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Einfahren

Skoda Octavia 3 (5E)
Themenstarteram 10. September 2015 um 20:51

Moin Leute,

ich befinde mich gerade in der Einfahrphase meines 1.2 TSI 6-Gang-Handschalter Octavia Combi.

Ich bin jetzt fast 300 km gefahren und habe mich beim Schalten immer nach Schaltassistent gerichtet und habe ihn nie über 2500 u/min gefahren.

Gibt es beim Einfahren sonst noch was zu beachten oder soll man den auch mal treten??

Zudem hat mein Freundlicher empfohlen nach ca. 2000 km einen Ölwechsel durchführen zu lassen, was haltet ihr davon??

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@navec schrieb am 12. September 2015 um 18:54:48 Uhr:

@Oehli1994:

Zitat:

@navec schrieb am 12. September 2015 um 18:54:48 Uhr:

Zitat:

Zudem hat mein Freundlicher empfohlen nach ca. 2000 km einen Ölwechsel durchführen zu lassen, was haltet ihr davon??

das ist auch heutzutage ganz gewiss kein Fehler (Einfahrvorschriften gibt es heute ja immerhin auch noch...).

Ob es sich jemals bezahlt macht, ist dagegen eine andere Frage, denn heutige Motoren sterben gewöhnlich an Gebrechen, die damit nicht unbedingt direkt in Zusammenhang gebracht werden können...

Ich habe quasi einen Kompromiss gemacht:

Gewechselt wird das Öl und Filter jedes Jahr und da ich i.d.R. nie über 20000km/Jahr kommen werde, funktioniert das sehr gut und kann später immer, genau passend und vorab planbar, zusammen mit der jährlichen Inspektion gemacht werden.

Somit ist das erste Öl bereits nach einem Jahr aus dem Motor und es befindet sich niemals Öl im Motor, dass 2 Winterperioden (Stichwort: doppelte Anzahl an Kaltstarts) mitgemacht hat, wie es sonst häufig der Fall ist.

Im zweiten Jahr wäre das Öl nun mal zwangsläufig deutlich schlechter, als im ersten Jahr.

Soviel Kilometer bring ich mit meinem Skoda nicht zusammen, dann leuchtet schon wieder der Ölwechsel. Beim Passat war das kein Problem. Zwei Jahre, oder 30000 km war da das Ziel. Jetzt beim Octavia jedes Jahr. Mag sein dass das für Diesel Fahrer, die extrem km runter fahren in Ordnung ist, für mich als Benzin Fahrer, der maximal 15000 im Jahr fährt, reine Geldmacherei. Der letzte Ölwechsel war bereits mit 12800 km fällig. Was soll da dem Öl fehlen?? Nix.

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Meiner hat gesagt ich soll die ersten 300km ruhig fahren, mehr nicht.

Inspektion nach Intervallvorgabe.

 

Gruss Nino

Steht alles in der Bedienungsanleitung unter 'Motor einfahren'

RTFM^^

Wenn es um die Haltbarkeit des Motors geht, dann darfst ihn nie drücken. Aber man kauft ja so ein Fahrzeug weil man mal vernünftig überholen will. Selbiges kannst auch während dem Einfahren. Du setzt dabei den Motor ja nicht unter Dauervolllast. Solange der Motor warm ist, wird es ihn nicht zerstören. Und ob der Motor Fünf tausend Kilometer zum Schluss evtl. mehr oder weniger macht, ist doch eigentlich egal. Die Autos die ewig geschont werden, sind die, die niemals vernünftig Leistung haben und träge werden. Die richtige Mischung macht es aus und es liegt nicht nur am einfahren wie haltbar ein Motor ist, sondern wie gut die verbauten Teile sind. Ein Ölwechsel schadet sowieso nie, spült aber eher dem Händler Geld in die Kasse. Mach es nach Intervall und gut ist es.

@Oehli1994:

Zitat:

Zudem hat mein Freundlicher empfohlen nach ca. 2000 km einen Ölwechsel durchführen zu lassen, was haltet ihr davon??

das ist auch heutzutage ganz gewiss kein Fehler (Einfahrvorschriften gibt es heute ja immerhin auch noch...).

Ob es sich jemals bezahlt macht, ist dagegen eine andere Frage, denn heutige Motoren sterben gewöhnlich an Gebrechen, die damit nicht unbedingt direkt in Zusammenhang gebracht werden können...

Ich habe quasi einen Kompromiss gemacht:

Gewechselt wird das Öl und Filter jedes Jahr und da ich i.d.R. nie über 20000km/Jahr kommen werde, funktioniert das sehr gut und kann später immer, genau passend und vorab planbar, zusammen mit der jährlichen Inspektion gemacht werden.

Somit ist das erste Öl bereits nach einem Jahr aus dem Motor und es befindet sich niemals Öl im Motor, dass 2 Winterperioden (Stichwort: doppelte Anzahl an Kaltstarts) mitgemacht hat, wie es sonst häufig der Fall ist.

Im zweiten Jahr wäre das Öl nun mal zwangsläufig deutlich schlechter, als im ersten Jahr.

Zitat:

@navec schrieb am 12. September 2015 um 18:54:48 Uhr:

@Oehli1994:

Zitat:

@navec schrieb am 12. September 2015 um 18:54:48 Uhr:

Zitat:

Zudem hat mein Freundlicher empfohlen nach ca. 2000 km einen Ölwechsel durchführen zu lassen, was haltet ihr davon??

das ist auch heutzutage ganz gewiss kein Fehler (Einfahrvorschriften gibt es heute ja immerhin auch noch...).

Ob es sich jemals bezahlt macht, ist dagegen eine andere Frage, denn heutige Motoren sterben gewöhnlich an Gebrechen, die damit nicht unbedingt direkt in Zusammenhang gebracht werden können...

Ich habe quasi einen Kompromiss gemacht:

Gewechselt wird das Öl und Filter jedes Jahr und da ich i.d.R. nie über 20000km/Jahr kommen werde, funktioniert das sehr gut und kann später immer, genau passend und vorab planbar, zusammen mit der jährlichen Inspektion gemacht werden.

Somit ist das erste Öl bereits nach einem Jahr aus dem Motor und es befindet sich niemals Öl im Motor, dass 2 Winterperioden (Stichwort: doppelte Anzahl an Kaltstarts) mitgemacht hat, wie es sonst häufig der Fall ist.

Im zweiten Jahr wäre das Öl nun mal zwangsläufig deutlich schlechter, als im ersten Jahr.

Soviel Kilometer bring ich mit meinem Skoda nicht zusammen, dann leuchtet schon wieder der Ölwechsel. Beim Passat war das kein Problem. Zwei Jahre, oder 30000 km war da das Ziel. Jetzt beim Octavia jedes Jahr. Mag sein dass das für Diesel Fahrer, die extrem km runter fahren in Ordnung ist, für mich als Benzin Fahrer, der maximal 15000 im Jahr fährt, reine Geldmacherei. Der letzte Ölwechsel war bereits mit 12800 km fällig. Was soll da dem Öl fehlen?? Nix.

also ich hatte beim Ölwechsel nach einem Jahr noch keine 15000km runter und die Anzeige hat mir bis dahin immer noch die maximal möglichen Werte zugebilligt. (hätte demnach 2 Jahre mit vermutlich knapp 30000km geschafft)

Ich habe auch einen Benziner.

ist bei dir fälschlicherweise das Festintervall eingestellt?

Themenstarteram 12. September 2015 um 20:34

Der Intervall ist korrekt...Ölwechsel nach den ersten 2000 km ist einmalig und nur eine Händlerempfehlung!

Zitat:

Der Intervall ist korrekt...Ölwechsel nach den ersten 2000 km ist einmalig und nur eine Händlerempfehlung!

das hatte ich schon verstanden:

Meine Frage nach dem Intervall bezog sich auf die Aussage von @Woaskoan.

Hatte ich auch vermutet und hab deshalb meinen Händler darauf angeredet. Der meinte nur, kann sein, dass bei der Übergabeinspektion vom Werk was schief gelaufen ist. Die Anzeige allerdings ging nach einer längeren Fahrt um 800 km zurück, was eigentlich für ein flexibles Intervall spricht. Keine Ahnung. Ich lasse micht jetzt dieses mal überraschen. Allerdings ist ja in einem Jahr sowieso die Inspektion fällig. Man ist also eh jedes Jahr angehalten den Geldbeutel zu öffnen.

Zitat:

@navec schrieb am 12. September 2015 um 19:53:59 Uhr:

also ich hatte beim Ölwechsel nach einem Jahr noch keine 15000km runter und die Anzeige hat mir bis dahin immer noch die maximal möglichen Werte zugebilligt. (hätte demnach 2 Jahre mit vermutlich knapp 30000km geschafft)

Ich habe auch einen Benziner.

ist bei dir fälschlicherweise das Festintervall eingestellt?

Die Schaltempfehlung erfolgt viel zu früh, da wird der Motor nur gequält, der tut sich doch richtig schwer. Untertourig fahren kann man, wenn es ohne Last etwas Gefälle hat oder zum rollen. Unter 2.000 U/min ist das so eine Sache; wenn man dann beschleunigen möchte, da ächzt der doch richtig und gibt dir seinen Unwillen durch Brummen zu verstehen. Auch die Spritersparnis ist bei den Schaltempfehlungen evtl. ein Fingerhut voll.

Fahre geschmeidig und lasse ihn mit mittleren Drehzahlen laufen, das ist in der Einfahrzeit vorteilhaft. Auch häufiges Schalten ist dann nicht verkehrt.

Wie auch schon gesagt wurde, ist ein Ölwechsel nie verkehrt, erforderlich ist er aber erst nach Anzeige bzw. nach einem Jahr oder 15.000 KM (bei Festintervall).

@jueppken:

Zitat:

Die Schaltempfehlung erfolgt viel zu früh, da wird der Motor nur gequält, der tut sich doch richtig schwer. Untertourig fahren kann man, wenn es ohne Last etwas Gefälle hat oder zum rollen. Unter 2.000 U/min ist das so eine Sache; wenn man dann beschleunigen möchte, da ächzt der doch richtig und gibt dir seinen Unwillen durch Brummen zu verstehen.

Wieso sollte sich ein Motor, der, wie bei vielen VW-Motoren der Fall, ab ca 1500rpm das volle Drehmoment bereitstellen kann, quälen?

Dass so ein Motor sich dann nicht mehr ganz so leise anhört und brummt, ist eine andere Sache, muss technisch aber nicht viel sagen und dass man mit 1500rpm in einem höheren Gang nicht unbedingt zum Überholen ansetzt, dürfte eigentlich klar sein.

Zumindest meine Schaltempfehlung reagiert definitiv auch auf Laständerungen (wenn auch nicht besonders schnell)

@navec

Ja, mit dem Drehmoment sprichst du etwas an. Hatte bis vor kurzem einen Golf mit dem 1.2 TSI - Motor. Der hatte auch ein volles Drehmoment ab 1.400 U/min. Klar, in der Theorie wunderbar, vielleicht auf irgendeinem Prüfstand auch. In der Praxis eine Katastrophe; z.B. im zweiten Gang um eine enge Kurve, da ist der regelrecht verhungert und erst ab ca. 1.800 U/min ging es fühlbar vorwärts. Ich habe mich immer gewundert, wieso der keine Kraft hat. Erst wenn der Lader Druck aufbaute, merkte man das Drehmoment; und das war ganz deutlich über 1.400/1.500 U/min. So richtig seidig lief der ab 2.000 Umdrehungen, da war er in seinem Element: kräftig, sparsam und schön leise. Wenn die Drehzahl zu sehr absackt und es wird dann Leistung verlangt, entstehen immer Schwingungen in den Zylindern, Kolben, an Ventilen und Steuerungsteilen. Das tut keinem Motor gut. Wie du richtig sagst, soll man dann zurückschalten. So will ich das ja auch verstanden wissen: nicht so untertourig und röchelnd fahren, sondern dem Motor Freiraum geben, damit er auch mal "jubeln" kann.

Der TE sollte ruhig auch mal kurzfristig eine höhere Drehzahl wählen, denn strenge Einfahrregeln gibt es nicht mehr.

Gruß Jüppken

wenn du merkst, dass die Zugkraft erst bei deutlich höherer Drehzahl einsetzt (in dem Fall 1800rpm) bist du in einem niedrigen Gang unterwegs und dies ist die Folge des verzögerten TL-Einsatzes, wenn man die Drehzahl, was nur in den unteren Gängen möglich ist, schnell erhöht (erhöhen will).

Die Drehmomentangabe des Herstellers bezieht sich immer auf einen Zustand mit gleichbleibenden Bedingungen (die Drehzahl ist dabei z.B. konstant) und der Motor bekommt bei jedem Prüfpunkt "etwas Zeit" um die optimale Verbrennung herstellen zu können.

Solche Bedingungen gibt es beim Beschleunigen im 2. Gang o.ä. nicht und daher gilt dann auch die Drehmomentangabe des Herstellers nicht.

Mit "Quälen", von dem du vorher geschrieben hattest, hat das aber gar nichts zu tun, denn in der Situation gibt der Motor ja nicht annähernd sein Maximaldrehmoment ab und muss sich daher auch nicht quälen

"Quälen" kann daher meist nur in höheren Gängen auftreten und in höheren Gängen tritt dann aber, das von dir beschriebene Phänomen (TL-Einsatzverzögerung) eher gar nicht auf, denn da hat der Motor und der TL Zeit genug, für die optimale Einstellung.

Wenn du im 6. Gang mit 1500rpm eine Steigung fährst kann der Motor daher genau so viel Drehmoment abgeben, wie bei 1800rpm. Er brummt dann zwar mehr, als bei 1800rpm, aber von "Quälen" kann man bei dieser Drehzahl noch nicht reden.

Schlimmer ist es, wenn "Sparkünstler" mit rund 1000rpm und relativ viel Gas in höheren Gänge über die Runden zu kommen versuchen. Das würde ich dann als Quälen bezeichnen und da würde sowohl die Schaltempfehlung nach "unten" weisen, als auch ein DSG schon vorher zurückgeschaltet haben.

Okay, akzeptiert. Nur die "gleichbleibenden Bedingungen" stellen sich, wie du ja richtig sagst, in der Praxis bei den verschiedenen Gangstufen selten bis gar nicht ein. Dein Beispiel mit dem "Sparkünstler" und den 1.000 U/min meine ich ja mit meinen Einwänden. Mittlere Drehzahlen, dann ist Kraft für alle Betriebsbedingungen da.

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