Erfahrungen E 300 CDI BT Avantgarde
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und beabsichtige mir einen E 300 CDI BT Avantgarde "junge Sterne" Bj. 7/2010
vom Freundlichen zu zulegen. Der Wagen hat 48.000 km gelaufen.
Ich habe bereits viel hier im Forum W212 gestöbert und auch viel interessantes gelesen. Allerdings habe ich den Eindruck das mehr über die 4-Zylindermodelle 220 u. 250 CDI berichtet wird. Da drängt sich mir der Eindruck auf, das die E 300 CDI BT - Fahrer zufriedener sind???
Mich würde interessieren wie zuverlässig gerade der 300 CDI ist da ich ihn lange fahren möchte.
Gibt es da besondere Probleme? Ist das Baujahr ok oder sind die Autos durchweg empfehlenswert?
Ich freue mich auf eure Tipps und Meinungen und Erfahrungen.
Beste Grüße
Hans
Beste Antwort im Thema
Ich kenne den OM642 in diversen Modellen und Ausführungen und bin von dem Motor absolut überzeugt. Er ist kräftig, zuverlässig und robust, glänzt nach meinen Erfahrungen durch absolutes Fehlen von Defekten und Krankheiten, verlangt bei keinem Fahrzeug außerhalb der Serviceintervalle nach Öl, kann (je nach Fahrer und Strecke) recht sparsam bewegt werden und hat einen für mich sehr angenehmen Klang (aber das ist subjektiv).
Zudem ergänzt der souveräne Antrieb (keine OM642-Variante in der BR212 wirkt angestrengt) den sehr komfortablen und entspannten Charakter der E-Klasse als toller Langstreckenbegleiter perfekt (ja, man merkt bei den Zeilen wahrscheinlich, dass ich die Kombination aus W/S212 und OM642 tatsächlich für sehr gelungen halte 😉)
Aktueller Kilometerking in meinem Umfeld ist ein W212 350 CDI aus 2009 (231 PS, 7G-Tronic). Der Wagen hat die 250.000 Kilometer-Grenze mittlerweile ohne Probleme und ohne einen einzigen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt überschritten und wird in absehbarer Zeit auch nicht ausgetauscht.
Mein 350 CDI T läuft nun so langsam auf die 100.000 Kilometer-Grenze zu, steckt dies aber Stand heute ohne merkliches Altern, Verschleiß oder Gebrechen sehr entspannt weg.
Die Langzeitqualität passt meiner Meinung nach also, man kann in meinen Augen bedenkenlos kaufen.
30 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von John-John
Ich kenne den OM642 in diversen Modellen und Ausführungen und bin von dem Motor absolut überzeugt. Er ist kräftig, zuverlässig und robust, glänzt nach meinen Erfahrungen durch absolutes Fehlen von Defekten und Krankheiten, verlangt bei keinem Fahrzeug außerhalb der Serviceintervalle nach Öl, kann (je nach Fahrer und Strecke) recht sparsam bewegt werden und hat einen für mich sehr angenehmen Klang (aber das ist subjektiv).
Zudem ergänzt der souveräne Antrieb (keine OM642-Variante in der BR212 wirkt angestrengt) den sehr komfortablen und entspannten Charakter der E-Klasse als toller Langstreckenbegleiter perfekt (ja, man merkt bei den Zeilen wahrscheinlich, dass ich die Kombination aus W/S212 und OM642 tatsächlich für sehr gelungen halte 😉)Aktueller Kilometerking in meinem Umfeld ist ein W212 350 CDI aus 2009 (231 PS, 7G-Tronic). Der Wagen hat die 250.000 Kilometer-Grenze mittlerweile ohne Probleme und ohne einen einzigen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt überschritten und wird in absehbarer Zeit auch nicht ausgetauscht.
Mein 350 CDI T läuft nun so langsam auf die 100.000 Kilometer-Grenze zu, steckt dies aber Stand heute ohne merkliches Altern, Verschleiß oder Gebrechen sehr entspannt weg.Die Langzeitqualität passt meiner Meinung nach also, man kann in meinen Augen bedenkenlos kaufen.
bzgl. OM642 kann ich das absolut bestätigen. Ich habe zwei OM642er.
1x E 280 CDI W211 mit inzwischen 240.000 km --> absolut problemlos und kein messbarer Ölverbrauch
Auch der W211er ist ein super Fahrzeug. ich habe den wagen mit 90.000 km übernommen und hatte kaum Probleme. Kein Rost, alles funktioniert tadellos, SBC ist genial. Sogar deutlich spürbar besser als die Bremsen im W212 mit AMG-Sportpaket. Fahrzeug wird weiterhin bewegt und wird definitiv in der Familie bleiben, da wie schon erwähnt ein tolles Auto.
1x E 300 CDI W212 (OM642LS) MJ 2013 mit 27.000 km. --> absolut problemlos. Im Vergleich zum W211er mit SBC sind die Bremsen viel zu weich, obwohl AMG-Sportpaket-Bremse verbaut ist
Gruß
fpstern
Ich fahre zur Zeit einen W210 320 CDI mit einer Laufleistung von etwa 450.000,-- Kilometer. Am Freitag habe ich das Problem, dass das Getriebe streikt. Notlauf 2. Gang. Meine Werkstatt meint Austausch der Grundplatte und eine Getriebespühlung und es klappt. Wieder. Der Motor ist noch gut Schuss.
Rost ist relativ. Ich fahre das Auto jetzt 12 Jahre. Mir ist von einem anderen Mercedeshändler ein E Klasse Kombi mit Vollausstattung Bj. 02/2010 300 CDI mit 203 PS Laufleistung 98.000 Kilometer zu zu einem Preis von 25.000,-- Euro angeboten worden. Nun habe ich gelesen, dass dieser Motor echt sehr durstig ist.
Ich weiß noch nicht, ob eine Reparatur meines alten Fahrzeugs sinnvoll ist.
Einen 350 CDI Kombi mit 207.000 Kilometer und Airmatic, Leder etwa soll 22.000,-- Euro kosten. Aber so ein Preis bei der Laufleistung. Ist auch Bj. 2010. Für meinen unrapariertes Auto wollen sie noch 1500 geben.
Zitat:
Original geschrieben von ostwestfale
Ich fahre zur Zeit einen W210 320 CDI mit einer Laufleistung von etwa 450.000,-- Kilometer. Am Freitag habe ich das Problem, dass das Getriebe streikt. Notlauf 2. Gang. Meine Werkstatt meint Austausch der Grundplatte und eine Getriebespühlung und es klappt. Wieder. Der Motor ist noch gut Schuss.Rost ist relativ. Ich fahre das Auto jetzt 12 Jahre. Mir ist von einem anderen Mercedeshändler ein E Klasse Kombi mit Vollausstattung Bj. 02/2010 300 CDI mit 203 PS Laufleistung 98.000 Kilometer zu zu einem Preis von 25.000,-- Euro angeboten worden. Nun habe ich gelesen, dass dieser Motor echt sehr durstig ist.
Ich weiß noch nicht, ob eine Reparatur meines alten Fahrzeugs sinnvoll ist.
Einen 350 CDI Kombi mit 207.000 Kilometer und Airmatic, Leder etwa soll 22.000,-- Euro kosten. Aber so ein Preis bei der Laufleistung. Ist auch Bj. 2010. Für meinen unrapariertes Auto wollen sie noch 1500 geben.
Verbrauch des OM642 liegt auf Langstrecke zwischen 6 und 8 liter. Stadt 9-11 liter. Ich fahre täglich 120 km und habe im Schnitt ca. 7 Liter über die letzten 50.000 km verbraucht. Der OM642LS verbraucht etwas weniger( 0,2-0,5 Liter). Ich persönlich finde den Motor Klasse.
Gruß
fpstern
Hallo .......
...fahre auch seit 2 Monaten einen 300 CDI Baujahr 7/2010 mit 204 PS und gelaufenen 100000km und bin restlos glücklich über dieses Auto 😁 Mit erlaub, mehr PS brauch kein Mensch😉 Habe ihn mir hauptsächlich wegen der Laufruhe, Komfort und des unschlagbaren Ladevolumen gekauft 😁 Wer sich über Spritverbrauch Gedanken macht, sollte sich keinen 6 Zylinder kaufen😉 und wenn doch, sollte er zu BMW wechseln, da sie weniger verbrauchen:😉 Mein Verbrauch liegt im Moment bei Kurzstrecke und kalte Jahreszeit, so um die 9 Liter. Ist für mich OK denn ich habe immer wieder spaß, mit meinen Auto und meinen neuen Soundupgrade, durch die Gegend zu fahren 😁🙂😉
Hauptsache ist doch aber, was einen Persönlich besser gefällt.....also Probefahrt und dann entscheiden.
Auf jeden fall kannst du mit einen 6 Zylinder nichts falsch machen, egal wie viel PS😁
Gruß Dieselmike1961😎
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von fpstern
Verbrauch des OM642 liegt auf Langstrecke zwischen 6 und 8 liter. Stadt 9-11 liter. Ich fahre täglich 120 km und habe im Schnitt ca. 7 Liter über die letzten 50.000 km verbraucht. Der OM642LS verbraucht etwas weniger( 0,2-0,5 Liter). Ich persönlich finde den Motor Klasse.
Der Verbrauch ist absolut abhängig vom Fahrstil. Das lässt sich nur schwer pauschalisieren, denn Fahrprofil und Fahrstil haben einen immensen Einfluss auf den Verbrauch. Ich lag beim 350 CDI T (OM642 LS) beispielsweise bei 10l/100 Kilometer im Mittel. Das Auto wurde viel auf Autobahnen bewegt, das Ganze gern und oft zügig. Zügig heißt dabei, dass ich, wo möglich, gern mal deutlich schneller als 200 km/h fahre. Und in diesen Geschwindigkeitsbereichen sind einstellige Verbrauchswerte Utopie, denn oben raus säuft der 350 CDI ordentlich (da liest man dann im KI auch mal Werte jenseits der 12l/100 Kilometer). Unter acht Litern habe ich es, das gebe ich gern zu, nur im tempolimitierten Ausland gebracht oder bei Schlechtwetter-und Kind-im-Auto-Schleichfahrten.
Das von mir, um mal aufzuzeigen, dass die Diesel zwar sparen können, aber eben bei entsprechendem Gebrauch auch ordentliche Trinksitten entwickeln.
Zitat:
Original geschrieben von Dieselmike1961
Hallo .......
...fahre auch seit 2 Monaten einen 300 CDI Baujahr 7/2010 mit 204 PS und gelaufenen 100000km und bin restlos glücklich über dieses Auto 😁 Mit erlaub, mehr PS brauch kein Mensch😉 Habe ihn mir hauptsächlich wegen der Laufruhe, Komfort und des unschlagbaren Ladevolumen gekauft 😁 Wer sich über Spritverbrauch Gedanken macht, sollte sich keinen 6 Zylinder kaufen😉 und wenn doch, sollte er zu BMW wechseln, da sie weniger verbrauchen:😉 Mein Verbrauch liegt im Moment bei Kurzstrecke und kalte Jahreszeit, so um die 9 Liter..........
Auf jeden fall kannst du mit einen 6 Zylinder nichts falsch machen, egal wie viel PS😁Gruß Dieselmike1961😎
Darf man so stehen lassen mit em Verbrauhs Hinweiß. Allerdings ist es so, die BMW Gemeinde mag es anderes sehen, das ich nach 520D, 525Da und 535Da mit je 150 000km durch diverse lange <1 000km Fahrten den 350 CDI mit 231 PS und 265 PS zwar als wesentlich!! Durstiger, aber vielleicht aber auch noch ein bischen, unaufgeregter, kultiviert erachten kann.
Was mich wundert ist, dass ich wenig finde, sofern 6 Zylinder, über technisch Probleme? Auch keine Defekte in Technik??
Zitat:
Original geschrieben von Bono123
Was mich wundert ist, dass ich wenig finde, sofern 6 Zylinder, über technisch Probleme? Auch keine Defekte in Technik??
Das ist in der Tat so, dass die großen V6-Diesel in der BR212 angenehm unauffällig laufen. Da profitiert man eben davon, dass die Motor-Getriebe-Kombination, wenn auch immer wieder überarbeitet und weiterentwickelt, eben schon seit neun Jahren und quer über diverse Baureihen von C bis GL und S verbaut wird, so dass hier ein hoher Reifegrad und eine gute Dauerhaltbarkeit des Produkts erreicht wurde (vorausgesetzt, dass der Besitzer vernünftig damit umgeht).
Würde bedeuten das man sich auch einen S212 mit höherer Laufleistung gönnen kann, ohne das man von der Technik Instandhaltung vernichtet wird? Ausreißer gibt es immer und bei jedem Hersteller ist klar
Aber ich meine speziell alles andere, ausser dem Motor
In einer Historiee habe ich gelesen 3x Polter aktiv Sitz getauscht, Xenon Steuergerät ersetz und der hatte erst 112 000 km gelaufen
Zitat:
Original geschrieben von John-John
Der Verbrauch ist absolut abhängig vom Fahrstil. Das lässt sich nur schwer pauschalisieren, denn Fahrprofil und Fahrstil haben einen immensen Einfluss auf den Verbrauch. Ich lag beim 350 CDI T (OM642 LS) beispielsweise bei 10l/100 Kilometer im Mittel. Das Auto wurde viel auf Autobahnen bewegt, das Ganze gern und oft zügig. Zügig heißt dabei, dass ich, wo möglich, gern mal deutlich schneller als 200 km/h fahre. Und in diesen Geschwindigkeitsbereichen sind einstellige Verbrauchswerte Utopie, denn oben raus säuft der 350 CDI ordentlich (da liest man dann im KI auch mal Werte jenseits der 12l/100 Kilometer). Unter acht Litern habe ich es, das gebe ich gern zu, nur im tempolimitierten Ausland gebracht oder bei Schlechtwetter-und Kind-im-Auto-Schleichfahrten.Zitat:
Original geschrieben von fpstern
Verbrauch des OM642 liegt auf Langstrecke zwischen 6 und 8 liter. Stadt 9-11 liter. Ich fahre täglich 120 km und habe im Schnitt ca. 7 Liter über die letzten 50.000 km verbraucht. Der OM642LS verbraucht etwas weniger( 0,2-0,5 Liter). Ich persönlich finde den Motor Klasse.
Das von mir, um mal aufzuzeigen, dass die Diesel zwar sparen können, aber eben bei entsprechendem Gebrauch auch ordentliche Trinksitten entwickeln.
Stimmt. Aber ich bemerke immer, dass ich auch ohne Kick-Downs kaum langsamer bin. Ich hatte auch mal eine 4 vor dem Komma und war nur 2 min langsamer (Strecke ca. 60 km). Auf der Strecke , wo ich immer unterwegs bin, kann man kaum Autos überholen und man schwimmt im Verkehr mit. So erreiche ich immer Werte um 6 Liter auf 100 km/h. Bei 180 und Tempomat habe ich knapp über 8 Liter als Verbrauch. Auf der Autobahn gibt es fast keine Strecken mehr wo man über 220 km/h fahren kann. Wenn man natürlich wie ein geisteskranker fährt schafft man auch über 11 Liter auf Landstraßen (eigene Erfahrung 😉 ).
Aber Werte um 7 Liter sind auf jedenfall problemlos zu erreichen.
Gruß
Fpstern
Zitat:
Original geschrieben von Bono123
Würde bedeuten das man sich auch einen S212 mit höherer Laufleistung gönnen kann, ohne das man von der Technik Instandhaltung vernichtet wird?
Bei mir wurden auf 172.000 Kilometern ersetzt die hinteren Dämpfer (T-Modell-Krankheit, einmal getauscht, nie mehr was gewesen) und der Schalter für das Panoramadach. Dazu mehrfach die Windschutzscheibe wegen Steinschlägen (Auto war hauptsächlich auf Autobahnen unterwegs), mehrfach die Bremsscheiben und Beläge (maximale Lebensdauer knapp 50.000 Kilometer bei flottem Fahrstil im schweren Kombi), Reifen (hielten max. 40.000 Kilometer je Satz, Winterreifen (245/45 R17 rundum) von Conti, Sommerreifen (245/40 R18/265/35 R18) erst von Pirelli, dann von Michelin).
Ehrlich erstaunt war ich, dass (außer den Dämpfern) noch nichts am Fahrwerk gemacht werden musste.
Meine ehrliche Meinung: Ja, der Wagen hat sich ziemlich gut und zuverlässig geschlagen und sehr gut durchgehalten. Mercedes hat ein solides Auto gebaut. Aber ob ich mir mit diesem KM-Stand so ein Auto einkaufen würde? Wahrscheinlich nicht. Selbst wenn die Einstiegspreise verlockend sind und die Dauerhaltbarkeit im Prinzip passt, die Folgekosten für absehbare Verschleißreparaturen sind nicht von der Hand zu weisen und werden, wenn´s ordentlich gemacht sein soll, den Geldbeutel zügig um einige tausend Euro erleichtern. Das muss man realistisch sagen und anerkennen. Und dann hat man nur Dinge ersetzt, die halt irgendwann kommen können und nicht ewig halten werden.
ich denke, ich werde mir den 300 cdi aus 02/2010 mit einem Kilometerstand kurz unter 100.000 Kilometer kaufen. Ist ein T-Modell; Automatik, schwarz mit braunem Leder und schicken 17 Zoll Felgen.
Zitat:
Original geschrieben von Bono123
Würde bedeuten das man sich auch einen S212 mit höherer Laufleistung gönnen kann, ohne das man von der Technik Instandhaltung vernichtet wird? Ausreißer gibt es immer und bei jedem Hersteller ist klarAber ich meine speziell alles andere, ausser dem Motor
In einer Historiee habe ich gelesen 3x Polter aktiv Sitz getauscht, Xenon Steuergerät ersetz und der hatte erst 112 000 km gelaufen
Hallo,
ich habe meinen E350CDI 4matik EZ 5/2010 mit 231PS mit rund 50000km auf der Uhr im vergangenen Sommer gekauft und inzwischen 20000km damit abgespult. Motor und Getriebe wirken wie für die Ewigkeit gebaut und sind nach Aussage meiner MB-Werkstatt bei guter Wartung eigentlich nicht kaputt zu bekommen. Der Meister meinte aber, es gäbe hin und wieder Ausfälle des Steuergeräts, die durch Öl verursacht würden. Es gibt wohl eine Dichtung am Motor/Turbo, die regelmäßig geprüft und bei Bedarf gewechselt werden muss, weil bauartbedingt von dort Öl auf das Steuergerät laufen kann und die bei Undichtigkeit zu einem Ausfall führt. Diese Arbeit gehört aber nicht zum MB Service-Plan, so dass man wohl bei der Inspektion darauf hinweisen sollte. Nach Aussage des Meisters ist die Dichtung irgendwann zwischen 100-150Tkm fällig.
Die Leistung von 231 PS empfinde ich auch mit dem schweren S212 inkl. Allrad als vollkommen ausreichend. Mehr ist natürlich immer schön, aber ich hatte nie das Gefühl nicht souverän unterwegs zu sein. Mein Verbrauch liegt aktuell bei real 9-10 l/100km im Schnitt. Mein persönliches Maximum war eine nächtliche Vollgastour von Berlin nach Köln (600km in 4,15h) - hier hatte ich einen Durchschnitt von 13,4 laut Anzeige.
Nach allem was ich vor dem Kauf gelesen habe, kann man - abgesehen vom leidigen Airmatik-Problem, das irgendwann wohl fast jeden S212 bzw. Airmatik-Fahrer trifft - nicht viel mit dem 300er bzw. 350er falsch machen. Ich habe als Privatkäufer die Hoffung, dass mein Dicker mich für ein paar Jahre ohne größere Probleme begleitet. Angepeilt sind 250000km, bzw. 5-6 Jahre bei meiner Fahrleistung p.a..
Wer aber glaubt man könne eine gebrauchte E-Klasse zum Golf-Preis kaufen und unterhalten, der irrt ganz sicher. Die Wartung, Versicherung und Reparaturen bleiben auf dem Niveau der Oberklasse und werden mit zunehmender Laufleistung eher zunehmen. Im direken Vergleich mit unserem Golf würde ich über den Daumen gepeilt sagen - rund das Doppelte. Auf den Euro ausgerechnet habe ich das jedoch nie, glaube aber dass sich der E diesbezüglich nicht viel mit meinen vorherigen BMWs (alle 6 Zylinder) geben wird.
Ich habe mich bei allen meinen Autos immer an die Wartungsintervalle gehalten und nie schlechte Erfahrungen gemacht. Es mag sicher Ausreißer und Montagsautos geben (wie den Golf Plus 1,6TDi meiner Frau 😕), aber ich glaube, wenn man einigermaßen vernünftig fährt, regelmäßig Inspektionen macht und keinen Wartungsstau aufkommen lässt, legt man eine gute Basis für hohe km Leistugen - auch deutlich über 200000km.
Ich persönlich bevorzuge jedoch Autos mit recht geringer Laufleistung - i.d.R. Leasingrückläufer vom Händler mit 2 Jahren Garantie. Wenn man in der Garantiezeit feststellt, eine Baustelle erwischt zu haben, tut es nicht so weh und man kann sich noch unter 100000km davon trennen. Darüber ist es besonders bei unseren mit Elektronik vollgepackten Luxusautos deutlich schwerer (war zumindest bei meinen BMWs so).
Wer aber schon vor dem Kauf weiß, dass die E-Klasse finanziell nur knapp drin ist, sollte lieber z.B. einen neuen Mazda mit 8 Jahren Garantie kaufen. Da ist das Risiko kalkulierbar und schlecht sind die Autos auch nicht. Mich krumm zu machen, nur um Benz zu fahren, wäre mir die Sache nicht wert. Das mag aber jeder für sich selbst entscheiden.
Grüße
Peter
Sehe ich auch so.
Das Auto ist Mittel zum Zweck und sollte mir die Arbeitszeit versüßen, die ich in ihm gezwungender Massen Stressfrei und möglichst angenehm UND günstig da stellen will.
Die Prioritätenliste ist bei jedem anders. Ich sehe Sie als Familie, Essen, Kleidung, Urlaub, Auto.
Erfreue mich aber auch sehr gerne an dem was ich fahre
Alle BMW, die wir aus der Firma verkauft haben, (6 Zylinder Diesel) haben hohe Laufleistungen erreicht, ohne nennenswerte Probleme.
Außer Dauerkrankheiten wie Heckklappe Kabelbruch und einige (so lese ich immer wieder im BMW Form) Probleme mit dem Panoramadach. Ich blieb blieb bei allen Modellen davon verschont.
In den Arbeitszeiten nehmen sich die Beiden nichts. Iin den Teilen schon. Speziell Bremsen sind beim E 61 ein Vermögen, rund 1000€, allerdings fahre ich damit auch 160 000 km und dann kommt der erste!!! Wechsel
Rollen und viel Langstrecken, versteht sich.
Daher kommt wieder nur ein 6 Zylinder in Frage und T Modell, nicht lachen, wegen dem Hund.
Die Fährleistungen sind zweitrangig. Geht eher um wenn ich wollte könnte ich. Genussvolles gleiten entspannt mich. Ich für mich kann weder bei BMW , noch bei Mercedes, mich von "schnellen" Dieseln bereichern und beeindrucken lassen. Eine Bistecca fiorentina mit perfekten Rotwein hingegen schon ;-)
Aktuell kommt ein junger Stern in betracht, alles andere ist unkalkulierbar im Pechfall, mit 119 500 KM in 2 Jahren kommen 125 000 dazu und dann wird abgerechnet.
Letztendlich ist es so. Bei vernünftiger Behandlung dürfen wir unseren Autos schon mehr zutrauen und Mercedes scheint mir auf dem 2 und 3 Markt, auch mit hohen Laufleistungen, weit gefragter als BMW zu sein.
Es lebe der Nimbus
Zitat:
Original geschrieben von Bono123
Eine Bistecca fiorentina mit perfekten Rotwein hingegen schon ;-)
OT: Aus selben Grund besuche ich sowas:
Linkund habe einen großen amerikanischen Gasgrill im Garten.😁
Grüße
Peter
Doppel OT
Empfehlung! Eine 12 Wochen abgehangene Bistecca Medium rar gegrillt und dazu Chicorée gegrillt und dann in der Pfanne mit Orangen Saft und Aperol abgelöscht 6 Minuten Simmern lassen, mein Wort darauf!! Um das nocheinmal zu erleben fährst du auch für eine Woche Citroen Berlingo ;-)
Worum ging es noch einmal?
Ach ja S212 mit hohen Laufleistungen zu erwerben................