Erstwagen: 150km täglich - sparsam, komfortabel und günstig
Hallo,
da mein Abi(im Juni fertig) immer näher rückt und mein 18. Geburtstag ebenso, will ich mich schon lieber früher als zu spät mit dem Autokauf beschäftigen.
da ich zu 90% an der TU-München studieren will und Wohnraum in München nun mal extrem knapp und teuer ist, würde ich ca. 1 Jahr zur Uni pendeln, bis ein Platz im Studentenwohnheim frei ist (typische Wartezeit).
Die Strecke:
72km Gesamt, davon 55km Autobahn
2x täglich
Nach meinen Überschlagsrechnungen komme ich somit auf ca. 29.000km im Jahr
Aufgrund der langen Autofahrt:
• Tempomat wäre nice to have (oder einfach nachzurüsten)
• gute und gut verstellbare Sitze (Bin 1,80m groß)
• nicht zu laut bei der Autobahnfahrt (auf der Strecke um die Zeit wohl nicht schneller als 130km/h)
• wenig Verbrauch auf der Strecke
• Klimaanlage
• Airbags, ABS, ESP sollten schon drin sein
• Grüne Feinstaubplakette (München)
Diesel ist wohl sinnvoll?
gerne Schaltgetriebe
Sitzplätze: egal
Aktuell fahre ich mit meinen Eltern im begleiteten Fahren einen Passat V6 TDI 4-Motion, sonst kenne ich vom Fahrverhalten nur den Fahrschul-A3.
Die Versicherung sollte natürlich auch möglichst günstig sein, als Studi verdient man ja nichts/wenig 🙂
Ein umweltfreundliches und spritsparendes Auto wäre mir wichtig, meine Eltern legen dafür auch gerne noch Geld dazu.
Aussehen: Sollte nicht gerade nach dem typischen Anfänger-Auto aussehen, bei den Anforderungen kommen diese aber sowieso eher nicht infrage?
Ihr fragt euch bestimmt noch was für ein Budget ich habe, nun mehr als 11.000€ sollten es nicht sein, wenn es Lösungen mit kleinen Kompromissen für weniger gibt, bin ich auch nicht abgetan. Setzen wir mal ca. 6.000€ an.
Marken: prinzipiell alle, außer chinesischer, o. ä. Billigschrott 😉
Beschäftigt haben wir uns schon mit folgenden Autos:
Audi A2, Smart fortwo (für Autobahn wohl eher ungeeignet?/Sicherheit?), BMW 3er/116/118er (eigentlich zu teuer), Golf...
Grüße
fernbedienung712
Beste Antwort im Thema
Kannst du bitte begrünen wie du darauf kommst das ein Benziner mehr Verschleiß hat?
Was genau verschleißt da denn mehr als bei einem Diesel Motor?
29 Antworten
Gut, rechnen wir es uns schön und tun so als wären die 11.000€ erstmal nicht weg und als würde das Auto keinen Wertverlust haben. Dann sind wir bei 20 Cent/km (sehr optimistisch) und 30.000km/Jahr immer noch bei 750€/Monat.
Wenn man ein einer WG wohnt, kommt man mit der Hälfte an Geld weg, vor allem ist das planbarer. Bei einer eigenen Wohnung kann man für 550-600€ warm auch was finden. Dazu spart man sich die Fahrerei (A9 ist auch kein Zuckerschlecken).
Zitat:
Vielleicht könntet ihr eure Berechnungen in die einzelnen Posten(Versicherung, Steuer, Sprit, Reparaturzuschlag, ...) aufsplitten? Das ließe sich einfacher nachvollziehen und würde die Diskussion um die Kosten einfacher machen
dann will ich mal loslegen und etwas aufdröseln:
Diesel: von 6,8 ct (Golf VI) bis 11,8ct (Phaeton) hier muss berücksichtigt werden, dass sich der Dieselpreis ja auch ändert.
Steuer / Versicherung: von 2,3ct (Cit C5) bis 8,6ct (Golf VI -> kürzeste Haltedauer, wenigste Fahrleistung)
Nachrüstungen: von 0,0ct (Golf VI) bis 8,7ct (Signum: Standheizung, TravelAssistant m. Kühlschrank)
Rep./Wartung: von 1,1ct (Cit C5 Werksgarantie) bis 7,3ct (E46 320dT längste Haltedeuer, meiste Fahrleistung)
hm... selbst für mich als alter Statistikfreak ganz interesseant diese Daten mal auf einen Blick zu sehen und für
andere aufzuarbeiten.... aber wie gesagt: alle Werte ohne Anschaffungskosten!
Der Verkaufszeitpunkt ist auch nicht gerade zu vernachlässigen bei den Kosten: ich musste dem BMW damals neue
255er Reifen auf der HA spendieren, ohne diese wäre er unverkäuflich gewesen, das haut mit einigen hundert EUR rein.
Der Signum hat bei 130000km noch ne Garantieverlängerung bekommen, ein paar Wochen später habe ich ihn dann
doch weg gegeben. Der Phaeton und der Golf haben es nicht mal annähernd bis zum ersten TÜV/AU bei mir geschafft,
den einen Satz Reifen den ich für den Golf gekauft habe, fahre ich derzeit auf unserem 118d weiter, das teilt Kosten
natürlich. Die C5-Standheizung habe ich, da diese vor Abholung des Wagens "nachgerüstet" wurde, nicht mit in die
Nachrüstungen einberechnet... sondern in den (nicht berücksichtigten) Kaufpreis... ja, ich weiß 😎
Einen absolut großen Einfluss auf die Folgekosten hat der Kauf von Privat oder vom Händler, da man hier wenigstens
ein halbes Jahr Zeit hat den Wagen sozusagen durchreparieren zu lassen, oder man kauft privat und schliesst gleich
eine Rep.-Kosten-Versicherung ab, das schützt zum Großteil vor hohen Folgekosten, belastet aber das Budget monatlich
von vornherein mit 35-40 EUR. Winterreifen / HU-AU / Zahnriemenwechsel, Zeitpunkt nächster großer Service... das
muss alles berücksichtigt werden.
Wenn sich der TE aber noch nicht mal auf einen Typ Fahrzeug festlegen will, dann wird das so nix...
Beim Kauf kann man sicherlich das meiste Budget einsparen, bei einer langen Haltedauer muss ich auch auf den
vermeintlich niedrigen Wiederverkaufswert bei den Franzosen und Italienern nicht schauen, dafür sind hier die
Rep.-KOsten ggf höher bei älteren Fahrzeugen.
Kauft man alt und von Privat dann kommt sicherlich VW in Betracht, da es hier eine wahre Teileflut und an jeder
Ecke freie Schrauber gibt, die einem helfen können. Bei Oopel sieht es ähnlich aus: viele Teile und überall Rep.-
möglichkieten.
Mit dem Budegt des TE würde ich entweder:
einen Diesel (Streckenprofil) / BJ ab 2009 (wg Besteuerung) / Markenhändler (wg ggf Herstellerkulanzen) kaufen
zB Renault Clio 1.5dCi mit 88PS oder Toyota Auris 1.4D mit 90PS oder Citroen C3 90HDi
Budget hier vermutlich bei 8500 - 10500
********************************
@Bayernlover:
Zitat:
Gut, rechnen wir es uns schön und tun so als wären die 11.000€ erstmal nicht weg und als würde das Auto keinen Wertverlust haben. Dann sind wir bei 20 Cent/km (sehr optimistisch) und 30.000km/Jahr immer noch bei 750€/Monat
wollen wir für die Berechnung des Wertverlustes bei Privatleuten, die den Wagen noch nicht mal gekauft haben (!!!) einen
sep. Beitrag eröffnen? (das meine ich jetzt weder frech, noch böse oder ironisch, sondern einfach ehrlich und interessiert!)
Zitat:
@Bayernlover:
Zitat:
Original geschrieben von keksemann
wollen wir für die Berechnung des Wertverlustes bei Privatleuten, die den Wagen noch nicht mal gekauft haben (!!!) einenZitat:
Gut, rechnen wir es uns schön und tun so als wären die 11.000€ erstmal nicht weg und als würde das Auto keinen Wertverlust haben. Dann sind wir bei 20 Cent/km (sehr optimistisch) und 30.000km/Jahr immer noch bei 750€/Monat
sep. Beitrag eröffnen? (das meine ich jetzt weder frech, noch böse oder ironisch, sondern einfach ehrlich und interessiert!)
Ja, aber im Finanzierungsforum, nicht hier. Sonst muss ich das Thema verschieben 😛
@ Bayernlover: dazu bin ich jetzt zu faul, außerdem müsste man gut die Hälfte des Dialoges von
hier da drüber wieder in den ersten Beitrag kopieren, damit andere auch wissen, wg was wir 2 uns
die Köpfe einschlagen 😉
*****************************************
es wäre hier sicherlich hilfreich, wenn wir wüssten, wozu der TE prinzipiell tendieren würde:
Diesel will er ja nun schon haben, GASumbau eher nicht, kein chin. Billigschrott (schöne Definition),
Budget 6000-11000 😕 , kein typ. Anfängerauto (was ist das???) 3er und 1er sind zu teuer,
schwierig so....
Kleinwagen / Limo oder Kombi, oder gar ein Coupe? was ist die gewünschte Form
3-türig / 5-türig? spritsparend und umweltfreundlich: aha, also doch öffentliche....
vermutlich wird dieser Thread, wie so viele andere auch, im Niemandsland verenden... ohne das die
Hilfesteller jemals erfahren, für was sich der TE jemals entschieden hat... immer das selbe
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http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/435145.html
Dort siehst du meinen Spritmonitor.
Hier habe ich alle Kosten festgehalten, die durch meinen 118d entstanden sind. Das Fahrzeug wird 35-40000km jährlich bewegt und liegt mittlerweile im Budget.
Der Link ist sicherlich interessant für dich um die gesamten Kosten für ein Fahrzeug einschätzen zu können. Hierzu ist zu sagen, dass ich bisher keinerlei Reparaturen hatte an dem Auto. Wären die nötig gewesen, wären die Kosten noch höher.
Wählst du statt solch einem BMW einen Kleinwagen, sparst du vielleicht etwas...aber wesentlich geringer werden die laufenden Kosten nicht sein. Nur für den Fall, dass du den BMW als sehr teuer im Unterhalt einschätzt-denn das ist keinesfalls so.
In den aktuell ca. 2 Jahren der Haltedauer hat mich das Auto ~10400€ gekostet, was verhältnismäßig wenig ist für solch ein Auto. Hinzu kommt noch der Wertverlust von geschätzten 6000€ (Kaufpreis ~15000€, aktueller Wert ~9000€).
Zitat:
Original geschrieben von alex_grease
Jedenfalls ging's mir damals so - ich bin auch immer zum Studium gependelt, konnte mich dann aber auch nach Umzug nach München nicht mehr vom Auto trennen. Es ist mit Auto einfach viel einfacher, Verwandte oder Freunde zu besuchen, am Wochenende in die Berge zu fahren oder was auch immer. Das Geld war zwar knapp, aber das Auto blieb.
Das würd' ich so nicht sagen.
Ich hab am Heimatort auch 3 Autos, am Studienort keins. Vermiss' ichs? Garnicht! Wäre nur teuer und ein Parkplatzhüter.
Ausserdem wird 75 km-pendelei zum Studium mit egal welchem Auto auf Dauer nervig.
ich suche auch so ein sparsame gebrauchte diesel bis 3000euro, benziner haben zu hohen verschleis.
Audi A2 1.4tdi oder 1.2tdi - aus rostfreies alu
Polo 1.4tdi klein fein
fabia 1.4tdi gunstige kombi
rombster 1.4tdi klein transporter
ibiza 1.4tdi
Lupo 1.4tdi oder 1.2tdi micro aber verbrauch wie oben?
Smart fortwo 0,8cdi - aus plastik aber verbrauch bei 130km/h? 6 liter?
yaris 1.4d - habe noch keine ewarung
fiesta 1.4dci - ein ford
corsa 1.3dci - ein opel
rio 1.1d - bilig
i20 1.1d - bilig
Mitsubishi imiev (c-zero, ion) ab 10.000euro - aber Elektrisch, keine verschleis, 150km reichweite, laden nachts mit verlengerungskabel ca 6 stunden, oder bei ladesaule 45min. verbrauch ungerechnet 1.5 liter, akku lebensdauer ca 3000ladezyklen was enspricht bei 100km taglich 300.000 km
also bei jarliche laufleistung 30.000 enspricht 10jahren akkulebensdauer. Grosserer minus bei langere strecken mussen wir nach jede 100km ladesaule suchen und 45 minuten pause machen zum laden
Tesla Model S -verbrauch 20kWh - 500km reichweiche nur zum traumen
also die auto soll
fur lange zeit (5-7 jahren) sparsam (bei tempo 130 unter 5 liter diesel pro 100km)
gunstigste versicherung (typklase 10-14 weil bin bei SF0) nidrigste steuer ( max 250euro jahr)
unkaputtbar, gunstige ersatzteile,
taglich ca 50km hin und 50km zurick mal 6 tage pro woche mal 52 kalender wochen = pro jahr ca 30.000km
30.000km mal 5 liter diesel pro 100km (6,50e)= 1950euro (1l diesel = 1.30e )
30.000km mal 12kWh strom pro 100km (2,40e) = 720 euro (1kWh = 0,20e)
nach 6 jahren
180.000km = 11.700euro fur diesel
180.000km = 4.320 euro fur strom
Kannst du bitte begrünen wie du darauf kommst das ein Benziner mehr Verschleiß hat?
Was genau verschleißt da denn mehr als bei einem Diesel Motor?
Ich würde lieber einen neuen Thread eröffnen. Und arbeite bitte an deiner Rechtschreibung, da benötigt man ja einen Germanisten zur Übersetzung 😮
sorry wohne erst seit 5 jahren in deutschland,
hier ein TDI mit 1 milion km aus der volkswagen grupe
https://www.youtube.com/watch?v=VUqBMDgLCRc
nach meine ewarung autos aus der volkswagen grupe durschnitliche tdi halt 600.000km normaler benziner leider nur 300.000km.
vergleich:
benziner jede 15.000km ol und filters + zundkerze, kabels etc
TDI longlife jede 30.000km ol und filters
1 Mio... na und?
Der Benziner hier hat fast 5 Mio!
http://www.bild.de/.../...-weltrekord-guinness-buch-32464034.bild.html
Und 600 000KM für einen Diesel ist keine Kunst...
http://www.hiro-online.de/.../
Das Wechselintervall ist auf nicht bei jedem Benziner 15 000Km
Das mit den Kilometerständen liegt bei uns nur daran, dass Kilometerfresser bei uns aus Kostengründen (Verbrauch) nur Diesel fahren, darum gibt es in Europa natürlich wenige Benziner mit sehr hohen Kilometerständen, wer viel fährt hat hier ja schließlich einen Diesel. In anderen Ländern sieht das ganz anders aus.
Zitat:
da ich zu 90% an der TU-München studieren will
TUM Innenstadt oder TUM Garching (ewig weit weg auf dem platten Land, aber eine U-Bahn geht da raus)?
Ist ein großer Unterschied. In der Innenstadt kannst du dir parken wollen gleich abschminken (sehr hohe Kosten). Da geht höchstens Park+Ride.
Mein Rat (selbst in München an der Uni gewesen, an TUM, LMU und LRZ): schau, dass du nach München/Garching/irgendwo in den engeren Speckgürtel kommst und in der Nähe der Gebäude/Fakultäten, wo deine Vorlesungen sind, doch Wohnraum findest und mit Rad/ÖPNV zur Uni kommst. Das verändert auch die Autofrage und verbessert das soziale Leben. Täglich 2x75km pendeln kostet viel Geld und Zeit und Nerven, gerade im Berufsverkehr an der A9 nach MUC/auch MUC heraus.
Alternativ: ich kenne viele in MUC, die mit dem ÖPNV/Bahn pendeln. Da kann man wenigstens die Fahrten über noch was machen.
Und sonst: kauf dir als TDI-Fanboy halt den TDI, den du willst: Golf/A3/Leon/Toledo/Octavia/Rapid als 1.6 TDI (immer CR) oder die älteren 1.9 TDI (PD) oder 2.0 TDI (PD, oder CR) bietet sich ja förmlich an bei deinen Vorstellungen. Audi A2 1.4 TDI (PD) geht prinzipiell auch gut, ist aber schon älter. Besonders sparsam aber kleiner: Fabia Greenline oder Polo Bluemotion oder Ibiza Ecomotive.
Zitat:
Äh, mal das Datum vom ersten Beitrag gesehen?
Oops. 🙂 Aber 2 Jahre - geht ja noch.
An die Motor-Talker-Programmierer-Mannschaft: da lässt sich doch bestimmt mal eine "Dieser Faden ist geschlossen-Funktion" einbauen, oder? Oder eine Hinweis-Funktion: "Achtung, das Ausgangsposting dieses Threads ist vor x Monaten/Jahren erstellt worden. Wollen Sie wirklich noch dazu antworten?"