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Erstes Auto Beratung - e90 318d?

Themenstarteram 24. November 2016 um 21:44

Hallo ihr lieben!

Ich werde bald 18 und meine Eltern und ich sind drauf und dran, das perfekte Auto für mich zu finden. Preislich bewegen wir uns bei 6.000 - 7.000 €. Meinen Eltern sind vorallem günstige Unterhaltskosten wichtig (mir natürlich auch :D), sprich möglichst geringer Verbrauch und nicht allzu hohe Versicherungskosten. Mein persönliches Traumauto war schon seit Monaten ein e46 318d, meine Eltern gingen da auch lange mit, finden ihn aber mittlerweile doch etwas zu alt und wollen für das Geld einen jüngeren Wagen erstehen. Ein e90 318d ist da definitiv ein Gesprächsthema, auch wenn dieser nochmal ein kleines bisschen über dem veranschlagtem Budget liegt. Da wir allerdings generell ein eher eingeschränktes Wissensspektrum über verschiedene KFZs (außer Audi, Mercedes, Bmw :D) besitzen, wollte ich mich hier mal erkundigen, was euch denn so vorschwebt ^-^

edit: Ich bin übrigens kein Heizer sondern ein echt ziemlich enstpannter Fahrer.

Also nochmal die gewünschten Eckdaten:

- niedriger Verbrauch (bis 7 Liter kombiniert, gerne natürlich weniger)

- nicht älter als 2006, jüngere Baujahre erwünscht

- zwischen 90 und 150 PS (wegen Sicherheit und Versicherungskosten)

- relativ sportliches, eleganteres Design

- Kleinwagen, Kompaktklasse oder Limouse, kein Kombi

Ich freue mich auf eure Vorschläge, danke im voraus :)

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14 Antworten

Wie sieht denn das Fahrprofil aus?

Themenstarteram 24. November 2016 um 21:51

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 24. November 2016 um 21:47:01 Uhr:

Wie sieht denn das Fahrprofil aus?

Meinst du meine Fahrweise usw.? Ich denke ich werde auf jeden Fall unter 10.000 km im Jahr bleiben, wahrscheinlich so 6, vielleicht auch 7k. Hauptsächlich Stadt und Landstraße (zum größeren Teil wohl Stadt). Wie schon geschrieben werde ich eher auf Spritverbrauch achten als die Sportlichkeit des potentiellen Autos voll auszunutzen. Ist das alles wichtige, oder fehlt noch was? :)

Bei deinem wahrscheinlichen Fahrprofil würde ich dir keinen Diesel empfehlen. Da zahlst du wahrscheinlichen am Schluss noch drauf. Bei BMW kann ich dir nun nicht unbedingt helfen,vielleicht wäre ja ein 116i was für dich.

Themenstarteram 24. November 2016 um 22:02

Zitat:

@Forester91 schrieb am 24. November 2016 um 21:57:17 Uhr:

Bei deinem wahrscheinlichen Fahrprofil würde ich dir keinen Diesel empfehlen. Da zahlst du wahrscheinlichen am Schluss noch drauf. Bei BMW kann ich dir nun nicht unbedingt helfen,vielleicht wäre ja ein 116i was für dich.

Der ist uns bei der Suche auch schonmal ins Auge gesprungen. Sicherlich nicht das ansprechenste Design, aber solide Werte usw. Aber nochmal zu der Diesel Problematik: War mal so frei das auszurechnen am Beispiel des e46 318. Beim Diesel Modell hatte ich mit komb. 6,5l gerechnet und beim Benziner mit 8l. Steuertechnisch haben die sich nur 180 Euro genommen, da bin ich mit dem Diesel am Ende des Jahres deutlich günstiger weggekommen. Oder geht es dir dabei gar nicht um die Kosten allein?

 

am 24. November 2016 um 22:05

Ein Benziner ist hier bei den paar Kilometern

die bessere Variante.

Beim E90 wäre der Vorfacelift N46 als 318

oder 320 eine Wahl.

Der 316 ist schon ein Direkteinspritzer

hier kann es Injektorstress geben.

Steuerkettenausfälle sind bei den 4endern

auch bekannt, aber bei weitem nicht in den Ausmaß

wie bei manch anderen Hersteller(n).

Die Sache mit den Verbrauch solltest du nicht überbewerten.

Versicherung und Reperatur bzw. Wartungskosten

werden der größere Faktor für dich werden,

als 1 oder 2l Mehrverbrauch auf max. 10tkm hochgerechnet.:D

Oder frei nach Großkotz Hilmar Kopper, ehemaliger Vorstandssprecher

der Deutschen Bank AG das sind Peanuts.:D

Themenstarteram 24. November 2016 um 22:16

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 24. November 2016 um 22:05:21 Uhr:

Die Sache mit den Verbrauch solltest du nicht überbewerten.

Versicherung und Reperatur bzw. Wartungskosten

werden der größere Faktor für dich werden,

als 1 oder 2l Mehrverbrauch auf 10tkm hochgerechnet.:D

Oder frei nach Großkotz Hilmar Kopper, ehemaliger Vorstandssprecher

der Deutschen Bank AG das sind Peanuts.:D

So weit habe ich noch gar nicht gedacht, wahrscheinlich sollte ich mich in der Hinsicht nicht ganz so einschränken. :D

Zitat:

[Ich denke ich werde auf jeden Fall unter 10.000 km im Jahr bleiben, wahrscheinlich so 6, vielleicht auch 7k. Hauptsächlich Stadt und Landstraße (zum größeren Teil wohl Stadt). Wie schon geschrieben werde ich eher auf Spritverbrauch achten als die Sportlichkeit des potentiellen Autos voll auszunutzen. Ist das alles wichtige, oder fehlt noch was? :)

Seit Februar darf unser junior alleine fahren, und fährt mit unserem Zweitwagen dem Toyota Aygo zur Arbeit . Einfache Strecke 9km, also bei 22 Arbeitstagen x 18 km rd. 400 km im Monat, bei reiner Nutzung zur Arbeit wären das somit ca. 5Tsd km im Jahr, dazu kommen dann noch die sonstigen Fahrten, wenn ich den Wert dann einfach noch mal verdoppel wäre ich bei 10Tsd km im Jahr.

Das komische ist nur, das der Wagen im Februar bei der letzten Inspektion 25 Tsd runter hatte und nun bei 38 Tsd steht :D

Das würde bedeuten er käme im Jahr auf rd 15 Tsd km.

Ich denke viele Fahranfänger unterschätzen wie viel sie eigentlich wirklich fahren, also deine Aussage mit 6-7 k halte ich für zu optimistisch geschätzt.

Gruß

Themenstarteram 24. November 2016 um 22:32

Zitat:

@rondode schrieb am 24. November 2016 um 22:24:12 Uhr:

 

Ich denke viele Fahranfänger unterschätzen wie viel sie eigentlich wirklich fahren, also deine Aussage mit 6-7 k halte ich für zu optimistisch geschätzt.

Ich bin mal so frei das zu bezweifeln. Ich gehe das erste Jahr des Autokaufs noch in die Schule, die ich auch weiterhin täglich zu Fuß erreichen werde (sprich keine täglichen Pflichtfahrten). Und selbst danach ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch dass ich die gewünschte Uni zu Fuß erreichen kann, klar ist das alles nur reine Spekulation und niemand kann sagen, wie viel es tatsächlich ist, aber ich denke meine 6-7tkm sind eine relativ realitätsnahe Prognose.

Grüße zurück ;)

Naja, die Begeisterung ist am Anfang noch hoch, da fährt man mehr. Das relativiert sich (meistens) schnell und man fährt doch viel weniger ... ;)

Du wirst ja selbst wissen wieviel es werden können, und ich habe ja auch nur das Fahrverhalten unseres Juniors beschrieben, damit meine Aussage auch nachvollziehbar ist.

Wenn du tatsächlich nicht mehr als 7 Tsd im Jahr fährst, dann auf keinen Fall einen Diesel und ob ich tatsächlich einen BMW empfehlen würde, weis ich auch nicht. Upps ich hab 1987 als mein erstes Auto einen 10 Jahre alten BMW 316 gefahren (aber da kostete der Sprit auch noch unter ne Mark ;-)))).

Wie wärs mit nem Yaris oder Civic oder so etwas ähnliches????

Gruß

Der E90 318d ist ein unkultivierter, heruntergeregelter 320d, und eigentlich ein Langstreckenfahrzeug für die Autobahn. Für die Stadt und ein bisschen Land ist das Auto nicht gebaut - allein schon die Länge von ~4,5 m ist kein Argument für die Stadt. Das Auto kann hervorragend gleiten, aber "wendig" ist etwas Anderes.

Zudem gibt es die Vorfacelift-Modelle und die nach dem Facelift. Meine persönliche Meinung: wenn Du soweit halbwegs problemlos (sofern Autos als problemlos bezeichnet werden dürfen) fahren willst, dann den E90 erst ab 2011 (also letztes Produktionsjahr der meisten E9X-Modelle) kaufen.

Und ich schließe mich den Vorpostern an:

- Kilometerzahl nicht unterschätzen!

- Diesel lohnt nicht.

Die Kosten für Diesel außen vor - in der Stadt kriegst Du den 318-er (hat einen 2l-Diesel an Bord) nie und nimmer warm - es sei denn, Deine Stadt heißt "Peking" - dann geht's ;-) Du wirst im Auto im Winter lange frieren. Willst Du das?

Und - beim Diesel musst Du den Partikelfilter immer wieder regenerieren, das geht nur bei längerer, flotterer Fahrt auf der Autobahn - aber nicht nur "einfach so", sondern dann, wenn dies benötigt wird. DEN Zeitpunkt zu treffen wird schwer, wenn Du fast nie Autobahn fährst.

Behelfsmäßig pustet das Auto etwas Sprit in den Partikelfilter, um dort Brände auszulösen, die die Partikel verbrennen - fühlt sich aber Sch* an, riecht auch SCH* (bzw. evtl. nach Gummi), IST auch Sch*....

Ich würde keinen Diesel holen, wenn ich viel Stadtverkehr hätte....

Der 116i oder 118i wäre auch meiner Meinung nach besser, aber nur, wenn niemand (oder nicht oft) auf der Rückbank mitfahren soll. Nach einer Mitfahrt auf der Rückbank werden Deine Freunde sagen: "Ach, Du willst uns abholen? Neee danke, wir fahren lieber selbst!" :-)

Wobei... In einem Fiat 126 war's mal zusammen mit vier Frauen (und mit mir als Fahrer, der als Einziger kein Alk getrunken hat) auch schön kuschelig... Die Fahrt war 1989/1990 Silvester in Ungarn - da war ich jung, hübsch und sehr schlank - und vier weitere Mädels in einem 126-er haben dort niemanden geschert in der Nacht. So kuschelig kann der 1-er aber nicht werden - also weder kuschelig, noch geräumig - was soll das überhaupt. :-)

Auch der 3-er ist kein Raumwunder, aber knapp so viel Platz wie ein 6-er Golf hat er.... Der Einstieg ist aber auch im 3-er für ältere Leute sehr mühsam - aber möglich (meine Eltern und Schwiegereltern, alle im Bereich 75-80 Jahre, können sich tatsächlich noch in meinen Dreier rein- und aus ihm rausquetschen :-) ).

Der Kofferraum ist im Dreier (Limousine) sehr schwer zugänglich. Da kaufst Du etwas bei IKEA, die Maße des Objekts passen eindeutig IN das Auto, Du kriegst es aber weder durch die Tür, noch durch den Kofferraum in den Wagen.

Da ist der 1-er mit umgelegter Rückbank sinnvoller (z.B. ein Kühlschrank - den bitte nicht bei IKEA kaufen - aber egal).

Dreier Kombi hat weniger Platz auf der Rückbank als der normale Dreier, und auch einen kleineren Kofferraum (wenn die Sitze belegt sind). Dafür kannst alles umklappen, und gut einladen. Und die Rücksitze bieten trotzdem um Klassen mehr Platz, als der 1-er. Der 3-er Kombi ist jedoch nicht so "sportlich", wie die Limousine... Und sieht altbacken aus....

EINEN Tod musst Du IMMER sterben, wenn Du ein Auto kaufst...

Gut gesagt mit dem Diesel.

Würde da auch dringenst abraten da bei Kurzstrecke hohe Reperaturkosten drohen.

Mal abgesehen davon, dass ein Diesel prinzipiell technisch deutlich anfälliger ist als ein Saugbenziner.

Das wiegt der Verbrauchsvorteil nie im Leben auf!

Zitat:

@peterpawn18 schrieb am 24. November 2016 um 21:44:41 Uhr:

Meinen Eltern sind vorallem günstige Unterhaltskosten wichtig (mir natürlich auch :D), sprich möglichst geringer Verbrauch und nicht allzu hohe Versicherungskosten.

- niedriger Verbrauch (bis 7 Liter kombiniert, gerne natürlich weniger)

Verabschiede dich übrigens von der Bedeutung des Verbrauches.

Bei deinen zu erwartenden Fahrleistungen ist das gelinde gesagt eigentlich scheißegal.

Da sind in gewissen Maßen Versicherung/Steuer aber vor allem Wartungskosten und Reperaturanfälligkeit um ein Vielfaches wichtiger.

Autofahren besteht halt nicht nur aus Versicherung und Sprit.

Ich bin in den letzten 13 Monaten jetzt 32.000 Kilometer gefahren.

Der Anteil des Spritverbrauchs an den Gesamtkosten betrug gerade mal 37%

Also ein Drittel quasi.

Anbei mal eine Übersicht.

Die anderen Kosten sollte man halt nicht vergessen die Autofahren so mit sich bringt.

Unbenadssnnt

Umkreis? PLZ? Gewünschte Ausstattung? Klima? Sitzheizung? Parkhilfe? Händler oder Privat?

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