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Ersetzt die T-Klasse und der EQT schon 2022 die B Klasse?

Mercedes B-Klasse W247
Themenstarteram 12. Mai 2021 um 21:56

Ich kann mir nicht vorstellen, dass im kommenden Jahr die B Klasse parallel zur T-Klasse weiter produziert wird. Bereits jetzt sind die Verkaufszahlen bei der B Klasse nicht berauschend. Und die T-Klasse bedient sich einem ähnlichen Kundenkreis und dieser reicht für beide Modelle sicherlich nicht aus. Ich persönlich hätte liebend gerne auf die auf Renault-Basis aufgebaute T-Klasse verzichtet. Leider wird m.E. bereits im nächsten Jahr die schöne B Klasse geopfert - wie ist Eure Einschätzung.

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13 Antworten

Nein. Langfristig, spätestens beim Modellwechsel könnte sie geopfert werden, aber noch nicht nächstes Jahr. Schade um den B, aber der T wird mit dem GLA+GLB wohl dieses Klientel bedienen. Die Varianten-Vielfalt wird spätestens mit dem MFA3 reduziert. Wobei MFA3 heißen die neuen Kompakten dann nicht mehr. Aner mir fällt der Name gerade nicht ein

Themenstarteram 13. Mai 2021 um 7:13

Habe ich auch so aus der Presse gehört - ich kann es mir trotzdem nicht vorstellen und es wäre auch der vorzeitige „tot“ der T-Klasse, weil:

- Die T-Klasse bedient das fast gleiche Klientel wie die B Klasse,

- die B Klasse verkauft sich jetzt schon nicht gut und

- der Kostenaufwand mit zwei nicht ausgelasteten Modellen wäre immens hoch.

Ich wäre froh, wenn die T-Klasse scheitert, dann wäre zum Glück die Kooperation mit Renault gestorben. Aber gleichzeitig ist dann leider auch die B Klasse weg.

Nur so, warum die B-Klasse weniger verkauft als Corona. In der EU wurden 2019 75 000 verkauft, im vergangenen Jahr waren es 45 000, Sperren hatten wie in diesem Jahr enorme Auswirkungen auf den Umsatz.

Die T-Klasse wird zu 100% ausfallen. Die Verkäufe der Citan-Passagierversion waren katastrophal. Weniger als 20 000 in 5 Jahren. Dieses Konzept möchte der Merc-Kunde nicht, dieser Kastenwagen passt nicht in das MB-Image.

Die B-Klasse ist im Grunde genommen praktischer A-Klasse .verwandelt sich möglicherweise in eine Art Kombi / Crossover-Hybrid. Aber ich denke tatsächlich kann es das gleiche bleiben wie w247. Privatkunden lieben es.

Zitat:

@smarty874 schrieb am 12. Mai 2021 um 23:06:56 Uhr:

Nein. Langfristig, spätestens beim Modellwechsel könnte sie geopfert werden, aber noch nicht nächstes Jahr. Schade um den B, aber der T wird mit dem GLA+GLB wohl dieses Klientel bedienen. Die Varianten-Vielfalt wird spätestens mit dem MFA3 reduziert. Wobei MFA3 heißen die neuen Kompakten dann nicht mehr. Aner mir fällt der Name gerade nicht ein

Gemäß der von mir gelesenen Infos zur T-Klasse ist sie ja doch um einiges größer als die B-Klasse (als EQT fast 5,00 m Länge). Und technisch bewegt sie sich auch nicht auf dem Niveau der B-Klasse (siehe MBUX).

Wenn es einen „Ersatz“ für die B-Klasse gibt, so ist es in meinen Augen der GLA, bei dem man sich schon ein wenig streiten kann, ob er denn wirklich ein SUV ist.

Schade ist es dennoch um die B-Klasse – aber der Markt hat es mit der tendenziellen Entwicklung weg von den VAN´s so entschieden.

Mein nächster wird nach dem B250e wohl ein EQA.

Eule

Also, bisher ist irgendwie alles gescheitert, was aus der Kooperation kam. Ob Citan, x-Klasse, oder auch die kleinen Diesel. Wenn man es nicht hinbekommt, die T-Klasse, Mercedes-like hinzubekommen, wird sie auch scheitern. Auch wenn die Rendite höher ist als bei der aktuellen B-Klasse.

Zitat:

@smarty874 schrieb am 13. Mai 2021 um 09:53:27 Uhr:

Also, bisher ist irgendwie alles gescheitert, was aus der Kooperation kam. Ob Citan, x-Klasse, oder auch die kleinen Diesel. Wenn man es nicht hinbekommt, die T-Klasse, Mercedes-like hinzubekommen, wird sie auch scheitern. Auch wenn die Rendite höher ist als bei der aktuellen B-Klasse.

Dass sehe ich ebenfalls so!

Und es wäre sehr schade für die B-Klasse!

Aber wenn Mercedes so weitermacht, wird speziell das Klientel für welches die B-Klasse vorgesehen war, einfach wegfallen, weil Mercedes nichts vergleichbares mehr bieten kann.

Das werden dann nicht wenige Kunden sein, die da zu anderen Herstellern wechseln!

Ich fände es auch sehr schade, wenn die B-Klasse vom Markt verschwinden würde. Sie ist, von den Abmessungen, dem Raumkonzept, und dem Raumgefühl her, einfach super praktisch.

Wenn mein Leasing für den B250e nächstes Jahr ausläuft, favorisiere ich ein vollelektrisches Fahrzeug. Der EQB käme in Frage, leider habe ich aber lesen müssen, dass es ihn nur ohne Anhängerkupplung geben wird. Dann könnten wir unsere e-Bikes nicht mehr mitnehmen. Das ist für uns ein Ausschlusskriterium.

Der EQA ist mir vom Kofferraumvolumen her zu klein. Ein EQT gefällt mir vom Konzept und vom Design her gar nicht. Das ist für mich ein Lieferwagen. Was anderes, Vollelektrisches in der Klasse, hat Mercedes nicht im Angebot. Wahrscheinlich werde ich daher nächstes Jahr die Marke wechseln. Audi Q4 e-tron, Skoda enyaq, und Hyundai ioniq 5, (mit 800 Volt Technik !) interessieren mich.

An EQA und EQB stört mich auch, dass die Plattform eigentlich immer noch eine Verbrennerplattform ist, und daher nicht alle Vorteile eines E-Autos voll ausgenutzt werden.

Zitat:

@smarty874 schrieb am 13. Mai 2021 um 09:53:27 Uhr:

Also, bisher ist irgendwie alles gescheitert, was aus der Kooperation kam. Ob Citan, x-Klasse, oder auch die kleinen Diesel. Wenn man es nicht hinbekommt, die T-Klasse, Mercedes-like hinzubekommen, wird sie auch scheitern. Auch wenn die Rendite höher ist als bei der aktuellen B-Klasse.

soso.

Und weil der Citan so ein grandioser Flop war bekommt er jetzt einen Nachfolger?

Beist sich irgenwie mit deiner Aussage , oder?

Zitat:

@HAL01 schrieb am 13. Mai 2021 um 12:23:55 Uhr:

An EQA und EQB stört mich auch, dass die Plattform eigentlich immer noch eine Verbrennerplattform ist, und daher nicht alle Vorteile eines E-Autos voll ausgenutzt werden.

Dieses Argument, dass EQA und EQB auf einer Verbrennerplattform basieren und daher nicht die Vorteile reiner Elektroplattformen aufweisen, habe ich auch schon öfter in der Autopresse gelesen.

 

Ich frage mich nun, was denn diese Vorteile einer reinen Elektroplattform gegenüber beispielsweise EQA oder EQB eigentlich sind. Geringeres Gewicht? Mehr Stauraum vorne? Wisst Ihr vielleicht dazu etwas mehr? Mich würde interessieren, ob diese angeblichen Vorteile überhaupt praktisch relevant sind.

Zitat:

@GLB2020 schrieb am 13. Mai 2021 um 22:17:57 Uhr:

Zitat:

@HAL01 schrieb am 13. Mai 2021 um 12:23:55 Uhr:

An EQA und EQB stört mich auch, dass die Plattform eigentlich immer noch eine Verbrennerplattform ist, und daher nicht alle Vorteile eines E-Autos voll ausgenutzt werden.

Dieses Argument, dass EQA und EQB auf einer Verbrennerplattform basieren und daher nicht die Vorteile reiner Elektroplattformen aufweisen, habe ich auch schon öfter in der Autopresse gelesen.

Ich frage mich nun, was denn diese Vorteile einer reinen Elektroplattform gegenüber beispielsweise EQA oder EQB eigentlich sind. Geringeres Gewicht? Mehr Stauraum vorne? Wisst Ihr vielleicht dazu etwas mehr? Mich würde interessieren, ob diese angeblichen Vorteile überhaupt praktisch relevant sind.

Bei einer reinen Elektroplattform ist alles optimal auf die Anforderungen der Elektromobilität abgestimmt. Die Achsen sind weit nach außen versetzt, das gibt Platz für große Akkus. Die Aufnahme, der Rahmen des Akkus, sozusagen der Akku selbst, ist tragendes Teil der Karosserie, was zu Gewichtseinsparungen führt und somit bessere Fahrleistungen und einen geringeren Verbrauch ermöglicht. Es gibt keinen Kardantunnel, bzw. Getriebetunnel, was für mehr Platz im Sitzbereich vorne und hinten sorgt. Der Kofferraum ist größer, weil die Antriebsbatterie besser integriert ist. Fahrzeuge auf einer reinen Elektroplattform haben einen extrem kleinen Wendekreis, weil die Räder vorne mehr Platz haben. Oft ist vorne noch eine kleiner Kofferraum, bei Tesla der „Frunk“, wo man z.B. die Kabel usw. unterbringen kann. Die ganze Architektur ist an die Antriebsbatterie und an den Elektromotor, oder den Elektromotoren bei Allrad, ausgerichtet

Der VW id3, mit der MEB Plattform für E-Autos, hat z.B. die Außenabmessungen eines Golf und innen die Größe eines Passat, also einer Klasse höher.

Wenn ich schon einen BEV fahre, dann aber auch mit allen Vorteilen, die die neue Technik mit sich bringt. Ein „umkonstruierter“ Verbrenner ist da, in meinen Augen, nicht der ganz große Fortschritt.

Experten kennen bestimmt noch mehr Vorteile, Unterschiede zu einer Verbrennerplattform.

Vielen Dank, HAL01. Deine Erläuterungen finde ich sehr hilfreich.

Zitat:

@OM403 schrieb am 13. Mai 2021 um 21:13:01 Uhr:

Zitat:

@smarty874 schrieb am 13. Mai 2021 um 09:53:27 Uhr:

Also, bisher ist irgendwie alles gescheitert, was aus der Kooperation kam. Ob Citan, x-Klasse, oder auch die kleinen Diesel. Wenn man es nicht hinbekommt, die T-Klasse, Mercedes-like hinzubekommen, wird sie auch scheitern. Auch wenn die Rendite höher ist als bei der aktuellen B-Klasse.

soso.

Und weil der Citan so ein grandioser Flop war bekommt er jetzt einen Nachfolger?

Beist sich irgenwie mit deiner Aussage , oder?

Nun ja, die Entwicklungskosten sind viel niedriger, als bei der B-Klasse, die Produktion kostet ebenso viel weniger. Allein dadurch lassen sich mit niedrigeren Stückzahlen höhere Gewinne erwirtschaften.

Ich sehe es halt so, das die T-Klasse in Produktion und Entwicklung viel niedriger ist, als eine Neuauflage der B-Klasse. Ob die Kunden das allerdings annehmen, ist was anderes. Durch den Produktionsverbund mit Renault, braucht Mercedes viel weniger Stückzahlen um ordentlich Gewinn einzufahren. Wer aber eher eine B-Klasse will, wird sich wohl irgendwann vielleicht für einen 2er-BMW entscheiden oder ähnliches. BMW bringt nämlich wonoch eine Neuauflage davon

Die T- Klasse sollte sich qualitativ deutlich vom Kangoo unterscheiden. Sonst kaufe ich lieber das Original für weniger Geld. Da reicht ein bischen Klavierlack und Chromleiste nicht.

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