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Einsatzfahrzeug mit Blaulicht in einer Baustelle

Themenstarteram 8. Februar 2013 um 16:40

Hallo zusammen, ;)

Folgendes ist mir vor kurzem passiert:

Autobahn Baustelle, eine Fahrspur, kein Seitenstreifen, Tempo 80, relativ leer.

Plötzlich sah ich Blaulicht weit hinter mir. Da es relativ eng war, beschloß ich bis zur nächsten Ausfahrt oder sonstigen Verbreiterung zu fahren um dort dann rechtzeitig Platz zu machen. Dummerweise kam diese nicht, sodass der Einsatzwagen bald hinter mir hing.

Nun wusste ich nicht wie ich mich am Besten verhalten sollte.

Es wäre breitentechnisch zwar theoretisch Platz für 2 Fahrzeuge, jedoch müsste ich dafür so dicht an die Leitplanke fahren, dass ich davor ordentlich abbremsen müsste und den Wagen hinter mit damit zusätzlich aufhalten würde. Und wenn es immer noch gepasst hätte, wäre es doppelt ärgerlich.

Ich hatte mich dafür entschieden die Baustelle mit ca. 100 Tacho zu durchfahren mit Blaulicht hinter mir.

Was wäre eure Reaktion? Und wie sähe es aus, wenn die Strecke dicht befahren wäre.

Beste Antwort im Thema

Moin,

ich würde im Leben ned irgendwelche Experimente in einer AB-Baustelle machen, wenn ein Einsatzfahrzeug hinter mir bimmelt. Rauf auf´s Gas, gucken wie schnell er es denn gern hätte, und mit dieser V durch die Baustelle. Im Übrigen ist es mir komplett egal, ob das EFZG nun Blaulicht anhat, Sirene oder beides zusammen. Er wird seine Gründe haben, also verschwinde ich und stehe ned im Weg rum.

 

So long

Ghost

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Uups - den meinte ich nicht. :rolleyes:

@xmisterdx

Autobahnbaustelle.....bedeutet für die linke Einzelspur,die womöglich noch auf der Gegenfahrbahn verläuft,im allergünstigsten Fall 2,50m Breite....meist sind es nur 2 Meter....

WO soll ich da mit einem Auto,das 1,70m Breite hat,denn hin,das das Einsatzfahrzeug an mir vorbeikommt?

Ich fahr ja keinen Pontiac Trans-Am mit TurboBoost oder nem Ski Mode.....

Und selbst wenn das Einsatzfahrzeug ein PKW ist,ist der genausobreit wie meine Kiste.Das wären dann schon über 3 Meter Breite....das würde ned nur einen abgefahrenen Spiegel auf der einen Seite für meine Kiste bedeuten,da müßte ich die Planke schon einen ganzen Meter nach innen drücken,um dem Einsatzfahrzeug genug Platz zu bieten,damit es selbst ohne Dellen und Kratzer vorbeikommt....

Und wenns dann sogar ein RTW mit Kastenaufbau ist,dann muß ich mich nach deiner Ansicht ja in Luft auflösen oder am besten die Begrenzungen auf der gegenüberliegenden Seite der Leitplanke in den Gegenverkehr schubsen,um mich selbst dorthin zu begeben?

Denk doch bitte selbst erstmal nach,bevor dir "das kotzen" kommt......

 

Greetz

Cap

Moin,

ich würde im Leben ned irgendwelche Experimente in einer AB-Baustelle machen, wenn ein Einsatzfahrzeug hinter mir bimmelt. Rauf auf´s Gas, gucken wie schnell er es denn gern hätte, und mit dieser V durch die Baustelle. Im Übrigen ist es mir komplett egal, ob das EFZG nun Blaulicht anhat, Sirene oder beides zusammen. Er wird seine Gründe haben, also verschwinde ich und stehe ned im Weg rum.

 

So long

Ghost

Zitat:

Original geschrieben von ichtyos

 

Gerade bei Krankentransporten ist es öfters mal im Sinne es Patienten, die Tröte aus zu lassen, um ihm keinen zusätzlichen Stress zu bereiten. Von daher gilt da auch ohne Wegerechte für mich, dass ich ihm die Bahn räume, insofern das möglich ist.

Da sind wir doch sehr nah beieinander. In normalen Situationen (Bsp. Autobahn, Landstrasse) ist es ja auch kein Akt. Hier geht es aber um eine Ausnahmesituation.

Anderes Bsp.: Stadtverkehr, Rotsignal an Kreuzung, RW mit Blaulicht hinter dir, und du fährst über die Kreuzung, weil sonst kein Platz und kollidierst dann mit dem Querverkehr --> weitere Verletzte und du vorm Richter.

Gruß

am 10. Februar 2013 um 11:12

Ich gebe meine Meinung dann auch mal hinzu...

Als Fahrer solche Fahrzeuge, kann dir sagen, du hast dich richtig verhalten hast!!

Wenn man dem Sonderfahrzeug(SF) kein Platz zu machen kann. Dann heisst es, etwas zügiger fahren und auf das SF arten, bleibt es dich hinten einem schneller fahren, geht es aber auf Abstand und "drängelt" nicht weiter, dann ist die Geschwindigkeit gut.

-Schneller Fahren: Nur so schnell fahren wie man es sich zutraut und die Umstände es erlauben -> Besser etwas später ankommen als Unfall bauen und das SF hängt fest. Genau so gilt in einer 30 Zone, nicht mit 60 durch brettern. Immer das Verhältnis wahren.

Wenn das Fahrzeug nur mit Blaulicht ankommt, dann fahr zügiger, wenn du aber hörst, dass er das Horn mit zu schaltet, dann ist sehr wahrscheinlich, dass er doch schneller als sonst wohin will. Falls er dann auch noch zwischen verschieden Tönen/Hörnern hin und her switcht, dann deutet das wohl darauf hin, dass man wirklich zu langsam ist.

Mir ist des weiteren nicht bekannt, dass jemand einem Strick gedreht wurde, dass er schneller vor nem SF gefahren ist um ihm Platz zu machen.

Zitat:

Original geschrieben von invisible_ghost

Moin,

ich würde im Leben ned irgendwelche Experimente in einer AB-Baustelle machen, wenn ein Einsatzfahrzeug hinter mir bimmelt. Rauf auf´s Gas, gucken wie schnell er es denn gern hätte, und mit dieser V durch die Baustelle. Im Übrigen ist es mir komplett egal, ob das EFZG nun Blaulicht anhat, Sirene oder beides zusammen. Er wird seine Gründe haben, also verschwinde ich und stehe ned im Weg rum.

 

So long

Ghost

Hi Ghost und auch alle die hier mitlesen,

ich habe im Dienste des Rettungsdienstes schon einige Blaulichtfahrten auf dem Buckel (1000 werden in den 15 Jahren nicht reichen !) Also im zweifel, wie der TE geschrieben hat in der Baustelle Gas geben, bei einer Kreuzung vorsichtig einfahren. Selbst bei einer Fotoampel wird nichts passieren, da es danach auch ein Foto vom RTW gibt. In dem Fall geht eine Anfrage vom Amt an die Organisation, die die Sondersignal angeordnet hat. Ist dann ganz leicht, das wird nämlich im Rechner der entsprechenden Leitstelle abgespeichert. Inklusive aller Zeiten. Auch wird Euch kein Rettungswagen in einer Baustelle bedrängen. Denn jede Besatzung sieht auch die Situation in der Baustelle.

Mir passiert, Verkehrsunfall auf der B656 Mannheim Richtung Heidelberg. Weg zum Unfall dicht. Damals auch Baustellbereich, also komplett dicht. Also Signal aus und die Leitstelle angefunkt und die Lage geschildert. Antwort von der Leitstelle ja wie ihr fahrt doch mit Sondersignal. Meine Antwort: nutzt nichts hier kommen wir nicht durch. So standen wir dann auch im Stau !!!

Es war nämlich die Situation der tollen Baustellen die durch diese Beton Teile begrenzt werden. Keine Möglichkeit auszuweichen !!! Und Fliegen können wir noch nicht.

Also eine Bitte an Euch wenn möglich Platz machen, im Zweifel aufs Gas und ganz vorsichtig in die Kreuzung.

Nicht die Besatzung sonder der Patient oder die Angehörigen werden es danken.

PS: es kann jeden treffen !!!

Gruß MIFIA4

Zitat:

Original geschrieben von Golfschlosser

Anderes Bsp.: Stadtverkehr, Rotsignal an Kreuzung, RW mit Blaulicht hinter dir, und du fährst über die Kreuzung, weil sonst kein Platz und kollidierst dann mit dem Querverkehr --> weitere Verletzte und du vorm Richter.

Wenn Querverkehr (oder sonst jemand) da ist, den ich bei so einer Aktion gefährden würde, fahre ich nicht. Egal, ob der RTW Martinhorn an hat oder nicht.

Zitat:

Original geschrieben von ichtyos

Wenn Querverkehr (oder sonst jemand) da ist, den ich bei so einer Aktion gefährden würde, fahre ich nicht. Egal, ob der RTW Martinhorn an hat oder nicht.

Die Geschichte im Straßenverkehr ist in meinen Augen gar nicht so schwierig.

Besondere Verkehrssituationen erforden manchmal außergewöhnliche Maßnahmen (Geschwindikeitsüberschreitung wie in diesem Falle (RW in Baustelle)) immer ist darauf zu achten, dass keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet werden.

Selbst der RW mit SoSI und Blaulicht darf nur mit besonderere Vorsicht über eine rote Ampel fahren.

 

Zitat:

Original geschrieben von MiFiA4

[...] Selbst bei einer Fotoampel wird nichts passieren, da es danach auch ein Foto vom RTW gibt. In dem Fall geht eine Anfrage vom Amt an die Organisation, die die Sondersignal angeordnet hat. Ist dann ganz leicht, das wird nämlich im Rechner der entsprechenden Leitstelle abgespeichert. [...]

Im Fall der Fälle wird der Betreffende erst einmal einen Bußgeldbescheid bekommen, das geht nämlich ziemlich automatisch. Ich (bzw. der Stadtbrandinspektor) habe sogar schon Bußgeldbescheide für Geschwindigkeitsüberschreitungen und auch Rotlichtverstöße mit Einsatzfahrzeugen (natürlich mit Sonder- und Wegerechten) bekommen. Erst wenn Widerspruch eingereicht und die Situation geschildert wird, wird das ganze näher überprüft. Unter anderem für solche Fälle gibt es ja die Möglichkeit des Widerspruchs.

Zitat:

Mir passiert, Verkehrsunfall auf der B656 Mannheim Richtung Heidelberg. Weg zum Unfall dicht. Damals auch Baustellbereich, also komplett dicht. Also Signal aus und die Leitstelle angefunkt und die Lage geschildert. Antwort von der Leitstelle ja wie ihr fahrt doch mit Sondersignal. Meine Antwort: nutzt nichts hier kommen wir nicht durch. So standen wir dann auch im Stau !!!

Es war nämlich die Situation der tollen Baustellen die durch diese Beton Teile begrenzt werden. Keine Möglichkeit auszuweichen !!! Und Fliegen können wir noch nicht.

Genau für solche Fälle hat "meine" ehemalige Feuerwehr kleine Rollwagen auf den Fahrzeugen verlastet, die für Einsätze auf der AB vorgesehen sind. Im Stau wird dann so weit vorgefahren wie möglich. Wenn nichts mehr geht, wird das schwere Material (Stromerzeuger, Hydraulikaggregat mit Schere u. Spreizer, Hydraulikstempel, Unterbaumaterial, Glasmanagement etc.) auf die Rollwagen verladen und es geht zu Fuß weiter...

Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx

Ich weiss schließlich nicht, ob es sich um einen Gegenstand auf der Autobahn handelt, ob da vielleicht Jemand im Auto eingeklemmt ist oder ob es sich um möglicherweise um ein Verbrennungsopfer handelt, bei dem jede Sekunde bis zur Erstversorgung zählt...

nanana, mal nicht ganz so dramatisch. Den Fahrzeugen, die zur Befreiung eingeklemmter Unfallopfer oder zum Löschen brennender Häuser benötigt werden, kannst Du in der Regel leicht durch Gasgeben und Flucht nach vorne entkommen, ohne 100 km/h wesentlich überschreiten zu müssen. Die Polizei wird (zumindest auf der AB) selten direkt zum Retten von Menschenleben benötigt, eher für "Sekundäraufgaben" (Absperren, Unfallaufnahme etc.). Als kritischster Fall wäre hier der Notarzt zu nennen. Der ist unter Umständen wirklich lebensrettend und es kann durchaus zeitkritisch sein und er hat i.d.R. ein Fahrzeug, dass mit handelsüblichen PKW mithalten kann...

Zitat:

Ich habe auch nicht behauptet, dass das Wegerecht dies von mir verlangt. Ich tue das jedoch trotzdem, weil mir ein Haufen lackiertes Blech nicht mehr wert ist, als ein Menschenleben. Und genau das scheint hier bei vielen Foristen ganz deutlich durch:

Statt sich eventuell eine Schramme in den Lack zu fahren, behindert man lieber über mehrere Kilometer das Einsatzfahrzeug...

Im vom TE beschriebenen Szenario wäre es aber mit einer Schramme im Lack nicht getan. Auch Du würdest vermutlich nicht so weit gehen, eine Leitplanke bzw. Baustellenabsperrung durchbrechen zu wollen, um einem Einsatzfahrzeug Platz zu schaffen...

Wenn nach vorne Platz ist, ist die Flucht nach vorne noch immer die beste Lösung. Und dies dann bitte zügig, aber auch nicht schneller als man es verantworten kann. Wenn man sich hier bereits im stockenden Verkehr bewegt, geht sowieso nichts mehr, dann müssten sich ja alle vor Dir ebenfalls "opfern"...

Zitat:

Nochmal:

Wenn hinter mir ein Fahrzeug mit Blaulicht ankommt, habe ich Platz zu machen. Ich habe nicht zuerst zu überlegen:

"Hmm ob der wirklich dringend gebraucht wird? Oder fährt der vielleicht nur zu Mäcces? Ich fahr erstmal weiter 2km vorneweg und überlege was ich tue..."

Natürlich, aber eben nicht unter Inkaufnahme der Gefährdung von mir selbst oder Dritten. Wenn nichts mehr geht, geht eben nichts mehr (siehe oben). Und Fahrer von Sonderrechtsfahrzeugen, die hier bereits einige Erfahrung sammeln durften (in meinem Fall 20 Jahre...) wissen das auch und versuchen einigermaßen gelassen zu bleiben, wohl wissend, dass zuviel Druck von hinten (z.B. durch dichtes Auffahren mit eingeschalteten Pressluftfanfahren) eher schadet als nutzt...

Edit:

In der Regel sind solche gefährdeten Abschnitte (z.B. die einspurige Baustelle) den Leitstellen aber auch bekannt. Im Falle des Einsatzes in einem solchen Abschnitt werden dann Einsatzkräfte aus beiden Richtungen alarmiert. Sollten die Einsatzkräfte der Fahrtrichtung steckenbleiben, können dann eben diejenigen aus der Gegenrichtung über die Leitplanke hinweg Hilfe leisten...

Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx

Kann sein... und?

..........

Ich habe auch nicht behauptet, dass das Wegerecht dies von mir verlangt. Ich tue das jedoch trotzdem, weil mir ein Haufen lackiertes Blech nicht mehr wert ist, als ein Menschenleben. Und genau das scheint hier bei vielen Foristen ganz deutlich durch:

Statt sich eventuell eine Schramme in den Lack zu fahren, behindert man lieber über mehrere Kilometer das Einsatzfahrzeug...

Ganz schön traurige Einstellung, zumal ja von denselben Leuten stets bemängelt wird, dass es kein Miteinander im Straßenverkehr mehr gibt...

Ich musste noch nie auf einen RTW warten und wünsche mir auch das niemals tun zu müssen. Wenn es aber mal soweit kommen sollte, hoffe ich dass er unterwegs nicht auf solche Ignoranten trifft, die mein Leben riskieren, weil sie nicht Gefahr laufen wollen sich einen neuen Reifen für 100 EUR kaufen oder den Außenspiegel nachlackieren zu müssen :rolleyes:

Menschenleben sind wertvoller als jedes Auto dieser Welt. Das sollte sich manch Einer hier mal gelegentlich bewusst machen. Irgendwann liegt man vielleicht selbst mal da und schwebt in Lebensgefahr... dann wird der RTW-Fahrer erstmal angeschrien, warum er solange gebraucht hat ;)

Nochmal:

Wenn hinter mir ein Fahrzeug mit Blaulicht ankommt, habe ich Platz zu machen. Ich habe nicht zuerst zu überlegen:

"Hmm ob der wirklich dringend gebraucht wird? Oder fährt der vielleicht nur zu Mäcces? Ich fahr erstmal weiter 2km vorneweg und überlege was ich tue..."

Du bist ja ein toller Held!

Platz machen kann ich auch nach vorn. Mit dem rechten Fuss. Der passt nicht nur auf die Bremse. In der STVO steht es zum Thema "Sondersignal" so geschrieben:

Zitat:

Es ordnet an:

‚Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen‘.“

– Auszug aus § 38 StVO

Wenn ich keinen Platz nach rechts oder links habe, gehts nur nach vorn. Ich erhöhe mein Tempo solange, wie ich es selbst gefahrlos verantworten kann.

Bei einem Streifenwagen kann das schon mal ne flotte Fahrt werden.

Ein RTW ( Transporter ) kneift wohl bei ca. 140 den Hintern zu, doch die wird keiner der Fahrer anlegen.

Und bei nem Feuerwehrwagen kannste bei 100 aufhören mit Gas geben.

Und schon ist Platz für alle, keine kaputten Spiegel und keine "Treppe" im Reifen.

MFG Thomas

Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx

Ich wäre auf jeden Fall rechts rangefahren, auch auf die Gefahr hin die Leitplanke mit dem Spiegel zu berühren. Wenn hinter mir ein Einsatzfahrzeug durch will, fahre ich auch hohe Bordsteine hoch, fahre über rote Ampeln und notfalls auch gaaaanz knapp an neben mir stehenden Fahrzeugen vorbei, die das oftmals gar nicht interessiert. Schäden und Strafen sind mir dabei scheissegal...

 

Vielen ist es vermutlich nicht bewusst, aber es geht oft um Menschenleben. Einsatzfahrzeuge nutzen ihr Blaulicht selten aus Spaß, vor allem nicht in Autobahnbaustellen...

 

Man wünscht es keinem, aber man kann nur hoffen, dass sich niemand so verhält und seinen Außenspiegel für wichtiger hält, wenn ihr mal in Lebensgefahr seid und jede Sekunde zählt...

 

Unfassbar... ein Außenspiegel oder Kratzer im Lack sind wichtiger als Menschenleben. Man kann nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte...

Wenn Du so aggressiv fährst, wie Du schreibst, bleibe bitte besser zu Hause. Klar, ab in die Leitplanke, danach querstehen und das Einsatzfahrzeug in den Unfall mit einbeziehen. Selten so einen Unfug gelesen wie Deinen Beitrag. Aber selbst der hier mitlesende und schreibende Polizist hat Dir ja schon sachlich erklärt, was angebracht ist und was nicht.

 

Es geht nicht um Lackkratzer am Spiegel sondern um das Risiko, einem Notfall gleich den nächsten hinterherzuschieben. Unfälle im Baustellenbereich auf Autobahnen sind zumeist kompliziert; Fahrzeuge verkeilen sich oder durchbrechen sogar die Absperrung und landen auf der Gegenfahrbahn. Eine kalkulierte Berührung mit der Leitplanke ist daher in diesem Fall viel zu gefährlich.

Zitat:

Original geschrieben von wkienzl

 

Selbst der RW mit SoSI und Blaulicht darf nur mit besondere Vorsicht über eine rote Ampel fahren.

Über die rote Ampel sicher nicht, allenfalls über die Kreuzung ect. :)

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