Einfache Busse und Reisemobile - billig und zuverlässig?
Eine Freundin von mir hat mich um Rat gefragt: Sie überlegt, sich ein Reisemobil zuzulegen. Als Beispiel folgte ein Link zu einem obskuren englischen Oldtimer. 😰 Kurz und knapp war meine Antwort, schaue lieber nach Toyota Hiace oder Previa, Honda Odyssey, Shuttle oder Stream, möglicherweise würde auch ein Mazda MPV die Arbeit billig, zuverlässig und komfortabel erledigen. Was sagen die mehr erfahrenen Bus- und Van-Leute hier im Forum: Welche Fahrzeuge erfüllen den Zweck des in-Europa-rumreisens billig und zuverlässig?
Lieb Gruss
Oli
Beste Antwort im Thema
Moin,
einfach nicht den 2. und 3. Schritt vor dem 1. machen.
Der erste Schritt wäre einfach mal, sich zu überlegen was man machen möchte.
Danach vielleicht überlegen welche Fahrzeuge das können, was ich mir in Schritt 1 überlegt habe.
Und Schritt 3 ist dann die Klärung der Frage ob ich mir das leisten kann/möchte was ich mir in Schritt 2 ausgemalt habe.
Das Ganze ist ein Zusammenspiel, was man in der Klärungsfrage wahrscheinlich häufig anpassen wird bis es zu dem gewünschten und pratikablen Ergbenis führt.
42 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Bruder Tac
Und wieviele Tage kann man sein WoMo oder seinen WoWa nutzen, sofern man nicht schon zu den glücklichen Rentnern gehört?
Aber Camping ist eine Lebenseinstellung.
Und nein, ich bin kein Pauschalurlauber. Ich bin Wohnwagenmieturlauber.Also, ich bin 32 und meine Studi-Campingzeiten mit Zelt und kleinem Gaskocher sind irgendwie vorbei. Und eine Frau zu finden, die das noch mitmacht, dürfte auch schon schwierig werden.
Und 60000€ Luxuswohnmobil? Hast ne Null vergessen, oder?
60000€ für ein neues Wohnmobil ist doch wohl schon ehr ein kleines Budget heute.
Das hat man schon für einen California ganz schnell ausgegeben.
Nö, 60.000€ bei Wohnmobilneupreisen sind schon was, wofür man bei ettlichen Herstellern ein neues Fahrzeug mitnehmen kann... Die Einsteigerfahrzeuge gibts auch schon deutlich günstiger.
Der Preis eines Californias ist ja eh was ganz anderes, es fragt sich auch niemand warum ne gut ausgestattete C-Klasse teurer ist als n 7,5 Tonner Atego obwohl der viel größer ist...
Ich hab übrigends bei meinem Wohnmobil in der Investitionsreihe 10 Jahre / 200 Nächte stehen.
Kriegt Euch wieder ein Jungs ... ich denke, irgendwo habt Ihr ja beide recht ... die Wahrheit liegt dazwischen 😉
Der Begriff "Luxus" ist sehr subjektiv und wird schon von daher von Jedem anders ausgelegt.
Ich war erst auf einer Ausstellung und habe mir (als Wohnwagenbesitzer) rein interessehalber auch einige neue Wohnmobile in verschiedenen Preisklassen angesehen. Bei mir ging das richtige "Luxusgefühl" bei einem WoMo für rund 160.000€ an. Die preiswerteren Modelle boten i.d.R., ausser dem Laster drunter, auch nichts anderes, als mein Wohnwagen.
Gruß
NoGolf
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Zitat:
Original geschrieben von Nogolf
Die preiswerteren Modelle boten i.d.R., ausser dem Laster drunter, auch nichts anderes, als mein Wohnwagen.
Gruß
NoGolf
Und dabei noch weniger Platz! 😁 😁 😁
Wie teuer der Camping-Urlaub im Womo ist, hat man zu großen Teilen selbst in der Hand. Wenn man sich die Hauptreisezeiten und/oder die Luxusplätze aussucht, ist man selber schuld. Ich bin gerade von einer Tour nach Südspanien zurück, Stellplätze waren umsonst oder kosteten ein paar Euro, Camping an der Costa Blanca in Strandnähe war bei 18€. Mit Strom hätte es allerdings 6€ mehr gekostet.
Auch beim Ausbau eines Kleinlieferwagens kann man sich von billig über preisgünstig bis ganz schön teuer einrichten. Wer wenig Geld hat, muss halt viel selber machen und Kompromisse eingehen. das war aber schon immer so und macht auch einen Reiz des Campings aus.
Auch gebrauchte, fertige Wohnmobile müssen nicht teuer sein. da muss man halt suchen. Relativ günstig in der Anschaffung sind Fahrzeuge über 3,5t (wg Führerschein) und ohne Plakette. Da kann dann aber die Steuer und die Maut teurer werden.
Auch bei der Wahl des Fahrzeugs sollte man etwas fantasievoller sein. Ein älteres Fahrzeug mit Pritsche (Transit, VW-T4, Ducato, ....) ist schlechter zu verkaufen und daher günstiger, als ein Kastenwagen des gleichen Herstellers. Darauf eine gebrauchte, preisgünstige Wohnkabine und fertig.
Bei allen Varianten kann man bös reinfallen, wenn man nicht aufpasst. Und Vorsicht vor dem Kauf im Ausland, da kann es schwierig werden, wenn die Kiste nicht hält, was vorher versprochen wurde.
Gruß, Bernhard
Um mal auf den Anlass zurückzukommen: die Vorstellungen der Frau gehen in die Richtung von 2000 Euro und nicht in die von 200.000 Euro.
Und da kann man nur sagen, dass wird für den Laien nichts. Und selbst wenn man zwei Jahre durch Europa ziehen will, wird man mit zeitweise gemieteten Unterkünften meiner Meinung nach billiger hinkommen, als mit einem Womo.
Wie gesagt: Kfz-Mechaniker und Lebenskünstler ausgenommen.
Aber klar: Mit etwas Budget geht immer was - aber an den billigen Jacob glaube ich. Auch wenn die Campingplätze in Spanien billig sind, ein Appartment gibt es auch für 50 Euro am Tag, für den Monat für unter 1000
Selbst wenn du als KFZler in der Lage bist, so ne tote 2.000€ Gurke durch zu basteln, macht das keinen Sinn. Kannste lieber einen für 10.000 kaufen und die anderen 8.000 Samstags nebenbei verdienen gehen, haste mehr von...
Ich hab ne gute Basis gekriegt für 4.000 und nochmal reingesteckt 4.500€ und Arbeit investiert ihv. etwa 3500€.
Aber eine gute Basis, und keine Vollbaustelle, dafür sieht meiner natürlich jetzt auch aus -und funktioniert- wie n 3 Jahre alter gebrauchter. Allerdings war das mit der Basis ganz viel Glück, für sowas zahlt man normalerweise schon 8.000€. Übrigends kommt da bei meinem 2,5er Turbodiesel nochmal 480€ KFZ Steuern bei, und nochmal 280€ Versicherung p.A. (natürlich nur weil ich das Fahrzeug aus Hobbyaufgabe nebst Versicherungsvertrag gekauft habe).
Wenn jemand ein Budget von nur 2.000€ hat, soll er sich n Zelt kaufen.
Wenn das Haushaltsbudget so knapp ist, dass man überlegen muss, ob man 2 oder 4 ausgibt, ist die ganze Sache m.E. zum Scheitern verurteilt.
Selbst mit nem günstigen Lieferwagen und nem kleinen Selbstausbau ist man schnell mit 5.000 dabei, bis son Auto getüvt und fertig darsteht...
Mit ein bisschen Eigenleistung (ohne etwas von Fahrzeugtechnik verstehen zu müssen) und ner guten Basis sollte sowas mit dem genannten Budget machbar sein. Man muss halt auf „etwas“ Raum verzichten…
Die Frage ist doch, was man will. Will man das Auto nur als Zeltersatz, tut es je nach Größe schon ein Kompaktkombi, etwas nobler ginge es dann ins Minivans oder Vans zu. Nimmt man z.B. einen 15 Jahre alten Grand Voyager für ein paar Tausend Euro, hat man ohne Sitze eine Ladefläche von etwa 2,30m. Also: Matratze rein und Platz für ein paar Kisten mit Utensilien am Kopfende gibts auch noch. Es soll auch noch Leute geben, für die sich Camping fast ausschließlich im Freien abspielt 😉
Es gibt hunderte von Treads im Net bezüglich "preiswert mit dem Kastenwagen Urlaub machen und Selbstausbau"!
Ein Selbstausbau ist nicht billiger. Er ist nur Speziell!
Bullis sind gebraucht überzogen teuer. Es sei denn, der Bäcker um die Ecke weiß das nicht und gibt dir den 15 Jahre alten weißen Bulli mit 66000 Kurzkm auf der Uhr für unter 5000 €.
Bulls sind zu 99 % in Unternehmer Hand. Die können nicht wirklich an Privat verkaufen ohne die Gewährleistung die gesetzl. vorgeschrieben ist zu umgehen.
Ausnahmen wenn der Bulli ohne Tüv wirklich am Ende ist und billig.
Deshalb wird an Ali Export verkauft.
Ali Export wirft die "guten Bulli" wieder auf den MArkt. Und da sind wir bei Tacho justieren und Spaydosen lacken.😁
Bekommt man dann wirklich so einen Paketdienstbulli.............
Kauft man dann noch die Inneneinrichtung neu, sind 10000 € schnell erreicht und noch ncihts eingebaut.
Ich hatte mal einen neuen Vito Mixto und baute mir hinten ein Bettgestell mit Matratze rein. Ein gebrauchtes Busvorzelt für 120 € aus der Bucht. 50 Meter Kabeltrommel, ein 500 Watt Heizlüfter und ein Campingkocher.
Vom Vater die geliehene Elektrolux Kühlbox und Stabelboxen die genau unter das Bett passten.
Porta Potty alt aber nicht gebraucht für 20 € gekauft. Einen Tisch draus gebaut und mit 180 km/h ab an den Gardasee.
Dort 14 tage Ostern Regen. Nach Hause gefahren, Zelt für 120 € verkauft, Klo ungebraucht verkauft, Bettgestell ins Kaminholzlager geworfen und fertig.
20 Jahre alten Hymer für 4500 € vom Opa gekauft. Aufbereitet und nach 4 Jahren für das doppelter verkauft.
Jetzt baue ich mir einen KW aus. 😁
"Ausbau" ist eben relativ. Einige wollen fließend warmes Wasser und ein Klo mit Wasserspülung, anderen reicht eine Liegefläche von 1,30 x 1,90. Im Kofferraum schlafen ist eben wie im Zelt, nur wettersicherer.
Die Aufgabenstellung war aber eine Europareise und nicht Wacken-ein-Wochenende.
Ich hab selber schon im Kombi geschlafen. Rückbank umgelegt, Luftmatratze rein und gut ist. Aber länger als ein langes Wochenende würde ich das nicht aushalten.
Aber das Hauptproblem ist nunmal erstmal ein Fahrzeug in der Größe Van/Bus zu finden, dass in der Preisregion von 2000€ liegt und noch einen Schatten wirft.
Wenn die Radläufe schon aussehen wie ein Blumenkohl, ist der Rest meistens noch schlimmer dran.
Es ist einfach zu wenig Budget, egal ob schon ausgebaut, noch auszubauen oder ein komplettes WoMo.