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Erstes Auto - Suzuki Splash 1.2L - Automatik - Drehzahl bei 1000 im Leerlauf

Suzuki Splash EX
Themenstarteram 21. September 2015 um 20:15

Hallo,

wir haben seit 2 Monaten einen Suzuki Splash. Beim Kauf waren 35000 km runter. Also wohl nicht viel.

Wir kennen uns beide nicht aus mit Autos :D Meistens fahre auch ich, Sie traut sich das nicht so zu, weswegen ich nur auf meine beschiedene Erfahrung hinweisen kann.

Mir ist aufgefallen, dass wenn ich den Motor starte, er sehr hoch dreht. Erst auf 1500 und fällt dann innerhalb von 2-5 Sekunden auf 1000 und stagniert dann da. Klima, Sitzheizung und Radio ist aus.

Diese 1000 rpm erscheinen mir dabei recht viel.

Hat jemand diesbezüglich einen Tipp für mich?

 

ps:

Eins noch, was ich öfter mal gelesen habe:

Stimmt es, dass der Opel Agila Baugleich ist? Wie kommt sowas zustande? Sind doch zwei verschiedene Marken, die doch eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben oder?

Wenn ich jetzt was über den Agila lese, trifft das 1:1 auch auf den Splash zu? Lieder findet man nämlich nicht soo viel zu dem Splash über Google. Meistens gelangt man dann zum Suzuki Swift oder aber Opel Agila.

LG

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10 Antworten

Also 1000rpm bei 1,2l Hubraum ist an sich nicht zu viel. Wie weit fährst du denn damit immer? Je kälter der Motor ist, desto höher dreht er im Leerlauf, um nicht abzusterben. Unser Alto BJ 04 hat im Winter die ersten zwei Minuten ca 2500rpm. Wenn er dann mal WIRKLICH warm (nach ca 30min) ist, liegt er im Leerlauf irgendwo bei ca 800-900.

Verschiedene Marken, die auf Basis der selben Technik verschiedene Karrossen und Ausstattungen anbieten, sind heutzutage absolut weit verbreitet. Was meinst du, was alles auf Golf Basis gebaut wird.... Beetle, Seat, Skoda, Audi A3, Audi TT usw usw.....

Hi,

erhöhte Leerlaufdrehzahl im kalten Zustand ist durchaus normal, sollte sich aber nach ein paar Minuten tatsächlich auf deutlich unter 1000 1/min einpendeln, ansonsten würde ich auf eine Undichtigkeit im Ansaugtrakt des Motors tippen oder einen defekten Leerlaufsteller.

Suzuki Splash 1.2L und Opel Agila sind nicht baugleich, aber Suzuki Wagen und Opel Agila schon!

Zitat:

Suzuki Splash 1.2L und Opel Agila sind nicht baugleich, aber Suzuki Wagen und Opel Agila schon!

Wie kommst denn da drauf?

Jobo2811,

verunsicher den Themenstarter nicht unnötig :-)!

Der Agila II und der Splash sind weitestgehend baugleich, gleiche Technik unter der Haube, aber andere Heckklappe, andere Scheinwerfer (und wahrscheinlich ein paar unbedeutende Kleinigkeiten mehr).

Der Agila I und der Wagon II (2000 bis 2006) sind auch fast baugleich, haben aber unter der Haube jeweils Motoren+Getriebe aus eigenenem Hause.

Solche gemeinsamen Fahrzeuge sind gar nicht so selten. Manche Hersteller, die eigentlich nichts gemeinsam haben, arbeiten schon mal zusammen. Meistens um teure Entwicklungskosten zu sparen.

Beispiele dafür gibt es mehrere:

VW-Sharan/Seat-Alhambra + Ford Galaxy (bis vor ein paar Jahren)

Ford-KA + Fiat500 (aber mit stark unterschiedlichen Karosserien)

Suzuki Ignis + Subaru Justy (auch schon ein paar Jahre her)

Toyota Aygo + Peugeot 107 + Citroen C1

 

Der Leerlauf sollte eigentlich nach längerem Betrieb unter die 1000 Umdrehungen fallen, sofern der Automatik keine anderen Grundeinstellung wie der Schaltwagen hat (evtl. hat der eine Leerlauf-Anhebung, wg. dem Drehmomentwandler. Diesen Wandler hat die Splash-Automatik nämlich noch)!

Aber die Leerlaufreglung ist mittlerweile so "intelligent" dass sie den Drehzahl von den Bedingungen abhängig macht. Einen festen, einstellbaren Wert gibt es eigentlich nicht mehr.

Einen Defekt würde ich daher ersteinmal ausschließen. Nebenluft (Undichtigkeit im Ansaugtrakt) z.B., müsste eigentlich die Selbstdiagnose erkennen!

Ich nehme mal Opel-Kleinwagen für 200:

Was ist ein Agila A? Wagon R+

Was ist ein Agila B? Splash

Kooperationen auch zwischen Herstellern, bei denen man es nicht sofort vermutet, sind aber ein alter Hut. Nissan und Ford (Terrano II / Maverick), Mazda und Ford (121/Fiesta, Tribute/Maverick II), Alfa, Saab und Lancia (164, 9000, Thema), Renault und Mercedes (Kangoo/Citan), Suzuki und Chevrolet (Vitara/Sidekick/Tracker/Escudo, Equinox/XL-7), Suzuki und Nissan (Equator/Frontier), ... Liste ist unvollständig.

Erhöhte Drehzahl nach dem Kaltstart ist auch normal, die Suzuki-Vergaser mit Kaltstartautomatik haben auch gerne mal bis knapp vor 3000 gedreht, die Einspritzer haben anfangs immer noch bis knapp vor 2000 U/min gedreht, mittlerweile ist's geringer. Kann auch heute noch 'ne Abgas-strategische Lösung sein, um den Kat schneller auf Temperatur zu bringen. Oder kurz, wie auch meine Vorredner schon sagten: Es ist höchstwahrscheinlich normal.

Gruß

Derk

Themenstarteram 22. September 2015 um 14:22

Hallo und vielen Dank für eure Zahlreichen und informativen Beiträge.

Also im Allgemeinen sind es eher kleinere Strecken. Diese 1000rpm sind meistens wirklich wenn ich am das erste mal losfahre nach längerer Standzeit. Da fällt mir das besonders auf.

Ich werde bei der nächsten größeren Strecke nochmal darauf achten, wie sich das verhält. Dabei beachte ich die hier erwähnten ca 30 Minuten.

ps:

Nochmal eine kleinere Frage die nicht direkt dazu gehört. Also zum Thema.

Wie sieht es aus, mit Radios? Welche kann man da einbauen bzw. auf was muss man da achten?

Ich würde gern ein Radio haben, welches einen Aux Eingang bzw. USB hat. Das ist bei dem default Radio ja nicht der Fall.

Außerdem: Da ist die normale Standard Batterie drinnen. Wie lange kann man da z.B. Radio und Sitzheizung laufen lassen bevor es Probleme beim anlassen gibt? Wenn ich z.B. jemanden Abhole und es im Winter mal länger dauert. Die Sitzheizung geht ja auch, wenn der Motor z.B. nicht läuft.

Ich hatte bisher nur gelesen, dass die Batterie wohl nicht so Leistungsstark sein soll und es bei dem Suzuki Probleme beim starten geben soll, wenn es draußen kälter wird.

Hat jemand eventuell sonstige Tipps, die für uns als absolute Anfänger nützlich sein könnten?

Wann man z.B. was wechseln sollte oder in welchem Verhältnis Wasser zu Frostschutz und welches Öl geeignet ist?

Also so Allgemeine dinge im Bezug auf Auto und Suzuki Splash.

Vielen dank für eure Hilfe!

Bei dem Serien-Radio lässt sich aber eine USB-Box anschließen. Dann bleibt das Radio drin und die Lenkradbedienung bleibt nutzbar:

http://www.ebay.de/.../121755455617?hash=item1c5930d081

Zur Batterie: Alles hängt von dem Zustand der Batterie ab. Die serienmäßig verbauten Batterien haben eine starke Streuung was die Haltbarkeit angeht. Nicht selten waren die schon nach 2 Jahren zu ersetzen, andere fahren noch heute mit der ersten, da kann man nichts verallgemeinern.

Ein Radio braucht nicht viel, aber die Sitzheizung frisst richtig Strom, die sollte im Stand nicht benutzt werden (kann man die überhaupt einschalten, wenn der Motor nicht läuft?)

Wenn es ein EURO-5 Splash ist (ab 2011), sollte man das ÖL/5w30 nehmen. EURO-4 kommt mit 10W40 aus, ich empfehle aber mind. 5W40 (der Hersteller ist ziemlich egal).

Erfahrungsgemäß verbrauchen die Motoren aber nichts nennenswerts zwischen den Ölwechselintervallen.

Ich fahre selbst seit 6,5 Jahren einen Splash 1.2 Automatik. Das mit der erhöhten Drehzahl nach dem Kaltstart ist normal. Sobald man den Getriebewahlhebel auf "D" stellt, sollte der Leerlauf auf ca. 800 Umdrehungen abfallen. Meine original 36Ah Batterie habe ich letzte Woche gegen eine von MOLL mit 46Ah getauscht. Jetzt springt er wieder nach der 1. Umdrehung an. Eines der günstigsten hochwertigen Öle ist das 5W-30 Dexos-2 von Opel. Das empfiehlt Opel auch für den baugleichen Agila-B. Dieses Öl fahre ich von Anfang an und 5 Liter kosten nur ca. 22€ (z.B. Öldepot24). Gruß.

Themenstarteram 10. Oktober 2015 um 9:37

Danke für eure Beiträge. Das hat mir alles sehr geholfen!

Das mit der Drehzahl hat sich erledigt. Ich habe etwas darauf geachtet und er geht damit tatsächlich runter. Alles wie es sein soll :)

Das Öl habe ich mir aufgeschrieben und werde es, wenn es nötig ist, benutzen.

Wirklich, vielen Dank!

Schön, dass sich das geklärt hat und ich hoffe, dass Ihr mit dem Suzukilein zufrieden sein werdet. In unserer Familie fährt ein inzwischen 19 Jahre alter Suzuki, der alle vier letzten TÜV-Prüfungen ohne Mängel bestanden hat. Weil ich aber von Anderen weiß, das das nicht der Regelfall ist, und weil Du erwähnst, dass Deine Autoerfahrungen eher gering sind, mein Tipp: miete mindestens einmal im Jahr mal eine Hebebühne für ein halbes Stündchen (oft nur ein Zehner) und schau Dir das Auto von unten an. Jede kleine Roststelle, egal ob an Leitungen oder Unterboden, nur nicht an der Bremse) mit etwas Öl abpinseln (nicht dass es tropft - Umwelt! :-), so verhinderst Du auf Jahre, um nicht zu sagen Jahrzehnte, einen autotödlichen Rostfraß. Motoröl, besser Getriebeöl, da zäher (nicht Automatik-Getriebeöl) oder Öl-Fett-Gemisch.

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