaden zurückzuführen war,Rostloch war mitten in der Delle.Dieser Kunde hatte nicht nur die Frechheit zu fordern das der Hersteller den Schaden komplett bezahlen soll sondern er forderte für die Reparaturzeit auch noch einen kostenlosen Leihwagen der mindestens eine Klasse über seinem eigenen sein sollte.
Ein Anderer hat sogar als Einziger eine eigene Digicam in seinem Werkzeugwagen mit der er Schäden dokumentiert bevor er anfängt zu reparieren.😉 Er erledigt bei dieser Werkstatt die Problemfälle,sind nicht immer die Autos obwohl Italiener,sondern meistens die Eigentümer die nicht einsehen wollen das die Rechnungen etwas teurer werden wenn zuvor ein Pfuscher rumgebastelt hat.Seiner Erfahrung ist das Schlipsträger die schlimmsten sind und die Anspruchsvollsten meistens das größte Minus auf dem Konto haben.Seltsamerweise häufen sich die Reklamationen über das zur Verfügung gestellte Leihfahrzeug ,meistens vor dem Wochenende.Da bringt man die alte Möhre in die Werkstatt und bekommt nicht mal ein Auto mit mit dem man übers Wochenende die Schlampen abschleppen kann.
😁 Aber vermutlich werden die Schlampenschlepper am Wochenende schon von den Verkäufern benötigt so das für die Kunden nur die "normalen" Modelle bleiben.
Wenn er nciht schon verheiratet wäre hätte er dazu das passende Auto selbst in der Garage.Einen originalen Fiat 500 der dasteht wie Neu in seinem schönen Rot.Das dieses Auto mehr Aufsehen erregt wie viele Luxusschlitten hat er schon öfters festgestellt.
Aber letzten Endes wird es wohl oft auf den alten Spruch rauslaufen,wie man in den Wald hineinruft so schallt es wieder herraus.
Wenn ich von einer Werkstatt oder einem Händler unangemessen behandelt werde habe ich damit kein Problem,nur haben die dann einen Kunden weniger.
Und nur das Zieht.
Kann den Service bei Benz nur loben!
Trotz meines Uralt-Autos werde ich immer sehr zuvorkommend behandelt!
Dickes Lob!