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Ein weiterer Thread: "Motorrad für Anfänger"

Themenstarteram 9. Januar 2019 um 12:26

Hallo allerseits :)

Ich versuchs kurz und knackig zu machen:

Ich habe gerade den A2 Lappen angefangen und schnöse schon hin und wieder durchs Internet, welches Bike ich mir denn für den Start zu legen sollte.

Meine Daten:

-23 Jahre alt

-181cm groß

-sehr Schlanke Figur (Gewicht 65kg)

-saß bisher noch auf keiner Maschine (Fahrstunden kommen noch)

-mehr als 5000 möchte ich nicht ausgeben

Hab keine Erfahrung was Motorräder angeht, deshalb nicht wundern wenn das ein oder andere mal auch eine "blöde" Frage gestellt wird ;)

Von der Optik her gefallen wir Chopper/Cruiser ziemlich gut (z. B. Honda Shadow 750)

Jedoch weiß ich das die relativ schwer sind. Empfehlt ihr mir mit meinem Gewicht und als Anfänger als erstes eine leichtere Maschine? Oder brauche ich mir da weniger Sorgen machen?

Generell würde ich mit dem Bike gerne zur Arbeit fahren (Autobahn und/oder Stadt, je nach Verkehr). Und wie weit lassen sich Chopper fahren bis es unangenehm wird? 100km? 150?

Ich werde auf jeden Fall mal mehrere Maschinen austesten, aber Rat von erfahrenen Bikern einholen ist ja nie verkehrt :D

Anfang März bin ich auf jeden Fall mit meinem Vater (auch ein Biker, ist aber seit Jahren nicht gefahren) auf der Messe in Dortmund, da werde ich mich auch mal umhören.

Ich sage schonmal vielen Dank und Grüße aus Köln!

Beste Antwort im Thema

@bikertippijr.: Was auch ein wenig hilft: http://cycle-ergo.com Da kannst Du virtuell probesitzen. Das hilft, die tatsächliche Größe eines Moped einzuschätzen. Mit Deiner Größe passt Du sowieso auf jedes Großserienmoped, also die Bedienung u. ä. m. wird immer klappen.

Ich persönlich empfehle eine eher aufrechte Sitzposition. Ein Moped in der kauernden Haltung eines Supersportlers zu beherrschen ist schwieriger. Die stark gebückte Haltung ist auf der Rennstrecke gut, schon wegen der Aerodynamik, aber im normalen Verkehr fährt es sich aufrecht deutlich angnehmer und auch leichter mit einer besseren Kontrolle.

Für einen Supersportler würde ich Dir daher einen Superbikelenker empfehlen (nichts weiter als ein höherer und breiterer Lenker), oder Du nimmst gleich einen typischen Allrounder oder eine SuMo oder Enduro. Die machen auch mit wenig Leistung sehr viel Spaß. Das liegt daran, dass man so eine SuMo oder Enduro relativ leicht kontrollieren kann - man fährt mit dem Moped und nicht das Moped mit einem selber als Passagier.

Die schon genannte Honda NC 700 kann ich Dir als S (Allrounder) oder X (Crossover bis Reiseenduro) empfehlen, besonders weil sie mit den serinmäßigen 35 kW und ABS zur Zeit schon für 3.000 bis 4.000 € zu haben ist. Als NC 750 S bzw. X wirst Du mindestens 1.000 € mehr rechnen müssen und Du musst darauf achten, dass Du ein auf 35 kW gesdrosseltes Modell erwischst oder Du musst die Drossel noch einbauen lassen. Offen hat die 750er 40 kW und das ist für A2 zu viel.

Ich halte die 700er gerade wegen des Preises und der 35 kW ab Werk für besonders empfehlenswert. Ein Moped für 3.000 oder 4.000 € ist genauso schön wie eines für 5.000 €, aber es tut Dir nicht ganz so weh, wenn Du es als Anfänger mal hinwirfst. Und damit solltest Du immer rechnen.

Mein persönlicher Favorit im 37/35-kW-Segment ist die 650er BMW mit dem Rotax-Einzylinder. Mit ABS kommen da die F 650 Scarver und die F 650 GS (ggf. als Dakar) in Frage. Ein genialer Motor, der richtig Spaß macht, dabei auch noch sparsam und sehr robust ist. Die Auswahl ist groß und preislich findet man alles von 2.000 bis 4.000 €. Als G 650 X oder GS ab etwa 4.000 € beim Händler kommt die BMW aus Asien, sie ist dann jünger als die F, scheint aber entgegen der anfänglichen Befürchtungen der Fans so zuverlässig wie die F zu sein. Wichtig: Diese BMWs haben meist 37 kW ab Werk und müssen für den A2 eine Drossel auf 35 kW haben. Das musst Du beim Kauf berücksichtigen.

Ansonsten gibt es aber noch viele andere Moped, die in Frage kämen, ich würde an Deiner Stelle aber nur mit ABS kaufen. Mit Deinem Budget geht das locker und das ABS erleichtert es, heile und gesund nach Hause zu kommen.

 

Gruß Michael

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Die Messe in Dortmund ist schon mal ein guter Ansatz.

Das wäre momentan auch der beste Tipp den man geben kann: So viele Motorräder wie möglich Probesitzen!

 

Alles in allem würde ich für die Stadt aber was leichtes/wendiges nehmen... z.B. ein 600/650er Naked Bike oder eine Supermoto/Enduro.

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Definitiv viel Probesitzen und wenn du deinen Führerschein hast, auch Probefahren! Viele Überlegungen erledigen sich dadurch von selbst. Es kann sein, du fühlst dich dann doch mit einem ganz anderem Motorrad sehr wohl. Ein Bekannter, den ich in der Fahrschule kennenlernte, sprach auch immer über Chopper. Er freue sich schon darauf, mit einem Chopper zu cruisen.

Als wir uns dann später mal zufällig mit unseren Bikes an einer Ampel begegneten, fuhr er ein Naked Bike von Ducati. Welches Modell weiß ich nicht mehr.

100 - 150 km ist nicht weit....

Weit ist ab 400km!

Es kommt aber gewaltig auf dein Sitzfleisch an!

Gewicht spielt nicht unbedingt die Rolle wenn es eine Chopper ist (welche ich dir aber auf keinen Fall empfehle!)

Themenstarteram 9. Januar 2019 um 14:55

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 9. Januar 2019 um 14:35:29 Uhr:

100 - 150 km ist nicht weit....

Weit ist ab 400km!

Es kommt aber gewaltig auf dein Sitzfleisch an!

Gewicht spielt nicht unbedingt die Rolle wenn es eine Chopper ist (welche ich dir aber auf keinen Fall empfehle!)

Nicht empfehle, warum denn? :)

Weil man als Anfänger erstmal Fahren lernen muss..

Das beste ist ein Breiter Lenker und eine möglichst Gerade Sitzhaltung auf dem Motorrad..

Chopper und SSP sind dem "Beherrschen" abträglich.

Themenstarteram 9. Januar 2019 um 16:17

Alles klar, kannst du denn eine Maschine empfehlen? Vorallem mit einem Budget von 5000 Euronen? :)

Dschobbr sind auch meist am Hinterrad mit einem recht kurzen Federweg ausgestattet...was bei den zunehmend schlechten Straßenverhältnissen in D nicht unbedingt zu einem komfortablen Fahrverhalten führt.

Man merke: Nicht alles, was bequem aussieht und was bequem ist, wenn man sich im stehen drauf setzt ist auch beim fahren genauso bequem, wie es den Anschein erweckt.

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

Meine Antwort: CB500F. Wenn du mehr Drehmoment statt Drehzahl willst NC700.

Bin die CB500F in der Fahrschule gefahren, ist einfach ein sehr gutmütiges Bike mit sehr gutem Fahrverhalten.

Kleiner Tip, fahr erstmal in der Fahrschule und schildere uns deine Eindrücke. Dann finden wir was passendes.

Themenstarteram 9. Januar 2019 um 17:02

Alles klar, ich melde mich :)

Welches Bike ich für den Anfang auch gut finden würde, wäre die Honda CBR 650 F bzw. 650 R (Nachfolger der F). Sportliche Optik, man sitzt aber nicht so sehr wie auf einer SSP und ist aus meiner Sicht dennoch anfängertauglich. Die müsstest du allerdings drosseln da sie offen über 48 PS hat.

Ist jetzt natürlich weit von einem Chopper entfernt aber auch hier einfach mal Probesitzen und Probefahren wenn du mal soweit bist.

@bikertippijr.: Was auch ein wenig hilft: http://cycle-ergo.com Da kannst Du virtuell probesitzen. Das hilft, die tatsächliche Größe eines Moped einzuschätzen. Mit Deiner Größe passt Du sowieso auf jedes Großserienmoped, also die Bedienung u. ä. m. wird immer klappen.

Ich persönlich empfehle eine eher aufrechte Sitzposition. Ein Moped in der kauernden Haltung eines Supersportlers zu beherrschen ist schwieriger. Die stark gebückte Haltung ist auf der Rennstrecke gut, schon wegen der Aerodynamik, aber im normalen Verkehr fährt es sich aufrecht deutlich angnehmer und auch leichter mit einer besseren Kontrolle.

Für einen Supersportler würde ich Dir daher einen Superbikelenker empfehlen (nichts weiter als ein höherer und breiterer Lenker), oder Du nimmst gleich einen typischen Allrounder oder eine SuMo oder Enduro. Die machen auch mit wenig Leistung sehr viel Spaß. Das liegt daran, dass man so eine SuMo oder Enduro relativ leicht kontrollieren kann - man fährt mit dem Moped und nicht das Moped mit einem selber als Passagier.

Die schon genannte Honda NC 700 kann ich Dir als S (Allrounder) oder X (Crossover bis Reiseenduro) empfehlen, besonders weil sie mit den serinmäßigen 35 kW und ABS zur Zeit schon für 3.000 bis 4.000 € zu haben ist. Als NC 750 S bzw. X wirst Du mindestens 1.000 € mehr rechnen müssen und Du musst darauf achten, dass Du ein auf 35 kW gesdrosseltes Modell erwischst oder Du musst die Drossel noch einbauen lassen. Offen hat die 750er 40 kW und das ist für A2 zu viel.

Ich halte die 700er gerade wegen des Preises und der 35 kW ab Werk für besonders empfehlenswert. Ein Moped für 3.000 oder 4.000 € ist genauso schön wie eines für 5.000 €, aber es tut Dir nicht ganz so weh, wenn Du es als Anfänger mal hinwirfst. Und damit solltest Du immer rechnen.

Mein persönlicher Favorit im 37/35-kW-Segment ist die 650er BMW mit dem Rotax-Einzylinder. Mit ABS kommen da die F 650 Scarver und die F 650 GS (ggf. als Dakar) in Frage. Ein genialer Motor, der richtig Spaß macht, dabei auch noch sparsam und sehr robust ist. Die Auswahl ist groß und preislich findet man alles von 2.000 bis 4.000 €. Als G 650 X oder GS ab etwa 4.000 € beim Händler kommt die BMW aus Asien, sie ist dann jünger als die F, scheint aber entgegen der anfänglichen Befürchtungen der Fans so zuverlässig wie die F zu sein. Wichtig: Diese BMWs haben meist 37 kW ab Werk und müssen für den A2 eine Drossel auf 35 kW haben. Das musst Du beim Kauf berücksichtigen.

Ansonsten gibt es aber noch viele andere Moped, die in Frage kämen, ich würde an Deiner Stelle aber nur mit ABS kaufen. Mit Deinem Budget geht das locker und das ABS erleichtert es, heile und gesund nach Hause zu kommen.

 

Gruß Michael

Ich würde das Budget nicht ausreizen und ein ein gutmütiges Moped kaufen, das bequem ist, ordentliche Alltagsqualitäten besitzt und im Gegensatz zu Fahrschulmotorrädern auch Spaß macht. Z.b. ne ältere Enduro wie DR 650 oder XT 600. Robuster und wartungsfreundlicher als neue Mopeds sind die ohnehin.

Was ist denn wartungsfreundlicher?

So nen 1 topf hält auch nicht so lange wie 2 oder gar 4 zylinder... Besser für den start?

Die Gesamtkonstruktion.

Laufleistung hängt natürlich auch vom Wartungszustand und vom Fahrer ab.

Die großen Einzylinder haben reichlich Drehmoment ab Standgas und sind sehr gutmütig.

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