Erfahrungen Knaus Deseo bzw. Alternativen
Ich suche einen WoWa mit selbsttragender Karosserie, der zudem möglichst kostengünstig sein sollte. Insbesonder auch ohne Campingplatzanbindung sollte er ohne großen Aufwand umzubauen sein. Eigentlich wäre ein WoMo besser geeignet, was jedoch aus Kostengründen ausscheidet. Das Zugfahrzeug könnte 1,7t ziehen, was jedoch wegen der Fahrerlaubnis nicht möglich ist. Da läge das Limit bei gut 1,5t. Jedoch ist der Wagen nicht perfekt zum ziehen großer Lasten geeignet, weil er keine Automatik, keinen Diesel (sondern Autogas) und Vorderradantrieb hat, sodass eine Leermasse von möglichst unter einer Tonne anzustreben ist.
Da der Wagen verrottungsfest sein muss, kommt nur ein solcher mit holzfreiem Aufbau in Frage. Gibt es da unwesentlich teurere Alternativen zum Knaus Deseo? Ist der Spritverbrauch mit diesem deutlich höher als mit anderen vergleichbar großen Wagen? Moderne Sprinter wie z.B. der Ducato haben doch auch wie der Deseo Strömungsabrisskanten am Heck. Führt dies zu einem vergleichbaren Cw-Wert wie bei den sonst üblichen Formen?
Hat dieser Aufbau keinerlei Wärmebrücken, sondern eine durchgängige Isolierung aus 20mm PS-Schaum und ist er somit für das Wintercamping geeignet? Welchen Nachteil hat die Aluhülle ggü. GfK?
Beste Antwort im Thema
dann will ich nochmal zum Thema LPG.
Das Daewoo generell gasfest ist will ich nicht bestätigen, scheint aber gem Borel-Liste so zu sein.(Ausnahme 1,2l 53kw)
Zur Einstellung:
Bei Vollast fahren die Steuergeräte gerne FETT nach Kennfeld und ignorieren die Lambdaregelung (soll ja auch garnicht Lambda=1 rauskommen).
Man kann aber mit dem OBD-Tester die Lambdawerte trotzdem beobachten, und schauen, das unter Gas bei Vollast was ähnliches rauskommt wie bei Benzin.
idR so 0,80 - 0,85.
Nochmal: das Anfetten hat NIX mit Innenkühlung zu tun. Man nutzt nur versärkt die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen zu CO (Das bringt viel Druck, bei modereater Themperatur) und Abgase mit hoher Dichte, die viel Wärme abführen können) (Und extrem Umbeltbelastend sind)
Mann verzichtet auf die vollständige Verbrennung zu CO2 (Das macht Themperatur)
Themperatur und Druck hängen zwar zusammen (Daher ist die Vollständige Verbrennung auch sparsamer) ergibt aber eben heißeres Abgas mit geringerer Wärmekapazität.
(Chemiker können das über die Molare Masse schön rechnen, mein Ding ist Chemie nicht)
Jedenfalls funktioniert das mit Gas genauso wie mit Benzin.
Leistung braucht man übrigens gar nicht so Übermäßig zum WoWa-Fahren, man braucht nur die richtige Getriebeabstufung.
Mit einem 100PS 1,8l 8V-Motor kann man 1,6tonnen auto + 1,6 Tonnen Anhänger (jeweils Tatsächliche Gewichte, der Anhänger durfte 1,5) mit 80 den Pommer hochziehen. (A7 Kassler Berge, der Brenner ist weniger steil) Allerdings im 2.Gang. bei ca.85 schlug der Drehzahlbegrenzer zu.
Das Ganze mit LPG, in einem "nicht Gasfesten" Citroen, den ich mit 270.000km verkauft habe.
}> Macht euch weniger Gedanken um die Motoren und die Leistung.
Hamburg } München in Rekordzeit, DAS geht auf die Maschine.
35 Antworten
Hallo!
Danke erst einmal für die vielen Antworten. Ich versuche zu möglichst allen Einwänden und Vorschlägen Stellung zu nehmen:
1. Camping sei nicht billig: Ich habe es auch nicht behauptet. Ein günstiger Pauschalurlaub ist ohne Zweifel kostengünstiger. Ich habe mich nur auf einen WoWa festgelegt, weil er deutlich billiger als ein WoMo ist und ein geeignetes Zugfahrzeug zur Verfügung steht.
2. Der Deseo sei nicht selbsttragend: Was ist er denn dann? Der Hersteller scheint die Sandwichelemente des Koffers über Schotten (so nennt man es im Schiffbau) gebaut zu haben, die die Kräfte in das Fahrwerk einleiten. Der Eifelland Holiday ist laut Hersteller nach dem gleichen Verfahren errichtet. Es wäre nett, wenn jemand erklären würde, wie dann eine selbsttragende Karosserie wirklich aussieht wenn sie es beim Deseo und Eif. Holiday nicht ist.
3. Das Fahrzeug sei thermisch ungeeignet: Das kann ich natürlich nicht sicher wissen. Es handelt sich nicht um einen BMW, sondern um einen Chevrolet Epica mit Vorderradantrieb, was natürlich nicht zur perfekten Traktion führt. Der Motor jedenfalls ist gasfest und wird ab Werk auch mit Gas ausgeliefert. Ob der bei langen Passauffahren (wenig Fahrtwind) und Vollast mit Höchstdrehzahl nicht überhitzt, kann ich nicht wissen. Aber man kann ihn ja auch abkühlen lassen, indem man eine Pause einlegt oder sehr langsam auf der rechten Spur fahren. Das Hauptcampinggebiet soll auch nicht jenseits der Alpen liegen. Um jedenfalls nicht das Fahrzeug zu überfordern suche ich auch nach einem sehr leichten Anhänger, der leer deutlich unter einer Tonne liegen sollte.
4. Der Wirkungsgrad des Motors sei im Vollastbereich niedrig: Nach den mir bekannten Muscheldiagrammen ist ein Benzinmotor bei etwa 60% der Höchstdrehzahl (3800UPM)oder dem maximalen Drehmoment und Vollgas am effizientesten. Also bei meinem Auto wird im 3.Gang beim maximalen Drehmoment Tempo 83km/h erreicht. Laut Zugwagen-info hätte das Gespann eine Note von vier Sternen.
Ist die Steigfähigkeit ausreichend wenn bei 4500UPM (71% der Höchstleistungsdrehzahl) noch 65km/h bei 12% Steigung erzielt werden? Da der Motor aufgrund der R6-Bauweise fast nicht hörbar ist, sind hohe Drehzahlen psychoakustisch für meine Ohren unproblematisch.
5. Die Reichweite sei nicht immer ausreichend: Absolute Zustimmung. Leider muss man mit Autogas dann die Strecke auch abhängig von den Tankstops planen. Im Notfall muss eben bis zur nächsten Gastankstelle mit Benzin gefahren werden.
6. Zur Batterie beim frei stehen: Kann man nicht mit einem leistungsfähigen Ladegerät während der Fahrt über die Kabelverbindung zum Anhänger laden? Könnte man nicht alternativ im Auto eine zweite Batterie mitführen, diese im Auto laden und dann in den Anhänger tragen wenn man ihn abkuppelt?
Kauf dir z.b. das Schaudt ESV 409A, ist Stromversorgungsgerät und Ladebooster in einem.
Dann eine schöne Blei-Gel-Batterie mit ca. 80ah (Banner ca. 150EUR bei Hochrhein-Camping) dann hast du keine Probleme mehr.
Bei mir ist der Dauer-Plus mit 40A abgesichert, das Versorgungsgerät "gönnt" sich bei leerer Batterie über 30A, später max. 10A und durch den Booster wird die Ladespannung erhöht, somit ist das Laden effektiver und dur ch IUIOU-Kennlinie auch noch batterieschonend.
Du kannst auch gerne deine Autoelektrik "umbauen", jedoch sei vorsichtig, die Daewoo-Fahrzeuge sind nicht unbedingt das was man robust nennt, Kupfer war halt teuer 🙂
Im übrigen ist der 2Liter Reihensechser ein "alter" BMW-Motor. Schau mal in deiner Anleitung was da steht zu Anhängebetrieb und Autogas.
Ich war gestern zufällig bei VW und dort wurde jemandem vom Verkäufer auch abgeraten mit dem Anhänger mit Gas zu fahren (Caddy Bi-Fuel), zudem steht dort wohl in der Anleitung dass die max. Anhängelast nur noch 700 statt 1600kg beträgt bei Gas.
Der Fahrtwind spielt bei einem quer eingebauten 6er keine Rolle da er Elektrolüfter hat. Das Problem im Gasbetrieb ist die Wegleitung der entstehenden Verbrennungshitze direkt von den Kolben/Zylindern bzw. Ventilen. Im Benzinbetrieb wirst du feststellen wenn du dir die Diagramme ansiehst dass er irgendwann auf "Vollreich" regelt um Verdampfungskühlung zu aktivieren, bei Gas geht das nicht da das schon Verdampft reinkommt, dann wird wohl die Leistung erheblich zurückgenommen, zumindest war es bei meinem Fiat damals so, hat man SEHR deutlich gemerkt und er neigte wegen der hohen Brennraumtemperaturen zu Fehlzündungen, damals wurde mir auch gesagt: Kein schwerer Hänger mit Gas (Fiat Stilo 20V) und keine Vollgasfahrten mit VMax.
Deshalb hab ich mir jetzt einen Diesel zugelegt, der geht mit einem Hänger wesentlich besser und der Verbrauch steigt nicht so wahnsinnig an.
Tip: Hol dir einen Blazer/Trailblazer, der R6 Vortec geht nicht kaputt auch nicht bei Gas 😁 DAS ist noch US Motorenbaukunst und keine Kopie von anderen Herstellern. :P
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
2. Der Deseo sei nicht selbsttragend: Was ist er denn dann? Der Hersteller scheint die Sandwichelemente des Koffers über Schotten (so nennt man es im Schiffbau) gebaut zu haben, die die Kräfte in das Fahrwerk einleiten. Der Eifelland Holiday ist laut Hersteller nach dem gleichen Verfahren errichtet. Es wäre nett, wenn jemand erklären würde, wie dann eine selbsttragende Karosserie wirklich aussieht wenn sie es beim Deseo und Eif. Holiday nicht ist.
Hallo,
eine selbsttragende Karosserie baut nicht auf einem Rahmen oder einem Fahrgestell auf.
Liebe Grüße
Herbert
Zitat:
Original geschrieben von Oetteken
Hallo,Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
2. Der Deseo sei nicht selbsttragend: Was ist er denn dann? Der Hersteller scheint die Sandwichelemente des Koffers über Schotten (so nennt man es im Schiffbau) gebaut zu haben, die die Kräfte in das Fahrwerk einleiten. Der Eifelland Holiday ist laut Hersteller nach dem gleichen Verfahren errichtet. Es wäre nett, wenn jemand erklären würde, wie dann eine selbsttragende Karosserie wirklich aussieht wenn sie es beim Deseo und Eif. Holiday nicht ist.eine selbsttragende Karosserie baut nicht auf einem Rahmen oder einem Fahrgestell auf.
Liebe Grüße
Herbert
Richtig, Herbert!
Mit selbsttragend ist der Aufbau gemeint. Beim Deseo wird zwei Zeilen weiter oben in den technischen Daten das BPW-Chassis erwähnt. Der sebsttragene Aufbau wird auf einem Chassis montiert.
Grüße
sline27
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Dann wäre mein WoWa ja auch selbsttragend, da er ja auch nur auf das Fahrgestell aufgesetzt ist und festgeschraubt ist. Oder verstehe ich das jetzt falsch?
Somit wären fast alle WoWa selbsttragend?
Persönlich würde mich der Anspruch "Selbsttragend" interessieren.
- warum will man sowas haben ?
Ich bin eigentlich ganz froh, das mein WoWa konventionell gebaut ist, und im Zweifel beim Camping-Fachmann repariert werden kann, und nicht nur bei der NASA. (Wobei ja gerade eine Menge ehem. NASA-Techniker einen neuen Job suchen)
Aber zum Thema GAS und Anhänger:
Das wurde in diversen Fachforen immer und immer wieder ausdiskutiert:
Die "Innenkühlung durch Benzin-Verdampfung" liegt im Bereich zwichen fast nix und kaum nachweisbar. In so einem 100KW-Motor entstehen bei Vollast gute 400KW Wärme (200 Wasserkocher)
Wenn man die Benzinmenge, die der Motor bekommt auf 200 Wasserkocher aufteilt und auf die Platte tropft, was meint Ihr wie doll das runterkühlt ???
Fakt ist, das viele Gasanlagen schlecht eingestellt sind und zu mager laufen. Dann steigen die Brennraumtemp. Sprunghaft an. Zu Fett ist auch schlecht, das kostet den Kat.
Sauber eingestellt, laufen die Kisten mit Gas, wie mit Benzin. Temperaturmäßig und auch Leistungsmäßig (Leistung ca. 5% Verlust)
Vielfach wurde auch nachgemessen, das die Abgastemp ehr niedriger liegt als mit Benzin, was am geringen Zündverzug, und der 5% verringerten Leistung liegt.
Wenn die Ventile sterben mit Gas , dann meist weil das Ventilspiel nicht gepasst hat. Da Gas keine Additive enthält, auf die manche Ventilsitze angewiesen sind, verschleißen diese Ventilsitze sehr schnell. (Gerne Fernost, Opel ECOTEC, und weitere...)
Da hilft begrenzt ein Ventilschutzadditiv, oder halt der Austausch der Ventilsitze.
Der BMW-Motor hat aber Gasfeste Ventilsitze.
Wenn der gut eingestellt ist, ist der auf Gas genauso vollgasfest (oder nicht) wie auf Benzin.
Zitat:
Original geschrieben von martinde001
Kauf dir z.b. das Schaudt ESV 409A, ist Stromversorgungsgerät und Ladebooster in einem.Dann eine schöne Blei-Gel-Batterie mit ca. 80ah (Banner ca. 150EUR bei Hochrhein-Camping) dann hast du keine Probleme mehr.
Bei mir ist der Dauer-Plus mit 40A abgesichert, das Versorgungsgerät "gönnt" sich bei leerer Batterie über 30A, später max. 10A und durch den Booster wird die Ladespannung erhöht, somit ist das Laden effektiver und dur ch IUIOU-Kennlinie auch noch batterieschonend.
Das Auto stellt aber kein Dauer-Plus zur Verfügung. Auf allen 13Pol-E-Sätzen steht, dass für Dauerplus Zubehör erforderlich ist, das ich nirgends finden kann.
Zitat:
Du kannst auch gerne deine Autoelektrik "umbauen", jedoch sei vorsichtig, die Daewoo-Fahrzeuge sind nicht unbedingt das was man robust nennt, Kupfer war halt teuer 🙂
Wie kann man denn ohne ändern der Elektrik Dauer-Plus bekommen?
Zitat:
Im übrigen ist der 2Liter Reihensechser ein "alter" BMW-Motor. Schau mal in deiner Anleitung was da steht zu Anhängebetrieb und Autogas.
Nein der Motor ist eine (etwas veraltete, weil ohne verstellbare Nockenwelle und ohne Direkteinspritzung) Neuentwicklung, die quer eingebaut ist. BMW-Motoren sind völlig anders, da sie längs eingebaut werden. Hinsichtlich der Motorcharakteristik ist er etwas ähnlich. (sehr breites Drehzahlband, hohe Drehmomente nur bei hoher Drehzahl). Zu Betrieb des Anhängers mit Autogasverbrennung steht in der Anleitung leider nichts. Die höhere thermische Belastung ggü Benzin liegt nur an den Ventilen vor, die aber darauf ausgelegt sein dürften. In der Anleitung steht nur, wann man den Wagen abstellen muss wenn die Temperaturanzeige eine zu hohe Temperatur anzeigt.
Zitat:
Ich war gestern zufällig bei VW und dort wurde jemandem vom Verkäufer auch abgeraten mit dem Anhänger mit Gas zu fahren (Caddy Bi-Fuel), zudem steht dort wohl in der Anleitung dass die max. Anhängelast nur noch 700 statt 1600kg beträgt bei Gas.
Ich weiß nicht, ob die VW-Motoren nicht so richtig gasfest sind? Die Daewoos/Chevrolets sind es jedenfalls alle.
Zitat:
Der Fahrtwind spielt bei einem quer eingebauten 6er keine Rolle da er Elektrolüfter hat.
Da kenne ich mich leider gar nicht mit aus. Ich habe einen elektrischen Lüfter aber noch nie gehört. Wäre der nicht an den Kühlrippen des Wasserkühlers zu finden?
Zitat:
Das Problem im Gasbetrieb ist die Wegleitung der entstehenden Verbrennungshitze direkt von den Kolben/Zylindern bzw. Ventilen. Im Benzinbetrieb wirst du feststellen wenn du dir die Diagramme ansiehst dass er irgendwann auf "Vollreich" regelt um Verdampfungskühlung zu aktivieren, bei Gas geht das nicht da das schon Verdampft reinkommt, dann wird wohl die Leistung erheblich zurückgenommen, zumindest war es bei meinem Fiat damals so, hat man SEHR deutlich gemerkt und er neigte wegen der hohen Brennraumtemperaturen zu Fehlzündungen, damals wurde mir auch gesagt: Kein schwerer Hänger mit Gas (Fiat Stilo 20V) und keine Vollgasfahrten mit VMax.
Deshalb hab ich mir jetzt einen Diesel zugelegt, der geht mit einem Hänger wesentlich besser und der Verbrauch steigt nicht so wahnsinnig an.
Hast du die Anhängelast denn auch nur mit 60% ausgenutzt?(1000 von 1700kg) War das auf einem Alpenpass? Ab welcher Drehzahl passierte das denn?Tip: Hol dir einen Blazer/Trailblazer, der R6 Vortec geht nicht kaputt auch nicht bei Gas 😁 DAS ist noch US Motorenbaukunst und keine Kopie von anderen Herstellern. :P
Zitat:
Ein anderes Auto käme leider überhaupt nicht in Frage. Der Wagen ist ja noch fast neu und ich bin sehr zufrieden mit ihm.
Zitat:
Hallo,
eine selbsttragende Karosserie baut nicht auf einem Rahmen oder einem Fahrgestell auf.
Liebe Grüße
Herbert
Ich meinte, dass der Aufbau wie bei einem Kühl-LkW sich selbst trägt. Leider liegt er noch auf zwei U-Trägern auf. Somit wäre er streng genommen nicht wirklich selbst tragend. Richtiger wäre, dass oberhalb der beiden U-Träger keine weiteren Träger verwendet werden, sondern der Sandwichaufbau sich selbst trägt.
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
Ich meinte, dass der Aufbau wie bei einem Kühl-LkW sich selbst trägt. Leider liegt er noch auf zwei U-Trägern auf. Somit wäre er streng genommen nicht wirklich selbst tragend. Richtiger wäre, dass oberhalb der beiden U-Träger keine weiteren Träger verwendet werden, sondern der Sandwichaufbau sich selbst trägt.Zitat:
Hallo,
eine selbsttragende Karosserie baut nicht auf einem Rahmen oder einem Fahrgestell auf.
Liebe Grüße
Herbert
jetzt passts!
Zitat:
Original geschrieben von FrankmitBoxer
Persönlich würde mich der Anspruch "Selbsttragend" interessieren.
- warum will man sowas haben ?[/qutote]
Damit das Gewicht gering ist, Wärmebrücken wegfallen und kein Holz in Wand, Boden und Dach vergammeln kann.
Das wäre dann in der Tat zu überwachen. Ich habe ein OBD-Gerät, das die Anpassung der Einspritzzeiten durch die Lambda-Werte anzeigen kann. Da ich sonst immer langsam fahre (bei einer Fahrt zum anlernen der Anlage und auslesen der Lambda-Werte bin ich direkt in eine Autobahnradarfalle gefahren:-) ), weiß ich natürlich nicht, ob bei Vollast und voller Drehzahl die Werte wirklich noch in Ordnung sind. Allerdings passt die Elektronik in einem großen Regelungsbereich die Einspritzzeiten an.Zitat:
Aber zum Thema GAS und Anhänger:
Das wurde in diversen Fachforen immer und immer wieder ausdiskutiert:Die "Innenkühlung durch Benzin-Verdampfung" liegt im Bereich zwichen fast nix und kaum nachweisbar. In so einem 100KW-Motor entstehen bei Vollast gute 400KW Wärme (200 Wasserkocher)
Wenn man die Benzinmenge, die der Motor bekommt auf 200 Wasserkocher aufteilt und auf die Platte tropft, was meint Ihr wie doll das runterkühlt ???Fakt ist, das viele Gasanlagen schlecht eingestellt sind und zu mager laufen. Dann steigen die Brennraumtemp. Sprunghaft an. Zu Fett ist auch schlecht, das kostet den Kat.
Der Wagen fährt mit höherem Wirkungsgrad, da die Klopffestigkeit höher ist. Könnte das zu geringeren Abgastemperaturen führen?Zitat:
Sauber eingestellt, laufen die Kisten mit Gas, wie mit Benzin. Temperaturmäßig und auch Leistungsmäßig (Leistung ca. 5% Verlust)
Vielfach wurde auch nachgemessen, das die Abgastemp ehr niedriger liegt als mit Benzin, was am geringen Zündverzug, und der 5% verringerten Leistung liegt.Ist kein BMW-Motor, sondern eine Daewoo Eigenentwicklung mit Frontantrieb und Quereinbau. Ob das sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Die Ventilsitze sind jedenfalls gasfest; der Wagen wird auch vom Hersteller schon in einer Autogasvariante angeboten (mit den gleichen Ventilsitzen).Zitat:
Wenn die Ventile sterben mit Gas , dann meist weil das Ventilspiel nicht gepasst hat. Da Gas keine Additive enthält, auf die manche Ventilsitze angewiesen sind, verschleißen diese Ventilsitze sehr schnell. (Gerne Fernost, Opel ECOTEC, und weitere...)
Da hilft begrenzt ein Ventilschutzadditiv, oder halt der Austausch der Ventilsitze.Der BMW-Motor hat aber Gasfeste Ventilsitze.
Wenn der gut eingestellt ist, ist der auf Gas genauso vollgasfest (oder nicht) wie auf Benzin.
Ich hätte gern mal den Thread für den Zugwagenkauf gesehen 😁😁😁
Man,
häng mal einen Anhänger ran, der mit 1 to Sand ( oder mehr ) beladen ist
und fahre ein paar Runden durch die Stadt und über Hügelchen.
Dann weisst du, was du deinem Zugwagen ( und der Kupplung )
zutrauen kannst.
Noch zur Messe in d'dorf, dort krabbelst durch alle WoWa,
die deinem Beuteschema und Brieftasche !!!! entsprechen,
fragst deine Frau, ob ihr die Gardinen gefallen
und ab in den Urlaub....................
Zitat:
Original geschrieben von campingfriend
Ich hätte gern mal den Thread für den Zugwagenkauf gesehen 😁😁😁Man,
häng mal einen Anhänger ran, der mit 1 to Sand ( oder mehr ) beladen ist
und fahre ein paar Runden durch die Stadt und über Hügelchen.
Dann weisst du, was du deinem Zugwagen ( und der Kupplung )
zutrauen kannst.
Mit DEM Zugwagen kommt der aber nach DER Testaktion nicht mehr zur Messe. Da kann er dann die Bahn nehmen 😁
Daewoo hat noch nie was selbst entwickelt, die haben immer alte Werkzeuge aufgekauft und dann etwas gemacht was einigermassen "anders" aussieht.
dann will ich nochmal zum Thema LPG.
Das Daewoo generell gasfest ist will ich nicht bestätigen, scheint aber gem Borel-Liste so zu sein.(Ausnahme 1,2l 53kw)
Zur Einstellung:
Bei Vollast fahren die Steuergeräte gerne FETT nach Kennfeld und ignorieren die Lambdaregelung (soll ja auch garnicht Lambda=1 rauskommen).
Man kann aber mit dem OBD-Tester die Lambdawerte trotzdem beobachten, und schauen, das unter Gas bei Vollast was ähnliches rauskommt wie bei Benzin.
idR so 0,80 - 0,85.
Nochmal: das Anfetten hat NIX mit Innenkühlung zu tun. Man nutzt nur versärkt die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen zu CO (Das bringt viel Druck, bei modereater Themperatur) und Abgase mit hoher Dichte, die viel Wärme abführen können) (Und extrem Umbeltbelastend sind)
Mann verzichtet auf die vollständige Verbrennung zu CO2 (Das macht Themperatur)
Themperatur und Druck hängen zwar zusammen (Daher ist die Vollständige Verbrennung auch sparsamer) ergibt aber eben heißeres Abgas mit geringerer Wärmekapazität.
(Chemiker können das über die Molare Masse schön rechnen, mein Ding ist Chemie nicht)
Jedenfalls funktioniert das mit Gas genauso wie mit Benzin.
Leistung braucht man übrigens gar nicht so Übermäßig zum WoWa-Fahren, man braucht nur die richtige Getriebeabstufung.
Mit einem 100PS 1,8l 8V-Motor kann man 1,6tonnen auto + 1,6 Tonnen Anhänger (jeweils Tatsächliche Gewichte, der Anhänger durfte 1,5) mit 80 den Pommer hochziehen. (A7 Kassler Berge, der Brenner ist weniger steil) Allerdings im 2.Gang. bei ca.85 schlug der Drehzahlbegrenzer zu.
Das Ganze mit LPG, in einem "nicht Gasfesten" Citroen, den ich mit 270.000km verkauft habe.
}> Macht euch weniger Gedanken um die Motoren und die Leistung.
Hamburg } München in Rekordzeit, DAS geht auf die Maschine.
zum fetten Gemisch bei hoher Last:
Ab welchen Drehzahlen fettet ein Benziner mit Saugrohreinspritzung und Lambdasondenregelung an? Meine OBD-Software zeigt mir nicht die Lambdasondenwerte selbst, sondern die Korrekturwerte an (long- und short-term fueltrim).
Zur Wahl des Zugfahrzeuges:
Der Epica wurde gar nicht als speziell vermeintlich geeignetes Zugfahrzeug gewählt und gekauft.
Zur Modernität bzw. Eigenentwicklung von Daewoo/Chevrolet:
Dass der Wagen nicht up-to date ist habe ich selbst geschrieben, weil er keine verstellbare Nockenwelle, nur einen festen Ansaugkanal und auch keine Direkteinspritzung hat. Aber das ist nun nicht weiter problematisch wenn man es weiß und bei der Kaufentscheidung einbezieht. Dass der Motor jedoch kopiert sei, ist vollkommen unmöglich, weil es kein Vorbild gibt, was nicht heißt, dass ich nicht eine Kopie schlechter fände. Die kleinen nicht mehr produzierten 2l R6 von BMW mit Standardantrieb (Motor vorne längs und Hinterradantrieb) wären sicher sehr kopierwürdig.
Ein Motor, der längs eingebaut wird ist vollkommen anders konzipiert als einer der quer eingebaut wird. Zudem musst das Getriebe neu entwickelt werden, weil es besonders schmal sein muss. Vielleicht ist es deswegen nur ein 5-Gang-Getriebe?
Zur Zugkraft: Ich nehme doch an, dass die im Fahrzeugschein angegebene Zugkraft nicht irrelevant ist und bei 1700kg 1000kg doch ohne jedes Problem gezogen werden kann. Wenn nicht, so wäre doch eine technisch versierte Begründung nicht unangemessen.
Zitat:
Original geschrieben von 755MIB
Zur Zugkraft: Ich nehme doch an, dass die im Fahrzeugschein angegebene Zugkraft nicht irrelevant ist und bei 1700kg 1000kg doch ohne jedes Problem gezogen werden kann.
Hallo,
das sehe ich genau so.
Ein 1000kg Anhänger stellt für ein solches Fahrzeug kein Problem dar, egal ob mit oder ohne LPG-Betrieb.
Die hier angeführten möglichen Probleme mit LPG beruhen vielleicht teilweise auch auf alten Erfahrungen mit Fahrzeugen ohne gehärtete Ventilsitze, die noch auf verbleites Benzin angewiesen waren.
Vor 30 Jahren habe ich da auch mit mehreren Fahrzeugen Lehrgeld bezahlt, aber heute sind mir keine derartigen Nachteile bekannt.
Es kommt natürlich auch auf die Gasanlage an. Da gibt es schon erhebliche Qualitätsunterschiede.
"Vialle" wäre mein Favorit, so ich denn eine einbauen lassen würde.
Ansonsten kauf Dir den WoWa der Dir gefällt und mach Dich nicht zu sehr verrückt.
Auf eine für Deine Bedürfnisse ausreichende Zuladung mußt Du aber unbedingt achten.
Die Eierlegendewollmichsau gibt es ohnehin nicht.
Liebe Grüße
Herbert