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Einstufung verkehrsunsicher in Werkstatt behoben und dann?

Themenstarteram 11. Mai 2022 um 15:25

Guten Tag,

ich habe einen etwas speziellen Fall. Bei der letzten HU wurde mir die Prüfplakette entfernt und das Fahrzeug verkehrsunsicher eingestuft, da es ein Problem mit der Bremse gab. In der Werkstatt wurden nun alle Mängel behoben. Ich möchte das Fahrzeug jetzt zur Prüfstelle bewegen, wo ich einen Termin habe. Die Frist zur Nachprüfung ist verstrichen. Es wird also eine neue HU stattfinden.

Welche Bußgelder/Konsequenzen drohen wenn ich auf dem Weg dorthin ohne Prüfplakette angehalten werde? Ist die Rechnung der Werkstatt und der Termin von der Prüfstelle Nachweis genug um meine Fahrt fortsetzen zu können?

(Ja ich weiss, dass viele Werkstätten HU anbieten, ich möchte jedoch zu meiner gewohnten Prüfstelle)

Herzliche Grüße

Alex Schmidt

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15 Antworten

Fahrten zur Prüfstelle sind auch ohne gültige Plakette erlaubt, hat ja nicht jeder einen Zweitwagen samt Trailer daheim.

Natürlich nur auf dem kürzesten Weg. Zur Sicherheit hätte ich den Termin auch vorab gemacht, am besten Online dann hast du einen Nachweis falls du doch angehalten wirst.

Innerhalb von einem Monat hat die Zulassungsstelle keine Betriebsuntersagung ausgesprochen?

Wenn das tatsächlich so ist sehe ich kein Problem bei der Fahrt. Die Behebung des Mangels kann ja über die Werkstattrechnung zumindestens glaubhaft gemacht werden, und die Überschreitung der Frist zur Mängelbeseitigung hat ein kleines Verwarnungsgeld als Regelsatz, wenn sie denn überhaupt geahndet wird.

Kann die Werkstatt nicht die HU machen. Bei vielen Werkstätten kommt doch der TÜV ins Haus.

Zitat:

@alexsmith schrieb am 11. Mai 2022 um 15:25:50 Uhr:

(Ja ich weiss, dass viele Werkstätten HU anbieten, ich möchte jedoch zu meiner gewohnten Prüfstelle)

;)

Habe ich in der Eile übersehen. Ich gehe auch schon seit Jahren nur zu einer bestimmten KÜS-Prüfstelle. Das ist ein kleiner Einmann-Betrieb und die sind auch sehr human. Natürlich nur im Rahmen des Spielraums den jeder Prüfer hat.

Direkt nebendran ist eine TÜV-Prüfstelle, da gehen aber anscheinend wenige hin.

Vielleicht drücken die beim TÜV einem nicht so viele Augen zu. :D

Kleiner Spaß, weil in einem anderen Thread jemandem "die Augen zugedrückt" worden sind.

Ich kenn das nur so,dass man dem Prüfer die Augen zudrückt. Bevorzugt natürlich mit ein paar scheinen aus dem Portmonee

Zitat:

@windelexpress schrieb am 13. Mai 2022 um 13:13:49 Uhr:

Ich kenn das nur so,dass man dem Prüfer die Augen zudrückt. Bevorzugt natürlich mit ein paar scheinen aus dem Portmonee

Ja klar, läuft alles so.......

So etwas zu behaupten ist schon ziemlich unverfroren.

Sicherlich nicht.

Meinen Fahrzeugen wird bei der HU nicht die Plakette abgekratzt weil sie VU geprüft werden.

Ich fand es nur witzig, weil man eigentlich seine eigenen Augen zudrückt und nicht jemand anderen. So wie im Film, wo einer stirbt und man dem Toten die noch offenen Augen schließt.

Im echten Leben wird Bestechung bei der HU wohl äußerst selten sein.

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Mai 2022 um 14:59:44 Uhr:

Im echten Leben wird Bestechung bei der HU wohl äußerst selten sein.

Nur wenn man stets ans Gute im Menschen glaubt.

Wer in dem Metier unterwegs ist dürfte da andere Erfahrungen haben - mich eingeschlossen.

Ich bin rein finanziell garnicht in der Lage, einen Prüfer zu bestechen. Daher habe ich da keine Erfahrung.

Vielleicht bin ich zu gutgläubig, aber als Privatperson bei der hauseigenen Prüfstelle einer der großen Organisationen werde ich wohl kaum eine Chance haben, den Prüfer zu bestechen. Wenn die Prüfer aber regelmäßig zu irgendwelchen „Fähnchenhändlern“ oder auch anderen „Fachbetrieben“ rausfahren, kann ich mir eine gewisse „selektive sowie temporäre Sehschwäche im gegenseitigen Einvernehmen“ durchaus vorstellen.

Genauso könnte ich mir vorstellen, dass eine Werkstatt zwecks Auftragserteilung/-erweiterung Druck auf den Kunden ausübt, indem mit der Stilllegung gedroht wird, wenn nicht eine sofortige Reparatur erfolgt, obwohl es sich „nur“ um Mängel handelt, die in die Kategorie „erhebliche Mängel“ fallen, also keine unmittelbare Gefährdung darstellen und kein Entfernen der vorhandenen Plakette erfordern.

PS: Das mit dem „dem Prüfer die Augen zudrücken“ hab ich jetzt auch erst entdeckt - steht also sozusagen in einer gemeinsamen Tradition mit Tim Taylor nach einem Gespräch mit seinem Nachbarn Wilson. (Für die, die „Hör mal, wer da hämmert“ noch kennen) ;)

Zitat:

@Goify schrieb am 23. Mai 2022 um 18:12:26 Uhr:

Ich bin rein finanziell garnicht in der Lage, einen Prüfer zu bestechen. Daher habe ich da keine Erfahrung.

Bestechung fängt bei dir bei welcher Summe an?

Gab Fälle da hat ''nen warmes Mittagessen'' gereicht.

Rein rechtlich reicht auch schon nen einfacher Lutscher...

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